Weimarer Republik

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Mit der umgangssprachlichen Bezeichnung Weimarer Republik, auch Novemberrepublik genannt, wird im engeren Sinne das deutsche Staatssystem in der Zeit vom Versailler Diktat bis zur Nationalsozialistischen Revolution bezeichnet. Im Zuge des unter Fremdeinwirkung der Entente-Siegermächte inszenierten Novemberputsches vollzog der Novemberverbrecher und SPD-Politiker Philipp Scheidemann am 9. November 1918 die Ausrufung der Republik. Infolgedessen wurde der Kaiser noch im selben Jahr zur Abdankung genötigt.

„Ich werde Deutschland zermalmen.“Franklin Delano Roosevelt im Jahre 1932 über die Weimarer Republik[1][2]

Inhaltsverzeichnis

Entstehung

Erhalt der deutschen Sitte als Wahlmotivation in der Weimarer Republik; Plakat von Max Aurich (1893–1976) um 1925

Aufgrund von militanten Auseinandersetzungen in Berlin tagte die von den Novemberrevolutionären neue bestellte Nationalversammlung im Februar 1919 nicht dort, sondern in Weimar in Thüringen. Daher rührt die Bezeichnung „Weimarer Republik“. Die offizielle Bezeichnung des Staates lautete zunächst weiterhin „Deutsches Reich“ und ihre politische Legitimation war die „Verfassung des Deutschen Reiches“. Der Begriff „Weimarer Republik“ kam erst Mitte der 1920er Jahre auf.

Inspiriert von der Revolution von 1848/49 ersetzten die Novemberrevolutionäre die Reichsfarben Schwarz-Weiß-Rot durch Schwarz-Rot-Gold.

Zur sogenannten Weimarer Republik zählt genaugenommen auch die Zeit des Nationalsozialismus. Währenddessen regierte die parlamentarisch gewählte NSDAP mit Notstandsgesetzen, so wie es andere Weimarer Regierungen zuvor auch getan hatten. Staatsrechtlich kann das Ende der Weimarer Republik mit der völkerrechtswidrigen Gefangennahme der letzten Reichsregierung am 23. Mai 1945 festgesetzt werden. Da mit dem demokratischen Wahlsieg der NSDAP jedoch eine bedeutende Zäsur der deutschen Geschichte stattfand und die neue politische Führung selbst die vorherige Republik abwertete, wird die Herrschaft des Nationalsozialismus als eigene innerdeutsche Epoche bezeichnet.

Legitimierung der Weimarer Republik

Die Legitimierung der Weimarer Republik einschließlich ihre Verfassung ist insofern zweifelhaft, als sie das Werk der monarchiefeindlichen Novemberverbrecher ist. Oswald Spengler nannte die Herrschaftsform 1919-33 „Gewerkschaftsrepublik“.

In seiner Rede vom 23. März 1933 führte der neugewählte Reichskanzler dazu aus:

„Eine weitergehende Reform des Reiches wird sich nur aus der lebendigen Entwicklung ergeben können. Ihr Ziel muß die Konstruktion einer Verfassung sein, die den Willen des Volkes mit der Autorität einer wirklichen Führung verbindet. Die gesetzliche Legalisierung einer solchen Verfassungsreform wird dem Volke selbst zugebilligt.“

Auf Grund des Zweiten Weltkrieges gegen Deutschland kam es jedoch nicht zu einer Reform, da während dieser Zeit das Kriegsrecht herrschte. Nach dem Krieg wurde durch die Verhaftung der Regierung Dönitz am 23. Mai 1945 eine legitime Verfassung bis heute (2013) durch die Siegermächte verhindert.

Die Weimarer Zeit

Die Zeit der „Weimarer Republik“ war geprägt durch die Folgen des sogenannten Versailler Vertrages, also durch Not, Entbehrung, Hunger und Inflation. Zudem bestand eine sehr hohe Arbeitslosigkeit. Beendet wurde diese Zwischenphase durch die Wahl des Reichskanzlers Adolf Hitler im Jahre 1933.

Hitler sagte in seiner Rede vom 10. Februar 1933 unter anderem zu den Zuständen, die die Weimarer Republik hinterließ:

„War das, was ihr in Deutschland angerichtet habt, euer Programm? Oder wolltet ihr das nicht? Wer hinderte euch, das Gegenteil zu tun? (...) Nach eurer Wirtschaft, nach eurem Wirken, nach eurer Zersetzung muß man das ganze deutsche Volk von Grund auf neu aufbauen.“

In seiner Rede vom 30. Januar 1934 in Berlin schilderte Adolf Hitler die Zustände der Weimarer Republik wie folgt:

„Es setzte eine Umkehrung aller Begriffe ein: Was gut war, wird nun schlecht, und was schlecht war, gut. Der Held wird verachtet und der Feigling geehrt, der Redliche bestraft und der Faule belohnt. Der Anständige hat nur noch Spott zu erwarten, der Verkommene aber wird gepriesen. Die Stärke verfällt der Beurteilung, die Schwäche dafür der Verherrlichung. Der Wert an sich gilt nichts. An seine Stelle tritt die Zahl, d.h. der Minder- und Unwert. Die geschichtliche Vergangenheit wird genau so infam besudelt wie die geschichtliche Zukunft unbekümmert abgeleugnet.“

An anderer Stelle heißt es zu den Zuständen, welche die Weimarer Republik hinterlassen hatte:

