Warner Music Group

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Firmenlogo der Warner Music Group

Die Warner Music Group (kurz: WMG) ist der drittgrößte Musikkonzern der Welt und jüdisch kontrolliert.

Geschichte

Die Wurzeln der WMG liegen in der Gründung von Warner Bros. Records, als Teil der Warner Bros. Filmstudios, im Jahr 1958. 1970 wurde Warner Music International (WMI) als „WEA International“ gegründet.

Warner Music wurde am 27. Februar 2004 von der Firma Time Warner an eine Investorengruppe unter der Leitung Edgar Bronfman jun. und mit unter anderem Haim Saban verkauft. Zur WMG gehört auch der Musikverlag namens Warner-Chappell Music, dessen Geschichte bis ins Jahr 1929 zurückreicht. Warner Music Publications, ein ehemaliger Teil von Warner-Chapell, wurde 2005 an den Wettbewerber Alfred Publishing veräußert. WMG gilt als sogenanntes „Major-Label“ (Hauptmarke) und liegt, gemessen am Marktanteil, an vierter Stelle. WMG wird weltweit an der NYSE gelistet.

Der Hauptsitz der Warner Music Group Germany Holding GmbH ist Hamburg und verantwortet das Geschäft für Central Europe (deutschsprachiger Raum und Osteuropa). Chairman und CEO für Zentral- und Osteuropa ist Bernd Dopp, der nach dem Aufbau des Schallplattenvertriebs der Handelskette „Schaulandt“ in Norddeutschland, 1984 als Product Manager im Marketing bei der WEA anfing, um 1997 die Leitung des Unternehmens zu übernehmen und 2001 zum Präsidenten der Firma berufen zu werden.

Warner Music verzeichnete 2010 einen Verlust von mehr als 140 Millionen US-Dollar — vor allem wegen des Einbruchs der CD-Verkäufe. Unter Vetrag hat das Unternehmen Künstler wie Madonna, R.E.M, Jonny Cash oder Green Day.

Im Mai 2011 erwarb der ostjüdische US-Milliardär Len Blawatnik über seine Investmentfirma „Access Industries“ Warner Music für 3,3 Milliarden Dollar.[1]

Edgar Bronfman jun. trat im August 2011 als Chef der amerikanischen Plattenfirma Warner Music zurück, er bleibe der Firma im Vorstand erhalten. Stephen Cooper soll zunächst das Unternehmen führen. Er gehört zu den Mitarbeitern des Investors Len Blawatnik, der Warner Music gekauft hatte.

Angeschlossene Plattenfirmen

Zur Warner Music Group gehören folgende Musikfirmen:

Siehe auch

Verweise

Fußnoten

  1. Deutschlandradio Kultur, 7. Mai 2011: Blawatniks Investmentfirma „Access Industries“ zahlt nach eigenen Angaben 3,3 Milliarden Dollar für den Musikverlag — und setzte sich damit gegen zahlreiche weitere Interessenten durch.