Benutzer:Franziska Knuppe/Privat

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Begriffsklärung Dieser Artikel wurde aufgrund seiner Größe geteilt. Für Persönlichkeiten von n-z siehe Liste jüdischer Persönlichkeiten (n-z).

Dies ist eine Liste jüdischer Persönlichkeiten. (Siehe auch: Kategorie: Person des Judentums)

Ziel dieser Liste ist es, Personen zu erfassen, die für das Judentum relevant sind.

Das Ziel dieser Liste ist es nicht, alle Personen einer bestimmten Glaubensrichtung zu erfassen. Die Religionszugehörigkeits-Kategorien sind lediglich Werkzeuge, um die im Zusammenhang mit einer bestimmten Religion wichtigen Personen erfassen zu können. Als solche sind sie neutral und beinhalten keinerlei Wertung über die Person. Ob eine Person für die Religion bzw. die Religion für die Person von Relevanz ist, sollte bereits im Text über die Person ersichtlich sein.

Inhaltsverzeichnis A B C D E F G H I J K L M N O P

A

Juden bei Inglourious Basterds – Produzenten: Lawrence Bender, Bob Weinstein, Harvey Weinstein – Schauspieler: Eli Roth, B. J. Novak, Samm Levine...
  • Aaron ben Elia (* um 1300 in Kairo; † 1369 in Konstantinopel) war der bedeutendste Religionsphilosoph der Karäer (türkische jüdische Religionsgemeinschaft).
  • Aaron ben Mosche ben Ascher (im Arabischen Abu Sa'id genannt, 10. Jahrhundert; † ca. 960) war ein Masoret und Grammatiker aus Tiberias.
  • Aaron ben Joseph (* um 1260 in Solkhat (Krim); † um 1320) war ein karäischer Schriftgelehrter.
  • Monroe Abbey (* 1904; † 28. November 1993) war ein kanadischer Rechtsanwalt. Abbey war als Anwalt in Montreal niedergelassen und spezialisiert auf Bergbaurecht. Neben seiner beruflichen Tätigkeit engagierte er sich in seiner Heimatstadt in zahlreichen jüdischen Organisationen. War unter anderem Direktor der Jewish Immigrant Aid Services, der Zionist Organization of Canada und der United Jewish Refugee and World Relief Agencies. Von 1968 bis 1971 war er Präsident des Canadian Jewish Congress.
  • Bud Abbott (eigentlich William Alexander Abbott, * 2. Oktober 1895 in Asbury Park, New Jersey; † 24. April 1974 in Woodland Hills, Kalifornien), war ein US-amerikanischer Komödiant und Schauspieler. Abbot war Freimaurer, er gehörte der Daylight Lodge No. 525 in Michigan an.[1]
Paula Abdul
  • Paula Abdul (* 19. Juni 1962 in San Fernando bei Los Angeles, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Choreographin und Pop-Sängerin. Sie ist die Tochter der kanadischen Konzertpianistin Lorraine Rykiss und des syrisch-sephardischen, in Brasilien lebenden Viehhändlers Harry Abdul. Harry Abdul arbeitete im Sand- und Kieshandel der Familie seiner Frau. Lorraine Abdul war zeitweise Regie-Assistentin von Billy Wilder.
  • Emil Abel (* 2. Juni 1875 in Wien; † 3. April 1958 in London) war Professor sowie Institutsleiter für physikalische Chemie an der TH Wien.
  • Otto Abeles (* 1. Mai 1879 in Rohatetz bei Nikolsburg, Mähren; † 25. Mai 1945 in Tröbnitz, Sachsen) war ein Journalist, Schriftsteller, Musikkritiker und Zionist.
  • Isaak Abrabanel, Don Isaak ben Juda Abrabanel, auch Abravanel und Abarbanel (* 1437 in Lissabon; † 1508 in Venedig) war ein jüdischer Politiker und Finanzmann im Dienste der Könige von Portugal und Spanien, der Vizekönige von Neapel und der Dogen von Venedig.
  • Abraham von Augsburg († 21. November 1265)[2]
  • Abraham ben David von Posquières, auch unter dem Akronym Rabad bekannt (* 1125 in Narbonne; † 1198 in Posquières, heute Vauvert im Département Gard) war ein talmudischer Gelehrter in der Provence. Er ist vor allem durch seine Kritik der Werke von Maimonides bekannt geworden.
  • Abraham ben Meir ibn Esra (* um 1092 in Tudela, Spanien; † 23. Januar oder 28. Januar 1167) war ein jüdischer Gelehrter und Schriftsteller. Nach ihm ist der Mondkrater Abenezra benannt.
  • Abraham ibn Daud (* 1110 in Córdoba; † 1180 in Toledo) war jüdischer Chronist, Philosoph und Astronom und der erste jüdische Aristoteliker noch vor Maimonides.
  • S. Daniel Abraham, ist ein amerikanischer Geschäftsmann und Mitglied des Vorstandes der AIPAC. Er ist für die Einführung des Slim-Fast Getränk (Thompson Medical Group) in den späten 1970er Jahren bekannt geworden. Er hat ein Vermögen von 1,4 Milliarden US-Dollar.[3]
  • Josh Abraham, Amerikaner
  • Karl Abraham (* 3. Mai 1877 in Bremen; † 25. Dezember 1925 in Berlin) war ein Schüler von Sigmund Freud. Er zählte zu den bedeutendsten Vertretern und eifrigsten Verfechtern der von seinem jüdischen Meister begründeten Psychoanalyse. 1920 schuf er mit seinem gleichfalls jüdischen Forscherkollegen Eitington eine psychoanalytische Klinik in Berlin. 1922 wurde Abraham Generalsekretär, 1924 Präsident der Internationalen Psychoanalytischen Gesellschaft.[4]
  • Max Abraham (* 26. März 1875 in Danzig; † 16. November 1922 in München) war ein theoretischer Physiker.
  • Paul Abraham oder Pál Ábrahám (* 2. November 1892 in Apatin, Österreich-Ungarn; † 6. Mai 1960 in Hamburg) war ein Operettenkomponist.
  • Abraham Abramson (* 1752 oder 1754 in Potsdam; † 23. Juli 1811 in Berlin) war ein Medailleur und königlicher preußischer Münzmeister.
  • James A. Abrahamson, Militär/Politiker[4]
  • Floriano Abrahamowicz (* 7. April 1961 in Wien) ist ein italienische Priester und ein Regionalvertreter der Piusbruderschaft. Er ist Konvertit und Sohn eines evangelischen Pastors mit jüdischen Wurzeln. Die Medienkonzerne bemühen sich mit Eifer, ihn als angeblichen Holocaust-Leugner abzustempeln. In einem Zeitungsinterview bezweifelt Pater Floriano Abrahamowicz den Vernichtungszweck von Gaskammern in Auschwitz und die Opferzahlen des Holocaust.
  • Max Abramovitz, Architekt[4]
  • Rüben Abramow (* 1900 in Samokoyv, Bulgarien) nannte sich auch Levi Gomez Abramow. Er war Kommunist und bulgarischer Kulturminister.
  • Alexander Abramowitsch (* 1888 in Odessa am Schwarzen Meer) Zu den (nach Angaben von Prof. Julius Epstein mindestens anderthalb Millionen) jüdischen Opfern Stalins gehörte Alexander Abramowitsch. Er kam 1888 in Odessa am Schwarzen Meer zur Welt; ein Viertel der Einwohnerschaft der Stadt war damals jüdisch. 1908 schloß er sich der sozialdemokratischen Bewegung Rußlands an, aus der die Bolschewisten hervorgingen. 1913 emigrierte er in die Schweiz. 1917 kam er mit Lenin zurück. Abramowitsch war entscheidend an der Bolschewisierung Rußlands beteiligt und 1919 der wichtigste Verbindungsmann zwischen bayerischer Räterepublik und den Sowjets. Später zählte er zu den Führern der Komintern. In den 1930er Jahren geriet er ins Räderwerk von Stalins „Säuberungen”. Seine Spur verliert sich im Gulag.[4]
  • Roman Abramowitsch (* 24. Oktober 1966 in Saratow) Oligarch in Rußland, Gouverneur, Öl- und Metalltycoon.
  • Solomon Jacob Abramowitsch, Komponist – Die Takse (1869).
  • Elliott Abrams, Politiker[4]
  • Jeffrey Jacob Abrams (* 27. Juni 1966 in Neu York Stadt) auch bekannt als J.J. Abrams; ist ein US-amerikanischer Film- und Fernsehproduzent, Drehbuchautor, Komponist und Regisseur (Alias – Die Agentin, Lost, Mission: Impossible III, Fringe, Star Trek – Raumschiff Enterprise). Abrams macht seinen Einfluß (Nepotismus) geltend, so vergab er mehrfach Filmrollen an jüdische Akteure wie Keri Russell, Greg Grunberg, Rosanna Arquette und Ian Gomez.
  • Maurice Abravanel (* 6. Januar 1903 in Thessaloniki, Griechenland; † 22. September 1993 in Salt Lake City, Utah) war ein US-amerikanischer Dirigent sephardischer Herkunft.
  • Abu Rafiʿ († 627 n. Chr.) war ein jüdischer Widersacher des Propheten Mohammed. Er soll mit Billigung Mohammeds „ermordet”[5] worden sein. Sein vollständiger Name lautete Sallam ibn Abi l-Huqaiq.
  • Alexander Abusch (* 14. Februar 1902 in Krakau; † 27. Januar 1982 in Ostberlin) sein Pseudonym war Ernst Reinhardt. Er war Journalist, Schriftsteller und führender Partei- und Staatsfunktionär in der DDR.
  • Bella Abzug, Politikerin[4]
  • Chantal Ackerman, Regisseurin[4]
  • Georg Ackerman, Politiker[4]
  • Nathan Ackerman (* 22. November 1908 in Bessarabien; † 12. Juni 1971 in Neu York) war ein US-amerikanischer Psychiater, Psychoanalytiker und Hochschullehrer an der Columbia University. Er gilt als „Pionier der Familientherapie“.
Ackermann ist mit 14,3 Millionen im Jahr ein Höchstbezahlter der Branche. Er gilt als harter Hund, der gerne auch für die Rendite Arbeitsplätze streicht. [6]
  • Anna Adam (1963-) ist eine deutschsprachige Malerin, Bühnenbildnerin, Diplompädagogin und Ausstellungsgestalterin.
  • Karl Adam (* 2. Mai 1912 in Hagen; † 18. Juni 1976 in Bad Salzuflen) war ein Rudertrainer in der BRD. Er war Mitbegründer des Ratzeburger Ruderclubs und der Ruderakademie Ratzeburg und wurde auch der „Ruderprofessor“ vom Ratzeburger See genannt. Aufgrund seiner hervorragenden sportlichen Bedeutung wurde Karl Adam am 6. Mai 2008 in die neu gegründete „Hall of Fame des deutschen Sports“ aufgenommen.
  • Ken Adam (* 5. Februar 1921 in Berlin als Klaus Hugo Adam) war Szenenbildner (James Bond); war bei der britischen Luftwaffe während des Zweiten Weltkriegs.
  • Don Adams, Schauspieler[4]
  • Kenneth Adelman, Politiker[4]
  • Sheldon Adelson (1933-) ist ein US-amerikanischer Unternehmer (Computermesse COMDEX) und Milliardär, der sein Vermögen vor allem in der Immobilienbranche in Las Vegas erwirtschaftet hat.
  • Alfred Adler (* 7. Februar 1870 in Rudolfsheim bei Wien; † 28. Mai 1937 in Aberdeen/Schottland) war ein Arzt und Psychotherapeut.
  • Dankmar Adler (* 3. Juli 1844 in Lengsfeld (heute Stadtlengsfeld) bei Eisenach; † 16. April 1900 in Chicago) war ein US-amerikanischer Architekt.
  • Guido Adler, Musikwissenschaftler[4]
  • Fred Adler (* 1889 im bayerischen Brückenau; † 1965 in Neu York) war ein Fabrikant. Er hieß eigentlich Friedrich Adler und war als Schuhverkäufer im Laden der Eltern tätig. Später gründete und leitete er mit seinem Bruder Lothar Adler den ICAS-Konzern mit Sitz in Frankfurt am Main. Das Unternehmen wuchs zum größten Hausschuhhersteller Europas und hatte dreitausend Beschäftigte. 1938 erfolgte der Verkauf im Zuge der sogenannten „Arisierung“. Adler ging im April 1939 über Großbritannien in die Vereinigten Staaten von Amerika und machte in Milwaukee eine Gerberei auf.
  • Friedrich Adler (* 13. Februar 1857 in Amschelberg; † 2. Februar 1938 in Prag) war ein Schriftsteller und Übersetzer vom Tschechischen ins Deutsche.
  • Friedrich Adler (* 29. April 1878 in Laupheim; † 1942 in Auschwitz), ein Vertreter des Jugendstils und des Art Déco, war als Architekt, Möbelgestalter, Keramiker und vor allem durch seine Entwürfe für Metallarbeiten und Textildruck-Verfahren bekannt. Später (ab ca. 1929/30) entwarf er als einer der frühen Industrie- und Kunststoffdesigner Haushaltsgegenstände aus Phenolharzen (Phenoplaste) und Harnstoffharzen (Aminoplaste).
  • Friedrich Adler (* 9. Juli 1879 in Wien; † 2. Jänner 1960 in Zürich) war ein Politiker und Journalist mit zeitweilig deutschnationaler Einstellung, aus Österreich.
  • Hans Günther Adler (* 2. Juli 1910 in Prag; † 21. August 1988 in London; Pseudonym H. G. Adler) war ein jüdischer Schriftsteller. Bekannt wurden vor allem seine Lager-Studien über Theresienstadt.
  • Hermann Naftali Adler (* 30. Mai 1839 in Hannover; † 18. Juli 1911 in London) war orthodoxer Oberrabbiner des Vereinigten Königreichs von 1891 bis 1911.
  • Hermann Adler, Schriftsteller[4]
  • Jankel Adler, Maler[4]
  • John Adler (* 1912 im böhmischen Tachau) war ein Politiker und Finanzberater. Von 1945 bis 1947 wirkte Adler als Chef der Devisenabteilung bzw. als stellvertretender Leiter der Finanzabteilung der US-Besatzer in Österreich. Später rückte er in führende Stellungen der Weltbank auf, deren Planungs- und Budgetabteilung er von 1968 bis 1977 vorstand.
  • Lou Adler, Amerikaner
  • Luther Adler, Schauspieler[4]
  • Max Adler (* 15. Jänner 1873 in Wien; † 28. Juni 1937 ebenda) war ein Jurist, Politiker und Soziologe. Er war ein maßgeblicher Theoretiker des „Austromarxismus“. Er war ein Bruder von Oskar Adler.
  • Nathan Marcus Adler (* 15. Januar 1803 in Hannover; † 21. Januar 1890 in Brighton, Großbritannien) war ein in Deutschland und in Großbritannien tätiger Rabbiner.
  • Solomon Adler, Amerikaner
  • Stella Adler (* 10. Februar 1901 in Neu York Stadt; † 21. Dezember 1992 in Los Angeles) war eine US-amerikanische Bühnen- und Filmschauspielerin. Adler, eine Schülerin Konstantin Stanislawskis, gilt als eine der bedeutendsten Schauspiellehrerinnen der amerikanischen Geschichte.
  • Steven Adler (1965-) ist ein US-amerikanischer Schlagzeuger und war von 1985–1990 Mitglied der Rockgruppe Guns N' Roses. 1990 wurde er von Sänger Axl Rose aus der Musikgruppe geworfen, da Adler durch seinen Drogenkonsum in seinen Fähigkeiten als Schlagzeuger stark beeinträchtigt war. Er wurde mehrfach wegen seines Drogenkonsums (Heroin) verurteilt.
  • Victor Adler (auch Viktor; * 24. Juni 1852 in Prag; † 11. November 1918 in Wien) war Politiker und Begründer der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei in Österreich. Zeitlebens war er energischer Verfechter des großdeutschen Gedankengutes. Der ebenso großdeutsch gesinnte österreichische Sozialistenführer Friedrich Adler war Victor Adlers Sohn.
  • Theodor W. Adorno, eigentlich Theodor Ludwig Wiesengrund (* 11. September 1903 in Frankfurt am Main; † 6. August 1969 in Visp, Schweiz) Philosoph, Soziologe, Musiktheoretiker, Komponist und neben Max Horkheimer bekanntester Vertreter der „Frankfurter Schule”.
  • Salomo Adret (1235-1310) Salomo ben Abraham Adret, auch Aderet, nach seinen Initialen auch Raschba genannt; war ein spanischer Rabbiner und einer der bedeutendsten jüdischen Gelehrten seiner Zeit.
  • Alois Lexa Freiherr von Aehrenthal (Baron, ab 1909 Graf, * 27. September 1854 im Schloss Groß Skal, Groß Skal, Böhmen; † 17. Februar 1912 in Wien) war ein Politiker.
  • Paulus Aemilius (* ca. 1510; † 9. Juni 1575) war ein hebräischer Bibliograph, Verleger und Lehrer.
  • Yaacov Agam, bildender Künstler[4]
  • Samuel Agnon (* 17. Juli 1888 in Butschatsch, Galizien; † 17. Februar 1970 in Rechowot bei Tel Aviv) war ein hebräischen Schriftsteller. Seine Werke spiegeln die religiösen und geistigen Traditionen der Chassidim und dem Alltag des östlichen Judentums wider und sind in ihrer Darstellung Franz Kafkas vergleichbar. 1966 erhielt er zusammen mit Nelly Sachs als erster hebräischer Schriftsteller den Nobelpreis für Literatur „für seine tiefgründige charakteristische Erzählkunst mit Motiven aus dem jüdischen Volk.
  • Dianna Agron (* 30. April 1986 in Georgia, USA) ist eine amerikanische Sängerin und Schauspielerin, bekannt durch ihre Rolle als Quinn Fabray in der Serie „Glee“.
  • Guma L. Aguiar ist ein in Brasilien geborener Energie Industrieller und Millionär "BRAZILLIANAIR". Sein Unternehmer führt er in den Vereinigten Staaten und Israel. Guma Aguiar unterstützt die zionistische Nefesch B'Nefesh Organisation. Im Juli 2009 investierte Aguiar über 4 Millionen US-Dollar in den Beitar Jerusalem Football Club.
  • Jonathan Ahdout (1989-) jüdischer Schauspieler in den VSA (House of Sand and Fog, 24).
  • Ilse Aichinger (* 1. November 1921 in Wien) ist eine Schriftstellerin. Sie und ihre Zwillingsschwester Helga Michie waren Töchter eines Lehrers und einer jüdischen Ärztin.
  • George A. Akerlof (* 17. Juni 1940 in New Haven, Connecticut) ist ein US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger. Er gehört zu den schärfsten Kritikern der Politik von US-Präsident George W. Bush.
  • Israel Aksenfeld
  • Jewgenija Albaz (* 1958) ist eine Publizistin. Zitat: „Als Jüdin interessiert mich, warum gab es unter den gefürchtetsten Untersuchungsführern des NKWD-MGB (stalinistische Terror-Geheimdienste) so viele Juden?
  • John Albert (* 1912 in Wien) war Journalist. Er war Chefdolmetscher beim Nürnberger Tribunal und von 1947 bis 1953 Chefredakteur des „Deutschland-Dienstes“ des US-Außenministeriums in Neu York.
  • Conrad Alberti, eigentlich Konrad Sittenfeld (* 9. Juli 1862 in Breslau; † 24. Juni 1918 in Berlin) war ein Schriftsteller, Literaturhistoriker und Chefredakteur der „Berliner Morgenpost“.
  • Heinrich Albertz (* 22. Januar 1915 in Breslau; † 18. Mai 1993 in Bremen) war ein evangelischer Pastor und ein Politiker (SPD). Er war vom 1947 bis 1955 Mitglied des Niedersächsischen Landtages und von 1966 bis 1967 Regierender Bürgermeister von Berlin-West.
Außenministerin Albright mit Joschka Fischer.
  • Madeleine Albright (* 15. Mai 1937 in Prag) ist eine US-Politikerin. Sie war die erste Frau im Amt des Außenministers der VSA.
  • George Albu (* 26. Oktober 1857; † 27. Dezember 1935) war ein Bergbau Magnat in der Diamant- und Gold-Industrie Südafrikas.
  • Henry Alexander, Journalist[4]
  • Hirsch Alexander (* 1790 in Moisling; † 20. Dezember 1842 in Lübeck) war ein Lübecker Polizeibeamter und der erste Jude im Lübecker Staatsdienst.
  • Isaac Alexander
  • Michael Salomo Alexander (* 1. Mai 1799 in Schönlanke, Posen; † 23. November 1845 in Bilbeis bei Kairo) war der erste evangelische Bischof von Jerusalem. Alexander war Jude und wurde zunächst Rabbiner, trat aber zum Christentum über und ließ sich in Plymouth taufen, um sodann Professor der hebräischen und rabbinischen Literatur am Kings College London zu werden. Am 21. Januar 1842 trat er sein Amt als erster Bischof des 1841 gegründeten anglo-preußischen Bistums Jerusalem an. Sein Nachfolger wurde Samuel Gobat.
  • Moses Alexander (* 13. November 1853 in Obrigheim, Deutschland; † 4. Januar 1932 in Boise, Idaho) war ein US-amerikanischer Politiker. 1915 wurde er in Idaho als erste nichteinheimische Jude, Gouverneur eines US-Bundesstaates. Alexander blieb bis 1919 im Amt.
  • Aaron Alexandre (* um 1765/68, Hohenfeld, Franken; † 16 November 1850, London, England) war ein Schachspieler und Schriftsteller.
  • Isaak Alfasi, auch Rif genannt (* 1013 in Al Qal'a bei Constantine in Algerien; † 1103 in Lucena, Spanien) war ein nordafrikanischer jüdischer Gelehrter des Mittelalters. Er gilt als wichtigste halachische Autorität vor Maimonides und ist der Verfasser zahlreicher Responsen.
  • Margarita Aliger, Schriftstellerin [4]
  • Woody Allen (* 1. Dezember 1935 in Brooklyn, Neu York; bürgerlich Allen Stewart Konigsberg) ist ein US-amerikanischer Komiker, Filmregisseur, Autor, Schauspieler und Musiker.
  • Jacob Allerhand (* 1930 in Ludwipol bei Riwne, Ukraine; † 3. November 2006 in Wien) war ein deutschsprachiger Judaist. Er lehrte ab 1983 als außerordentlicher Professor an der Universität Wien Judaistik und Hebraistik.
  • Heinrich Allina, Politiker[4]
  • Jigal Allon, auch Yigael Allon geschrieben, ( * 10. Oktober 1918 in Kfar Tabor/Palästina; † 29. Februar 1980 in Afula) war ein israelischer Politiker. Der fanatische Zionist zählte 1937 zu den Mitbegründern des Kibbuz' Ginnossar und schuf 1941 die „Palmach“, eine rücksichtslos militante Sondertruppe der zionistischen Untergrundstreitkräfte in Palästina.
  • Gila Almagor (* 22. Juli 1939) ist eine israelische Schriftstellerin und Schauspielerin.
  • Jenny Aloni, geb. Jenny Rosenbaum (* 7. September 1917 in Paderborn; † 30. September 1993 in Ganei Yehuda, Israel) war eine deutschsprachige israelische Schriftstellerin. Sie war die Tochter des Kaufmanns Moritz Rosenbaum und seiner Frau Henriette, geborene Eichengrün.
  • Schulamit Aloni (* 29. November 1928 in Tel Aviv) ist eine israelische Rechtsanwältin, Menschenrechtspolitikerin, Schriftstellerin und Politikerin.
  • Efrat Alony, israelische Jazz-Sängerin. Sie lebt seit 1997 in Berlin, hier hat sie nach ihrem Studium in Israel und den VSA, die Hochschule Hanns Eisler für Musik besucht.
  • Gitta Alpar, Sängerin [4]
  • Max Alsberg (* 16. Oktober 1877 in Bonn; † 11. September 1933 in Samedan) war ein berühmter Strafverteidiger der Weimarer Republik, aber auch Schriftsteller.
  • Robert Alt (* 1905 in Breslau; † 1978) war ein Pädagoge. Er war nach 1945 maßgeblich am Aufbau der kommunistischen Diktatur in Mitteldeutschland (DDR) beteiligt.
  • Daniel Alter (* 1959 in Nürnberg) ist ein Rabbiner und Koordinator eines Programms der Allgemeinen Rabbinerkonferenz in Berlin. Im August 2012 war er Opfer eines [fingierten] religiösen Überfalls in Berlin und nutzte dieses für seine Belange aus.[7] In Friedenau lockte daraufhin eine Initiative im Kiez mit 6000 Euro Prämie, für den entscheidenden Hinweis auf die Täter.
  • Jitzchak Meir Alter (ca. 1798-1866) war ein chassidischer Zaddik in Polen und der Begründer der Ger-Dynastie.
  • Louis Althusser (* 16. Oktober 1918 in Birmandreis bei Algier, Algerien; † 22. Oktober 1990 in Paris), war ein marxistischer Philosoph, bekannt insbesondere durch seine Stalin-Apologetik, KP- bzw. KPdSU-Treue und später das Interesse am Freudismus. 1980 erwürgte der damals in geistiger Umnachtung seiende Kommunist seine Frau, wonach er in ein Krankenhaus für Geisteskranke gesperrt wurde.
  • Jakob Altmaier (* 23. November 1889 in Flörsheim am Main; † 8. Februar 1963 in Bonn) war ein Politiker der SPD.
  • Adolf Altmann (1879-1944) war ein Rabbiner. Von 1920 bis 1938 war er Oberrabbiner von Trier. Sein Sohn war der Theologe Alexander Altmann.
  • Alexander Altmann (* 16. April 1906 in Kaschau, Österreich-Ungarn; † 6. Juni 1987 in Boston, VSA) war ein orthodox-jüdischer Wissenschaftler und Rabbiner. Er war Sohn des Rabbiners Adolf Altmann. Bekannt wurde Alexander Altmann durch seine Arbeiten über Moses Mendelssohn, ihm sind aber auch einige wichtige Beiträge zur Erforschung der jüdischen Mystik zu verdanken. Von 1976 bis 1978 war er Gastprofessor in Harvard und an der Hebräischen Universität Jerusalem. Von 1978 bis zu seinem Tod 1987 war er Mitglied des Harvard University Center for Jewish Studies.
  • Elisabeth Altmann-Gottheiner (* 26. März 1874 in Berlin; † 23. März 1930 in Mannheim), Politikerin/Publizistin
  • Maria Altmann (* 18. Februar 1916 in Wien, Österreich; † 7. Februar 2011 in Beverly Hills, Kalifornien) war bekannt als Erbin des Wiener Industriellen Ferdinand Bloch-Bauer (1864–1945).
  • Alois Alzheimer (* 14. Juni 1864 in Marktbreit; † 19. Dezember 1915 in Breslau) war ein Nervenarzt. Er beschrieb als erster eine Demenzerkrankung, die nach ihm bis heute Alzheimersche Krankheit genannt wird, die zur Senilität mit vollständigem Schwund des Gedächtnisses führt.
  • Mathieu Amalric (* 25. Oktober 1965 in Neuilly-sur-Seine) ist ein Film- und Theaterschauspieler, Filmregisseur und Drehbuchautor. Er begann ab Anfang der 1990er Jahre eine Schauspielkarriere einzuschlagen und avancierte in den 2000er Jahren zu einem der populärsten Akteure Frankreichs. Bisher trat er in mehr als 50 Film- und Fernsehrollen, überwiegend Dramen, in Erscheinung. Einem breiten Publikum wurde er vor allem durch seine Zusammenarbeit mit Arnaud Desplechin (unter anderem Ich und meine Liebe, 1996; Rois et Reine, 2004; Un conte de Noël, 2008) und Auftritten in internationalen Spielfilmproduktionen (Schmetterling und Taucherglocke, 2007; Ein Quantum Trost, 2008) bekannt. Mathieu Amalric war mit der Schauspielerin Jeanne Balibar verheiratet. Mit ihr stand er unter anderem in Die Wache, Ich und meine Liebe oder Ende August, Anfang September vor der Kamera und vertraute ihr Rollen in seinen Regiearbeiten Es wird aufgegessen und Le stade de Wimbledon an. Aus der Ehe gingen zwei gemeinsame Söhne hervor.[8] Ein weiterer Sohn entstammte der Beziehung mit einer Drehbuchautorin.
  • John Amery (* 14. März 1912; † 19. Dezember 1945 in London) war ein politischer Aktivist in Großbritannien. Er wurde im Dezember 1945 in London hingerichtet, weil er im Zweiten Weltkrieg über deutsche und italienische Radiosender Propaganda für die Achsenmächte betrieben hatte. Sein Vater und politischer Gegner war, Leopold Stennett Amery.
