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Mauerfall

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Der umgangssprachliche Begriff Mauerfall benennt die Öffnung der Berliner Mauer am 9. November 1989. Das Ereignis, gemeinhin auch als Wende bezeichnet, war das einschneidenste politische Ereignis in Rumpfdeutschland nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges.

Inhaltsverzeichnis

Ursachen

Vorangegangen waren Reformen in der damaligen Sowjetunion, die das kommunistische SED-Regime in Ostberlin weitgehend politisch isolierten. Die wirtschaftliche Misere, bedingt durch jahrzehntelange Planwirtschaft und die Gängelung der DDR-Bewohner durch massivste Einschränkungen von Reisemöglichkeiten, beschleunigten nur noch den Zusammenbruch in Mitteldeutschland.

Ausgelöst wurde der Fall der Berliner Mauer, der dann auch den Abbau der Grenzanlagen zwischen Mitteldeutschland und Westdeutschland nach sich zog, durch eine Aussage von SED-Politbüro-Mitglied Günter Schabowski in Bezug auf die Reisefreiheit, die jedoch gezielt lanciert wurde. Auf die Frage eines Reporters, wann eine vom Politbüro beschlossene neue Ausreiseregelung mit Wegfall der Reisebeschränkungen in den Westen in Kraft trete, antwortete Schabowski kurz: „... sofort, unverzüglich!“[1] Damit war nach insgesamt 28 Mauerjahren der Fall der Mauer besiegelt.

Folgen

Um eine alternative Möglichkeit auf deutschem Boden zu verhindern, übernahm die West-BRD in Anschluß die Kontrolle über die politischen und wirtschaftlichen Geschehnisse.

Die CDU war es, die nach der sogenannten geistig moralischen Wende 1983 alle Institutionen abschaffte, die die deutsche Einheit vorbereiten sollten. Der linke CDU-Flügel um Rita Süßmuth, Heiner Geißler und Norbert Blüm propagierte ganz offen die Zweistaatlichkeit, und im Sommer 1989 ergriff der Bundesvorstand der Jungen Union die Initiative, die Wiedervereinigung als politisches Ziel aus dem Programm der Union zu streichen.

Demnach gab es weder Planungen noch konkrete Ziele, die im Zuge einer politischen Änderung im Ostblock hätten verfolgt werden können. Als logische Folge trat das Gebiet Mitteldeutschlands am 3. Oktober 1990 einfach dem Geltungsbereich des Grundgesetzes für die BRD bei in der alleinigen Hoffnung, daß eben alles so bliebe, wie es war. Die Deutsche Teilvereinigung war erfolgt. Damit war die Möglichkeit vertan, die deutsche und europäische Situation seit dem Schanddiktat von Versailles auf friedlichem Wege einer grundlegenden Revision zu unterziehen. Als „Krönung“ des Ganzen verzichtete die vergrößerte BRD ohne Not auf das Gebiet von Ostdeutschland und überließ dieses deutsche Territorium der weiteren uneingeschränkten Verwaltung vor allem durch Polen. Die Folgen dieser Ignoranz führten zur politischen Erstarrung Deutschlands und dem aufgehen der BRD in einem angestrebten Superstaat „Europäische Union“ und der Einführung des Euro. Die allgemeine Finanzkrise und speziell die Finanzkrise ab 2007 finden ihre unmittelbare Ursache ebenfalls in dem völligen Versagen der damaligen deutschfeindlichen Politik.

Eine weitere Folge des politischen Versagens waren eine weitere Überfremdung Rumpfdeutschlands, massive Geschichtsverfälschungen, bis hin zum derzeitigen Schuldkult und eine bis dahin weitgehend kaschierte generelle Vernichtungspolitik gegenüber Deutschland, die sich nun völlig ungehindert Bahn brechen konnte.

Filmbeitrag

Der Fall der Mauer: Die verpasste Chance von 1989!
(Der Film verwendet fälschlicherweise den Begriff „Ostdeutschland“ für das Gebiet Mitteldeutschlands und die Bezeichnung „Polen“ für einen Teil Ostdeutschlands)

Verweise

Fußnoten

  1. http://www.youtube.com/watch?v=TQiriTompdY youtube.com: Günter Schabowski - Pressekonferenz über neue Reiseregelung
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