Zionismus

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Zionismus (von Zion, dem Burgberg von Jerusalem, der „Stadt auf dem Hügel“) bezeichnet eine von Moses Hess und Theodor Herzl maßgeblich geprägte, politische Weltanschauung, deren Kern die Rechtfertigung und Bewahrung des jüdischen Besatzungsstaates Israel auf dem Boden Palästinas bedeutet. Zionisten betreiben über transnational organisierte Netzwerke internationale Politik und sind damit Träger der Neuen Weltordnung.

Zionisten vertreten zum Teil sozialistische sowie religiöse, aber auch atheistische Positionen. Sie sind nicht regelmäßig gleichzusetzen mit Zugehörigen der jüdischen Religion oder Juden.

Bei den führenden Zionisten fußt das Verständnis von den Juden als Nation auf dem Glauben an Rasse und Blut. Um die Verwirklichung ihrer Ziele zu bekräftigen, betonen die Zionisten die rassische Einheit der Juden.

Inhaltsverzeichnis

Zionismus und Lösung der Judenfrage

Johann Gottlieb Fichtes Aufruf an die Deutschen zu Anfang des Jahrhunderts, den deutschen Volksgeist hochzuhalten und zu ehren, enthielt auch eine Warnung vor der Judenemanzipation und den Vorschlag, die Juden nach Palästina zurückzuschicken. Viele deutsche Denker vertraten später ähnliche Ansichten. Der Antijudaist Eugen Dühring beispielsweise schlug vor, das jüdische Volk in einem Staat irgendwo außerhalb Europas zusammenzuführen. Der Historiker Heinrich von Treitschke – der der Ansicht war, niemand könne gleichzeitig Deutscher und Jude sein – erklärte, eine doppelte Loyalität habe in Deutschland keine Berechtigung; wünschenswert sei die Emigration der Juden und die Schaffung einer Heimstätte für sie in Palästina oder andernorts. Auch Heinrich Claß vom Alldeutschen Verband hatte die Idee, die Juden nach Palästina zu schicken. Der Antijudaist Wilhelm Marr stellte fest, daß die Juden kein eigenes Vaterland hätten und bedauerte, daß sie überhaupt jemals ihrer biblischen Heimat Palästina entfremdet worden seien. Der politische Theoretiker und Bismarck-Kritiker Constantin Frantz trat dafür ein, die Juden aus Deutschland zu entfernen und sie nach Palästina zu schicken, und der Historiker Johannes Scherr argumentierte, die Juden hätten ein Anrecht darauf, eine eigene Nation zu bilden, sei es in Palästina oder anderswo. Auch Adolf Stoeckers Christlich-soziale Partei machte sich für eine Rückkehr der in Deutschland lebenden Juden nach Palästina stark.

Noch während des Ersten Weltkrieges bildeten prominente Juden und Deutsche 1918 das erste deutsche „Pro-Palästina-Komitee", um die neue Politik der Regierung zu unterstützen, die ein jüdisches Staatswesen in Palästina offiziell zu einem deutschen Kriegsziel erklärte. Das Komitee erfreute sich der Unterstützung konservativer Politiker, die darauf hofften, den Zustrom osteuropäischer Juden von Deutschland nach Palästina umlenken und vielleicht auch einige deutsche Juden zur Auswanderung ermuntern zu können. Schließlich betrachteten in der Weimarer Republik so prominente Antijudaisten wie Wilhelm Stapel, Hans Blüher, Max Wundt und der evangelische Pastor Johann Peperkorn den Zionismus als eine vernünftige Lösung der „Judenfrage".