  • Jehuda Amichai, eigentlich Ludwig Pfeuffer (* 3. Mai 1924 in Würzburg; † 22. September 2000 in Jerusalem) war ein israelischer Schriftsteller. Er gilt als einer der meistgelesenen und bedeutendsten modernen israelischen Dichter und war einer der ersten, die in umgangssprachlichem Hebräisch schrieben. 1935 wanderte seine Familie mit ihm nach Palästina aus. Während des Zweiten Weltkriegs kämpfte er in der Jüdischen Brigade der British Army und nach Kriegsende im Palästinakrieg für den israelischen Raubstaat.
  • Barbara Amiel (* 4. Dezember 1940 in Watford, Hertfordshire, Großbritannien) ist eine britisch-kanadische Journalistin und Schriftstellerin. Seit 1992 ist sie mit dem (ehemaligen) kanadischen Presse-Zaren Conrad Black verheiratet. Zuvor war sie u.a. mit dem jüdischen Schriftsteller George Jonas und Film-Produzenten George Bloomfield verheiratet.
  • Simon Amstell (* 29. November 1979, Gants Hill, nordöstlich von London) ist ein preisgekrönter Komiker und Fernsehmoderator. Er ist bekannt als Moderator bei Nickoledeon TV und dem Channel 4 Musikmagazin „Popworld“.
  • Karel Ančerl, ursprünglich Antscherl (* 11. April 1908 im südböhmischen Tucapy bei Saleslav, Österreich-Ungarn; † 3. Juli 1973 in Toronto, Kanada) zählte zu den bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts.
  • Günther Anders, eigentlich Günther Siegmund Stern (* 12. Juli 1902 in Breslau; † 17. Dezember 1992 in Wien) war ein Sozialphilosoph und Schriftsteller.
  • Axel Anderson (* 11. Dezember 1929 in Berlin) ist ein Schauspieler (u.a. „Assassins – Die Killer“ mit Sylvester Stallone von 1995) und Sänger aus Puerto Rico.
  • Fritz Andreae, eigentlich Franz Friedrich Andreae, (* 21. Februar 1873 in Frankfurt am Main; † 30. Januar 1950 in Zürich) war ein Bankier. Er war u. a. Chef des Bankhauses Hardy & Co, Aufsichtsratsvorsitzender der Dresdner Bank, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der AEG seines Schwiegervaters, Emil Rathenau, und Chef der Aufsichtsräte zahlreicher weiterer Unternehmen vor allem des Bankwesens, der Montan- und der Bauindustrie. Er gehörte dem Zentralausschuß der Deutschen Reichsbank an.
  • Leopold Andrian, eigentlich Leopold Freiherr Ferdinand von Andrian zu Werburg (* 9. Mai 1875 in Berlin; † 19. November 1951 in Fribourg) war ein Schriftsteller und Diplomat. Seine jüdische Mutter, Cäcilie Meyerbeer, war die Tochter des Komponisten Giacomo Meyerbeer. Andrian war Mitglied des Dichterkreises um Stefan George und Hugo von Hofmannsthal.
  • Leonore Annenberg Cohn (1918-2009), auch bekannt als Lee Annenberg, war eine Milliardärin. Ihr Mann Walter Annenberg war Botschafter für das Vereinigte Königreich (Ernennung 1969). Sie diente als Vorsitzende und Präsidentin in der Annenberg-Stiftung. Die Annenbergs trugen bis 1980 den Präsidentschaftswahlkampf von Ronald Reagan und waren Berater des Präsidenten.
  • Walter Annenberg (* 13. März 1908 in Milwaukee, Wisconsin; † 1. Oktober 2002 in Wynnewood, Pennsylvania) war ein US-amerikanischer Diplomat, Verleger und Kunstmäzen. Er war der Ehemann von Leonore Annenberg Cohn und Sohn von Moses Annenberg.
  • Salomon Anski (* 1863 in Tschaschniki, Gouvernement Witebsk, Russisches Reich; † 8. November 1920 in Warschau) eigentlich Shlomo Sanwel Rappoport, Pseudonym S. Ansky; war ein Schriftsteller, Journalist und Ethnograph. An-Ski wird als Hauptvertreter der romantischen jiddischen Dichtung bezeichnet. Er verfaßte das Gedicht „Der Schwur“, das zur Hymne des jüdisch-sozialistischen „Bund“ („Allgemeyner Yidischer Arbeterbund in Lite, Polyn un Rußland“) wurde.
  • George Antheil (* 8. Juli 1900 in Trenton, New Jersey; † 12. Februar 1959 in Neu York Stadt) war ein Komponist und Pianist. Er schrieb u.a. Filmmusiken für Hollywood.
  • Pawel Antokolski, Schriftsteller
  • Judd Apatow (1967-) ist ein US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor und Produzent, der seit 2004 mit Hollywood-Komödien kommerziell sehr erfolgreich ist (Beim ersten Mal, Leg dich nicht mit Zohan an, Nie wieder Sex mit der Ex, Wie das Leben so spielt).
  • Alfred Apfel (* 12. März 1882 in Düren; † 26. Juni 1940 in Marseille) war ein Rechtsanwalt und Zionist.
  • Bruno Apitz (* 28. April 1900 in Leipzig; † 7. April 1979 in Berlin) war ein Schriftsteller. SED-Literat Apitz wurde mit seinem Buchenwald-Roman „Nackt unter Wölfen“ (veröffentlicht 1958) bekannt, der von DDR-Regisseur Frank Beyer verfilmt wurde.
  • Léo Apotheker (* 18. September 1953 in Aachen) ist ein Manager und war bis zum 7. Februar 2010 Vorstandssprecher der SAP AG. Zum 1. November 2010 ist Apotheker als neuer CEO des amerikanischen Technologiekonzerns Hewlett-Packard berufen.
  • Alfred Appel, Amerikaner
  • Anne Applebaum (* 25. Juli 1964 in Washington D. C.) ist eine US-amerikanische Journalistin, deren Arbeiten über die Geschichte Osteuropas und des Kommunismus mehrfach ausgezeichnet wurden. Applebaum studierte Geschichte und Literatur an der Yale Universität und Internationale Beziehungen an der London School of Economics. Sie begann ihre journalistische Arbeit 1988 als Korrespondentin des Economist in Warschau. Ihr Buch Gulag wurde 2004 mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Anne Applebaum ist mit dem polnischen Außenminister Radosław Sikorski verheiratet und lebt seit 2006 in Polen. Sie war im Frühjahr 2008 Fellow an der American Academy in Berlin.
  • Avi Arad (* 1948 in Ramat Gan, Israel) ist ein US-amerikanischer Filmproduzent und Geschäftsführer von Marvel Comics. In den 1990er Jahren war Arad Geschäftsführer des Unternehmens Toy Biz, das später Marvel Comics übernommen hat. Er hat Marvel Comics vor dem damals drohenden Konkurs gerettet. Arad trat im Film X-Men (2000) in einer Nebenrolle auf.
  • Chaya Arbel (* 1921 in Nürnberg; † 2007) war eine israelische Komponistin. Nachdem sie 1936 während ihres Musikstudiums aus Deutschland nach Palästina auswanderte, arbeitete sie 25 Jahre im Kibbuz Hamapil. Dann entschloss sie sich, ihr Studium bei Leon Schidlowsky zu beenden. Für ihr Werk erhielt sie mehrere Preise. In Deutschland ist vor allem ihre Vertonung des Tagebuchs der Anne Frank bekannt, außerdem schrieb sie aber diverse Stücke für Orchester und Instrumentalmusik (ACUM-Preis für „Dialog für Klarinette und Orchester“).
  • Georg Graf von Arco (* 30. August 1869 in Großgorschütz bei Ratibor, Oberschlesien; † 5. Mai 1940 in Berlin) war ein Physiker und Unternehmer. Er war ein Pionier der Funktechnik.
  • Anton Graf von Arco auf Valley (* 5. Februar 1897 in Sankt Martin im Innkreis; † 29. Juni 1945 in Salzburg) war ein Jurist, Jounalist, Attentäter, Leutnant des Ersten Weltkrieges, war Sohn eines bayerischen Offiziers und einer aus der rheinischen jüdischen Bankiersfamilie Oppenheim stammenden Mutter, nach jüdischem Verständnis also selber Jude. 1945 kam er bei einem mysteriösen Autounfall (Zusammenstoß mit VS-Besatzern) ums Leben.
  • Erich Arendt (* 15. April 1903 in Neuruppin, Brandenburg; † 25. September 1984 in Wilhelmshorst, Berlin) war ein jüdisch-kommunistischer Literat. Er gilt als einer der bedeutendsten Lyriker der DDR.
  • Hannah Arendt (* 14. Oktober 1906 in Linden, heute Teil von Hannover; † 4. Dezember 1975 in Neu York Stadt; eigentlich Johanna Arendt) war eine Publizistin und Gelehrte sowie Zionistin. In erster Ehe war sie bis 1936 mit dem jüdischen Literaten Günther Anders (recte Stern) verheiratet.
  • Mosche Arens (* 27. Dezember 1925 in Kaunas, Litauen) ist ein israelischer Politiker und Flugingenieur. Er war Mitglied des Likud, war dreimal israelischer Verteidigungsminister und war von 1988 bis 1990 Außenminister Israels. 1983 wirkte er als Botschafter in den Vereinigten Staaten.
  • Harold Arien, Komponist[4]
  • Helmut Aris (* 1908; † 1987) war Präsident des Verbandes der Jüdischen Gemeinden der DDR und ein SED-Politiker.
  • Micky Arison (* 29. Juni 1949 in Tel Aviv, Israel) ist ein israelisch-US-amerikanischer Unternehmer. Er ist Geschäftsführer beim größte Kreuzfahrtunternehmen der Welt, Carnival Corporation und Eigentümer des Korbball-Vereins Miami Heat in der Profiliga NBA. Er ist der Sohn des verstorbenen Carnival Corporation Gründers, Ted Arison und seine Schwester ist Shari Arison. Arison lebt vor allem in Miami, Florida, er besitzt Immobilien in New York und Israel.
  • Ted Arison (1924-1999) er ist der Vater von Shari Arison und Micky Arison.
  • Shari Arison (1957-) sie ist die Schwester von Micky Arison und Tochter von Ted Arison.
  • Alan Wolf Arkin (* 26. März 1934 in Neu York Stadt) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur, Kinderbuchautor und Oscarpreisträger.
Arkia Israeli Airlines ist die zweitgrößte israelische Fluggesellschaft mit Sitz in Tel Aviv.
  • Chaim Arlosoroff (* 23. Februar 1899 in Romny in der Ukraine; † 16. Juni 1933 in Tel Aviv), Zionist, jung ermordeter Mapai-Führer. Er gehörte zu den Mitbegründern sowohl der sozialistisch-zionistischen Organisation „Hapoel Hazair“ als auch des „Sozialistisch-Zionistischen Weltverbandes“.
  • Kurt C. Arnade (* 1890 im schlesischen Görlitz; † 1967 in Neu York) war ein Berufsoffizier (Oberst) und deutschnational gesinnt.
  • Roland E. Arnall (* 29. März 1939 in Frankreich; † 17. März 2008 Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Geschäftsmann und Diplomat. Er war Eigentümer der ACC Capital Holdings und wurde als Groß-Kreditgeber (Ameriquest Mortgage) Milliardär. Er war Mitbegründer des Simon Wiesenthal Center und war von 2006 bis kurz vor seinem Tod der Botschafter der Vereinigten Staaten in den Niederlanden.
  • Adolf Arndt (* 12. März 1904 in Königsberg, Ostpreußen; † 13. Februar 1974 in Kassel) war ein Jurist, Politiker (SPD) und Architekturkritiker.
  • Claus Arndt (* 16. April 1927 in Marburg) ist ein Jurist und Politiker (SPD). Er war von 1968 bis 1972 und 1974 bis 1976 Bundestagsabgeordneter.
  • Helmut Arndt (* 11. Mai 1911 in Königsberg, Ostpreußen; † 27. Oktober 1997 in Berlin) war ein Jurist und Wirtschaftswissenschaftler.
  • Rudolf Arnheim (* 15. Juli 1904 in Berlin; † 9. Juni 2007 in Ann Arbor, Michigan) war ein Medienwissenschaftler, Kunstpsychologe und Mitbegründer der modernen Kunstpädagogik.
  • Eduard Arnhold (* 10. Juni 1849 in Dessau; † 10. August 1925 in Neuhaus am Schliersee) war ein Unternehmer, Kunstmäzen und Philanthrop. Der Kaiser Wilhelm II. berief ihn 1913 ins Preußische Herrenhaus.
  • Georg Arnhold (* 1. März 1859 in Dessau; † 25. November 1926 in Innsbruck) war ein Bankier. Er wurde 1881 Inhaber der 1864 von seinem Bruder Max in gegründeten Bank, die sich sodann „Bankhaus Gebrüder Arnhold” nannte und bis zu ihrer Arisierung und Übernahme durch die Dresdner Bank 1935 eine der führenden jüdischen Privatbanken im Deutschen Reich war.
  • Siegfried Arno, eigentlich Siegfried Aron, ab 1940 auch Sig Arno (* 27. Dezember 1895 in Hamburg; † 17. August 1975 in Woodland Hills, Kalifornien) war ein deutschsprachiger Schauspieler, Komiker, Sänger und Tänzer. Sein Bruder war der Schauspieler und Tänzer Bruno Arno.
  • Eve Arnold (* 21. April 1912 in Philadelphia, Pennsylvania; † 4. Januar 2012 in London) war eine VS-amerikanische Photo-Journalistin. Sie wurde 1951 Mitglied bei „Magnum Photos“, seit 1957 war sie Vollmitglied. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Aufnahmrn von Persönlichkeiten wie Königin Elisabeth oder Marilyn Monroe. Für „Magnum“ bereiste Eve Arnold viele Länder zu politisch brisanten Zeiten, darunter China, Südafrika und Russland.
  • Jack Arnold (* 14. Oktober 1916 in New Haven, Connecticut; † 17. März 1992 in Woodland Hills, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Filmregisseur, der während der 1950-er Jahre im Genre des phantastischen Films mehrere Klassiker schuf (Der Schrecken vom Amazonas).[4]
  • Raymond Aron (* 14. März 1905 in Paris; † 17. Oktober 1983 ebenda) war ein Philosoph, Publizist und Soziologe. Man bezeichnet ihn als „Vordenker der französischen Liberalen“.
  • Darren Aronofsky (* 12. Februar 1969 in Brooklyn, Neu York Stadt) ist ein Filmregisseur (The Wrestler, Black Swan) und Drehbuchautor in den Vereinigten Staaten. Aronofsky lebte mit der jüdischen Oscar-Preisträgerin Rachel Weisz zusammen. Mit ihr hat er einen Sohn.
  • Patricia Arquette, Schauspielerin[4]
  • Rosanna Arquette, Schauspielerin[4]
Estelle Getty, Beatrice Arthur (Golden Girls).
  • Beatrice „Bea” Arthur (19222009) eigentlich Bernice Frankel; war eine US-amerikanische Schauspielerin, Sängerin und Komödiantin. Sie wurde vor allem durch ihre Rolle der Dorothy Zbornak in der US-Fernsehserie Golden Girls bekannt. Ihre Markenzeichen waren ihre Größe (1,77 m) und ihre markante Stimme. Sie war mit dem jüdischen Filmdirektor Gene Saks von 1950 bis 1978 verheiratet.
  • Ascher ben Jechiel (1250-1327), auch unter den Namen Ascheri und Rosch bekannt, war ein mittelalterlicher Talmudist, der in Frankreich, Deutschland und Spanien lebte.
  • Julius Asch, Politiker[4]
  • Schalom Asch (* 1. Januar 1880 in Kutno/Polen; † 10. Juli 1957 in London) war ein bedeutender und erfolgreicher jiddischer Schriftsteller und Dramatiker. Seine Hauptwerke sind in fast alle Weltsprachen übersetzt.
  • Gustav Aschaffenburg (* 23. Mai 1866 in Zweibrücken; † 2. September 1944 in Baltimore) war ein Psychiater. Er gilt als einer der Pioniere der Forensischen Psychiatrie, Kriminologie und beeinflußte auch stark Eugenik und Rassenhygiene.
  • Leo Ascher, Komponist[4]
  • Paul Ascher (* 18. Dezember 1899; † 27. Mai 1941), Halbjude, war die Artillerie-Offizier an Bord der Panzerschiff Admiral Graf Spee während ihrer Kreuzfahrt in den Südatlantik. Er wurde im Dezember 1939 nach der Versenkung des Schiffes in Argentinien interniert , später flüchtete er zurück nach Deutschland. Er war Fregattenkapitän an Bord der Bismarck zum Zeitpunkt der Selbstversenkung.
  • Saul Ascher (* 6. Februar 1767 in Berlin; † 8. Dezember 1822 ebenda) war ein Schriftsteller, Publizist, Übersetzer und Buchhändler, der durch seine projüdische und antideutsche Agitation auffiel.
  • Selmar Aschheim (* 1. Oktober 1878 in Berlin; † 15. Februar 1965 in Paris) war ein Gynäkologe. Mit dem gleichfalls jüdischen Gynäkologen Bernhard Zondek gelang dem Frauenarzt Aschheim 1927 der Schwangerschaftsnachweis der „AZ-Reaktion“.
  • Wladimir Aschkenasi (* 6. Juli 1937 in Gorki, Russland) ist ein Pianist und Dirigent. Er war der Sohn des Pianisten David Ashkenazy und machte vor allem als Interpret der Klavierwerke Rachmaninows und Prokowjews von sich reden. Besonderer Zuwendung westlicher Medien erfreute sich Wladimir Ashkenazy schon als er noch in der Sowjetunion lebte.
  • Ernst Aschner, Jurist[4]
  • Manfred Aschner (* 21. Mai 1901 in Deutschland; † 1989) war eine israelischer Mikrobiologe und Entomologe. 1924 wanderte er aus Deutschland nach Palästina aus und bemühte sich dort der Ausrottung der Malaria. 1956 bekam Aschner den „Israel Preis“ verliehen.
  • Jewno Fischelewitsch Asef (* 1869 in Lyskowo nahe Grodno, Weißrussland; † 24. April 1918 in Berlin), war ein russischer Terrorist und Polizeispitzel.
  • Léon Ashkénasi (* 21. Juni 1922 in Oran; † 21. Oktober 1996 in Jerusalem), in Frankreich unter dem Spitznamen Manitou bekannt, war ein Rabbiner.
  • Dan Ashkenazi, war ein im 13. Jahrhundert lebender Talmudist und Exeget, in Deutschland.
  • Isaac Asimov (* 2. Januar 1920 in Petrowitschi, Rußland; † 6. April 1992 in Neu York) war ein Biochemiker und Autor. Er gilt als einer der erfolgreichsten Unterhaltungsschriftsteller der Vereinigten Staaten von Amerika. Besonders weit verbreitet sind seine Zukunftsgeschichten („Science Fiction“); er wird als Meister dieses Genres bezeichnet. Nach eigenen Angaben hat Asimov weit über 300 Bücher veröffentlicht.
  • Stefan Askenase, Pianist[4]
Edward Asner als Hauptdarsteller der US-Serie „Lou Grant“.
  • Edward Asner, eigentlich Yitzhak Edward Asner, auch Ed Asner (* 15. November 1929 in Kansas Stadt) ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Filmproduzent. Als Hauptdarsteller der Serie „Lou Grant“ wurde er auch Teilen des deutschen Fernsehpublikums bekannt. Asner wurde zum Vorsitzenden der US-Film- und Fernsehschauspieler-Gewerkschaft gewählt und ist als glühender Zionist aktiv.
  • Andre Asriel (* 22. Februar 1922 in Wien) ist ein Komponist. Er wurde unter anderem mit dem DDR-„Nationalpreis“ und dem „Vaterländischen Verdienstorden“ dekoriert.
  • Clara Asscher-Pinkhof, Schriftstellerin[4]
  • Tobias Asser (* 28. April 1838 in Amsterdam; † 29. Juli 1913 in Den Haag) war ein Jurist und Politiker. Er erhielt 1911 gemeinsam mit dem ebenfalls jüdischen Gründer der „Deutschen Friedensgesellschaft“, Alfred Hermann Fried, den Friedensnobelpreis. Asser war Mitglied des niederländischen Staatsrates und später Staatsminister.
  • Skylar Astin (1987-) US-amerikanischer Schauspieler (Spring Awakening).
  • Aleida Assmann (1947-) Anglistin, Ägyptologin, Erinnerungsforschung und Literatur- und Kulturwissenschaftlerin. [10][11]
  • Mustafa Kemal, seit 1934 Atatürk (* 1881 in Selânik; † 10. November 1938 in Istanbul) ist der Begründer der modernen Türkei und war erster Präsident der nach dem Ersten Weltkrieg aus dem Osmanischen Reich hervorgegangenen Republik Türkei.
  • Moran Atias (* 9. April 1981 in Haifa, Israel) ist ein Modell, TV-Moderatorin und Schauspielerin. Sie ist marokkanisch-jüdischer Abstammung. Um ihre internationale Modellkarriere zu starten ging sie Ende der 1990er Jahre nach Deutschland, später nach Italien.
  • Jacques Attali (* 1. November 1943 in Algier) ist ein Wirtschaftswissenschaftler, Autor und hoher Beamter. Er war langjähriger Berater des französischen Staatspräsidenten François Mitterrand. Attali hat einen Zwillingsbruder, Bernard Attali, der von 1988 bis 1993 Vorstandsvorsitzender der Luftlinie Air France war.
  • Gilad Atzmon (* 9. Juni 1963 in Jerusalem) Israel-Kritiker, Jazzmusiker und Autor.
  • Moshe Atzmon, eigentlich Móse Grószberger (* 30. Juli 1931, Budapest) ist ein israelischer Dirigent. Er war Leiter der Wiener Philharmoniker, Chefdirigent des Sydney Symphony Orchestra, Chef der NDR-Sinfoniker und des Basler Sinfonieorchesters, und avancierte zum Generalmusikdirektor in Dortmund.
  • Josef Aub (1804-1880) war ein jüdischer Theologe und Rabbiner.
  • Leopold von Auer, Violinist[4]
  • Mischa Auer, Schauspieler[4]
  • Aliza Auerbach, israelischen Fotografin. Sie machte „Porträts von sogenannten Holocaust-Überlebenden aus verschiedenen Ländern Europas“.
  • Berthold Auerbach, eigentlich Moses Baruch Auerbacher (* 28. Februar 1812 in Horb am Neckar, Ortsteil Nordstetten; † 8. Februar 1882 in Cannes) war ein Schriftsteller in Deutschland.
  • Charlotte Auerbach (* 14. Mai 1899 in Krefeld; † 17. März 1994 in Edinburgh) war eine Biologin, Genetikerin und Hochschullehrerin.
  • Frank Auerbach, eigentlich Frank Helmut Auerbach (* 29. April 1931 in Berlin) ist ein Maler.
  • Leopold Auerbach (* 28. April 1828 in Breslau in Preußen; † 30. September 1897 ebenda) war ein Anatom und Pathologe in Deutschland.
  • Lore Auerbach, Politikerin[4]
  • Philipp Auerbach (* 8. Dezember 1906 in Hamburg; † 16. August 1952 in München) war Leiter des bayerischen Landesentschädigungsamtes, Mitglied des ersten Direktoriums des Zentralrats der Juden sowie Staatskommissar in der Bundesrepublik Deutschland. Wegen zahlreicher Delikte wie Unterschlagung, Betrug, Untreue, unberechtigtem Führen eines Doktor-Titels wurde er von einer Münchner Strafkammer zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Vor Haftantritt verübte er Selbstmord.
  • Walter Auerbach (* 22. Juli 1905 in Hamburg; † 23. März 1975 in Bonn) war ein sozialdemokratischer Politiker und Gewerkschaftsfunktionär. Er betrieb während des Zweiten Weltkrieges einen Radiosender in England.
  • Inge Auerbacher (* 31. Dezember 1934 in Kippenheim) ist eine Chemikerin. Ihre Holocaust-Erfahrungen verarbeitete sie in mehreren Büchern, die in verschiedene Sprachen übersetzt wurden.
  • Raoul Auernheimer, Schriftsteller[4]
Der jüdische „Aufbau“ wurde von Manfred Georg geprägt.
  • Siegfried Aufhäuser (* 1. Mai 1884 in Augsburg; † 6. Dezember 1969 in Berlin) war ein Gewerkschaftsführer und Sozialdemokrat.
  • Anita Augspurg, Politikerin
  • Karl Ausch, Journalist[4]
  • Rose Ausländer (* 11. Mai 1901 in Tschernowitz/Bukowina, Österreich-Ungarn; † 3. Januar 1988 in Düsseldorf) war eine Schriftstellerin.
  • Paul Auster (* 3. Februar 1947 in Newark, New Jersey) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller. Zudem arbeitet er als Regisseur, Kritiker, Übersetzer und Herausgeber. Er ist verheiratet mit der Schriftstellerin Siri Hustvedt.
Die Automotive Industries Ltd. ist ein israelischer Automobilhersteller. Hauptabnehmer sind die israelischen Streitkräfte sowie die israelische Polizei.
  • Menachem Avidor, Komponist[4]
  • Eitan Avissar, geboren Siegmund von Friedmann (* 1892 im galizischen Sambor; † ?) war ein israelischer Generalleutnant.
  • Mili Avital (* 30. März 1972 in Jerusalem, Israel) ist eine israelische Schauspielerin (Stargate, Dead Man, Der menschliche Makel, Colombian Love).
  • Uri Avnery (* 10. September 1923 in Beckum, Deutschland als Helmut Ostermann) ist ein israelischer Journalist, Schriftsteller und Friedensaktivist.
  • Marcel Avram (* 1938 in Bukarest, Rumänien) war ein Konzertveranstalter. Er wanderte 1948 mit seinen Eltern nach Israel aus.
  • Tzvi Avni (* 2. September 1927 in Saarbrücken) ist ein israelischer Komponist.
  • David Axelrod (* 22. Februar 1955 in Neu York Stadt) ist ein US-amerikanischer politischer Berater (Spin-Doctor). Er wurde vor allem bekannt als leitender Wahlkampfmanager des demokratischen Politikers Barack Obama bei den amerikanischen Präsidentschaftswahlen 2008.
  • George Axelrod (* 9. Juni 1922; † 21. Juni 2003) war ein US-amerikanischer Drehbuchautor, Filmproduzent und Filmregisseur. Der 1961 unter der Regie von Blake Edwards nach einem Roman Truman Capotes entstandene Hollywood-Streifen „Breakfast at Tiffany's“ („Frühstück bei Tiffany“) mit Audrey Hepburn in der Hauptrolle ist der bekannteste Film, zu dem George Axelrod das Drehbuch verfaßt hat. Hauptsächlich ist er als Autor von (nahezu 500) Hör- und Fernsehspielen bekannt geworden. Bei Filmen wie „How to Murder Your Wife“ und „The Secret Life of an American Wife“ wirkte er auch als Regisseur und Produzent. Sein Stiefsohn Jonathan Axelrod ist ebenfalls als Drehbuchautor, seine Tochter Nina Axelrod als Schauspielerin in Erscheinung getreten.[4]
  • Herbert Richard Axelrod (* 7. Juni 1927 in Bayonne, New Jersey)
  • Jason David Axelrod AKA David Ha'ivri (* 1967)
  • Julius Axelrod (* 30. Mai 1912 in Neu York; † 29. Dezember 2004 in Rockville, Maryland) war ein US-amerikanischer Pharmakologe und Neurochemiker. 1970 erhielt er mit Ulf von Euler-Chelpin und Bernard Katz den Nobelpreis für Medizin. Seine Forschungen waren bahnbrechend für das Verständnis der physiologischen und pharmakologischen Bedeutung von Bildung, Lagerung, Freisetzung und Abbau biogener Amine. Er war von 1955 bis 1984 Chef der Pharmakologischen Abteilung am „National Institute of Mental Health“ in Bethesda (US-Bundesstaat Maryland). Axelrod und der Pharmakologe Bernard Brodie verhalfen dem Medikament Paracetamol zum Durchbruch.
  • Ljubow Issaakowna Axelrod, auch Esther Luba Axelrod (* 1868; † 5. Februar 1946 in Moskau) war eine Revolutionärin in Russland und Philosophin.
  • Meer Moiseevich Akselrod, auch Meyer Axelrod (* 1902; † 1970)
  • Pawel Borissowitsch Axelrod, eigentlich Pinchas Borutsch, (* 25. August 1850 im Gouv. Tschernigow; † 16. April 1928 in Berlin) war Theoretiker der russischen Sozialdemokratie.
  • Hermann Axen (* 6. März 1916 in Leipzig; † 15. Februar 1992 in Berlin) war ein hoher SED-Funktionär. Er war Mitbegründer der FDJ, zog 1950 ins SED-ZK ein, war von 1956 bis 1966 Chefredakteur des Zentralorgans „Neues Deutschland“, wirkte von 1966 bis 1989 als ZK-Sekretär für internationale Beziehungen und gehörte von 1970 bis zum Untergang der SED-Herrschaft dem Politbüro an.
  • Jean-Luc Azoulay (* 23. September 1947 in Sétif, heute Algerien), auch unter dem Pseudonym „Jean-François Porry” bekannt, ist ein französischer Autor, Komponist und Fernsehproduzent.

