Wannsee-Konferenz

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Mit dem Begriff Wannsee-Konferenz wird eine Tagung von Vertretern der obersten deutschen Reichs- und Parteibehörden am 20. Januar 1942 benannt, die unter dem Vorsitz von Reinhard Heydrich in der Berliner Villa in der Straße „Am großen Wannsee 56/58” stattgefunden haben soll. Gegenstand der postulierten Konferenz sei die Gesamtlösung der Judenfrage gewesen.

Gemäß angeblichem „Besprechungsprotokoll“ kann es sich bei der sogenannten „Konferenz“ lediglich um eine Besprechung über Maßnahmen zur Endlösung der Judenfrage gehandelt haben; und obwohl in der betreffenden schriftlichen Aufzeichnung an keiner Stelle von Tötungen bzw. Massentötungen die Rede ist, wird seitens systemtreuer Stellen bis zum heutigen Tag hartnäckig behauptet, daß dort ein angeblicher Völkermord an den Juden besprochen[1] oder gar beschlossen[2] worden sei.

Allerdings sehen sich angesichts der klaren Beweislage immer mehr Geschichtsschreiber veranlaßt, von der These abzurücken, auf der Wannsee-Konferenz sei der „Holocaust“ beschlossen worden. So sagte der ehemalige Direktor der israelischen „Holocaust“-Kultstätte Jad Vashem, Prof. Yehuda Bauer, bereits 1992, daß „die Öffentlichkeit immer und immer wieder die alberne Geschichte wiederholt, daß in Wannsee die Vernichtung der Juden beschlossen wurde.”[3]

Inhaltsverzeichnis

Das Protokoll

Das mit Bezug auf die Erörterungen angefertigte „Protokoll“ wurde später als „Beleg” für eine gezielt geplante Ermordung der Juden in Europa gewertet, obwohl dort lediglich Überlegungen bezüglich Umsiedlungen in den Osten und die Erörterung einer möglichen Sterilisation der jüdischen Bevölkerung niedergeschrieben wurden, jedoch kein Wort von einer physischen Auslöschung.

Darüber hinaus handelt es sich bei dem Protokoll höchstwahrscheinlich um eine Fälschung. Der offensichtlichste und für alle nachvollziehbare Hinweis ist dabei das Papierformat des „Protokolls“, das nicht der 1922 eingeführten DIN A4 entspricht.

Siehe auch

Literatur

Verweise

Fußnoten

  1. Siehe bspw.: Deutsches Historisches Museum – Lebendiges virtuelles Museum Online: Die Wannsee-Konferenz. Abgerufen am 7. Dezember 2011. Archiviert bei WebCite®
  2. Siehe bspw.: ORF, 31. November 2011: Maly Trostinec: Das unbekannte Nazi-Todeslager. Abgerufen am 7. Dezember 2011. Archiviert bei WebCite®
  3. The Canadian Jewish News, 30. Januar 1992, S. 8: Yehuda Bauer, Jewish Telegraphic Agency release published as "Wannsee's importance rejected":
    „The public still repeats, time after time, the silly story that at Wannsee the extermination of the Jews was arrived at“
    Zit n. FPP.co.uk, 11. Dezember 2006: A paper read by Professor Robert Faurisson to the Tehran holocaust conference
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