Die Nationalsozialisten standen dem Zionismus wohlgesinnt gegenüber und förderten die Auswanderung der Juden aus dem Dritten Reich. Während es Juden verboten wurde, die deutsche Flagge zu benutzen, war es ihnen in Deutschland ausdrücklich erlaubt, die „jüdischen Farben”, die der Zionismus erfunden hatte, zu zeigen. Die Führungsriege in Deutschland hoffte, daß sich die Judenfrage durch Auswanderung größerer jüdischer Bevölkerungsteile von selbst erledige. In seiner Schrift „Die Spur des Juden im Wandel der Zeiten“ schrieb Alfred Rosenberg: „Der Zionismus muß tatkräftig unterstützt werden, um jährlich eine zu bestimmende Zahl deutscher Juden nach Palästina oder überhaupt über die Grenze zu befördern.“[1]

Filmbeiträge

Der Weltzionismus im Überblick



Antisemitismus, die Nahrung des Zionismus

Ilan Pappe

Beweise und Zitate von Zionisten

Wie zionistische Juden über Nichtjuden denken


Zitate

  • „Die Generalversammlung legt fest, daß der Zionismus eine Form von Rassismus und rassistischer Diskriminierung ist.“ — Die Generalversammlung der Vereinten Nationen am 10. November 1975[2][3]
  • „Wenn wir sehen, wie israelische Panzer durch palästinensische Dörfer fahren und sich die verzweifelten Menschen mit Steinen wehren, dann müssen wir im Blick auf Warschau und im Blick auf den Aufstand der Juden im Warschauer Ghetto auch fragen dürfen, war das dann nicht auch Terror?“Udo Steinbach[4]
  • „Eine große Bewegung unter ihnen [...] trat auf das schärfste für die Bestätigung des völkischen Charakters der Judenschaft ein: der Zionismus. Wohl hatte es den Anschein, als ob nur ein Teil der Juden diese Stellungnahme billigen würde, die große Mehrheit aber eine solche Festlegung verurteile, ja innerlich ablehne. Bei näherem Hinsehen zerflatterte aber dieser Anschein in einen üblen Dunst von aus reinen Zweckmäßigkeitsgründen vorgebrachten Ausreden, um nicht zu sagen Lügen. Denn das sogenannte Judentum liberaler Denkart lehnte ja die Zionisten nicht als Nichtjuden ab, sondern nur als Juden von einem unpraktischen, ja vielleicht sogar gefährlichen öffentlichen Bekenntnis zu ihrem Judentum. An ihrer inneren Zusammengehörigkeit änderte sich gar nichts.“Adolf Hitler[5]
  • „Indem der Zionismus der anderen Welt weiszumachen versucht, daß die völkische Selbstbesinnung des Juden in der Schaffung eines palästinensischen Staates seine Befriedigung fände, betölpeln die Juden abermals die dummen Gojim auf das gerissenste. Sie denken gar nicht daran, in Palästina einen jüdischen Staat aufzubauen, um ihn etwa zu bewohnen, sondern sie wünschen nur eine mit eigenen Hoheitsrechten ausgestattete, dem Zugriff anderer Staaten entzogene Organisationszentrale ihrer internationalen Weltbegaunerei; einen Zufluchtsort überführter Lumpen und eine Hochschule werdender Gauner. Aber es ist das Zeichen nicht nur ihrer steigenden Zuversicht, sondern auch des Gefühls ihrer Sicherheit, wenn frech und offen zu einer Zeit, da der eine Teil noch verlogen den Deutschen, Franzosen oder Engländer mimt, der andere sich als jüdische Rasse dokumentiert. Wie sehr sie den nahenden Sieg schon vor Augen sehen, geht aus der furchtbaren Art hervor, die ihr Verkehr mit den Angehörigen der anderen Völker annimmt.“Adolf Hitler[6]
  • „Die meisten Sympathisanten und politischen Handlanger des Zionismus [sind] nicht Juden, sondern Nichtjuden. Das fängt oben bei israelhörigen Spitzenpolitikern wie Angela Merkel oder Joschka Fischer an und geht hinunter bis zu den zahlreichen verblendeten und verbiesterten Zionomanen von denen es in Deutschland nur so wimmelt“Wolfgang Gedeon (AfD)[7]

Zitate von internationalen jüdischen „Persönlichkeiten”