B

  • Herman Baar (* 1826 in Stadthagen; † 1904) war ein Pädagoge und Autor in den Vereinigten Staaten.
  • Julius Bab (* 11. Dezember 1880 in Berlin; † 12. Februar 1955 in Roslyn Heights, Neu York) war ein Schriftsteller sowie Theaterkritiker. Er war Mitbegründer des Kulturbunds Deutscher Juden.
  • Isaak Emmanuelowitsch Babel (* 1894 in Odessa in der Vorstadt Moldawanka; † 27. Januar 1940 in Moskau) war ein Journalist in Rußland. Er ist Autor von Romanen, Theaterstücken und Erzählungen.
  • Hector Babenco (* 7. Februar 1946 in Mar del Plata, Argentinien) ist ein Filmregisseur in Argentinien.
  • Dinah Babbitt, geb. Dinah Gottliebová (* 21. Januar 1923 in Brünn; † 29. Juli 2009 in Felton, Kalifornien) war eine Malerin und Bildhauerin in Mähren und in den Vereinigten Staaten.[12][13]
  • Milton Babbitt (* 10. Mai 1916 in Philadelphia, Pennsylvania; † 29. Januar 2011) war ein VS-amerikanischer Avantgarde-Komponist und Hochschullehrer. Er war maßgeblich an der Entwicklung des ersten Synthesizers beteiligt.
Babylon Translator ist ein israelisches Übersetzungsprogramm für Microsoft Windows.
  • Lauren Bacall, eigentlich Betty Joan Weinstein Perske (* 16. September 1924 in Neu York Stadt) ist eine VS-amerikanische Filmschauspielerin. Sie ist mit dem israelischen Politiker Schimon Peres verwandt und war mit dem Filmmimen Humphrey Bogart verheiratet.
  • Barbara Bach, eigentlich Barbara Goldbach (* 27. August 1947 in Queens, Neu York) ist eine VS-amerikanische Schauspielerin. 1980 spielte sie an der Seite vom ehemaligen Beatle-Schlagzeuger Ringo Starr in der Steinzeit-Komödie Caveman – Der aus der Höhle kam. Sie verliebten sich während der Dreharbeiten und heirateten am 27. April 1981.
  • David Josef Bach, Publizist [4]
  • Gabriel Bach (* 13. März 1927 in Halberstadt) ist ein israelischer Jurist und war stellvertretender Ankläger im Prozess gegen Adolf Eichmann.
  • Karl Daniel Friedrich Bach (* Mai 1756 zu Potsdam; † 8. April 1829 in Breslau, nach manchen Quellen 1826) war ein Historien-, Porträts- und Tiermaler.
  • Burt Bacharach, Komponist [4]
  • Wilhelm Bacher (1850-1913) war ein Theologe, Orientalist, Sprachforscher, Talmudist, Literarhistoriker und Lexikograph. Er war ein Nachkomme von Ja'ir Chajim Bacharach und Sohn des hebräischen Dichters und Übersetzers Simon Bacher.
  • Kurt Bachmann (* 22. Juni 1909 in Düren; † 23. Februar 1997 in Köln) war ein kommunistischer Parteifunktionär.
  • Samuel Baeck (* 1. April 1834 in Kromau, Mähren; † 16. Mai 1912 in Lissa, Posen) war Rabbiner und Historiker. Er war Sohn des Rabbiners Nathan Baeck (* 1810; † nach 1869) und der Vater von Leo Baeck.
  • Samuel Bäck (* 2. Januar 1841 in Freistadtl; † 29. Mai 1899 in Prag) war ein hebräischer Gelehrter. Er war seit 1872 Rabbiner in Prag.
  • Hermann Baden (1883–1962) war Präsident des Verbandes Jüdischer Gemeinden in der DDR.
  • Menachem Bader (* 20. September 1895 in Österreich-Ungarn; † 31. Januar 1985) war ein zionistischer Aktivist und ein Politiker. Er war Mitglied der Knesset.
Politiker Robert Badinter
  • Hermann Badt (* 13. Juli 1887 in Breslau; † September 1946 in Jerusalem) war erster jüdischer Regierungsassessor im preußischen Verwaltungsdienst. Engagierte sich in Weimarer Zeit für Sozialdemokratie und Zionismus. Die Schriftstellerin Bertha Badt-Strauss war seine Schwester.
  • Bertha Badt-Strauss (* 7. Dezember 1885 in Breslau; † 20. Mai 1970 in Chapel Hill) war eine Publizistin, Journalistin und Autorin. Ihr Bruder war Hermann Badt. 1913 ging sie nach Berlin und heiratete dort Bruno Strauss, der Gymnasiallehrer war und über Moses Mendelssohn forschte. Sie war zionistisch eingestellt und begeisterte sich insbesondere für die von Martin Buber formulierte Idee einer Jüdischen Renaissance.
Rabbiner Leo Baeck
  • Leo Baeck (* 23. Mai 1873 in Lissa, Preußische Provinz Posen; † 2. November 1956 in London) war ein Rabbiner und einer der bedeutendsten Repräsentanten des Judentums in Deutschland im 20. Jahrhundert. Er war Sohn des Rabbiners Samuel Baeck (1834–1912)
  • Samuel Baeck (* 1. April 1834 in Kromau, Mähren; † 16. Mai 1912 in Lissa, Posen) war Rabbiner und Historiker. Er war Vater von Leo Baeck.
  • Karl M. Baer (1885–1956) Pseudonym N.O. Body; war ein israelischer Schriftsteller, Sozialarbeiter und Zionist in Deutschland. Das Initial in Baers Namen steht für seinen ursprünglichen Vornamen Martha. Soweit offizielle Zwecke eine Erklärung des Initials verlangten, gab Baer aber stets den Vornamen Max an.
  • Max Baer, Boxer [4]
Politiker Egon Bahr
  • Egon Bahr (1922-) ist ein SPD-Parteifunktionär. Er war von 1972 bis 1974 Bundesminister für besondere Aufgaben (daher im Volksmund „Sonder-Bahr”) und von 1974 bis 1976 Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit.
  • Bahya ibn Paquda war ein jüdischer Moralphilosoph aus der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts.
  • Barbara Bain, Schauspielerin [4]
Josephine Baker
La Revue des Revues 1927
  • Josephine Baker, geb. Freda Josephine McDonald (* 3. Juni 1906 in St. Louis, Missouri; † 12. April 1975 in Paris) war eine dunkelhäutige Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin. Ab 1925 wurde sie auch in Europa bekannt als „Tänzerin mit dem Bananengürtel“.
  • Grigori Baklanow, Schriftsteller, Journalist [4]
  • Ralph Bakshi (* 29. Oktober 1938 in Haifa, Palästina) ist ein US-amerikanischer Filmregisseur, der überwiegend Trickfilme für ein Erwachsenenpublikum und gelegentlich andere Spielfilme, zuletzt meist für Fernsehformate, hervorbrachte. 1967 wurde Bakshi Produzent und Direktor der Paramount Cartoon Studios. Im Jahr 1977 drehte er die erste Kinofassung von J. R. R. Tolkiens „Herrn der Ringe“ als Zeichentrickfilm.
  • Léon Bakst, eigentlich Lew Samojlowitsch Rosenberg (* 10. Mai 1866 in St. Petersburg; † 27. Dezember 1924 in Paris) war ein Maler und Bühnenbildner in Rußland und Frankreich.
  • Sir Michael Balcon (* 19. Mai 1896 in Birmingham; † 17. Oktober 1977 in Heartfield, England) war ein Filmproduzent. Sein Enkel ist der Schauspieler Daniel Day-Lewis.
  • Hugo Egon Balder (* 22. März 1950 in Berlin-Schöneberg), geborener Sproß einer jüdischen Familie, erlangte Bekanntheit mit seiner Fernseh-Nuditätenschau „Tutti Frutti“. Komödiant, Produzent (jüdische Mutter).
  • Rudi Ball (1910-1975) Hockey-Spieler aus Deutschland.
  • Albert Ballin (* 15. August 1857 in Hamburg; † 9. November 1918 ebenda) war ein Hamburger Reeder (HAPAG) und eine der bedeutendsten jüdischen Personen des deutschen Kaiserreiches.
  • Steve Ballmer (* 28. März 1956 in Detroit, Michigan) US-amerikanischer Manager (Vermögen: 13,6 Milliarden US-Dollar). Er ist seit 2000 Geschäftsführer bei Microsoft.
  • Julius Bamberger (* 17. März 1880 in Schmallenberg, Sauerland; † 16. Januar 1951 in Los Angeles) war ein Kaufhausbesitzer in Deutschland.
  • Ludwig Bamberger (* 22. Juli 1823 in Mainz; † 14. März 1899 in Berlin) war Bankier und Politiker. Er war Vertreter des deutschen Liberalismus der Reichsgründungszeit. Aus einer jüdischen Bankiersfamilie stammend, gehörte er 1870 zu den Gründern der Deutschen Bank. In den frühen 1870er Jahren war Bamberger einer der wichtigsten Finanzpolitiker. Er war an der Gründung der Reichsbank beteiligt und gilt als Vater der Münzreform und der deutschen Mark.
  • Rudolf Bamberger, Regisseur [4]
  • Seligmann Bär Bamberger (1807-1878) Rabbi, der „Würzburger Rav“. Er war ein wichtiger Vertreter des orthodoxen Judentums.
  • Simon Bamberger (* 27. Februar 1846 in Eberstadt, Hessen-Darmstadt; † 6. Oktober 1926 in Salt Lake City, Utah, USA) war ein Unternehmer und Politiker. Er war der erste Gouverneur des US-amerikanischen Bundesstaates Utah, der nicht den Mormonen angehörte.
  • Willy Bambus (1862 oder 1863-1904) manchmal auch: Willi Bambus; war ein führender Berliner Vertreter der Chowewe-Zion (Anhänger der jüdischen Wiederbesiedlung Palästinas) noch vor Herzl. Er fungierte auch als politischer Autor.
  • Alma del Banco (1862–1943) war eine Malerin in Deutschland.
  • Ehud Barak, eigentlich Ehud Brog (* 12. Februar 1942 im Kibbuz Mischmar haScharon) ist ein israelischer General und Politiker. Er ist Minister der Verteidigung und stellv. Premierminister, sowie Vorsitzender der „Arbeitspartei“. Barak diente als Offizier in allen Kriegen Israels.
  • Robert Barany (* 22. April 1876 in Wien, Österreich; † 8. April 1936 in Uppsala, Schweden) war ein Mediziner und Neurobiologe.
  • Ludwig Barbasch, Politiker/Jurist [4]
Ruth Handler gilt als „Mutter” der Barbie-Puppe. Auf einer Europareise entdeckte Ruth Handler in der Schweiz in einem Schaufenster eine deutsche Mannequinpuppe namens Lilli (Bild Lilli doll), die sie für ihre Tochter Barbara kaufte. Diese Puppe wurde das Vorbild für die Barbie-Puppe, die Mattel ab 1959 verkaufte.
  • Jean-Pierre Barda (7. März 1967, Paris) ist ein Sänger, Schauspieler, Maskenbildner und Friseur algerischer Abstammung. Er war Gründungsmitglied der transsexuellen Popmusikgruppe „Army of Lovers”.
  • Chaim Bar-Lew, auch Haim Bar-Lev (* 16. November 1924 in Wien; † 7. Mai 1994 Tel Aviv, Israel) war ein israelischer Politiker, General und Generalstabschef der israelischen Streitkräfte während des Abnutzungskrieges zwischen Ägypten und Israel von 1968 bis 1970.
  • Shlomit Barış Tulgan, Autorin und Illustratorin.
  • Ellen Barkin (* 16. April 1954 in der Bronx, Neu York Stadt) ist eine Schauspielerin. Barkin hat einen Sohn (* 1989) und eine Tochter (* 1992) aus ihrer Ehe mit Gabriel Byrne. Sie war von 2000 bis 2006 in zweiter Ehe mit dem Juden Ron Perelman (* 1944), dem Vorstandsvorsitzenden von „Revlon“, verheiratet.
  • Ludwig Barnay, Schauspieler [4]
  • Frank Barney, Politiker [4]
  • Victor Barnowsky (* 10. September 1875 in Berlin; † 9. August 1952 in Neu York Stadt; gebürtig Isidor Abrahamowsky) war ein Schauspieler, Theaterregisseur und bedeutender Theaterleiter.
  • Bernhard Baron, Unternehmer [4]
  • Salo Baron, Historiker [4]
  • Roseanne Barr (1952–) ist eine US-amerikanische Komikerin, Schauspielerin, Autorin und Produzentin. Sie war mehrfache Hollywood-Preisträgerin (TV-Produktionen Roseanne, The Roseanne Show, The Roseanne Barr Show und Filme wie Kuck mal, wer da spricht, Die Teufelin).
  • Sarah Barrable-Tishauer (* 6. Juli 1988 in Toronto, Ontario) kanadische Schauspielerin (Degrassi: The Next Generation)
  • Gene Barry, Schauspieler [4]
  • Lionel Bart, Komponist [4]
  • Jakob Barth (1851–1914) war ein jüdischer Orientalist in Deutschland.
  • Chanoch Bartow (1926–) ist ein Israelischer Schriftsteller und Journalist.
  • Nir Barkat (1959–) ist ein israelischer Geschäftsmann und Politiker. Er wurde am 11. November 2008 zum Bürgermeister von Jerusalem gewählt und trat sein Amt am 3. Dezember 2008 an.
  • Gene Barry, geboren als Eugene Klass, (* 14. Juni 1919 in Neu York Stadt; † 9. Dezember 2009 in Woodland Hills, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Die Amerikaner kannten ihn vor allem als Serienheld. Bekannt wurde Barry als reicher Ermittler Amos Burke in der TV-Serie "Burke's Law" Mitte der 1960er. Seine erste Hauptrolle hatte er bereits 1953 in der H.G. Wells-Verfilmung "Kampf der Welten". Steven Spielberg holte ihn 2005 für sein Remake des Klassikers noch einmal vor die Kamera.[15]
Winston Churchill und Bernard Baruch, 14 April 1961.
  • Jay Baruchel (* 9. April 1982 in Ottawa, Ontario, Kanada; eigentlich: Jonathan Adam Saunders Baruchel) ist ein Filmschauspieler, Filmemacher und Musiker in Kanada. Er ist seit 2011 mit der kanadischen Schauspielerin Alison Pill verlobt.
  • Salvatore Barzilai (* 7. Mai 1860 in Triest; † 5. Januar 1939 in Rom) war ein ein Freimaurer und Politiker in Italien. Er bestimmte über viele Jahre die italienische Politik mit.
  • Giorgio Bassani (* 4. März 1916 in Bologna; † 13. April 2000 in Rom) war ein Schriftsteller und Dichter in Italien.
  • Lillian Bassman (* 15. Juni 1917 in Neu York; † 13. Februar 2012 in Manhattan) war eine US-amerikanische Malerin und Fotografin. Verschwommene Konturen und starke Schwarz-Weiss-Kontraste waren ihr Markenzeichen. Ihre Bilder von Frauen mit langen, eleganten Hälsen, riesigen Hüten und in graziösen Posen prägten die Modefotografie der 1950er und 60er Jahre.[16]
  • Tomáš Baťa (* 3. April 1876 in Zlin; † 12. Juli 1932 in Otrokowitz) war ein Unternehmer und Begründer des Baťa-Konzerns, heute der weltweit größte Hersteller von Schuhen.
  • Jan Antonín Baťa (* 7. März 1898 in Ungarisch-Hradisch; † 23. August 1965 in Paracaia bei São Paulo, Brasilien) war ein Schuhfabrikant.
  • Thomas John Bata (* 17. September 1914 in Prag; † 1. September 2008 in Toronto) war ein Unternehmer in Kanada.
Staatsanwalt Fritz Bauer
  • Fritz Bauer (* 16. Juli 1903 in Stuttgart; † 1. Juli 1968 in Frankfurt am Main) war ein Richter und Staatsanwalt, der eine maßgebliche Rolle beim Zustandekommen der Frankfurter Auschwitz-Prozesse spielte. 1961 gründete er zusammen mit Gerhard Szczesny die Bürgerrechtsorganisation Humanistische Union. Nach seinem Tod stiftete die Humanistische Union den nach ihm benannten Fritz-Bauer-Preis. Das 1995 gegründete Fritz Bauer Institut, eine Stiftung des bürgerlichen Rechts, die sich mit der Geschichte und Wirkung des Holocausts befasst, ist ebenfalls nach ihm benannt.
  • Leo Bauer (* 18. Dezember 1912 in Skalat/Galizien; † 18. September 1972 in Bonn) war ein einflußreicher Kommunist bzw. Sozialdemokrat. 1928 schloß er sich der SPD, 1931 der KPD an. Er gehörte jener KP-Abteilung an, die „schwarze Listen“ mit den Namen von „Parteischädlingen“ führte. Später war er Opfer des Stalinismus und Berater Willy Brandts.
  • Otto Bauer (* 5. September 1881 in Wien; † 5. Juli 1938 in Paris) war ein Politiker in Österreich. Er war von 1918 bis 1934 stellvertretender Parteivorsitzender der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (SDAP).
  • Ida Bauer (* 1. November 1882 in Wien; † 1945 in Neu York) war die Schwester des Politikers in Österreich Otto Bauer. Sie wurde bekannt als „Fall Dora“ in Sigmund Freuds Psychoanalyse.
  • Yehuda M. Bauer (* 1926 in Prag) ist oberste israelische Autorität der „Holocaust“-Forschung. Daß Professor Bauer einige antideutsche Horrordarstellungen als gefälscht und widerlegt bezeichnete (z. B. Juden seien zu Seife eingekocht worden), nutzte in der Bundesrepublik wenig: Diese „Storys“ werden von deutschen Extremumerziehern ungerührt weiterverbreitet. Yehuda Bauer leitete Ende der Neunziger Jahre das Institut für „Holocaust“-Forschung an der zionistischen Gedenkstätte Yad Vaschem.
  • Herbert Baum (* 1912 in Moschin/Posen) war seit 1932 Aktivist der stalinistischen KPD, bildete ab 1937 eine hauptsächlich aus jüdischen Kommunisten bestehende Untergrundgruppe.
  • Leopold Baum (* 1909 in Prag; † 1946 in Jerusalem) war ein Publizist. Er zählte zu den annähernd einhundert Todesopfern, die 1946 nach dem Sprengstoffanschlag der radikalzionistischen „Stern-Bande“ (Avraham Stern, Menachem Begin, Jitzchak Schamir usw.) auf das King-David-Hotel in Jerusalem zu beklagen waren.
  • Vicki Baum, eigentlich Hedwig Baum (* 24. Januar 1888 in Wien; † 29. August 1960 in Hollywood) war eine Musikerin und eine der erfolgreichsten Schriftstellerinnen in der Weimarer Republik.
  • Janina Bauman (* 18. August 1926 in Warschau; † 29. Dezember 2009 in Leeds) Autorin aus Polen. Der Vater von Janina Bauman war Chirurg und wurde als polnischer Offizier von den Sowjets 1939 gefangen genommen und in Katyn ermordet. Sie ist mit den Juden Zygmunt Bauman verheiratet.
  • Zygmunt Bauman (* 25. November 1925 in Posen) ist ein Soziologe und Philosoph aus Polen. Er ist mit der jüdischen Autorin Janina Bauman verheiratet.
  • Michael Bay (* 17. Februar 1965 in Los Angeles, Kalifornien) ist ein VS-amerikanischer Regisseur und Filmproduzent, der sich vor allem auf Aktionsfilme spezialisiert hat. Zudem widmet er sich seit einigen Jahren der Produktion von Neuverfilmungen bekannter Horrorfilme.
  • Abe Beame (* 20. März 1906 in London, England; † 10. Februar 2001 in Neu York) war ein Politiker und Bürgermeister der Stadt Neu York.
Beastie Boys: Michael Diamond, Adam Horovitz, Rick Rubin, Adam Yauch
  • Peter Beauvais (* 9. September 1916 in Franken bei Wunsiedel/Fichtelgebirge; † 17. Dezember 1986 in Baden-Baden) war ein Regisseur und Umerzieher. Er gilt als einer der bedeutendsten Theater- und Fernsehregisseure Bundesdeutschlands.
  • Lilly Becher geb. Korpus (* 27. Januar 1901 in Nürnberg; † 20. September 1978 in Berlin) war eine kommunistische Schriftstellerin und Publizistin. Sie war mit Johannes R. Becher verheiratet.
  • Gad Beck (* 30. Juni 1923 in Berlin; † 24. Juni 2012 ebenda) war ein schwuler Autor, Zionist, „Holocaust-Überlebender“ und ZdJ Vertrauter, der in den 1990er-Jahren durch seine Autobiografie in weiteren Kreisen bekannt wurde.
  • Beck, alias Beck Hansen (* 8. Juli 1970 in Los Angeles; geboren als Bek David Campbell) ist ein US-amerikanischer Scientologe, Musiker, Gitarrist und Sänger.
  • Jurek Becker (* 30. September 1937 in Lodsch, Polen; † 14. März 1997 in Sieseby, Schleswig-Holstein) war ein Schriftsteller und Drehbuchautor.
  • Max Becker (1900–1972) Vater von Jurek Becker; Angestellter, Prokurist in einer Textilfabrik.
  • Maria Becker (* 28. Januar 1920 in Berlin) ist eine Theater- und Filmschauspielerin sowie Regisseurin. Sie wurde als Tochter der Herkunft-jüdischen Schauspielerin und Theaterregisseurin Maria Fein und des deutschen Schauspielers Theodor Becker geboren. Ihr erster Ehemann war der Schauspieler Robert Freitag (a. Robert Freytag). Mit Freitag hat Becker drei Söhne.
  • Amalie Beer (* 10. Februar 1767 in Berlin; † 27. Juni 1854 ebenda) war eine Salonière in Berlin und Mutter des Komponisten Jacob „Giacomo“ Meyerbeer. Sie war Tochter des Bankiers und Speditionsunternehmers Liepmann Meyer Wulff (1745–1812) und der Esther, geborene Bamberger (1740–1822). 1788 heiratete sie den jüdischen Zuckerfabrikanten Jacob Herz Beer (1769–1825).
  • Heinrich Beer (1794–1842) Sohn von Amalie Beer.
  • Jacob Herz Beer (17691825) Zuckerfabrikant, war Mann von Amalie Beer.
  • Michael Beer (1800–1833) Sohn von Amalie Beer. Er war Schriftsteller.
  • Richard Beer-Hofmann, Schriftsteller [4]
  • Wilhelm Wolff Beer (1797-1850) war ein Bankier, Astronom, Offizier und Direktor der Potsdam-Leipziger Eisenbahn-Gesellschaft. Er war Sohn von Jakob Herz Beer und Amalie Beer, und ein Bruder des Komponisten Jacob „Giacomo” Meyerbeer.
  • Menachem Begin (* 1913 in Brest-Litowsk; † 1992 in Tel Aviv) Zionist, Friedensnobelpreisträger, sowie Massenmörder in Palästina (Deir Yassin). Er war Ministerpräsident und Außenminister von Israel.
