Antiwehrmachtsausstellung

Aus Metapedia

(Weitergeleitet von Wehrmachtsausstellung)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Exponate der Anti-Wehrmachtsausstellung

Als Wehrmachtsausstellung, bzw. Anti-Wehrmachtsausstellung werden zwei Wanderausstellungen des Hamburger Instituts für Sozialforschung bezeichnet, die zum Zweck hatte, das Andenken an die Soldaten der Wehrmacht zu verunglimpfen.

Inhaltsverzeichnis

Erläuterung

So wurden in der Ausstellung der Wehrmacht Kriegsverbrechen vorgeworfen, die sie nie begangen hatte. Die Kampagne wurde einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht und kontrovers diskutiert. Nach der Kritik an der ersten Ausstellung setzte die zweite andere Akzente, bekräftigte aber ihre verunglimpfende Grundaussage von der Beteiligung der Wehrmacht am Zweiten Weltkrieg als „Vernichtungskrieg“. Daß ein Großteil der Bilder gefälscht war, machte erst der polnische Historiker Bogdan Musial öffentlich. Er und der in Ungarn tätige, väterlicherseits jüdische Historiker Krisztián Ungváry wiesen massig Fehler bei der Zuordnung vieler ausgestellter Fotos nach.

Das Institut kam – durch gegen Musial und Andere angestrengte Prozesse – in den Verdacht, Kritiker mundtot machen zu wollen.

Leiter der Ausstellung war der vorbestrafte Hannes Heer, ehemals linksextremistischer Student. Stifter und Vorstand des Hamburger Instituts für Sozialforschung ist der linksgerichtete Publizist und Millionenerbe aus der Tabakindustrie, Jan Philipp Reemtsma.

Zitate

  • „Warum hat kein deutscher Historiker die vielen Fehler und Täuschungen in der Wehrmachtausstellung aufgedeckt? Die Antwort geben Geschichtsprofessoren nur, wenn unsereiner verspricht, Namen nicht zu nennen: ‚Jeder Historiker hat sofort gesehen, wie schlampig und suggestiv die Ausstellung war, aber wer hat schon Lust, sich öffentlich fertigmachen zu lassen?‘ Die Verfolger Andersdenkender haben es weit gebracht.“Helmut Markwort, Chefredakteur des FOCUS in der Ausgabe vom 25. Oktober 1999
  • „Die Auffassung der verantwortlichen Aussteller über die Verbrechen der Wehrmacht teile ich nicht. Ohne Zweifel hat es auch in der Wehrmachtsverantwortung schwere Verbrechen gegeben. Es ist gut, davor die Augen nicht zu verschließen, so hart es ist. Andererseits wird im Zusammenhang mit der Ausstellung ein Pauschalurteil gefällt, das historisch, moralisch und menschlich nicht aufrechtzuerhalten ist.“Richard von Weizsäcker, ehemaliger Bundespräsident

Siehe auch

Literatur

Verweise

Meine Werkzeuge