„(...) In der Weimarer Republik spielte das Volk nur eine untergeordnete Rolle, war die Form alles und der Inhalt nichts. In der Weimarer Republik gab es bezeichnenderweise zwar ein Gesetz zum Schutze der Republik, aber kein Gesetz zum Schutze des Volkes. So ist denn auch in den Jahren von 1919 bis 1932 keine einzige wirklich große und umfassende Maßnahme zu verzeichnen, die etwa zugunsten des Volkes getroffen worden wäre. Man überließ die Fürsorge für das Volk dem Zufall und verzichtete auf jede großzügige Planung. Hier und da in Angriff genommene Einzelaktionen verpufften und blieben ohne sichtbaren Erfolg, weil es an der Zusammenfassung der Kräfte und ihrer einheitlichen Lenkung fehlte. Weil dort, wo auf der einen Seite gegeben und geholfen wurde, man dafür auf der anderen Seite wieder nahm. So überließ man zum Beispiel die Betreuung aller der Unglücklichen, die aus der Arbeitslosenfürsorge ausgesteuert waren, den Gemeinden, und dort, wo die Gemeinden selbst am Rande des Abgrundes standen, dem Zufall. Die natürlichen Folgen blieben nicht aus. Das deutsche Volk wurde zu einem sterbenden Volk: Steigende Zahlen der Todesfälle, sinkende Zahlen der Geburten.“[3]

Oswald Spengler schreibt in seiner Schrift Neubau des Deutschen Reiches zu den Zuständen, die mit denen der späteren Berliner Republik vergleichbar sind:

„Aus der Angst um den Beuteanteil entstand auf den großherzoglichen Samtsesseln und in den Kneipen von Weimar die deutsche Republik, keine Staatsform, sondern eine Firma. In ihren Satzungen ist nicht vom Volk die Rede, sondern von Parteien; nicht von Macht, von Ehre und Größe, sondern von Parteien. Wir haben kein Vaterland mehr, sondern Parteien; keine Rechte, sondern Parteien; kein Ziel, keine Zukunft mehr, sondern Interessen von Parteien. Und diese Parteien – noch einmal: keine Volksteile, sondern Erwerbsgesellschaften mit einem bezahlten Beamtenapparat, die sich zu amerikanischen Parteien verhielten wie ein Trödelgeschäft zu einem Warenhaus – entschlossen sich dem Feinde alles was er wünschte auszuliefern, jede Forderung zu unterschreiben, den Mut zu immer weitergehenden Ansprüchen in ihm aufzuwecken, nur um im Innern ihren eigenen Zielen nachgehen zu können.“[4]

Der deutsche Schriftsteller Ludwig Thoma bezeichnete die sogenannte Weimarer Republik zutreffenderweise als „Deppokratie“ und „Affenwerk von Weimar“.[5]

Da die Weimarer Reichsverfassung faktisch nie aufgehoben wurde, besitzt sie bis heute Gültigkeit. Es ist allerdings umstritten, ob man die Weimarer Verfassung als Deutsche Verfassung deklarieren kann, da sie nicht die Willensform über die staatliche und volkliche Existenz des Deutschen Volkes verkörperte, sondern auf Betreiben der Siegermächte zustande kam. Diese hatte jedoch Gültigkeit mit sämtlichen Änderungen bis zur völkerrechtwidrigen Verhaftung der bislang letzten Reichsregierung, der Regierung Dönitz, am 23. Mai 1945. Die BRD als Staatsfragment verfügt über keine Verfassung; vielmehr wird das Grundgesetz für die BRD wahrheitswidrig als „Verfassung“ bezeichnet.

Bildergalerie

Siehe auch

Literatur

  • Hans Wilhelm Hermann Liebig: Der Betrug am deutschen Volke (1919) (PDF-Datei Für Nicht-VSA-Bewohner nur mit US-Proxy abrufbar!; Netzbuch)
  • Junius alter d. i. Franz Sontag:
    • Nationalisten – Deutschlands nationales Führertum der Nachkriegszeit, K. F. Koehler, Leipzig 1930
    • Nie wieder Krieg?! – Ein Blick in Deutschlands Zukunft, K. F. Koehler, Leipzig 1931
  • Jewish Domination of Weimar Germany. CreateSpace Independent Publishing Platform; Second Edition 2013, ISBN 978-1492991960 [Erstveröffentlichung durch Eckhart Verlag; 96 S.]
  • Wilhelm Stapel: Die literarische Vorherrschaft der Juden in Deutschland 1918 bis 1933. In: Schriften des Reichsinstituts für Geschichte des Neuen Deutschlands, Archiv Edition – Verlag für ganzheitliche Forschung, 2003, ISBN 3936223394 [Faksimile von Veröffentlichungen der Hansatischen Verlagsanstalt der Jahre 1935 bis 1941; 36 S.], Volltext
  • Hannsjoachim W. Koch: Der deutsche Bürgerkrieg. Eine Geschichte der deutschen und österreichischen Freikorps 1918–1923. Aus dem Englischen von Klaus Oelhaf und Ulrich Riemerschmidt, Verlag Antaios, Schnellroda 2002, ³2014, ISBN 978-3-935063-12-8 [488 S.]

Verweise

Fußnoten

  1. Roosevelt, 1932; vgl. E. Reichenberger: Wider Willkür und Machtrausch, Graz 1955, S. 241
  2. auch zitiert in: Georg Gunter: Last Laurels – The German Defence of Upper Silesia, January-May 1945, Helion-Verlag 2002, S. 8
  3. „Gebt mir vier Jahre Zeit, Dokumente zum ersten Vierjahresplan des Führers“ (Kapitel: Volk und Rasse)
  4. Oswald Spengler: „Neubau des Deutschen Reiches“, Kapitel „Der Sumpf“
  5. „Aus dem Vollen: Wirbel um den bayrischen Säulenheiligen Ludwig Thoma“ Artikel in Der Spiegel vom 21. August 1989
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