  • Louis Begley, geb. Ludwig Begleiter (* 1933 im galizischen Stryi) ist ein VS-amerikanischer Rechtsanwalt und Schriftsteller.
  • Martin Beheim-Schwarzbach (* 27. April 1900 in London; † 7. Mai 1985 in Hamburg) war ein Schriftsteller und Offizier der britischen Control Commission for Germany.
  • Leffmann Behrens, jüdischer Name: Elieser (Ezechiel) Lippmann Cohen (* 1634 in Bockum; † 1. Januar 1714 in Hannover), war ein deutscher Hofjude, Hof- und Kammeragent (Bankier) der hannoverschen Welfenherzöge des späten 17. und beginnenden 18. Jahrhunderts.
  • Anthony Beilenson, Politiker [4]
  • Alex Bein, eigentlich Alexander Bein (* 21. Januar 1903 in Steinach an der Saale; † 20. Juni 1988 in Stockholm) war ein israelischer Historiker und Archivar.
  • Alfred Beit (* 15. Februar 1853 in Hamburg; † 16. Juli 1906 auf dem Landsitz Tewin Waters in der Nähe von Welwyn in der englischen Grafschaft Hertfordshire) war ein britisch-südafrikanischer Gold- und Diamantenmagnat. Er war ein Mäzen und einer der reichsten Männer seiner Zeit. Politisch war er Anhänger Cecil Rhodes und seiner Ideen eines britischen Imperialismus. Die beiden gründeten den De Beers-Konzern, der den größten Teil des Welt- Diamantenmarktes beherrschte und in den später die Oppenheimer einstiegen.
  • Leopold Bellak (* 22. Juni 1916 in Wien; † 24. März 2000 in Mamaroneck/Neu York) war ein Psychoanalytiker.
  • Saul Bellow, eigentlich Solomon Bellows (* 10. Juni 1915 in Lachine, Québec, Kanada; † 5. April 2005 in Brookline, Massachusetts, VSA) war ein amerikanischer Schriftsteller und Träger des Nobelpreises für Literatur.
  • Neta Bell-Silber, Modell.
  • Olga Benario-Prestes, Politikerin [4]
  • Ralph Benatzky, eigentlich Rudolph Josef František Benatzky (* 5. Juni 1884 in Mährisch Budwitz; † 16. Oktober 1957 in Zürich) war ein halbjüdischer Operettenkomponist. Die Operette „Im weißen Rößl“ (1930) war eines seiner bekanntesten Werke.
  • Schalom Ben-Chorin, eigentlich Fritz Franz Rosenthal (* 20. Juli 1913 in München; † 7. Mai 1999 in Jerusalem) war ein israelischer Religionsphilosoph, Journalist und Schriftsteller.
  • David Ben-Gurion, eigentlich David Grün (* 16. Oktober 1886 in Płońsk, Kongresspolen; † 1. Dezember 1973 in Tel HaSchomer, Israel) war der erste Premierminister Israels und einer der Gründer der sozialdemokratischen Arbeitspartei Israels. Er war Parteivorsitzender von 1948 bis 1963. Der Zionistenführer David Ben-Gurion gilt als „Vater des Staates Israel“.
  • Carl Benda (* 1857; † 1932), Mediziner; entdeckte 1896 die Mitochondrien.[4]
  • Ernst Benda (* 15. Januar 1925 in Berlin; † 2. März 2009 in Karlsruhe) war ein Jurist und Politiker (CDU). Er war 1968/69 Bundesinnenminister und von 1971 bis 1983 Präsident des Bundesverfassungsgerichts.
  • Felix von Bendemann (* 8. August 1848 in Dresden; † 31. Oktober 1915 in Berlin) war ein Seeoffizier, zuletzt Admiral der Kaiserlichen Marine.
  • Carlo de Benedetti, eigentlich Carlo Debenedetti (* 14. November 1934 in Turin, Italien) ist ein Unternehmer und Ingenieur.
  • Peter Benenson, eigentlich Peter James Henry Solomon (* 31. Juli 1921 in London, † 25. Februar 2005 in Oxford) war ein Jurist, Schriftsteller, Maler und Politiker der englischen „Arbeiterpartei“ („Labour Party“). Er war Gründer der „Menschenrechtsorganisation“ Amnesty International.
  • Bruno Benfey, Theologe [4]
  • David Ben-Gurion, eigentlich David Grün (* 16. Oktober 1886 in Płońsk, Kongresspolen; † 1. Dezember 1973 in Tel HaSchomer, Israel), Zionistenführer; war der erste Premierminister Israels und einer der Gründer der sozialdemokratischen Arbeitspartei Israels. Er war Parteivorsitzender von 1948 bis 1963. Von 1948 bis 1953 und von 1955 bis 1963 war Ben-Gurion israelischer Premierminister. 1955 amtierte er kurz als Verteidigungsminister.
  • David Benioff (* 1970 in Neu York Stadt) ist ein US-amerikanischer Autor und Drehbuchautor. Seit September 2006 ist Benioff mit der jüdischen Filmschauspielerin Amanda Peet verheiratet, mit der er eine Tochter (* 2007) hat.
  • Shlomo Benizri (1961–) ist ein israelischer Politiker und Mitglied der Schas-Partei. Er war zwischen 1992 und 2008 stellvertretender Gesundheitsminister, später Minister für Gesundheit sowie Arbeits- und Sozialminister. Strafrechtlich wurde Schlomo Benizri 2009, für die Annahme von Bestechungsgeldern, Betrugs und Behinderung der Justiz, zu einer vierjährigen Gefängnisstrafe verurteilt.[17]
  • Seyla Benhabib (* 9. September 1950 in Istanbul) ist eine US-amerikanische Politikwissenschaftlerin und Philosophin. Ihr Themengebiet ist die sozial-politische Ideengeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, feministische Theorie und die „Frankfurter Schule“ im Besonderen.
  • Erich Benjamin
Die „Blutige“ Hilde Benjamin
  • Hilde Benjamin, eigentlich Hilde Lange (* 5. Februar 1902 in Bernburg; † 18. April 1989 in Berlin) war Justizministerin der DDR. 1926 heiratete sie den kommunistischen Funktionär Georg Benjamin, den Bruder des Linksliteraten Walter Benjamin. 1932 wurde ihr Sohn Michael Benjamin geboren. Nach dem Einmarsch der Roten Armee begann ihre Karriere als „oberste Staatsterroristin in Mitteldeutschland”. Wegen ihrer brutalen Amtsführung in Schlüsselstellungen der DDR-„Justiz” erhielt Hilde Benjamin im Volksmund den Beinamen die „Rote Guillotine”, „Rote Hilde“ oder „Blutige Hilde“. Sie führte den Vorsitz in zahlreichen Schauprozessen, die mit der Verhängung der Todesstrafe endeten.[18]
  • Richard Benjamin, Schauspieler [4]
  • Walter Benjamin (1892-1940) geb. Walter Bendix Schönflies Benjamin; Pseudonyme: Benedix Schönflies, Detlef Holz; war ein deutschsprachiger Philosoph, Gesellschaftstheoretiker, Literaturkritiker und Übersetzer. Er war Schwager der nachmaligen Chef-Anklägerin und Justizministerin der DDR, Hilde Benjamin (genannt „Rote Guillotine”) und Cousin von Gertrud Kolmar und Günther Anders. Walter Benjamin war der Sohn des Kunstversteigerers Emil Benjamin (1856–1926) und dessen Frau Pauline (1869–1930) (geb. Schönflies).
  • Naftali Bennett (* 25. März 1972 in Haifa) ist ein israelischer Ex-Offizier, Unternehmer (Weltnetz-Millionär) und Politiker.[19][20]
  • Jack Benny, Schauspieler [4]
  • Jean Benoit-Levy, Regisseur
  • Norman Bentwich, Jurist
  • Elazar Benyoëtz (1937–) geb. Paul Koppel; ist ein israelischer Aphoristiker und Lyriker.
  • Jizchak Ben Zwi (Izhak Ben-Zwi) eigentlich Isaak Schimschilewitsch (* 6. Dezember 1884 in Poltawa, Ukraine; † 23. April 1963 in Jerusalem) war ein israelischer Historiker, Politiker der zionistischen Arbeiterbewegung und von 1952 bis 1963 der zweite Präsident Israels.
  • Oliver Berben (1971–) ist ein deutsch-jüdischer Filmregisseur und Filmproduzent. Er ist Sohn von Iris Berben und dem israelischen Sänger Abraham Reichstadt, der unter dem Künstlernamen Abi Ofarim bekannt wurde.
  • John Bercow (1963–) ist seit Juni 2009 britischer Parlamentspräsident, sogenannter „Speaker” des Unterhauses „House of Commons”. Bercow hat keine ganz weiße Weste. Er hat keine Kapitalsteuer auf eine Wohnung bezahlt und seinen Steuerberater mit Staatsgeldern entlohnt.[21] Er hat drei Kinder Oliver, Freddie und Jemima.
  • Alice Berend (* 30. Juni 1875 in Berlin; † 2. April 1938 in Florenz) war eine Schriftstellerin.
  • Boris Abramowitsch Beresowski (1964-) Ex-Oligarch in Rußland, Unternehmer. Im Juni 2006 rief Beresowki zum gewaltsamen Sturz der Regierung Putin auf. Damit handelte er sich eine Rüge des damaligen britischen Außenministers Jack Straw ein.[22] Dennoch rief Beresowski im April 2007 in einem Interview mit dem Guardian erneut zu einem gewaltsamen Umsturz der russischen Regierung auf.[23] Diese Aussagen relativierte er gleichentags mit einer Erklärung, wonach er keine blutigen Methoden unterstütze, obwohl auf demokratische Weise Veränderungen nicht zu erreichen seien.[24]
Justin Tyler Berfield
  • Justin Berfield (1986 -) American Film/TV-Schauspieler (Auf schlimmer und ewig, Cosmo und Wanda – Wenn Elfen helfen, Malcolm mittendrin).
  • Julia Berg, geborene Lilienfeld, spätere Feininger; war Frau von Lyonel Charles Adrian Feininger (1871-1956); Künstlerin.
  • David Bergelson, Schriftsteller
  • Deidre Berger (* ca. 1959) ist eine VS-amerikanische Journalistin und Direktorin des zionistischen American Jewish Committee, Filiale BRD.
  • Julius Berger, Bauunternehmer
  • Ludwig Berger (* 1777; † 1839) war ein deutschsprachiger Komponist, Pianist und Klavierpädagoge.
  • Ludwig Berger, eigentlich Bamberger (* 1892 in Mainz), Theater-, Film- und Fernsehregisseur.
  • Heinz Berggruen (1914-2007) war einer der bedeutendsten deutschsprachigen Kunstsammler des 20. Jahrhunderts, Journalist, Autor, Kunsthändler, Galerist und Mäzen. Nach seiner Emigration 1936 in die USA, kehrte er nach sechzig Jahren wieder nach Deutschland zurück und überließ in einer „Geste der Versöhnung” der Stadt Berlin für einen geringen Preis seine wertvolle Gemäldesammlung. Vor allem dieser Geste wegen ernannte man Berggruen 2004 in einem Festakt zum Ehrenbürger Berlins.
  • John Berggruen, ist Eigentümer der Galerie Berggruen (John Berggruen Gallery) in San Francisco. Er ist der Sohn des Kunsthändler und Sammler Heinz Berggruen. Sein Bruder, Olivier Berggruen, ist Kurator an der Schirn Kunsthalle Frankfurt am Main.
  • Nicolas Berggruen (* 1961–) ist Sohn von Kunsthändler Heinz Berggruen. Er ist Kunsthändler, Kunstsammler, Immobilieninvestor (Alpha Investment Management), Präsident und Gründer der in Berlin ansässigen Grundstücksgesellschaft Nicolas Berggruen Holding GmbH.
  • Sidney J. Van den Bergh, Unternehmer/Politiker
  • Emmy Bergmann
  • Gretel Bergmann (Margaret Bergmann-Lambert; * 12. April 1914 in Laupheim) ist eine ehemalige Leichtathletin (Hochspringerin). Sie lebt seit 1937 in den USA.
  • Hugo Bergman (* 25. Dezember 1883 in Prag; † 18. Juni 1975 in Jerusalem) deutschsprachiger Zionist, Kulturphilosoph, einer der „Väter” der Jüdischen National- und Universitätsbibliothek.
  • Elisabeth Bergner, geborene Elisabeth Eittel (* 22. August 1897 in Drohobycz in Galizien, Österreich-Ungarn; † 12. Mai 1986 in London) war eine Theater- und Filmschauspielerin und Regisseurin.
  • Lotte Berk (* 1913; † 2003) Tänzerin und Gesundheits-Lehrerin.
  • Ulla Unseld-Berkéwicz (* 5. November 1948 in Gießen als Ursula Schmidt) ist eine Schauspielerin, Schriftstellerin und Verlegerin. Ulla Berkéwicz ist die Tochter des Arztes und Autors Werner Schmidt (1913–2007) und der Schauspielerin Herta Stoepel. Der Name Berkéwicz, den sie später annahm, ist abgeleitet vom Namen ihrer jüdischen Großmutter, Berkowitz.[25] Nach einer ersten Ehe mit dem Bühnenbildner und Regisseur Wilfried Minks heiratete sie 1990 den Verleger Siegfried Unseld. Nach dessen Tod im Jahre 2002 wurde sie in die Geschäftsführung des Suhrkamp Verlags aufgenommen. Im Oktober 2003 übernahm sie den Vorsitz der Geschäftsführung. Berkéwicz’ Scheidungsanwalt Heinrich Lübbert wurde auch zu Unselds Testamentsvollstrecker und ist von ihr als Mitglied im Stiftungsvorstand und als Justitiar des Suhrkamp Verlags eingesetzt worden.[26] Ulla Berkéwicz ist Mitglied des P.E.N.-Zentrums Deutschland.
  • David Berkowitz, eigentlich Richard David Falco (* 1. Juni 1953 in Brooklyn, Neu York) ist ein US-amerikanischer Serienmörder. Er ist auch bekannt als „Son of Sam“.
  • Hans Berliner, Post-Schachweltmeister aus Deutschland.
  • Joseph Berliner, Industrieller
  • Eugene Berman, Maler
  • Howard Berman, Politiker
  • Paul Bern (* 1889 in Wandsbek bei Hamburg), Hollywood-Drehbuchautor sowie -Produzent und -Regisseur.
  • Edward Bernays (* 1891 in Wien), Publizist; wird als „Vater der modernen PR“ bezeichnet.
  • Rudolf Bernauer, Regisseur
  • Siegfried Bernfeld, Psychoanalytiker
  • Curtis Bernhardt, geb. Kurt Bernhardt (* 15. April 1899 in Worms; † 22. Februar 1981 in Pacific Palisades, Kalifornien) war ein amerikanischer Filmregisseur.
  • Charles Bernheimer, Forschungsreisender
  • Aaron Bernstein (* 6. April 1812 in Danzig; † 12. Februar 1884 in Berlin) Pseudonym A. Rebenstein; war ein Schriftsteller und ein Mitbegründer des sogenannten Reformjudentums in Berlin. Einer seiner Söhne war der Physiologe Julius Bernstein. Der Sozialdemokrat Eduard Bernstein war sein Neffe.
  • Arnold Bernstein (* 23. Januar 1888 in Breslau; † 1971 Palm Beach) war ein Reeder, spezialisiert für Autotransporte. Er wurde u.a. in Deutschland wegen Devisenvergehens angeklagt, einer seiner Verteidiger war der spätere „Zeit“-Chef, Gerd Bucerius.
  • Carl Bernstein (1944–) ist ein US-amerikanischer Journalist. Er deckte zusammen mit Bob Woodward als Reporter der Washington Post die Hintergründe der Watergate-Affäre auf. Mark Felt, der Informant der 'Washington Post' in der Watergate-Affäre. Der frühere FBI-Vizechef hatte sich erst 2005 als jener geheimnisvolle Mann zu erkennen gegeben, der den Reportern Carl Bernstein und Rob Woodward wichtige Hinweise zum Skandal um den US-Präsidenten Richard Nixon gab. 'Deep Throat' lautete das Pseudonym, das ihm die Zeitung damals in ihrer Berichterstattung gegeben hatte.
  • Caron Bernstein (* 16. August 1970 in Johannesburg, Südafrika) ist eine südafrikanische Schauspielerin, Model und Sängerin. Sie war mit dem deutschen Musiker Richard Kruspe von Rammstein verheiratet. Nach ihrer Hochzeit am 29. Oktober 1999 lebten sie fünf Jahre zusammen, beantragten dann aber die Scheidung.
  • Eduard Bernstein (* 6. Januar 1850 in Berlin; † 18. Dezember 1932 ebenda) war ein Politiker der SPD. „Kein jüdischer Parlamentarier, ausgenommen Oskar Cohn, hat so intensiv für jüdische Interessen gewirkt wie er“.[27] Bernstein war der „Begründer des marxistischen Revisionismus“, der sowohl das Gothaer als auch das Görlitzer Programm der SPD entscheidend beeinflußt hat.
  • Elmer Bernstein, Komponist
  • Felix Bernstein (1878–1956) war ein deutschsprachiger Mathematiker. Er ist Sohn des Physiologen Julius Bernstein.
  • Julius Bernstein (1839–1917) war ein deutschsprachiger Physiologe und Geheimer Medizinalrat. Bernstein war das älteste von sieben Kindern des Publizisten und Mitbegründers der Berliner Jüdischen Reformgemeinde Aaron Bernstein (1812–1884). Sein ältester Sohn war der Mathematiker Felix Bernstein.
  • Leonard Bernstein (* 25. August 1918 in Lawrence, Massachusetts; † 14. Oktober 1990 in Neu York Stadt) geboren als Louis Bernstein; war ein US-amerikanischer Komponist, Dirigent und Pianist russisch-jüdischer Abstammung.
  • Manfred Bernstein, Jurist
  • Richard Bernstein, Vorsitzende und CEO (Geschäftsführer) bei „Western Publishing“; belegt mit mehr als 50 Prozent des US-Marktes, den ersten Platz unter den Publikationen für Kinder.
  • Richard H. Bernstein (* 9. November 1974) ist ein amerikanischer Anwalt, arbeitet in der Anwaltskanzlei von Sam Bernstein (The Law Offices of Sam Bernstein). Er ist auch ein Professor an der University of Michigan und dient als Vorsitzender der Wayne State University Board of Governors.
  • Stuart Bernstein, Diplomat
  • Elsa Bernstein-Porges, Pseudonym Ernst Rosmer (* 28. Oktober 1866 in Wien; † 12. Juli 1949 in Hamburg-Eimsbüttel) war eine Schriftstellerin und um 1900 vielgespielte Bühnenautorin. Sie war die Tochter vom Musikkritiker Heinrich Porges.
  • Claude Berri, eigentlich Claude Berel Langmann (* 1. Juli 1934 in Paris; † 12. Januar 2009 ebenda), war ein Filmregisseur, Schauspieler, Filmproduzent und Drehbuchautor. Sein Vater Hirsch Langmann war Kommunist und wanderte über Polen ein, seine Mutter Beila, geb. Bercu, war eine Arbeiterin aus Rumänien.
  • Arthur Berson (* 6. August 1859 in Neu-Sandez, Galizien; † 3. Dezember 1942 in Berlin) war ein Meteorologe und Wegbereiter der Aerologie.
  • Hans Albrecht Bethe (* 2. Juli 1906 in Straßburg; † 6. März 2005 in Ithaca, Neu York) war ein Physiker in den Vereinigten Staaten von Amerika, Nobelpreisträger für Physik (1967) und zählt zu den Vätern der jüdischen Atombombe und der Wasserstoffbombe.
  • Anton Bettelheim, Schriftsteller
  • Bruno Bettelheim (* 28. August 1903 in Wien; † 13. März 1990 in Silver Spring, Maryland) war ein VS-amerikanischer Psychoanalytiker und Kinderpsychologe.
  • Charles Bettelheim, Ökonom
Familientreffen: Der Regierende Bürgermeister der Hansestadt Hamburg, Ole von Beust (CDU, l.), unterhält sich während der Verlegung der Stolpersteine im Juni 2006 für seine während des Nationalsozialismus umgekommenen Verwandten vor dem ehemaligen Familienhaus im Mecklenburgischen Lübtheen mit seinem Grosscousin Helmut Wolff (r.).
  • Ole von Beust, Carl-Friedrich Arp Ole Freiherr von Beust (* 13. April 1955 in Hamburg) Politiker, Bürgermeister von Hamburg, Erster Vizepräsident des Bundesrates.
  • Georg Beyer, Publizist
  • Hans Beyth (* 1902 in Bleicherode/Harz) jüdischer Jugendführer, stand in Weimarer Zeit an der Spitze der zionistischen Organisation „Blau-Weiß“.
  • Chajim Bialik, Schriftsteller
  • Mayim Bialik (* 12. Dezember 1975 in San Diego, Kalifornien) ist eine Schauspielerin in den Vereinigten Staaten. Bekannt wurde sie hauptsächlich durch ihre Hauptrolle in der NBC-Fernsehserie Blossom.
  • Oscar Bie (* 1864 in Breslau; † 1938 in Berlin) war ein Kunsthistoriker. Er galt dem linksliberalen Bürgertum des ausgehenden Wilhelminismus und der Weimarer Zeit als „Kulturpapst". Er lehrte als Ästhetik-Professor an der Berliner Musikhochschule und war von 1894 bis 1922 Herausgeber der von Otto Brahm gegründeten, im Verlag Samuel Fischers erscheinenden Kulturmonatsschrift „Neue Rundschau". Nach 1933 wirkte er im jüdischen Kulturbund mit.
  • Bielski-Brüder – Tuvia, Asael und Zusja Bielski waren in den 1940er Jahren existierende „rabiate Räuber” in Polen, die sich im Zweiten Weltkrieg versprengten sowjetischen Verbänden, sogenannten Partisanen, die sich in den ostpolnischen Wäldern versteckt hielten, anschlossen. Durch Raubzüge und Morde an der Zivilbevölkerung (Massaker von Naliboki) in der Umgebung führten sie dort ein „luxuriöses Leben”.
  • Myriam Bienenstock, ist eine Philosophin der Universität Tours. Sie wirft (2011) Intellektuellen in Europa und besonders in Frankreich vor, die Erinnerung an den Holocaust zu verdrängen.[28]
  • Aenne Biermann (1898–1933) geb. Anna Sibylla Sternefeld; war eine deutschsprachige Fotografin. Anna Sibylla Sternefeld wurde als drittes Kind einer jüdischen Fabrikantenfamilie geboren. 1920 heiratete sie Herbert Biermann, einen Sohn des ebenfalls jüdischen Kaufhausbesitzers Max Biermann († 1922). Das Paar hatte zwei Kinder.
