Wunderwaffe

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Arado E.555 – Konzept für einen Langstreckenbomber, der im Rahmen des Amerika-Bomber-Projektes des Reichsluftfahrtministeriums (RLM) entwickelt werden sollte.

Wunderwaffen waren Entwicklungen zur Verwendung innerhalb der verschiedenen Waffengattungen des Heeres, der Luftwaffe und der Kriegsmarine der Wehrmacht. Sie befanden sich gegen Ende des Zweiten Weltkrieges im Deutschen Reich in Entwicklung und teilweise in der Produktion, kamen jedoch nicht mehr bzw. verspätet zu militärisch nennenswertem Einsatz und konnten das Kriegsglück somit nicht mehr wenden. Nichtsdestoweniger bewiesen diese Errungenschaften, daß Deutschland der Welt technisch um Jahrzehnte voraus war. Die Alliierten haben noch vor Kriegsende Sondereinheiten aufgestellt, die nur das eine Ziel kannten: deutsche Technologie, Erfindungen, aber auch deutsche Wissentschaftler und Ingeniere zu finden, um sie in deren Länder zu transportieren und zu verschleppen (→ Operation Paperclip). Die fortschrittliche militärische Entwicklung, die Raumfahrt und die Rechnerwissenschaft der VSA und der Sowjetunion gründeten auf deutsches Wissen.

Inhaltsverzeichnis

Erläuterung

Die nach dem Krieg verbreitete Vermutung, auch die Vergeltungswaffen Fieseler Fi 103 (V1) und die Rakete A4 (V2) hätten dazu gezählt, ist unrichtig, denn diese Waffen konnten keine Wunder bewirken und waren 1944 im Deutschen Reich schon „Schnee von gestern“.

Zu den streng geheimen Wunderwaffen dürften u. a. folgende technische Sensationen gezählt haben:

  • KSK-Kraftstrahlhochdruckkanone
  • Düsenjäger
  • Düsenbomber für Atombombenabwurf und Luft-Bodenraketen nutzbar
  • Tarnkappennurflügler
  • Langstrecken U-Boot für weltweiten Einsatz
  • Uranprojekt

Adolf Hitler sagte bereits in seiner Rede vom 9. November 1941 dazu:

„Und ich habe die Rüstung jetzt auf einige besondere Gebiete verlagert. Wenn die anderen Herren dauernd mit ihren Zahlen kommen, ich rede nicht von Zahlen, aber ich spreche nur das eine aus: Sie werden staunen, mit was wir eines Tages antreten!“

Wunderwaffen

Raketen

Englandkanone Versuchsaufbau.jpg

Geschütze

  • Kanone V3, eine Hochdruckkanone. Die Kanone wurde im besetzten Frankreich unterirdisch errichtet und konnte Projektile nach England abschießen.
  • P1000, ein „Landschlachtschiff“ und fahrbarer Bunker mit einem veranschlagten Gewicht von 1.000 t. Die Hauptbewaffnung sollte aus einem modifizierten Geschützturm bestehen, ähnlich denen der Schlachtschiffe „Scharnhorst“ und „Gneisenau“, jedoch mit nur zwei statt drei 280-mm-Kanonen. Das Projekt wurde im Planungsstadium eingestellt.
  • P1500 „Monster“. Eine selbstfahrende Version der 800-mm-Eisenbahngeschütze Gustav und Dora, die über die Konzeptionsphase nicht hinausging.
  • Flakpanzer IV „Kugelblitz“, endgültiger Flakpanzer der Wehrmacht mit einem 3-cm-Doppelflakgeschütz. Er sollte eine effektive Abwehr gegen die immer zahlreicher werdenden alliierten Jagdbomber werden, es wurden jedoch wegen Rohstoffmangels und des nahenden Kriegsendes nur zwei Prototypen ausgeliefert. Beide wurden vermutlich gegen Kriegsende in Berlin zerstört. Der „Kugelblitz“ erreichte eine Feuerrate von 600 Schuß pro Minute.
  • 21-cm-Kanone 12 (E), die aus dem Parisgeschütz des Ersten Weltkriegs hervorging und eine Schußweite (mit Sondergeschossen) von 115 km hatte
  • Fliegende Panzerfaust, Flugzeuggeschoß auf Raketenbasis zum Einsatz gegen Panzer

Panzer

  • E-50 und E-75, mittlerer und schwerer Kampfpanzer für die Wehrmacht, geplant als Hauptpanzerwaffe
  • E-100, ein überschwerer Kampfpanzer. Das Gewicht wurde mit 140 t veranschlagt, als Bewaffnung wurden eine 150-mm- oder 174-mm-Kanone vorgesehen. Das Projekt kam über einen unvollständigen Prototyp nicht hinaus.

Infanteriewaffen

  • MP 44 „Sturmgewehr“, in Gestaltung und Ergonomie wegweisender Maschinenkarabiner. Das Modell erreichte die Massenproduktion und erlangte so weite Verbreitung innerhalb der Wehrmacht.
  • StG 45(M), auch „Gerät 06H“. Schnell und kostengünstig zu fertigendes Sturmgewehr mit außerordentlichem Design und neuer Verschluß- und Verriegelungstechnik.
  • Fliegerfaust, vom Prinzip der Panzerfaust hergeleitete Raketenwaffe zur Tieffliegerbekämpfung.
Heinkel He 162 „Volksjäger“

Gleitbomben

  • Fritz X von Max Kramer (Auch wenn es sich hierbei nur um eine gesteuerte Freifallbombe handelt, kann diese dennoch, bedingt durch die Steuerung, als Gleitbombe gesehen werden.)
  • Henschel Hs 293
  • Blohm & Voss BV 246

Flugzeuge

Einige Flugzeuge, die entwickelt wurden:

  • Bachem Ba 349 „Natter“ – als Verlustgerät geplanter einmotoriger, raketengetriebener großteils hölzerner Objektschutzjäger
  • Me 329 – Langstreckenjagdbomber (nur eine flugfähige Attrappe zu Testzwecken gebaut)
  • Me 262 – erster einsatzfähiger Düsenjäger
  • Me 163 – raketengetriebener Objektschutzjäger
  • Ar 234 – düsengetriebener Bomber und Aufklärer
  • Ho IX (Go 229) – düsengetriebener Nurflügler, Angriffsbomber
  • Heinkel He 162 – sehr schnell entwickelter (10 Wochen), teilweise aus Holz gebauter Düsenjäger
  • Junkers Ju 287 – düsengetriebener Bomberprototyp mit negativer Flügelpfeilung
  • Henschel Hs 132 – Sturzkampfbomber mit Strahlantrieb, dessen Prototyp nicht mehr zum Erstflug kam
  • Dornier Do 335 – zweimotoriger schwerer Abfangjäger mit Zug- und Druckpropeller in Rumpfachse

Neben den Neuerungen im Bereich der Antriebstechnik (Erfindung des Staustrahltriebwerkes, prinzipiell überschallflugfähig, sowie des Düsentriebwerkes) gab es auch im Bereich der Luft-Luft-Raketen Neuerungen. Hier zum Beispiel die R4Z, eine ungelenkte Luft-Luft-Rakete.

Unterseeboote

Siehe auch

Literatur

Verweise

Filmbeitrag

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