  • „Die Christen singen ständig von und über Blut. Geben wir ihnen genug davon. Laßt uns ihren Hals durchschneiden und schleifen wir sie über die Altäre. Ertränken wir sie in ihrem eigenen Blut. Ich träume davon, daß eines Tages der letzte Priester mit den Gedärmen eines anderen erhängt wird.“ — Gus Hall, Jüdisches Vorstandsmitglied der Kommunistischen Partei Amerikas, 1920
  • „Kriege sind die Ernten der Juden. Für diese Ernten müssen wir die Christen vernichten und deren Gold an uns nehmen. Wir haben schon 100 Millionen vernichtet und das ist noch lange nicht das Ende.“ — Chef-Rabbi Reichorn in Frankreich, 1859
  • Dank der furchtbaren Macht der internationalen Bankiers haben wir die Christen in Kriege ohne Zahl gestürzt. Kriege haben einen speziellen Wert für die Juden, da die Christen einander umbringen und damit Platz für die Juden machen. Kriege sind die Ernte der Juden, die jüdischen Banken verdienen sich fett an den Kriegen der Christen. Über 100 Millionen von ihnen wurden durch Kriege vom Planeten genommen, und das Ende ist noch nicht in Sicht.“ — Rabbi Reichorn bei der Beerdigung des Grand Rabbi Simeon Ben-ludah, 1869[8]
  • „Wir Juden betrachten unsere Rasse als überlegener als jede andere Rasse auf dieser Erde und wir wollen keine Verbindung mit anderen Rassen eingehen, sondern wir wollen über sie herrschen und triumphieren.“ — Goldwin Smith, Jüdischer Professor, Moderne Geschichte, Oxford Universität, Oktober 1981[9]

Siehe auch

Literatur

  • Max Brod: Sozialismus im Zionismus, 1920 (PDF-Datei)
  • Francis R. Nicosia: Hitler und der Zionismus, Druffel-Verlag 1989
  • Alexandra Pontzen / Axel Stähler (Hgg.): Das gelobte Land. Erez Israel von der Antike bis zur Gegenwart. Quellen und Darstellungen. [=Rowohlts Enzyklopädie] Reinbek bei Hamburg (Rowohlt) 2003, ISBN 3-499-55656-1
  • Zitate und Merkwürdigkeiten
  • Ahmed Rami: Die Macht der Zionisten (2004, 121 S., Text) (PDF-Datei)
  • Ivor Benson: Der zionistische Faktor – Der jüdische Einfluß auf die Geschichte des 20. Jahrhunderts (2000, 272 S., Text) (PDF-Datei)
  • Douglas Reed: Der Streit um Zion (PDF-Datei)
  • Edwin Wright: The Great Zionist Cover-Up (1975) (PDF-Datei)

Verweise

Fußnoten

  1. Rosenberg, Die Spur des Juden, S. 153; vgl. auch Rosenbergs Artikel „Antisemitismus" im Völkischen Beobachter vom 7. August 1921
  2. Resolution 3379 – „Elimination of all forms of racial discrimination“ (Resolutions adopted by the General Assembly at its 30th session):
    The General Assembly, [...] Determines that Zionism is a form of racism and racial discrimination.
  3. Resolution 3379 wurde am 16. Dezember 1991 durch Resolution 4686 wieder aufgehoben. (Resolutions adopted by the General Assembly at its 46th session):
    Die Generalversammlung beschließt, die in ihrer Resolution 3379 (XXX) vom 10. November 1975 enthaltene Bestimmung zu widerrufen.
    The General Assembly Decides to revoke the determination contained in its resolution 3379 (XXX) of 10. November 1975.
  4. Deutsches Orient-Institut, 2003
  5. Mein Kampf, München 1943, S. 60 f.
  6. Mein Kampf, München 1943, S. 356 f.
  7. Junge Freiheit, 24/16, S. 5
  8. Andrew Carrington Hitchcock: Satans Banker: Die Finanzgeschichte der globalen Vereinnahmung durch Rothschild und Co. – J. K. Fischer-Verlag, 2009, ISBN 978-3941956667
  9. Zitate von internationalen jüdischen „Persönlichkeiten”, religionsforum-wogeheichhin.de, 2009


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