  • Wolf Biermann (* 15. November 1936 in Hamburg) ist ein deutschsprachiger Liedermacher und Lyriker. Er war 1976 wegen Aufwieglung des Volkes aus Mitteldeutschland (DDR) ausgebürgert worden. Sein Vater war Aktivist der stalinistischen KPD, er betrieb Sabotage in Hamburg. Wolf Biermann ist Ziehvater von Sängerin Nina Hagen.
  • Joseph Bikermann (* 1867 in Okny/Podolien; † 1942 in Nizza), jüdischer Publizist.
  • Jack Bilbo, Bildhauer [4]
  • Bruce Bilson (1928–) ist ein US-amerikanischer Filmregisseur, Filmproduzent und Drehbuchautor. Bilsons Familie ist bis heute im Showgeschäft tätig. So ist er Vater des Regisseurs Danny Bilson und Großvater der bei O.C., California mitwirkenden Rachel Bilson. Er selbst ist Sohn von George Bilson und Hattie Bilson.
Rachel Sarah Bilson (Meine wilden Töchter)
  • Rachel Bilson (1981–) US-amerikanische Schauspielerin (O.C., California, Meine wilden Töchter, Buffy – Im Bann der Dämonen, Die wilden Siebziger). Sie ist Tochter von Danny Bilson und Janice (geb. Stango).
  • Rudolf Bing, eigentlich Franz-Josef Bing (* 1902 in Wien), Theaterleiter
  • Aliza Bin-Noun, ist eine Diplomatin, sie ist seit 2007 Israels Botschafterin in Ungarn.[30]
  • Thora Birch (1982-) American Film/Fernseh-Schauspielerin (American Beauty, Ghost World).
  • Immanuel Birnbaum (* 12. August 1894 in Königsberg; † 22. März 1982 in München) war ein Journalist und Publizist. Er bekleidete Schlüsselpositionen in Politik und Publizistik der Bundesrepublik. Er wirkte ab 1960 als stellvertretender Chefredakteur der „Süddeutschen Zeitung“, war Mitbegründer der „Deutsch-Polnischen Gesellschaft“ und half maßgeblich, 1969 die sogenannte „neue Ostpolitik“ Brandts einzufädeln.
  • Béla Biszku (* 13. September 1921 in Marok, Grafschaft Bereg) ist ein kommunistischer Politiker. Er war zwischen 1957 und 1961 ungarischer Innenminister und bei der Niederschlagung der ungarischen Revolution von 1956 beteiligt. Im Jahr 1972 versuchte er einen Putsch gegen János Kádár.
  • Conrad Black (* 25. August 1944 in Montreal, Québec, Kanada) ist ein Verleger und Unternehmer. Er war einer der einflussreichsten Medienverleger Amerikas.
  • Edwin Black, Historiker [4]
  • Eli M. Black, eigentlich Elihu Menashe Blachowitz (* 9. April 1921 in Polen; † 3. Februar 1975 in Neu York) war ein US-amerikanischer Investment-Banker und Manager. Er war ab 1969 Chef der „United Brands Company“ („Chiquita“-Banane) und kontrollierte 33 Prozent des gesamten Welt-Bananenmarktes und die größte kommerzielle Flotte der Erde. Sein Sohn Leon Black gründete 1990 das Investment- und Beteiligungsunternehmen „Apollo Management“.
  • Thomas Jacob „Jack“ Black (* 28. August 1969 in Santa Monica, Kalifornien) ist ein VS-amerikanischer Schauspieler und Sänger der Musikgruppe Tenacious D.
  • Leon Black (* 1951), Milliardär (Chiquita), gründete 1990 das Investment- und Beteiligungsunternehmen „Apollo Management“. Edvard Munchs „Der Schrei“ war bei einer Rekordauktion am 2. Mai 2012 von Leon Black ersteigert worden – Kaufpreis von 119,9 Millionen Fed-Dollar (91,3 Millionen Euro).
Chris Blackwell,
Amy Winehouse
  • Chris Blackwell (1937–) ist ein Musik-Produzent, bekannt als Gründer von „Island Records”. In Jamaika und England produzierte er jamaikanische Popmusik, Jazz und Rockmusik. 1989 verkaufte Blackwell die Musikproduktion dann an A&M Records und trennte sich 1997 vollständig von ihr. 2001 wurde Blackwell in der Kategorie „Non-Performers” in die „Rock and Roll Hall of Fame” aufgenommen. Im Januar 2003 fusionierte sie mit vielen deutschen Musikproduktionsstätten, wie Universal Music Deutschland, Motor Music, Urban/Def Jam zum Motor Urban Def Jam, und Polydor Records zusammen mit Island Mercury Labelgroup zu Polydor Island Group. Im Jahr 2004, wurden dann diese Abteilungen zusammengelegt und zu Universal Music Deutschland umstrukturiert, so daß es seitdem nur noch zwei Abteilungen: „Universal Music Domestic Division” und die „Universal Music International Division”, gibt.
  • Richard Blackwell (1922-2008) geb. Richard Sylvan Selzer; war ein US-amerikanischer Stilkritiker, der früher auch als Modedesigner tätig war.
  • Lloyd C. Blankfein (* 1954 in Bronx, New York) ist ein amerikanischer Bankmanager. Er ist der Geschäftsführer (CEO) und Präsident der amerikanischen Bank Goldman Sachs und gilt als besonders einflußreich – zählt zu den fünf mächtigsten Bankern der Welt. 2007 unterstützte Blankfein Hillary Clinton in ihrer Bewerbung für die Nominierung als Präsidentschaftskandidatin der Demokratischen Partei, ebenso wie sein Kollege John Mack von Morgan Stanley. Clinton scheiterte jedoch gegen Barack Obama. Blankfein ist seit 1983 verheiratet mit der ehemaligen Anwältin Laura Jacobs Blankfein. Sie haben zwei Söhne und eine Tochter.
  • Brad Blakeman, Politiker [4]
  • Fanny Blatny, Politikerin [4]
  • Selma Blair Beitner (* 23. Juni 1972 in Southfield, Michigan) ist eine US-amerikanische Schauspielerin („Hellboy“). 2001 war Blair mit dem jüdischen Schauspieler Jason Schwartzman liiert. 2004 bis 2006 war sie mit Ahmet Zappa verheiratet. Von dem sieben Jahre jüngeren Matthew Nicholas Felker (* 11. Oktober 1980), einem Model und Schauspieler, trennte sie sich nach nur einem Jahr im Dezember 2007.
  • Leonard Blavatnik (* 14. Juni 1957 in Moskau) ist ein Milliardär. Er lebt in Neu York und London.
  • Leo Blech (* 1871 in Aachen; † 1958 in Berlin), Dirigent und Komponist.
  • Heinz Bleicher, Verleger [4]
  • Marc Blitzstein, Komponist [4]
  • Albert Bloch (* 2. August 1882 in St. Louis, Missouri; † 9. Dezember 1961 in Lawrence, Kansas) war ein VS-amerikanischer Maler, Schriftsteller und Übersetzer.
  • André Bloch (* 20. November 1893 in Besançon; † 11. Oktober 1948 in Paris) war ein Mathematiker in Frankreich, der durch seine Arbeiten zur Funktionentheorie bekannt ist.
  • Andrew („Andy“) Bloch (* 1. Juni 1969) ist ein professioneller VS-amerikanischer Pokerspieler.
  • Arthur Bloch (* 1882 in Aarberg; † 16. April 1942 in Payerne) war ein Viehhändler in der Schweiz.
  • Avraham Yitzchak Bloch (* 1891; † 1941), Rabbiner
  • Chajim Bloch, auch Chaim Bloch (* 27. Juni 1881 in Nagy Bocsko, Galizien; † 23. Januar 1973 in Neu York) war ein aus dem heutigen ukrainisch-rumänischen Grenzgebiet stammender chassidischer und kabbalistischer Schriftsteller und Rabbiner, der den Chassidismus und seine Führer in weiten Kreisen bekannt machte.
  • Claude Charles Bloch (* 13. Juli 1878; † 4. Oktober 1967) war ein VS-Marine Admiral, der als Commander, Battle Force, US Fleet (COMBATFOR) 1937-1938 gedient, und Commander in Chief, US-Flotte (CINCUS) von 1938 bis 1940.
  • Dalit Bloch (* 6. Juni 1959 in Be'er Scheva) ist eine israelisch Schauspielerin, Regisseurin, Theaterpädagogin, Atemtherapeutin und Lehrerin der Alexandertechnik.
  • Darius-Paul Dassault, geborener Darius-Paul Bloch (* 13. Januar 1882 in Paris; † 3. Mai 1969 ebenda) war ein General in Frankreich, der in der französischen Résistance war und dort das Pseudonym Dassault annahm.
  • David Ludwig Bloch (* 25. März 1910 in Floß; † 16. September 2002 in Barrytown, Neu York) war ein Porzellanmaler, Maler und Lithograph.
  • Débora Bloch (29. Mai 1963 in Belo Horizonte, Minas Gerais, Brasilien) ist ein Schauspielerin in Brasilien.[31]
  • Denise Bloch Madeleine (* 1916; † 1945 in Ravensbrück) war eine Geheimagentin und arbeitete für dem britischen Special Operations Executive (SOE) im Zweiten Weltkrieg.
  • Dora Bloch (* 1901; † 4. Juli 1976 bei Kampala, Uganda) war eine der vier getöteten Geiseln der Flugzeugentführung von Entebbe.
  • Eduard Bloch (* 30. Januar 1872 in Frauenberg, Böhmen; † 1. Juni 1945 in Bronx, Neu York Stadt) war der Hausarzt von Adolf Hitlers Eltern.
  • Ernest Bloch (* 24. Juli 1880 in Genf; † 15. Juli 1959 in Portland, Oregon) war ein amerikanischer Komponist.
  • Ernst Bloch, eigentlich Ernst Simon Bloch (* 8. Juli 1885 in Ludwigshafen am Rhein; † 4. August 1977 in Tübingen) war ein marxistischer Philosoph.
  • Felix Bloch (* 23. Oktober 1905 in Zürich; † 10. September 1983 dortselbst) war ein Physiker in der Schweiz und den Vereinigten Staaten von Amerika. Er erhielt 1952 den Nobelpreis für Physik und gehörte zu den Vätern der jüdischen Atombombe.
  • Felix Stephan Bloch (* 19. Juli 1935 in Wien) ist ein ehemaliger VS-amerikanischer Diplomat. Im Jahr 1989 wurde er beschuldigt dem KGB geheime Dokumente übergeben zu haben, was einen Skandal auslöste und zu seiner Entlassung führte. Die Vorwürfe konnten ihm jedoch nie nachgewiesen werden, was für die Spionageabwehr des FBI einen großen Imageschaden bedeutete.
  • Ferdinand Bloch-Bauer, gebürtig Ferdinand Bloch (* 16. August 1864 in Prag; † 13. November 1945 in Zürich) war ein Zuckerfabrikant und Kunstliebhaber. Er war der Sohn des jüdischen Zuckerfabrikanten David Bloch (* 1819; † 1892) in Prag.
  • Friedrich Bloch (* 21. Januar 1904 in Ballenstedt; † 10. April 1996 in Berlin-Wilmersdorf) war Oberbürgermeister der Stadt Gera von 1945 bis 1948.
H&R Block: Henry W. Bloch, Richard Bloch
  • Henry W. Bloch (* 30. Juli 1922) ist der Mitbegründer und (seit 2000) den Chairman Emeritus von H & R Block. Er und sein Bruder Richard Bloch gründete H & R Block 1955 in Kansas City, Missouri.
  • Herbert Bloch (* 18. August 1911 in Berlin; † 6. September 2006 in Cambridge, Massachusetts) war Professor für Klassische Philologie an der Harvard University und Spezialist für die griechische Historiographie, römische Epigraphik, das mittelalterliche Mönchtum und die Überlieferung der klassischen Kultur und Literatur.
  • Hermann Reincke-Bloch, eigentlich Hermann Bloch (* 15. August 1867 in Berlin; † 1. Januar 1929 in Breslau) war ein Historiker, Hochschullehrer und Politiker (DVP).
  • Isaac Bloch (* 1848; † 1925) war Oberrabbiner in Nancy, Frankreich.
  • Iwan Bloch, Pseudonym Eugen Dühren (* 8. April 1872 in Delmenhorst; † 19. November 1922 in Berlin) war ein Hautarzt und Sexualforscher.
  • Jan Robert Bloch (* 10. September 1937 in Prag; † 13. Mai 2010 in Berlin) war Naturwissenschaftler, Pädagoge und Sozialphilosoph.
  • Jean-Richard Bloch (* 25. Mai 1884 in Paris; † 15. März 1947 ebenda) war ein Schriftsteller und Kritiker. Als Kommunist war er Freund von Romain Rolland und nahm am Spanischen Bürgerkrieg 1936 teil. Seine Tochter France Bloch-Serazin war bei der Résistance und wurde 1943 in Hamburg hingerichtet.
  • Jochanan Bloch (* 1919 in Berlin) ist ein jüdischer Religionswissenschaftler.
  • Johann von Bloch (* 24. Juli 1836 in Radom; † 7. Januar 1902 in Warschau) war ein führender Bankier und Industrieller, Eisenbahnpionier in Kongresspolen und Russland, auch bekannt als der „Eisenbahnkönig“. 1899 war er Organisator Haager Friedenskonferenzen. Im Jahr 1901 wurde er für den Friedensnobelpreis nominiert.
  • Joseph Bloch (* 14. September 1871 in Vilkiviali, Russisches Kaiserreich; † 14. Dezember 1936 in Prag) war ein sozialdemokratischer Publizist.
  • Joseph Samuel Bloch (* 20. November 1850 in Dukla, Galizien, Österreich-Ungarn; † 1. Oktober 1923 in Wien) war ein Rabbiner und Reichsratsabgeordneter in Österreich.
  • Karola Bloch, gebürtige Karola Piotrkowska (* 22. Januar 1905 in Lodz; † 31. Juli 1994 in Tübingen) war eine Architektin und Publizistin, Kommunistin, Feministin, Aktivistin, unter anderem in der Ökologiebewegung und Antiatomkraftbewegung. Sie unterstützte die von Alice Schwarzer ins Leben gerufene Aktion „Frauen gegen den § 218“ und war Ehefrau von Ernst Bloch.
  • Konrad Emil Bloch (* 21. Januar 1912 in Neisse; † 15. Oktober 2000 in Burlington, Massachusetts) war ein Biochemiker und Nobelpreisträger.
  • Marc Bloch (* 6. Juli 1886 in Lyon; † 16. Juni 1944 in Saint-Didier-de-Formans nahe Lyon), Historiker. Sein Vater Gustave Bloch war Professor für Alte Geschichte.
  • Marcel Bloch, später Namensänderung in Marcel Dassault (* 22. Januar 1892 in Paris; † 17. April 1986 in Neuilly-sur-Seine) war ein Luftfahrtunternehmer und Flugzeugkonstrukteur in Frankreich.
  • Marcus Élieser Bloch (* 1723 in Ansbach; † 6. August 1799 in Karlsbad) war ein Naturforscher und Arzt in Deutschland. Sein Fachgebiet war die Ichthyologie, zu deren führenden Vertretern im 18. Jahrhundert er zählte.
  • Marie Bloch (* 27. November 1871 in Berlin; † 1943 in Theresienstadt) war eine Feministin und Pädagogin.
  • Moshe Rudolf „Rudi“ Bloch (* 2. August 1902; † 1985) war ein israelischer Wissenschaftler.
  • Moses Löb Bloch (* 15. Februar 1815 in Böhmen; † 1909 ) war ein Rabbiner und Rektor am Rabbiner-Seminar in Budapest.
  • Moritz Bloch (Mór Ballagi) (* 18. März 1815 in Inovce; † 1. September 1891 in Budapest) war ein Sprachforscher und Theologe. Er begann eine ungarische Bibelübersetzung, wurde später protestantisch getaufter Theologieprofessor.
  • Pedro Bloch (* 1914 in der Ukraine; † 23. Februar 2004, Brasilien) war ein Schriftsteller.
  • Philipp Bloch (* 30. Mai 1841 in Tworog, Schlesien; † 3. Februar 1923 in Berlin) war ein Historiker und Reformrabbiner.
  • Richard Bloch, Schriftsteller [4]
  • Richard Adolf Bloch (* 15. Februar 1926; † 21. Juli 2004) war ein VS-amerikanischer Unternehmer („H&R Block“) und Philanthrop.
  • Robert Albert Bloch (* 5. April 1917 in Chicago; † 23. September 1994 in Los Angeles) war ein VS-amerikanischer Autor von Zukunft- und Horrorliteratur sowie von Drehbüchern.
  • Rosa Bloch-Bollag (* 30. Juni 1880 in Zürich; † 13. Juli 1922 ebenda) war eine Politikerin der Schweizer Arbeiterbewegung des frühen 20. Jahrhunderts und Feministin.
  • Shmaryahu Jizchak Bloch (ca. 1862 bis 1923) war ein Rabbiner in Rußland und England.
  • Allan Bloom (* 14. September 1930 in Indianapolis; † 7. Oktober 1992 in Chicago) war ein Professor für politische Philosophie in Amerika.
  • Claire Bloom, eigentlich Patricia Claire Blume (* 15. Februar 1931 in London) ist eine britische Schauspielerin. Bloom war drei Mal verheiratet: ihre 1959 geschlossene Ehe mit Rod Steiger wurde nach zehn Jahren 1969 geschieden. Nach einer weiteren gescheiterten Ehe mit dem Theaterproduzenten Hilliard Elkins lebte sie von 1975 an mit dem jüdischen Schriftsteller Philip Roth zusammen, den sie 1990 heiratete. 1995 wurde auch diese Ehe geschieden.
  • Harry Saul Bloom (* 1. Januar 1913; † 28. Juli 1981) war ein südafrikanischer Journalist, Schriftsteller und politischer Aktivist. Während des Zweiten Weltkriegs arbeitete als Kriegsberichterstatter in England. Er war ein Freund von Nelson Mandela. 1940 heiratete er Beryl Gordon. Mit ihr hatte er zwei Kinder, Susan Storm Bloom und Stephen Bloom (Fotograf Steve Bloom). Er heiratete (1970er) ein zweites Mal. Sonia Copeland gebar ihm zwei Kinder, Samantha Bloom und Schauspieler Orlando Bloom.
  • Orlando Bloom (* 13. Januar 1977 in Canterbury, England) ist ein Film- und Fernsehschauspieler.
  • Steve Bloom, er ist der Sohn von Harry Bloom und Stiefbruder vom Schauspieler Orlando Bloom.
  • George Bloomfield (* 1930 in Montréal, Québec, Kanada) ist ein kanadischer Regisseur, Produzent, Schauspieler, Drehbuchautor und Schnittmeister. Von 1965 bis 1971 war Bloomfield mit der jüdischen Journalistin und Schriftstellerin Barbara Amiel verheiratet. Später ehelichte er Louisa Jane Varalta. Bloomfield war der Onkel des jüdischen Schauspielers Maury Chaykin.
Michael Rubens Bloomberg
  • Michael Bloomberg (1942–) ist ein US-amerikanischer Geschäftsmann, Medienunternehmer (Bloomberg TV) und Bürgermeister von Neu York Stadt. Er gehört zu den reichsten Männern der Welt, sein Vermögen wird derzeit auf 11,5 Milliarden US-Dollar geschätzt.[32] Bloomberg sprach sich dafür aus, nach den Plänen des jüdischen Architekten Libeskind das eingestützte World Trade Center in New York wieder aufzubauen.
  • Stuart Bloomberg, Leiter der Unterhaltungsabteilung bei der ABC.
  • Léon Blum (* 9. April 1872 in Paris; † 30. März 1950 in Jouy-en-Josas bei Versailles) war ein Jurist, Schriftsteller, Politiker und mehrfach (zwischen 1936 und 1950) französischer Premierminister.
  • Baruch Samuel Blumberg (* 28. Juli 1925) ist ein US-amerikanischer Arzt und Empfänger des Nobelpreises für Medizin (1976). Seine Tochter Juni Blumberg ist mit dem Generaldirektor der BBC, Mark Thompson verheiratet.
  • Salomon Blumenau
  • Hans Blumenberg (* 13. Juli 1920 in Lübeck; † 28. März 1996 in Altenberge bei Münster) war ein Philosoph. Gemäß den Nürnberger Rassengesetzen von 1935 ein „Halbjude“, war er von regulären deutschen Hochschulen ausgeschlossen und studierte darum bis 1941 an der theologischen Hochschule Paderborn sowie in Frankfurt an der Jesuitenhochschule St. Georgen.
  • Erik Blumenfeld (* 27. März 1915 in Hamburg; † 10. April 1997 ebenda) war ein Kaufmann und Politiker der CDU.
  • Kurt Blumenfeld (* 29. Mai 1884 in Treuburg, Ostpreußen; † 21. Mai 1963 in Jerusalem) war ein Jurist und führender zionistischer Politiker. Bevor er 1933 nach Palästina gegangen war, hatte Blumenfeld als Chef der zionistischen Propaganda in Deutschland (ab 1909), als Generalsekretär des zionistischen Weltkongresses (ab 1911), als Chefredakteur des zionistischen Zentralorgans „Die Welt“ (ab 1913) und als Vorsitzender der Zionistischen Vereinigung für Deutschland gewirkt.
  • Daniel Blumenthal, Politiker, er war Wortführer der antideutschen Kräfte in Elsaß-Lothringen.[4]
  • Oscar Blumenthal (* 13. März 1852 in Berlin; † 24. April 1917 ebenda) war ein Schriftsteller, Journalist und Bühnenautor in Deutschland.
  • Jonah Bobo (1997–) US-amerikanischer Film-Schauspieler (Around the Bend, Zathura).
  • Lloyd Bochner, Schauspieler [4]
  • Siegmund Bodenheimer (* 22. November 1874 in Heidelberg; † 7. Februar 1966 in Neu York City) war ein Bankier (Dresdner Bank).
  • Felix Boenheim
  • Annette M. Böckler (* 26. Juni 1966 in Remscheid) ist seit April 2007 Bibliothekarin und Dozentin für Bibel und jüdische Liturgie am Leo Baeck College London.
  • Klaus Bölling (* 29. August 1928 in Potsdam) ist ein Journalist und Publizist; SPD Staatssekretär a. D.; Chef des Bundespresseamts (1974-1980; 1982).
  • Peter Bogdanovich, Regisseur [4]
  • Aage Niels Bohr (1922–2009) war ein Physiker und Nobelpreisträger der Universität Kopenhagen. Er war der Sohn von Niels Bohr (1885-1962). Für seine Arbeit zur Erforschung der Atome erhielt er 1975 den Nobelpreis. Bohr hatte sich vor allem mit der Teilchen-Bewegung in Atomkernen befaßt. Aage Bohr war nicht der erste Nobelpreisträger in der Familie: Bereits 1922 hatte sein Vater Niels die Auszeichnung ebenfalls für Arbeiten in der Atom-Forschung erhalten.[33][4]
