Wincklerbad

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Im Wincklerbad in Bad Nenndorf bei Hannover wurde von der britischen Besatzungsmacht in der Zeit von 1945 bis 1947 im Rahmen einer deutschlandweiten, teilweise gewaltsamen Umerziehung ein spezielles Internierungslager unterhalten. Dort wurden politisch Andersdenkende wie z. B. Nationalsozialisten, vermeintliche Kriegsverbrecher und Sowjetspione sowie sonstige unschuldige Personen gefangengehalten, gepeinigt und gefoltert. Es kam zu zahlreichen Todesfällen. Durch einen britischen Labour-Abgeordneten des Unterhauses wurde der Skandal aufgedeckt.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Das Kurhaus „Wincklerbad“ in Bad Nenndorf wurde vom britischen Geheimdienst ab August 1945 beschlagnahmt und zu einem Folterlager umfunktioniert. Die Badinstallationen wurden aus den gekachelten Räumen demontiert, Stahltüren eingebaut und verschiedene Folterinstrumente aufgestellt. Rund zwei Jahre lang wurden deutsche Soldaten, aber auch vermeintliche Sowjetspione, gefoltert. Viele starben an der Folter.

Die Akten über diese erst kürzlich bekannt gewordenen britischen Greueltaten im Bad Nenndorfer Kurhaus werden von der britischen Regierung auch weiterhin unter Vorwänden unter Verschluß gehalten. Das tatsächliche Ausmaß dieser alliierten Kriegsverbrechen wird weder von Politikern noch etablierten BRD-Systemmedien thematisiert, weil solche Fakten die Legende von der angeblichen „Befreiung“ unglaubwürdig machen würden.

Aus den letzten Aufzeichnungen Oswald Pohls

Quelle
Folgender Text ist eine Quellenwiedergabe. Unter Umständen können Rechtschreibfehler korrigiert oder kleinere inhaltliche Fehler kommentiert worden sein. Der Ursprung des Textes ist als Quellennachweis angegeben.
So sah die „Befreiung vom Nationalsozialismus“ aus: Gefoltert und beinahe verhungert – deutsche Kriegsgefangene nach dem Zweiten Weltkrieg im britischen Lager Bad Nenndorf

[…] Die Behandlung durch die Engländer in Nenndorf war unmenschlich. Ich wurde allein in eine Zelle eingesperrt, in welcher 4 Holzpritschen standen. Die Handfesseln wurden mir selbst in der abgeschlossenen und bewachten Zelle weder bei Tag noch bei Nacht, auch nicht zum Essen und zur Notdurft, abgenommen. Ja, ich wurde abends, mit gefesselten Händen auf der Pritsche liegend, durch eine zweite Fessel an den Pfosten der Pritsche gefesselt, so daß ich mich nicht bewegen konnte und infolgedessen keinen Schlaf fand.

Zu den Verhören wurde ich durch einen langen Korridor zum Vernehmungszimmer gehetzt, indem einige der Wachmannschaften hinter mir herjagten, andere, die seitwärts postiert waren, mich durch Tritte und Beinstellen einige Male heftig zu Fall brachten. Vor der Tür des Vernehmungszimmers mußte ich bis zum Beginn des Verhörs Laufschritt auf der Stelle machen, was die Wachposten durch. Tritte ins Gesäß und mit Geschimpfe und Gefluche zu immer höherem Tempo zu steigern versuchten. Das alles geschah unter den Augen des in der Nähe zuschauenden Feldwebels. Der Rückweg zur Zelle gestaltete sich zu dem gleichen Spießrutenlaufen, wobei ich einige Male durch Beinstellen der Posten zu Fall kam und heftig gegen die Wand schlug.

Am Nachmittag des zweiten Tages wurde ein Stuhl in die Zelle gebracht. Ich mußte mich setzen, um „rasiert“ zu werden. Obwohl ich gefesselt war, hielten mich zwei Posten auf dem Stuhl fest, während ein dritter meinen Kopf an den Haaren unbarmherzig nach hinten riß, so daß ich einige Male nach hinten umkippte.

Ein vierter Posten beschmierte mir nun das Gesicht mit einer wie Säure brennenden Masse, wobei er mich fortgesetzt mit der flachen Hand ohrfeigte. Nachdem er mich gründlich „eingeseift“ hatte, kratzte er mit einem stumpfen Rasierapparat das Gesicht so rücksichtslos ab, daß das Blut auf die Jacke tropfte. Während dieser Prozedur spuckten seine Gehilfen mir unter wilden Flüchen und Beschimpfungen fortgesetzt ins Gesicht.

Schließlich stürzten sich wie auf Kommando alle anwesenden Posten – es befanden sich etwa 8 - 10 Personen in der Zelle – auf mich, rissen mich hoch und schlugen blindlings auf mich ein, der ich wehrlos gefesselt war. Es hagelte Faustschläge gegen den Kopf und Fußtritte gegen alle Körperteile. Ich taumelte, mich mühsam auf den Beinen haltend, von einer Ecke in die andere, bis ich unter einem gewaltigen Schlag oder Fußtritt in die Magengegend besinnungslos zusammensackte.

Als ich erwachte, war es still und leer in der Zelle. Ich lag auf einer Pritsche und bemerkte, daß zwei Ärzte sich um mich bemühten, von denen einer meinen Puls beobachtete. Die Handfessel war abgenommen. Ich fiel bald wieder in Ohnmacht.

Wie lange dieser ganze Vorgang gedauert hat, konnte ich nur nach dem Tageslicht schätzen. Da es bei meinem Erwachen schon fast dunkel war, mochte es 20 Uhr gewesen sein, bei Beginn der Mißhandlungen etwa 17 Uhr. Es wurde mir ein starker Kaffee gereicht, und dann wurde ich zum letzten Verhör gebracht, diesmal ohne Spießrutenlaufen. Dieses Verhör dauerte bis tief nach Mitternacht. Der Vernehmungsoffizier, dem mein Zustand auffiel, erkundigte sich nach der Ursache. Ich berichtete ihm kurz das Vorgefallene. Er stand empört auf und entschuldigte sich „im Namen der britischen Armee“. Dann verließ er für geraume Zeit das Zimmer, um – wie er mir versprach – den Kommandanten wegen Bestrafung der Schuldigen aufzusuchen. Bei der brutalen Mißhandlung ist mir ein Backen- und ein Schneidezahn ausgeschlagen worden. […]

Quelle: Das Nachkriegsschicksal des SS-Generals Oswald Pohl in Historische Tatsachen, Nr. 47: Lügen um Heinrich Himmler, Teil 2, S.35ff. (PDF 65 MB)


Demonstrationen

Freie Nationalisten und Patrioten führen seit 2006 jährlich Trauermärsche in Bad Nenndorf durch.

Filmbeiträge: Trauermarsch 2008 und 2009

Siehe auch

Literatur

  • Ian Cobain: Cruel Britannia – A Secret History of Torture. Portobello Books, 2012, ISBN 978-1846273339 [Der Autor ist Reporter der britischen Zeitung Guardian und recherchierte staatliche britische Folter seit Ende des Zweiten Weltkrieges.]

Verweise


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