Warren-Report

Aus Metapedia

Wechseln zu: Navigation, Suche
Der Warren-Bericht

Der Warren-Report, offiziell Report of the President's Commission on the Assassination of President John F. Kennedy, war der Abschlußbericht der Warren-Kommission zu den Hintergründen der Ermordung von VS-Präsident John F. Kennedy. Er umfasst 888 Seiten, dazu kommen 26 Bände mit Zeugenaussagen und über 3.000 Beweismitteln.

Inhaltsverzeichnis

Ergebnisse des Warren-Berichtes

Der Warren-Bericht kommt nach eingehender Untersuchung zu dem Schluß, daß Lee Harvey Oswald als Einzeltäter gehandelt hat. Er sei sowohl für die Ermordung John F. Kennedys wie auch für den Tod des Streifenpolizisten J. D. Tippit verantwortlich, der in einiger Entfernung zur Dealey-Plaza umgebracht wurde. Ebenso habe Jacob Rubenstein alias Jack Ruby den Mord an Lee Harvey Oswald nur aus Eigenmotivation und nicht als Auftragsmord und somit als Teil einer angelegten Verschwörung verübt. Unabhängig davon, daß diese Version nach ernsthafter Prüfung der Ereignisse schlicht unmöglich ist, wird sie durch die politisch korrekten und gleichgeschalteten Medien in der BRD und anderen Ländern der „westlichen Wertegemeinschaft“ weiter verbreitet. Es ist daher auch verständlich, daß VS-Präsident Lyndon B. Johnson die Akten, die der Warren-Kommission für ihre Ermittlungen zur Verfügung standen, ursprünglich bis in das Jahr 2039 für die Öffentlichkeit sperren wollte. Einige Unterlagen wurden bereits 1998 freigegeben, für andere wurde die Frist verkürzt, sodaß nunmehr im Jahr 2017 angeblich alle Dokumente zum Mordfall John F. Kennedy der Öffentlichkeit zugänglich sein sollen. Natürlich kann eine Manipulation, Unterschlagung oder Fälschung der bisher oder später veröffentlichten Akten nicht ausgeschlossen werden.

Weitere Ermittlungen

Im Laufe der Jahre wurden einige Kommissionen mit der erneuten Prüfung des Mordfalles John F. Kennedy beauftragt. Auch wenn in diesen Untersuchungen die Arbeit der Warren-Kommission als grob fehlerhaft, nachlässig oder unvollständig bezeichnet wurde, blieb die Täterschaft Lee Harvey Oswalds stets unberührt. Lediglich der parlamentarische Untersuchungsausschuß des Repräsentantenhauses der VSA, (HSCA),[1] räumte in seinem Bericht 1979 ein, daß neben Oswald vermutlich ein zweiter Schütze an dem Attentat mitgewirkt hat und somit wohl eine Verschwörung gegen John F. Kennedy vorlag. Eine Beteiligung der Geheimdienste der VSA wurde verneint, eine Beteiligung von rechtsgerichteten Exilkubanern und der Mafia sei allerdings nicht auszuschließen.[2] Die Untersuchung des Staatsanwalts Jim Garrison kommt dagegen u.a. zu dem Schluß, daß eine Beteiligung der Geheimdienste notwendig war, da weder Kubaner noch die Mafia die Möglichkeit gehabt hätten, die Sicherheitsvorkehrungen für John F. Kennedy derart zu vernachlässigen, daß die Ermordung möglich war. So wurde die Fahrtroute des Präsidenten abgeändert, um überhaupt den Attentatsort zu passieren.[3] Jim Garrison spricht nach den Erfahrungen, die er während seiner Ermittlungen machte, ganz offen von einem Staatsstreich.[4] Er wurde dementsprechend auch, selbst als Staatsanwalt, durch den Regierungsapparat der VSA bespitzelt und massiven Repressalien ausgesetzt.

Zitate

  • „Ich denke, daß der Warren-Bericht für die, die ihn aufmerksam studiert haben, wie ein Kartenhaus zusammengebrochen ist und kommende Generationen, die diesen Bericht lesen, werden dies auch erkennen. Der weitreichende Fehler der Kommission war es, keine eigene Ermittler einzusetzen, sondern sich auf das Personal des FBI und der CIA zu verlassen. Diese spielten ihren Vorgesetzten unmittelbar in die Hände, die eine Verschleierung angeordnet hatten".[5]
  • „Die Öffentlichkeit muß dahingehend zufriedengestellt werden, daß Oswald der Attentäter war. Daß er alleine gehandelt hat und daß die Beweise gegen ihn so erdrückend waren, daß er vor Gericht verurteilt worden wäre“.[6]
  • „Die Kommission hat Belege dafür, daß die Geheimdienste ihre eigene Version des Attentats erstellt haben und nur diese Informationen an die Warren-Kommission übermittelten“.[7]

Quellen

  • How the Warren Commission Failed the Nation and Why, Gerald McKnight, History News Network
  • The Creation of the Warren Commission, Donald Gibson, Kommentar
  • Lessons Learned from 40 Years of Coverup, Rex Bradford, Kommentar
  • The Art of Misrepresenting Evidence, Stewart Galanor, Electronic Assassinations Newsletter
  • JFK: How the Media Assassinated the Real Story, Robert Hennelly und Jerry Policoff, Real History Archives
  • The Design of the Warren Report, to Fall to Pieces, Vincent J. Salandria, Fair Play
  • The Three Oswald Deceptions: The Operation, the Cover-Up and the Conspiracy, Peter Dale Scott, Electronic Assassinations Newsletter
  • Traces of Witness Tampering, Milicent Cranor, History Matters

Verweise

Fußnoten

  1. House Selected Committee on Assassinations
  2. Report of the Select Committee on Assassinations of the U.S. House of Representatives
  3. Jim Garrison: Wer erschoß John F. Kennedy?, Lübbe-Verlag 1992, Seite 128ff., ISBN:3-7857-0626-x
  4. ebenda, Seite 130
  5. Richard Schweiker, Abgeordneter im Repräsentantenhaus der VSA und Senator von Pennsylvania, Skript von Face of the Nation, VS-Fernsehen, am 27. Juni 1976. Im Original: "I think the [Warren] report, to those who have studied it closely, has collapsed like a house of cards and I think the people who read it in the long-run future will see that….the fatal mistake the Warren Commission made was not to use its own investigators, but instead to rely on the CIA and FBI personnel, which played directly into the hands of senior intelligence officials who directed the cover-up."
  6. Wichtige Notiz ("High Level Memo") des Assistenten des obersten Rechtsberaters der VSA, Nicholas Katzenbach, an Bill Moyers, Pressesekretär von Lyndon B. Johnson vom 25. November 1963, Im Original: "The public must be satisfied that Oswald was the assassin; that he did not have confederates who are still at large; and that evidence was such that he would have been convicted at trial."
  7. Church Committee: Book V, Section III, The Investigation of the Assassination of President John F. Kennedy: Performance of the Intelligence Agencies, Im Original: "The Committee has developed evidence which impeaches the process by which the intelligence agencies arrived at their own conclusions about the assassination, and by which they provided information to the Warren Commission".
Meine Werkzeuge