  • Harald Bohr (1887–1951) war ein dänischer Mathematiker. Er war der Sohn des dänischen Physiologen Christian Bohr, sein Bruder war der Physiker Niels Bohr (1885-1962).
  • Niels Hendrik David Bohr (* 7. Oktober 1885 in Kopenhagen; † 18. November 1962 ebenda) war ein Physiker. Er erhielt den Nobelpreis für Physik im Jahr 1922 „für seine Verdienste um die Erforschung der Struktur der Atome und der von ihnen ausgehenden Strahlung”. Der Vater von Niels Bohr, Christian Bohr, war Professor für Physiologie, seine Mutter Ellen (geb. Adler) entstammte einer jüdischen Familie. Niels Bohr Bruder war der Mathematiker Harald Bohr (1887-1951).
  • Marc Bolan, Rockmusiker [4]
  • Max G. Bollag (1913–2005) Schweiz; Kunsthändler und Galerist.
  • Christian Boltanski, Künstler [4]
  • Josh Bolten, Politiker [4]
  • Michael Bolton, eigentlich Michael Bolotin (* 26. Februar 1953 in New Haven, Connecticut) ist ein US-amerikanischer Musiker und Sänger. Er erhielt zweimal den Grammy Award (1990 und 1992) und sechsmal den American Music Award.[4]
  • Georg Bondi, Verleger [4]
  • Hermann Bondi, Mathematiker [4]
  • Lea Bondi Jaray, Galeristin und Kunsthändlerin.
  • Luc Bondy (1948–) ist ein Theater- und Opernregisseur. Bondy stammt aus einer jüdischen Theater- und Literatenfamilie; er ist der Sohn des Literaturkritikers François Bondy; sein Großvater war der Autor und Dramaturg Fritz Bondy (aka N.O. Scarpi). Luc Bondy war ab 1998 bis 2013 Schauspieldirektor der Wiener Festwochen und ist seit 2001 Intendant der Wiener Festwochen.[34] Er wird ab März 2012 die Leitung des Pariser Odéon Théâtre de l'Europe übernehmen.
  • Helena Bonham Carter (* 26. Mai 1966 in Golders Green, London, England) ist eine Schauspielerin. Bonham Carter hatte ihr Filmdebüt in Es geschah am See von K. M. Peyton, bevor sie in ihrer ersten Hauptrolle in Lady Jane zu sehen war. Bekanntheit erlangte sie für ihre Rolle als Marla Singer in dem Film Fight Club sowie für ihren Auftritt in dem „Oscar“-nominierten Film Die Flügel der Taube als Kate Croy und durch die Zusammenarbeit mit Tim Burton, der seit 2001 ihr Lebensgefährte ist.
  • Immanuel ben Jacob Bonfils
  • Gerhard Bonnier (1778–1862), Buchhändler
  • Adolf Bonnier (1806–1867), Buchhändler
  • Albert Bonnier (1820–1900), Herausgeber
  • David Felix Bonnier, gab ab 1859 die Tageszeitung Göteborgs-Posten heraus.[35]
  • Eva Bonnier (1855–1907), Malerin
  • Karl Otto Bonnier (1856–1941), Herausgeber
  • Tor Bonnier (1883–1976), Herausgeber
  • Åke Bonnier (1886–1979), Herausgeber
  • Joakim Bonnier (1930–1972), Formel Eins Fahrer
  • Lukas Bonnier (1922–2006), Herausgeber
  • Jonas Bonnier (1963–), Schriftsteller
  • Carl-Johan Bonnier (1951-), derzeitiger Chef von Bonnier AB
Schauspielerin
Helena Bonham Carter
  • Helena Bonham Carter (1966–), Schauspielerin, die Bekanntheit erlangte für ihre Rolle als Marla Singer in dem Film Fight Club.
  • Can Bonomo (* 24. Mai 1987 in Izmir) ist ein sephardischer Sänger in der Türkei. Er vertritt die Türkei beim Eurovision Song Contest 2012.
  • Victor Borge, eigentlich Børge Rosenbaum (1909–2000) war ein Pianist und Komödiant. [4]
  • Max Born (* 11. Dezember 1882 in Breslau; † 5. Januar 1970 in Göttingen) war ein Mathematiker und Physiker. Für seine grundlegenden Forschungen in der Quantenmechanik wurde er 1954 mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet. Die Hollywood-Sängerin und -Schauspielerin Olivia Newton-John ist seine Enkelin.
  • Chasia Bornstein-Bielicka
  • Dov Ber Borochov (1881–1917) Sozialist und Zionist, Mitbegründer des Weltverbandes der Poale Zion.
  • Alexander Boroda, Präsident der Föderation der Jüdischen Gemeinden in Russland.
  • Konstantin Borowoi, Bankier [4]
  • Elie Borowski
  • Noah Borowski, Journalist [4]
  • Alexander Boskowitsch, Komponist [4]
  • Bostanai
  • Michail Botwinnik (* 17. August 1911 in St. Petersburg; † 5. Mai 1995 in Moskau) war ein Schachspieler, langjähriger Schachweltmeister, Stalinist und Wissenschaftler. Er amtierte als Schachweltmeister von 1948 bis 1956, im Jahre 1958 und von 1961 bis 1963. Ab 1955 wirkte er als Professor am Institut für Energetik in Moskau. Aus Botwinniks Feder stammen Schriften zur Elektrowissenschaft und Maschinenbautechnik.
  • Barbara Boxer, Politikerin [4]
  • Carry Brachvogel, Schriftstellerin [4]
  • Reuben Brainin
  • Joel Brand (* 25. April 1906 in Siebenbürgen; † 13. Juli 1964 in Bad Kissingen) war ein jüdischer Funktionär und Zionist. Er lebte in Deutschland. Aus USA ausgewiesen als Kommunist. In 1944 Vermittler zwischen dem SS und dem Jewish Agency (nicht erfolgreich). Starb in Deutschland.
  • Henry G. Brandt (1927–) geb. Heinz Georg Brandt; ist ein Rabbiner. 1994 verlieh der Evangelische Fachbereich der Philipps-Universität Marburg Henry G. Brandt die Ehrendoktorwürde. Für seine wegweisende Funktion im jüdisch-moslemischen Dialog zeichnete ihn die Stiftung Zentralinstitut Islam-Archiv-Deutschland im Jahr 2005 mit dem Muhammad-Nafi-Tschelebi-Preis aus. Er soll damit der erste Rabbiner sein, der je eine islamische Auszeichnung erhalten hat. Die Union progressiver Juden in Deutschland verlieh am 12. Juli 2007 in Berlin Henry Brandt, gemeinsam mit Ernst Ludwig Ehrlich (Basel) und dem Landesrabbiner von Mecklenburg-Vorpommern William Wolff, ihren Israel-Jacobson-Preis. Am 2. März 2008 verlieh Bundespräsident Horst Köhler Henry G. Brandt das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Henry G. Brandt war 1962 dem Freimaurer-Bund beigetreten.
  • Louis Brandeis (*13. November 1856; † 5.Oktober 1941) war ein Anwalt und erster Jude als Richter am obersten Gerichtshof der VSA. Er ruinierte das amerikanische Rechtssystem.
  • Markus Brann
  • Horst Brasch (* 23. Dezember 1922 in Berlin; † 18. August 1989 in Ost-Berlin) war SED-Parteifunktionär und stellvertretender Minister für Kultur der DDR. Er zählte in England zu den Mitgründern der stalinistischen „Freien Deutschen Jugend“ (FDJ). Sein Stiefvater war der Biologe und Schriftsteller Curt Egon Thesing (* 1879; † 1956), der 1934 im Deutschen Reich das Buch „Unser Weltbild“ herausbrachte sowie Werke amerikanischer Autoren, darunter auch solche Henry Fords, des Verfassers der antisemitischen Standardschrift „Der internationale Jude“, ins Deutsche übersetzte. Horst Brasch war jüdischer Herkunft und konvertierter Katholik. Er war verheiratet mit Gerda Brasch (1921-1975), Vater der Schriftsteller Thomas Brasch (1945–2001) und Peter Brasch (1955–2001), des Schauspielers Klaus Brasch (1950–1980) sowie der Journalistin und Radio-Moderatorin Marion Brasch (* 1961).
  • Klaus Brasch (* 23. Februar 1950 in Berlin; † 3. Februar 1980) war ein Schauspieler und Sohn des ehemaligen stellvertretenden Kulturministers der DDR, Horst Brasch. Er war der Bruder der Schriftsteller Thomas Brasch und Peter Brasch, sowie der Radiomoderatorin Marion Brasch.
  • Peter Brasch (* 18. September 1955 in Cottbus; † 28. Juni 2001 in Berlin) war ein Schriftsteller.
  • Thomas Brasch (* 19. Februar 1945 in Westow/Yorkshire; † 3. November 2001 in Berlin), Schriftsteller und Regisseur. Aus seiner Verbindung mit der Schauspielerin Katharina Thalbach hatte er eine Tochter.
Aguilera & Bratman heirateten nach jüdischem Ritus.
  • Jordan Bratman (* 4. Juni 1977) ist ein US-amerikanischer Musik-Produzent und der Ehemann der Sängerin Christina Aguilera. Das Paar heiratete am 19. November 2005 in Napa Valley, Kalifornien nach jüdischer Tradition. Bratman hielt nach seiner Hochzeit beim gemeinsamen Essen eine kurze Rede und dankte seinen Eltern darin für „sein gutes Aussehen und seinen großen Penis“.[36] Christina Aguilera brachte am 12. Januar 2008 ihren gemeinsamen Sohn, Max Liron Bratman zur Welt.
  • Adolf Braun (* 20. März 1862 in Laag, Steiermark; † 13. Mai 1928 in Nürnberg) war ein sozialdemokratischer Journalist und Politiker. Er war Mitbegründer der SPÖ und gehörte von 1920 bis 1927 dem Parteivorstand der SPD an.
  • Heinrich Braun, Journalist [4]
  • Pinkas Braun (* 7. Januar 1923 in Zürich; † 24. Juni 2008 in München) war ein Theater-, Film- und Fernsehschauspieler, Theaterregisseur sowie Übersetzer und Sprecher in Hörbüchern.
  • Renate Brauner (SPÖ) ist Wiener Vizebürgermeisterin, Stadträtin für Finanzen, Wirtschaftspolitik und Wiener Stadtwerke sowie Vorsitzende der Wiener SPÖ-Frauen.
  • Sammy Brauner (* 1964), Immobilienspekulant, Sohn von Film-Mogul Artur Brauner. Nach der Insolvenz übernahm er von seinem Vater das Colosseum in der Schönhauser Allee in Berlin.
  • Sharon Brauner (* 1969 in Berlin), Tochter von Wolf Brauner, Pate ist Rolf Eden, ist eine Sängerin und Schauspielerin. 2002 gründete sie mit Vivian Kanner die Musikgruppe Jewels. Sie ist die Nichte des Filmproduzenten Artur Brauner und die Cousine der Autorin, Moderatorin und Produzentin Alice Brauner (Geschäftsführerin der CCC Filmkunst-Tochter CCC Television GmbH). Sie heiratete im September 2012 in Berlin-Mitte (im Palais am Festungsgraben) Matthias Freiherr Teuffel von Birkensee.[37]
  • Bertha Braunthal, Politikerin [4]
  • Daniel Cil Brecher (* 1951 in Tel Aviv) ist israelischer Historiker und Autor.[38] Er hat an der Universität Haifa und der „Holocaust“-Gedenkstätte Yad Vashem gearbeitet. Ab 1983 war er Direktor des Leo Baeck Instituts in Jerusalem. Er lebt heute in den Niederlanden.
  • Andrew Breitbart (* 1. Februar 1969 in Los Angeles County, Kalifornien; † 1. März 2012 ebenda, unter Mysteriöse Todesumstände) war ein US-amerikanischer Herausgeber und Politikkritiker. Er gehörte zu den einflussreichsten Figuren des amerikanischen Weltnetz-Journalismus. Gemeinsam mit Arianna Huffington entwickelte er die Weltnetz-Zeitung „Huffington Post“ mit. Breitbart war außerdem ein engagierter Unterstützer der konservativen „Tea-Party-Bewegung“.
  • Hugo Breitner (* 9. November 1873 in Wien; † 5. März 1946 in Claremont, Kalifornien) war ein in sozialdemokratischer Finanzpolitiker. Er war der Sohn des jüdischen Getreidehändlers und Börsenspekulanten Moritz Breitner.
  • Frédéric Brenner
  • Josef Chaim Brenner
  • Harry Bresslau
  • Isaac Breuer
  • Bernhard Brilling
  • Nancy Brinker, Diplomatin [4]
  • Edna Brocke, Gedenkstättenleiterin „Haus der jüdischen Kultur“ Synagoge Essen.
  • Max Brod (* 27. Mai 1884 in Prag, Österreich-Ungarn; † 20. Dezember 1968 in Tel Aviv) war ein Schriftsteller, Übersetzer und Komponist.
  • Matthew Broderick (* 21. März 1962 in Neu York als Sohn von James Broderick und Patricia Broderick) ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur. Seit Mai 1997 ist er mit der jüdischen Schauspielerin Sarah Jessica Parker verheiratet. Zusammen mit ihr, dem gemeinsamen Sohn und den gemeinsamen Zwillingsmädchen[39] lebt er in Neu York Stadt.
  • Patricia Broderick (* 23. Februar 1925 als Patricia Biow in Neu York Stadt; † 18. November 2003 ebenda) war eine US-amerikanische Dramatikerin, Schauspielerin und Malerin. Sie war die Mutter des Schauspielers Matthew Broderick, und Ehefrau von Schauspieler James Broderick. Sie war die Tochter von Sophia (geb. Taub) und Milton Biow.
  • Harold Brodkey, Schriftsteller [4]
  • Julius Brodnitz, war Vorsitzender beim Central-Verein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens (1920–1936).
  • Uri Brodsky, alias Michael Bodenheimer (* Tel Aviv) ist ein mutmaßlicher Mossad-Agent.
Adrien Brody (Der Pianist )
  • Adrien Brody (* 14. April 1973 in Neu York Stadt) US-amerikanischer Filmschauspieler (Der Pianist, King Kong, Die Hollywood-Verschwörung). Er ist „Oscar“-Preisträger und der einzige Hollywood Schauspieler, der den französischen „Cesar Award” gewinnen konnte. [4]
  • Ethan Bronner (* 1954), Autor, Journalist; ist seit 1982 führender Nahost-Korrespondenten der New York Times und der britischen The Times in Israel. Er erhielt 2001 den Pulitzer-Preis für Journalismus. Bronner und seine Frau Naomi, ein Psychologin, leben in Jerusalem. Sie haben zwei Söhne, einer dient bei der israelischen Armee.
  • Gerhard Bronner, Kabarettist [4]
  • Arnolt Bronnen, eigentlich Arnold Bronner, (* 19. August 1895 in Wien; † 12. Oktober 1959 in Ost-Berlin), mit Pseudonym A. H. Schelle-Noetzel war ein Schriftsteller, Theaterautor und Regisseur. Er war Sohn des aus Auschwitz stammenden jüdischen Dramatikers Ferdinand Bronner.
  • Ferdinand Bronner (1867–1948), Dramatiker. Er war der Vater von Arnolt Bronnen.
  • Gerhard Bronner (* 23. Oktober 1922 in Wien; † 19. Januar 2007 ebenda) war ein Komponist, Schriftsteller, Musiker und Kabarettist. Sein ältester Sohn Oscar Bronner ist der Gründer und Herausgeber der Tageszeitung Der Standard. Bronner war drei Mal verheiratet, in zweiter Ehe mit der Schauspielerin Bruni Löbel. Insgesamt hatte Gerhard Bronner vier Kinder: neben Oscar noch Felix (Pianist), David (Popmusik-Produzent) und Vivien (Fernsehproduzentin und Drehbuchreferentin).
  • Oscar Bronner (* 14. Jänner 1943 in Haifa, Palästina) Sohn des Kabarettisten Gerhard Bronner, ist Gründer der österreichischen Nachrichtenmagazine trend und profil, sowie Herausgeber der ebenfalls von ihm gegründeten österreichischen Tageszeitung Der Standard.
Mel Brooks im Februar 1984
  • Mel Brooks (* 28. Juni 1926 in Brooklyn, Neu York Stadt, als Melvin Kaminsky) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Komiker, Drehbuchautor und Regisseur. Bekannt ist er insbesondere für seine filmischen Parodien auf kommerziell erfolgreiche Filme. Er machte sich mit Parodien auf das deutsche, besonders Adolf Hitler, einen Namen; Brooks selbst ist Jude.
  • Hila Bronstein (* 26. Juli 1983 in Tel Aviv, Israel) ist eine Popsängerin. Bekannt wurde sie 2001 als Sängerin der transatlantischen Pop-Gruppe Bro’Sis. Sie wurde als zweite Tochter von Amir Bronstein, einem israelischen Schlagzeuger und Liederschreiber und seiner Frau Mary-Christine, einer afrikanischen Sängerin, in Tel Aviv geboren. 1985, im Alter von zwei Jahren, verließ sie mit ihrer Familie Israel. Nach einer einjährigen Zwischenstation in Amsterdam ließ sich die Familie schließlich in Frankfurt am Main nieder.
  • Die Marx Brothers waren eine US-amerikanische Komikertruppe, die durch Filme sowie Fernseh- und Theaterauftritte mit musikalischen Einlagen bekannt wurde.
  • Harold Brown, Politiker [4]
  • Sarah Joy Brown (* 18. Februar 1975) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Sie ist Darstellerin in TV-Serien wie „Reich und Schön“, „VR Troopers“, „General Hospital“, sowie „Jung und Leidenschaftlich – Wie das Leben so spielt“.
  • Johann Wolfgang Brügel, Journalist [4]
  • Patrick Bruel (1959–) gebürtig Maurice Benguigui; ist ein französischsprachiger Sänger und Schauspieler aus Algerien. Nach einem französischen Dekret im Jahre 2003 durfte Patrick Bruel offiziell den Namen Patrick Bruel-Benguigui annehmen.
  • Jerry Bruckheimer (* 21. September 1945 als Jerome Leon Bruckheimer in Detroit) ist ein US-amerikanischer Film- und Fernsehproduzent. Er ist u.a. Produzent der Filmreihe „Fluch der Karibik“. [4]
  • Micha Brumlik (* 1947 in Davos, Schweiz) ist ein Erziehungswissenschaftler, Publizist und sogenannter „Antisemitismus-Forscher”. Er wurde in der Schweiz geboren und lebt seit 1952 in Deutschland. Er ist Mitglied der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt am Main.
  • Leon Brunschvicg, Philosoph [4]
  • Alfred Brust, Schriftsteller [4]
  • Martin Buber (* 8. Februar 1878 in Wien; † 13. Juni 1965 in Jerusalem) war einer der bedeutendsten jüdischen Philosophen, Religionsforscher und Theologen des 20. Jahrhunderts.
  • Gerd Bucerius (* 19. Mai 1906 in Hamm, Westfalen; † 29. September 1995 in Hamburg) war ein deutschsprachiger Verleger und Politiker (CDU). Er war Gründer der ZEIT. Jüdischer Abstammung über die Großmutter. Er war verheiratet mit der Jüdin Detta Goldschmidt (1910-1970).
  • Harry Buckwitz (1904-1987) war ein halb-jüdischer Schauspieler, Theaterregisseur und Theaterintendant. Er wurde vor allem durch seine Brecht-Inszenierungen weltweit bekannt.
  • Robert J. Büchler (1929–2009) war Holocaust-Historiker. Robert Büchler hatte sich mit der Geschichte des Kinderblocks von Buchenwald beschäftigt. Er war im Januar 1945 im Alter von 15 Jahren in das Konzentrationslager gekommen. Dort wurde er zusammen mit anderen Kindern und Jugendlichen im Kinderblock 66 untergebracht. Büchler floh bei einer Verlegung des Blocks und lebte zunächst in die Slowakei. 1949 wanderte er nach Israel aus, wo er sich mit der Erforschung der Shoa beschäftigte. Er starb in Israel im Alter von 80 Jahren.[40]
  • Charlotte Bühler, Psychologin [4]
  • George Bums, Schauspieler [4]
  • Simcha Bunem von Przysucha
  • Tamara Bunke (1937–1967) genannt Tania la Guerrillera, wurde bekannt als Kämpferin in der Guerilla-Truppe um Che Guevara in Bolivien.
  • Eugen Burg (* 6. Januar 1871 in Berlin; † 15. November 1944 in Theresienstadt) war ein Schauspieler. Er war der Vater der Schauspielerin Hansi Burg, die seit 1925 die Lebensgefährtin von Hans Albers war.
  • Hansi Burg (* 12. Februar 1898 in Wien; † 14. März 1975 in Garatshausen) war eine Schauspielerin, die durch ihre langjährige Lebenspartnerschaft mit Hans Albers bekannt wurde.
  • Hildegard Burjan, Politikerin [4]
Israelische Schnellimbiss-Kette Burgeranch.
  • Arthur F. Burns, geb. Arthur Bernstein (* 27. April 1904 in Stanislau, Österreich-Ungarn; † 26. Juni 1987 in Baltimore) war ein VS-amerikanischer Ökonom und Diplomat. „Die graue Eminenz der US-Politik nach 1945“, war von 1970 bis 1978 Präsident der US-Notenbank.
George Burns, geb. Birnbaum
  • George Burns, geb. Nathan Birnbaum (* 20. Januar 1896 in Neu York Stadt; † 9. März 1996 in Beverly Hills) war ein Schauspieler und Komiker.
  • Amanda Bynes (* 3. April 1986 in Thousand Oaks, Kalifornien) US-Star und ehemalige Schauspielerin auf dem US-TV Sender Nickelodeon (She's the Man, Sydney White). Ihr Vater ist Zahnarzt und tritt gelegentlich als Nummernkomödie auf.
  • Feliks Byelyenkow, Vorsitzender im Landesverband der Jüdischen Gemeinden Brandenburg.[42]
  • Semyon Bychkov (* 30. November 1952 in Leningrad) ist ein Dirigent. 1975 wanderte er in die VSA aus. Von 1980 bis 1985 war er Leiter des Grand-Rapids-Symphonieorchesters und war gleichzeitig bis 1989 Gastdirigent bei den Buffalo-Philharmonikern. Von 1989 bis 1998 war er Musikdirektor des Orchestre de Paris. Es folgten Engagements bei den Sankt Petersburger Philharmonikern (1990 bis 1994) beim Maggio Musicale Fiorentino (1992 bis 1998) und als Chefdirigent der Dresdner Semperoper (1998 bis 2003). Von 1997 bis Juni 2010 war er Chefdirigent des WDR Sinfonieorchesters Köln.[4] Sein Bruder war der jüdische Dirigent Yakov Kreizberg.

C

  • Susan Cabot, Schauspielerin [4]
  • Fritz Max Cahen, Publizist [4]
  • Edwar L. Cahn, Regisseur [4]
  • Sammy Cahn, Schriftsteller [4]
  • James Callaghan, Politiker [4]
  • Rudolf Callmann, Jurist [4]
  • Dyan Cannon, Schauspielerin [4]
  • Eddie Cantor, Schauspieler [4]
  • Eric Cantor (* 6. Juni 1963 in Richmond, Virginia) ist ein US-amerikanischer Politiker. Er ist Mitglied der Republikanischen Partei und seit 2001 Vertreter für den 7. Kongresswahlbezirk von Virginia im Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten. Er war Whip der Republikaner seit 2009 und wurde am 3. Januar 2011 Mehrheitsführer des Repräsentantenhauses.
  • Georg Cantor, Mathematiker [4]
  • Cornell Capa (* 10. April 1918 als Kornell Friedmann in Budapest; † 23. Mai 2008 in New York) war ein Fotograf. Als jüngerer Bruder des Fotografen Robert Capa wurde er auch le petit Capa genannt. Mit seinem Bruder prägte er den sogenannten Bildjournalismus. Bekannt wurde er mit Fotos aus dem Vietnamkrieg.
  • Robert Capa (* 22. Oktober 1913 in Budapest, Österreich-Ungarn; † 25. Mai 1954 in Thai-Binh, Französisch-Indochina), eigentlich Endre Ernő Friedmann (in anderen Schreibweisen auch André Friedmann oder Andrei Friedmann), war ein US-amerikanischer Fotograf. Capa wurde vor allem als Kriegsreporter bekannt. Capa wurde als zweiter von drei Söhnen einer jüdischen Schneiderfamilie geboren. Sein jüngerer Bruder trug den Künstlernamen Cornell Capa. 1947 haben Robert Capa und Henri Cartier-Bresson mit einigen Gleichgesinnten die Fotoagentur „MAGNUM“ gegründet.
  • Lizzy Caplan (1982-) US-amerikanische Film/TV-Schauspielerin (Nix wie raus aus Orange County, True Blood, Mean Girls, Cloverfield).
  • Benjamin Cardin, Politiker [4]
  • Vanessa Carlton, Sängerin [4]
  • Nikodem Caro, Chemiker [4]
  • Johann Caspari, Politiker [4]
  • Oskar Cassel
  • Paulus Stephanus Cassel
  • Henry Cassirer, eigentlich Heiner Reinhard Cassirer (* 2. November 1911 in Berlin; † 29. Dezember 2004 in Annecy) war ein amerikanischer Journalist und Schriftsteller. Er war Sohn des Kunsthändlers Kurt Hans Cassirer (1883-1975) und seiner Ehefrau Eva Solmitz und Enkel des Industriellen Max Cassirer (1857-1943). Henry Cassirer arbeitete u.a. bei der BBC und CBS.
  • Max Cassirer (* 18. Oktober 1857 in Schwientochlowitz; † 15. Januar 1943 in Tandalar, Wales) war ein Lokalpolitiker und Unternehmer. Sein Vater war Holzfabrikant. Max Cassirer Enkel war der Literat Henry Cassirer (1911-2004). Edith Geheeb geb. Cassirer, auch: Edith Geheeb-Cassirer (1885-1982) Ehefrau von Paul Geheeb, war die Tochter von Max Cassirer.
  • Paul Cassirer
  • Phoebe Cates, Schauspielerin [4]
Castro ist eine israelische Modekette.
  • Safra A. Catz (1961-) ist eine US-amerikanische Managerin. Catz wurde 1997 Direktorin der Investmentbank Donaldson, Lufkin & Jenrette. Seit April 1999 ist sie bei Oracle beschäftigt, seit Oktober 2001 Mitglied des Vorstandes. 2004 wurde sie Präsidentin der Firma, im November 2005 Chief Financial Officer der Oracle Corporation.
  • James Cayne (1934-) ist ein US-amerikanischer Geschäftsmann, ehemaliger CEO von Bear Stearns (1993-2008, Bankrottchef [45]) und Bridge-Spieler. Nach dem Verlust von ungefähr einer „Billion Dollar” Reinvermögen (James Cayne ist der reichste Mann an der Wall Street [46]) aus dem Zusammenbruch von Bear Stearns, verkaufte er seine gesamte Beteiligung an dem Unternehmen für 61 Mio. US $.[47]
  • Cerf Beer
  • David Černý (1967-) ist ein in Tschechen lebender Bildhauer (Entartete Kunst).[48]
  • Benno Chajes, Mediziner [4]
  • Zwi Perez Chajes
  • Linda Tatjana Chajmovic, ist die zweite Ehefrau des ehemaligen Bundesinnenministers Otto Schily. Ihr jüdischer Vater soll als Partisan in Russland gegen die Wehrmacht gekämpft und Deutsche ermordet haben. Ihre Mutter, die im Konzentrationslager war, führte in den 1990er Jahren für Steven SpielbergsShoah Foundation“ Interviews mit Überlebenden.
  • Serge Chakotin, Biologe/Publizist [4]
  • Jeff Chandler, Schauspieler [4]
  • Charlie Chaplin (1889-1977) auch Sir Charles Spencer Chaplin K.B.E.; war ein Regisseur, Produzent, Schauspieler, Komiker und Komponist.
  • Sydney Chaplin (1926-2009) geb. Sydney Earle Chaplin; war ein US-amerikanischer Filmschauspieler. So bekannt wie sein Vater Charlie wurde Sydney Chaplin nicht, er war eines von insgesamt elf Chaplin-Kindern. Als Theater- und Musical-Schauspieler feierte er aber durchaus Erfolge. Am Broadway war er ein gefeierter Darsteller: 1956 erhielt er den begehrten Tony-Award für seine Rolle im Musical 'Bells are ringing' mit Judy Holliday und Barbra Streisand. Aber auch in Filmen seines Vaters war er zu sehen; unter anderem in 'Rampenlicht' und 'Die Gräfin von Hongkong'.[49]
  • Moissej Charitanow, Politiker [4]
  • Georges Charpak (* 1. August 1924 in Dąbrowica, Polen, heute Ukraine; † 29. September 2010 in Paris) war ein Physiker. Er war 1992 für seine Entwicklung von Teilchendetektoren mit dem Physik-Nobelpreis ausgezeichnet worden. Charpak war schon als Kind aus Polen nach Frankreich ausgewandert und war während des Zweiten Weltkriegs in der Résistance. Ab 1959 war er Wissenschaftler am Kernforschungszentrum CERN in Genf. [4]
  • Paddy Chayefsky, Schriftsteller [4]
  • Maury Chaykin (* 27. Juli 1949 in Brooklyn, Neu York; † 27. Juli 2010 in Toronto, Ontario, Kanada) war ein US-amerikanisch-kanadischer Schauspieler. Er spielte in Kinofilmen wie „Der mit dem Wolf tanzt“ und in Fernsehserien wie „CSI“ und „Boston Legal“. Chaykin war einer der bekanntesten Schauspieler Kanadas. 1994 erhielt er für seine Rolle in „Whale Music“ den „Genie Award“, einen der wichtigsten Kinopreise des Landes. Sein Onkel war der kanadische Film-Produzent George Bloomfield.
Check Point Software Technologies Ltd. ist ein israelisches Softwareunternehmen.
  • Elior Chen (1979-) alias Eliyahu Abuhazira bzw. Elior Noam Hen; ist ein Kabbalist, der wegen religiös motivierter Misshandlung und Folter von Kindern seiner Anhänger bekannt wurde.
  • Michael Chertoff, Politiker [4]
  • Chaim Chissin
  • Lippold ben „Judel“ Chluchim (* in Prag; † 28. Januar 1573 in Berlin) war Hoffaktor und Münzmeister unter Kurfürst Joachim II. Hektor am kurfürstlichen Hofe zu Berlin.
  • Dmitrij Chmelnizki (1953-) ist ein jüdischer „Historiker und Rußlandexperte” (Die Welt), ist Herausgeber einer erfolgreichen russischen Buchreihe zum Zweiten Weltkrieg, die der Fixierung der in Europa und den USA vorherrschenden Deutung auf Hitler als Alleinverantwortlichen für den Kriegsbeginn widerspricht.
  • Michail Chodorkowski (1963-) Monopolist, Unternehmer in Russland. Chordorkowski war einer der Hauptprofiteure des Wildwest-Kapitalismus der 1990er Jahre in Jelzins Rußland. Im Jahre 2003 verhandelte Chodorkowski auch über das potentiell größte Geschäft der russischen Geschichte. Exxon, der größte Ölkonzern der Welt, sollte 40% an Yukos Oil übernehmen.[50]
  • Aaron Chorin
  • Samuel Chotzinoff, Pianist [4]
  • Netti Christensen
  • Paul Celan (* 23. November 1920 in Tschernowitz, Bukowina; † vermutlich 20. April 1970 in Paris; eigentlich Paul Antschel) war ein deutschsprachiger Lyriker. Der Spruch „Der Tod ist ein Meister aus Deutschland“ stammt von ihm.
  • Andrew Clay, Schauspieler [4]
Jill Clayburgh
  • Jill Clayburgh (* 30. April 1944 in New York City, New York † 5. November 2010 in Lakeville, Connecticut) war eine Theater-, Film- und Fernsehschauspielerin in den Vereinigten Staaten. Zu Beginn ihrer Karriere trat Jill Clayburgh in zahlreichen Broadway-Musicals auf. In den 1970er Jahren kamen Filmrollen dazu. Für ihre Darstellung in „Eine entheiratete Frau“ und „Auf ein Neues“ wurde sie jeweils für den Oscar nominiert. In der Fernsehserie „Ally McBeal“ spielte sie die Mutter der Hauptfigur. Ihr letzter Film mit dem Titel „Brautjungfern“ kommt im Mai 2011 in die Kinos.
  • George M. Cohan, Komponist [4]
  • Aaron Cohen (* 28. Februar 1976) war angehöriger einer israelischen Spezialeinheit. Er ist Anti-Terror-Berater und Geschäftsführer der „IMS Security“. Er ist der Stiefsohn des amerikanischen Filmemachers Abby Mann.
  • Albert Cohen (1895–1981) Schweiz; Schriftsteller/Funktionär. [4]
  • Andrew Cohen, Politiker [4]
  • Henry Rodgin („Rodge“) Cohen (* 1944) ist ein bekannter Wirtschaftsanwalt, deren Praxis konzentriert sich auf die kommerziellen Banken und Finanzinstituten. Er ist Chef-Banker bei der Sullivan & Cromwell. H. Rodgin Cohen gehört zu den einflussreichsten Bankern der Welt, er schien überall zu sein während der dunkelsten Tage der Bankenkrise. Er riet JPMorgan auf der Übernahme von Bear Stearns, Lehman Brothers beraten auf dem schnell-schwinden Optionen und unterstützt Wachovia Bank in seiner Gerangel um eine Fusion Partner zu finden.
  • Hermann Cohen (1842-1918) war ein deutschsprachiger Philosoph. Er war – gemeinsam mit Paul Natorp – Schulhaupt des Marburger Neukantianismus, aber er gilt auch als einer der wichtigsten Vertreter der jüdischen Philosophie im 20. Jahrhundert.
  • Marius Job Cohen (* 18. Oktober 1947 in Haarlem) ist ein niederländischer Politiker der sozialdemokratischen PvdA. Er war Bürgermeister von Amsterdam von 2001 bis 2010. Am 12. März 2010 trat er nur zurück um Regierungschef (Parlamentswahl 9. Juni 2010) von Holland zu werden.
  • Leonard Cohen (* 21. September 1934 in Montreal) ist ein Literat, Liedermacher und Liedersänger. Er gilt als einer der bedeutendsten „Rock-Poeten“ und „Kultfigur der Hippiegeneration“.
  • Matt Cohen (1982-) US-amerikanischer Film/TV-Schauspieler.
Murdoch ist Besitzer der 20th Century Fox.
Harry Cohn war Gründer und Präsident von Columbia Pictures.
Sacha Baron Cohen in Köln
  • Sacha Noam Baron Cohen (1971-)[51] ist Komiker und Schauspieler, der besonders für die durch ihn verkörperten Figuren Ali G, Borat und Bruno bekannt ist.
  • Samuel Cohen (Komponist) (* 1870 in Ungheni, Moldawien; † 1940 in Rischon LeZion) war ein Komponist, welcher die Musik zur israelischen Nationalhymne Hatikwa schrieb.
  • Samuel Cohen (Zionist) (* 5. April 1892 in Lodz, † 1969) vertrat im Jahr 1933 in den Verhandlungen mit den Nationalsozialisten, die zu dem Haavara-Abkommen führten.
  • Sasha Cohen eigentlich Alexandra Pauline Cohen (* 26. Oktober 1984 in Westwood, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Eiskunstläuferin und Schauspielerin.
  • Schlomo Cohen, israelischer Botschafter in Venezuela, wurde nach Israels Angriffen im Gaza mit mehreren Botschaftsmitarbeiter dort entlassen.[52]
  • Stanley Cohen (* 17. November 1922 in Brooklyn, Neu York, USA) ist ein US-amerikanischer Neurowissenschaftler und Biochemiker. 1986 erhielt er gemeinsam mit Rita Levi-Montalcini den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für ihre Entdeckung des Nervenwachstumsfaktors. Stanley Cohen ist Mitglied der Polnischen Akademie der Wissenschaften.
  • Wilbur Cohen, Politiker [4]
  • William Cohen (* 28. August 1940 in Bangor, Maine) ist ein Politiker, der in der Regierung Bill Clinton Verteidigungsminister der Vereinigten Staaten war.
  • Arthur Cohn (* 4. Februar 1927 in Basel) ist ein Filmproduzent in der Schweiz und dreifacher Oscar-Preisträger.
  • Gary D. Cohn (* 1960) ist ein Devisenhändler, Präsident von der Goldman Sachs Bank. Er gehört zu den reichsten Bankern der Welt.
  • Lynn Cohen (* Kansas City, Missouri) ist eine amerikanische Schauspielerin (Sex And The City – Der Film, Eagle Eye – Außer Kontrolle; US-Serie Damages – Im Netz der Macht und Nurse Jackie).
  • Willy Cohn (* 12. Dezember 1888 in Breslau; † 29. November 1941 in Kaunas, Litauen) war ein Historiker und Pädagoge in Deutschland.
  • Daniel Combé (* 28. Juni 1965 in Berlin) Berliner Unternehmer der israelischen „Combé group“.
  • Joan Collins (* 23. Mai 1933 in London) ist eine Schauspielerin, Model und Autorin. Ihr Vater ist der jüdische Film- und Theatermanager Joe Collins.
  • Ethan Coen (* 21. September 1957 Saint Louis Park/MN) ist ein Filmproduzent, Regisseur und Drehbuchautor — „Coen-Brüder“.
  • Joel Coen (* 29. November 1954 Saint Louise Park/MN) ist ein Filmregisseur und Drehbuchautor — „Coen-Brüder“.
  • David Copperfield (1956-) geb. David Seth Kotkin; ist ein amerikanischer Illusionist. Bis Mitte der 90er Jahre war Copperfield in Deutschland nur einem kleinen Publikum bekannt, da die amerikanischen Weihnachtsspecials nicht in der Hauptsendezeit der ARD und meist nur in den dritten Programmen ausgestrahlt wurden. Erst im Rahmen einer mit dem Privatsender RTL aufwendig orchestrierten PR-Kampagne ohne Beispiel wurde Copperfield über Nacht auch im deutschen Sprachraum zum überragenden Medienstar. Wie seinerzeit Houdini, der seinen Durchbruch ebenfalls erst in Deutschland erzielt hatte. Das deutsche Modell Claudia Schiffer war zwei Jahre (Image-Kampagne) lang mit dem Zauberkünstler Copperfield verlobt. Copperfield wird aktuell vorgeworfen, eine 21-jährige Frau im Juli 2007 zwei Tage lang auf seiner Privatinsel auf den Bahamas vergewaltigt und bedroht zu haben.
  • Bernard Cornfeld (* 17. August 1927 in Istanbul, Türkei; † 27. Februar 1995 in London) war ein Betrüger, der mit seiner Schneeballsystem-Fondsgesellschaft IOS, Milliarden von DM erschwindelte. Von Genf aus baute der Amerikaner ein milliardenschweres Fondsimperium auf, das 1970 kollabierte. 1973 wurde Cornfeld verhaftet, im Prozess 1979 aber freigesprochen.
  • Norman Lewis Corwin (* 3. Mai 1910 in Boston, Massachusetts; † 18. Oktober 2011 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Journalist, Autor und Produzent. Er war in der Blütezeit des Radios, in den dreißiger und vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts, der Star des amerikanischen Hörspiels. Zusätzliche internationale Bekannteheit erlangte Norman Corwin zuletzt durch einen Dokumentarfilm über sein Leben, der 2006 mit einem jüdischen Oscar in Hollywood ausgezeichnet wurde.
  • Richard Courant (* 8. Januar 1888 in Lublinitz, Oberschlesien; † 27. Januar 1972 in Neu York) war ein Mathematiker in Deutschland und den Vereinigten Staaten. Zur Kriegszeit arbeitete er im Forschungszentrum Los Alamos, wo die erste Atombombe entstand.
  • Joshua Lionel Cowen (* 25. August 1877 als Joshua Lionel Cohen; † 8. September 1965) war ein US-amerikanischer Erfinder und Mitbegründer der Lionel Corporation, einem Hersteller von Modelleisenbahnen und Spielzeug. Die 1900 gegründete Lionel ist mit zuletzt 80 Mio. $ Umsatz der führende US-Anbieter von Spielzeugeisenbahnen. Das Traditionsunternehmen gehört mehrheitlich der amerikanischen Guggenheim Partners, die ein Vermögen von 100 Mrd. $ verwalten, darunter auch das Familienvermögen der Stifter des Guggenheim-Museums in New York. Die Firma gehört nach einer Insolvenz 2004 nun mehrheitlich der Private-Equity-Firma Guggenheim Corporate Funding und der Nachlassverwaltung des früheren jüdischen Paramount-Vorsitzenden Martin Davis.[53] Im Januar 2010 wurde bekannt, daß die Firma Lionel den deutschen Modellbahnhersteller Märklin, für ca. 60 Millionen Euro kaufen wolle. Im Unternehmenssitz in schwäbischen Göppingen wird befürchtet, daß Lionel die Produktion von Märklin nach Asien verlagern wolle. Mit einem Jahresumsatz von 110 Millionen Euro ist Märklin der Marktführer in der europäischen Modelleisenbahnbranche. Das Traditionsunternehmen Märklin war 2006 von den Investoren Kingsbridge Capital (des Juden David Elstein) und Goldman Sachs übernommen worden und hatte am 4. Februar Insolvenz anmelden müssen.[54] Lionel steckte 2007 in einer ähnlichen Situation wie Märklin. Der frühere Präsident von Marvel Comics, Jerry Calabrese, schaffte es mit neuen, günstigeren Produkten, auch Kinder und Jugendliche wieder anzusprechen. Die Amerikaner liefern nun nicht nur die ganze Palette, von Holzeisenbahnen für Kleinkinder bis hin zu Sammlerlinien, zum Programm zählen auch Filme und DVD. [55]
  • Peter Coyote, Schauspieler [4]
  • Ernst Cramer (* 28. Januar 1913 in Augsburg; † 19. Januar 2010 in Berlin) er war Intimus des Verlegers Axel Cäsar Springer, sowie seinerzeit der „Lizenzgeber” zum Grundstein des heutigen Axel-Springer-Verlags-Imperiums. Cramer war 1933 Mitbegründer des Bundes Deutsch-Jüdischer Jugend. Er wanderte 1939 in die USA aus und kehrte später als amerikanischer Staatsbürger ins Nachkriegs-Deutschland zurück, wo er zunächst mit Anderen die "Neue Zeitung" in München aufbaute. 1958 wechselte er zum Springer-Verlag. Cramer war unter anderem Chefredakteur der "Welt" und Herausgeber der "Welt am Sonntag". Von 1983 bis '99 gehörte er dem Springer-Aufsichtsrat an.
  • Michael Creizenach
  • Adolphe Crémieux
  • Martin van Creveld (* 5. März 1946 in Rotterdam) ist ein israelischer Militärhistoriker und –theoretiker. Mehrere von van Crevelds Werken gehören als einzige eines zeitgenössischen ausländischen Autors zur Pflichtlektüre US-amerikanischer Offiziere.
  • David Arnold Croll, Politiker [4]
  • David Cronenberg (* 15. März 1943 in Toronto, Ontario) ist ein Filmregisseur. Sein letztes Projekt, mit Keira Knightley und Christoph Waltz, ist ein Film über Sigmund Freud.
  • Else Croner, Schriftstellerin [4]
  • Flora Cross (1993–) ist eine US-amerikanischer Schauspielerin (Bee Season).
  • Richard Crossman, Publizist [4]
  • Billy Crystal (* 14. März 1948 in Neu York) ist ein US-amerikanischer Unterhaltungskünstler, Komiker, Schauspieler und Regisseur.
  • Jennifer Crystal Foley (* 26. Januar 1973 in Los Angeles) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Sie ist die Tochter von Billy Crystal und verheiratet mit Michael Foley, mit dem sie eine Tochter, Ella Ryan, hat.
  • George Cukor (* 7. Juli 1899 in Neu York Stadt; † 24. Januar 1983 in Los Angeles) war ein Filmregisseur und Filmproduzent in Hollywood.
  • Michael S. Cullen (* 9. Juni 1939 in New York City, USA) ist ein US-amerikanischer Historiker, Journalist und Publizist. Er lebt in Berlin.
  • Jamie Lee Curtis, Baroness Haden-Guest (* 22. November 1958 in Los Angeles, Kalifornien) ist eine VS-amerikanische Schauspielerin und Autorin. Sie war die Tochter von Tony Curtis.
  • Tony Curtis, eigentlich Bernard Schwartz (* 3. Juni 1925 in Neu York; † 29. September 2010 in Los Angeles, Kalifornien) ist ein weltberühmter VS-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler. Seine Eltern, Emanuel Schwartz und Helen Klein, waren Juden aus der Kleinstadt Mátészalka, Ungarn.
  • Michael Curtiz (* 24. Dezember 1888 als Mihály bzw. Manó Kertész Kaminer in Budapest, Österreich-Ungarn; † 11. April 1962 in Hollywood, Los Angeles, Kalifornien) war ein Filmregisseur. Der Spielleiter Curtiz, war entfernt verwandt mit dem Schauspieler Tony Curtis (alias Schwartz). Während seiner über 50-jährigen Karriere inszenierte er über 160 Filme, darunter antideutsche Filme wie Casablanca.
  • Arthur Czellitzer
  • Adam Czerniaków
  • Paul Czinner (* 30. Mai 1890 in Budapest, Ungarn; † 22. Juni 1972 in London) war ein Autor, Filmregisseur und -produzent.

D

  • Stuart Dämon, Schauspieler [4]
  • Daniela Dadieu (* 1961) Schauspielerin in Wien. Sie war die Tochter vom Imo Moszkowicz.
  • Daniel Dagan (* 1944 in Kairo) ist ein israelischer Journalist und Autor. Er wirkt in Berlin für das israelische Staatsfernsehen und schreibt und sendet zudem regelmäßig für andere Medien in mehreren Ländern. Beiträge von Dagan erschienen in The International Herald Tribune, Handelsblatt, Der Tagesspiegel, Die Zeit, Le Monde, El Mundo, sowie in anderen führenden Zeitungen und Zeitschriften. Staatsfernsehen und -hörfunk der BRD fragen seine Meinung sehr häufig ab, beispielsweise auf dem Fernsehkanal Phönix.
  • Marcel Dalio, Schauspieler [4]
  • György Dalos (* 23. September 1943 in Budapest) ist ein Schriftsteller und Historiker.
  • Dana International, Sängerin [4]
  • Mathilde Danegger (* 2. August 1903 in Wien; † 27. Juli 1988 in Berlin) war eine Kommunistin und Schauspielerin mit Rollen in der DDR.
  • Anthony Daniels (* 11. Oktober 1949 in London; Pseudonym Theodore Dalrymple) ist ein Schriftsteller und Essayist in Britannien. Sein Berufsleben verbrachte er als Psychiater und Gefängnisarzt.[56]
  • Helmut Dantine, eigentlich Helmut Guttman (* 7. Oktober 1917 in Wien; † 2. Mai 1982 in Beverly Hills, Kalifornien) war ein Schauspieler und Produzent mit amerikanischer Staatsangehörigkeit. Er verkörperte in amerikanischen Streifen gern deutsche Personen, darunter wiederum meistenteils Nationalsozialisten.
  • Carl Jacob Danzinger, Schriftsteller [4]
  • Urmila Devi Dasi, Amerikaner
  • Joe Dassin, Sänger [4]
  • Alexander David (* 17. Januar 1687 in Halberstadt; † 14. Oktober 1765 in Braunschweig) war herzoglich braunschweigischer Hof- und Kammeragent und Kaiserlicher Faktor.
  • Fritz David, eigentlich Ilja-David Krugljanskij, war ein bolschewistischer Funktionär.
  • Hal David (* 25. Mai 1921 in New York City; † 1. September 2012 in Los Angeles, Kalifornien) war ein VS-amerikanischer Liedtexter. Er hatte zusammen mit seinem Partner, dem jüdischen Komponisten Burt Bacharach, vor allem in den 1960er Jahren zahlreiche Hits geschrieben, darunter Evergreens wie 'Close To You' und 'That's What Friends Are For'. Für 'Raindrops Keep Fallin' On My Head' erhielten David und Bacharach einen „Oscar“, außerdem gewannen sie die wichtigsten VS-Musikpreise.
  • Hans Walter David, Dirigent [4]
  • Jakob Julius David, Schriftsteller [4]
  • Janina David, Schriftstellerin [4]
  • Larry David, eigentlich Lawrence Gene David (* 2. Juli 1947 in Brooklyn, Neu York Stadt) ist ein US-amerikanischer Komiker, Drehbuchautor und Schauspieler. Bekannt wurde er durch seine Mitwirkung an den Serien Seinfeld und Lass es, Larry! (Originaltitel: Curb Your Enthusiasm).
  • Helen Joy Davidman (* 18. April 1915; † 13. Juli 1960) war eine US-amerikanische Schriftstellerin. In ihrer Jugend wurde sie radikale Kommunistin und heiratete den Schriftsteller William Lindsay Gresham. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor: Douglas und David. Nachdem Joy Davidman sich Ende der 1940er-Jahre zum Christentum bekehrt hatte fuhr sie mit ihren Söhnen nach England, um den christlichen Schriftsteller C. S. Lewis zu treffen, dessen Schriften sie maßgeblich beeinflusst hatten. Nachdem ihr Ehemann sie in ihrer Abwesenheit betrogen hatte, ließ sie sich scheiden und zog mit Douglas und David ganz nach England.
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  • Zino Davidoff, Geburtsname Sussele-Meier Davidoff (* 11. März 1906 in Nowhorod-Siwerskyj, Ukraine; † 14. Januar 1994 in Genf) Sohn von Henri Davidoff, war ein Unternehmer. Er kam mit Fidel Castro ins Geschäft und ließ seit 1967 auf Kuba seine „Davidoff Nr. 1“ drehen. Zusätzliche Gelder nahm der „Zigarrenkönig“ aus dem Verkauf von Produkten mit seinem Namen, vom Parfüm bis zur Brille, ein.
  • Georg Davidsohn, Politiker [4]
  • Lionel Davidson (1922-2009) galt als einer der besten britischen Autoren von Spannungsromanen. Er arbeitete in den Londoner Büros der Zeitschrift Spectator als Laufbursche. Später trat er der Keystone Press Agency bei. Während des Zweiten Weltkrieges war er beim U-Boot-Dienst der Royal Navy. Mit seinem Roman 'Die Nacht des Wenzel' gewann der Sohn jüdischer (Schneider) Einwanderer Anfang der 1960er Jahre mehrere Literaturpreise. Neben Spionageromanen schrieb er aber auch Kinderliteratur. Zu seinen Büchern gehören Titel wie 'Die Rose von Tibet' und 'Tod in Chelsea'.[57]
  • Uri Davis (1943-) ist ein israelischer Antizionist.
  • Elisabeth Degen (* 19. Januar 1971 in Berlin) ist eine Schauspielerin. Sie ist die Tochter des Schauspielers Michael Degen und der Malerin Sarah Eckel.
  • Michael Degen (* 31. Januar 1932 in Chemnitz) ist ein israelischer Theater- und Filmschauspieler (Babij Jar, Nicht alle waren Mörder).
  • Ida Dehmel, Politikerin [4]
  • Paula Dehmel, eigentlich Paula Oppenheimer (* 31. Dezember 1862 in Berlin; † 9. Juli 1918 in Berlin-Steglitz) war eine Schriftstellerin. Sie schrieb Gedichte und Märchen für Kinder, war die Schwester von Franz Oppenheimer und von 1889 bis 1898 mit dem Dichter Richard Dehmel verheiratet. Sie war die Tochter von Julius Oppenheimer.
Michael Saul Dell, Gründer des weltweit zweitgrößten PC-Herstellers.
  • Michael Dell (* 23. Februar 1965 in Houston, Texas) ist ein US-amerikanischer Unternehmer (Vermögen: über 17 Milliarden US-Dollar) und Gründer des weltweit zweitgrößten PC-Herstellers Dell Inc. Michael Dell ist seit 1989 mit Susan Lieberman verheiratet, einer Modedesignerin, welche die Modemarke Phi gegründet hat.
  • Cecil B. DeMille, Filmproduzent [4]
  • Kurt Dernberger, Politiker [4]
  • Jacques Derrida (* 15. Juli 1930 in El Biar, Algerien; † 8. Oktober 2004 in Paris, Frankreich) war ein Philosoph.
  • Max Dessoir, Philosoph [4]
  • Felix Deutsch (* 16. Mai 1858 in Breslau; † 19. Mai 1928 in Berlin) war ein Industrieller und Mitbegründer der AEG. [4]
  • Julius Deutsch (* 2. Februar 1884 in Lackenbach, Burgenland; † 17. Januar 1968 in Wien) war ein Schriftsteller und Politiker (SDAP), sowie Abgeordneter zum österreichischen Nationalrat zwischen 1920 und 1933.
  • Karl W. Deutsch, Politologe [4]
  • Leo Deutsch, Politiker/Publizist [4]
  • Isaac Deutscher, Historiker [4]
  • Inge Deutschkron (* 23. August 1922 in Finsterwalde) ist eine Journalistin und Autorin.
  • Don Diamont, geb. Donald Feinberg (* 31. Dezember 1962 in Neu York Stadt) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Er ist Darsteller in TV-Serien wie „Reich und Schön“, „Schatten der Leidenschaft“, „Zeit der Sehnsucht“, „Baywatch“ und in Hollywoodfilmen wie „Die Wutprobe“.
  • Neil Diamond (* 24. Januar 1941 in Brooklyn, Neu York) ist ein VS-amerikanischer Sänger, Gitarrist und Liedermacher.
  • Barry Diller (* 2. Februar 1942) ist Gründer des Weltnetz-Imperiums IAC/Interactive und des auch in Deutschland bekannten Reise-Portals „Expedia“. Diller kassierte von 2000 bis 2010 ein Gehalt von insgesamt 1,14 Milliarden Dollar.[59]
Sidney Toledano, Chef des französischen Luxusgüterhersteller Christian Dior S.A.
  • Rebecka Dirichlet, geb. Mendelssohn (* 11. April 1811 in Hamburg; † 1. Dezember 1858 in Göttingen ), war Enkelin Moses Mendelssohns, Tochter von Abraham und Lea Mendelssohn (Bartholdy) und jüngere Schwester der Musiker und Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy und Fanny Hensel. Sie war mit dem Mathematiker Peter Gustav Lejeune Dirichlet verheiratet.
  • Benjamin Disraeli (1804-1881) Romanschriftsteller und zweifach britischer Premierminister.
  • Esther Dischereit (* im April 1952 in Heppenheim, Bergstraße) ist eine Schriftstellerin.
  • Carl Djerassi (* 29. Oktober 1923 in Wien) ist Chemiker und Schriftsteller in den Vereinigten Staaten. Er ist neben seinem Abstammungsgenossen Gregory Pincus der wahre „Vater der Anti-Baby-Pille“. Djerassi selbst nennt sich in seiner Autobiografie die „Mutter der Pille“.
  • Edgar Doctorow, Schriftsteller [4]
  • Stefan Doernberg (* 21. Juni 1924 in Berlin; † 3. Mai 2010 ebenda) war ein Autor, Journalist, Diplomat, Hochschullehrer und Forscher auf dem Gebiet der Zeitgeschichte sowie Direktor des Instituts für Internationale Beziehungen an der Akademie für Staats- und Rechtswissenschaft der DDR.
  • Rachel Dohme, ist liberale jüdische Gemeinde-Vorsitzende in der niedersächsischen Stadt Hameln. Gehört dem Landesverband der israelitischen Kultusgemeinden von Niedersachsen K.d.ö.R. an.[60]
  • Danielius Dolskis (* 13. April 1891 in Vilnius; † 3. Dezember 1931 in Kaunas) war ein litwakischer Sänger und Bühnenkünstler.
  • Arthur Dombrowski, Journalist [4]
  • Lucie Domeier, geb. Esther Gad, gesch. Esther Bernard, auch Lucie Bernard (* 1767 in Breslau; † Oktober 1833) war eine Schriftstellerin und Übersetzerin.
  • Angelica Domröse (* 4. April 1941 in Berlin-Weißensee) ist eine Schauspielerin und Regisseurin.
  • Stanley Donen, Regisseur [4]
  • Richard Donner, eigentlich Richard D. Schwartzberg (* 24. April 1930 in Neu York Stadt) ist ein Regisseur und Schauspieler. Ende der 1970er Jahre führte er bei erfolgreichen Filmen wie Superman und Das Omen Regie. Verheiratet ist Donner mit der Produzentin Lauren Shuler Donner.
  • Ariel Dorfman, Schriftsteller [4]
  • John Robert Dornberg, Journalist [4]
  • Lizzie Doron (* 1953 in Tel Aviv), Israelische Autorin.
  • Michael Kirk Douglas, geb. Michael Issurovitch Demsky (1944-) ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Filmproduzent.
  • Robert Downey Jr. (* 4. April 1965 in Neu York Stadt) ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Sänger. Er spielte Charlie Chaplin, Sherlock Holmes und war der „Iron Man“. In den 1980ern war Downey Jr. sieben Jahre lang mit der Schauspielerin Sarah Jessica Parker liiert. Die Ehe mit Kollegin Deborah Falconer scheiterte 2004 nach zwölf Jahren. Die beiden haben einen Sohn, der 1993 geboren wurde. Seit August 2005 ist Downey mit der jüdischen Produzentin Susan Levin verheiratet.
  • Alfred Dreifuss (* 1902 in Stuttgart; † 1993) war ein kommunistischer Literat, Schauspieler und Regisseur. In der DDR wurde er einer der maßgeblichsten Funktionäre der Theaterszene.
  • Ruth Dreifuss (1940-) erste Schweizer Bundespräsidentin.
  • Fran Drescher, Schauspielerin [4]
Alfred Dreyfus (1859-1935)
  • Alfred Dreyfus (1859-1935) war ein französischer Offizier, dessen ungerechtfertigte Verurteilung wegen Landesverrats 1898 die „Dreyfus-Affäre” auslöste.
  • Barney Dreyfuss, Sport Deutschland.
  • Henry Dreyfuss, Designer [4]
  • Pierre Dreyfus, Manager [4]
  • Sabine Simkhovitch-Dreyfus, Vize-Präsidentin des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes.
  • Minnie Maria Dronke (* 17. Juli 1904 in Berlin als Minnie Kronfeld; † 28. August 1987 in Lower Hutt, Neuseeland; Künstlername: Minnie Korten) war eine Schauspielerin. In Neuseeland arbeitete sie auch als Theaterpädagogin und Regisseurin. Sie war die einzige Tochter des Rechtsanwalts Salomon, gen. Sally Kronfeld aus Thorn, Rechtsanwalt in Berlin seit 1894, Königlicher Justizrat und Notar, und seiner Frau Laura, Tochter des Kölner Kommerzienrats und Stadtverordneten Benjamin Liebmann. Ihr Bruder war der Psychiater Arthur Kronfeld (1886-1941).
  • David Émile Durkheim (* 15. April 1858 in Epinal, Vogesen; † 15. November 1917 in Paris) war ein Soziologe und Ethnologe.
  • Gerhard Durlacher (* 10. Juli 1928 in Baden-Baden; † 2. Juli 1996 in Haarlem) war ein Schriftsteller und Soziologe. Seine älteste Tochter Jessica Durlacher (* 1961) ist eine Schriftstellerin.
  • Jessica Durlacher (* 1961 in Amsterdam, Niederlande) ist eine Schriftstellerin, Literaturkritikerin und Übersetzerin. Ihr Vater war Gerhard Durlacher. Sie ist mit dem jüdisch-orthodoxen Schriftsteller Leon de Winter verheiratet.
  • Adam Durwitz, Sänger [4]
  • Richard Dyhrenfurth (1854-1926), Privatbankier
  • Bob Dylan, eigentlich Robert Allen Zimmerman (* 24. Mai 1941 in Duluth, Minnesota) ist ein US-amerikanischer Folk- und Rockmusiker, Maler und Dichter.

E

  • Abba Eban (1915–2002) Zionist, israelischer Spitzendiplomat, Minister und Knesset-Abgeordneter.
  • Wolfgang Ebert, Schriftsteller [4]
  • Rolf Eden (* 6. Februar 1930 in Berlin-Tempelhof) deutschsprachiger Geschäftsmann, Nachtclub-Besitzer, Selbstdarsteller – benennt sich selbst als „letzter deutscher Playboy“. Eden prägte, mit Hilfe der Siegermächte, in den 1950er und 1960er Jahren die Nachtclub-Szene in Berlin. Einer seiner Duzbrüder in Berlin ist der jüdische Unternehmer Abraham Brauner.
  • Marek Edelman (* 19. September 1919; † 2. Oktober 2009 in Warschau) sein exaktes Geburtsdatum ist umstritten; war 1943 ein Kommandeur des Warschauer Ghettos. Edelman arbeitete nach dem Zweiten Weltkrieg als Kardiologe in Lodz. Er engagierte sich für die Gewerkschaft Solidarnosc und saß einige Jahre als Abgeordneter im polnischen Parlament.[62] Nach dem Umbruch in Polen 1989 setzte Edelman sich für Aids-Kranke und Roma ein.[63]
  • Rudolf Ehrenberg (* 19. November 1884 in Rostock; † 13. Mai 1969 in Göttingen) war ein Biologe und Physiologe in Deutschland.
  • Samuel Meyer Ehrenberg (* 16. Oktober 1773 in Braunschweig; † 21. Oktober 1853 in Wolfenbüttel) war ein Reformpädagoge und Direktor der jüdischen Samson-Schule in Wolfenbüttel.
  • Victor Ehrenberg (* 22. August 1851 in Wolfenbüttel; † 9. März 1929 in Göttingen) war ein Rechtswissenschaftler und der Begründer der Versicherungswissenschaft in Deutschland. Er war der Vater von Rudolf Ehrenberg und der Schwiegervater des Göttinger Physikers Max Born.
  • Yitzhak Ehrenberg, Israels Oberrabbiner in Berlin.[64]
  • Mordechai Ehrenpreis, später: Markus Ehrenpreis, auch: Marcus Ehrenpreis (* 25. Juni 1869 in Lemberg; † 26. Februar 1951 Saltsjöbaden) war ein hebräischer Schriftsteller, Übersetzer, Publizist, Rabbiner und Zionist.
  • Albert Ehrenstein, Schriftsteller [4]
  • David Ehrenstein (* 18. Februar 1947) ist ein US-amerikanischer Kritiker, der sich in erster Linie auf Fragen der Homosexualität im Kino konzentriert.
  • Ernst Ludwig Ehrlich (* 27. März 1921 in Berlin; † 21. Oktober 2007 in Riehen bei Basel) war ein Judaist und Historiker. Von 1961 bis 1994 war er europäischer Direktor der jüdischen Organisation B’nai B’rith.
  • Paul Ehrlich (* 14. März 1854 in Strehlen bei Breslau; † 20. August 1915 in Bad Homburg vor der Höhe) war ein deutschstämmiger Chemiker, Arzt, Serologe und Immunologe. Er gilt mit seinen Forschungen als Begründer der Chemotherapie und entwickelte als erster eine medikamentöse Behandlung gegen Syphilis. Außerdem war er beteiligt an der Entwicklung des Serums gegen Diphtherie. 1908 erhielt er zusammen mit Ilja Iljitsch Metschnikow den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für die Begründung der Immunologie. Auf den Anfang der 1990er Jahre in Umlauf gebrachten 200-DM-Scheinen sah man das Porträt von Paul Ehrlich.
  • Paul Ralph Ehrlich (* 29. Mai 1932 in Philadelphia, Pennsylvania) ist Professor für Biologie an der Stanford-Universität. Er ist renommierter Entomologe mit dem Spezialgebiet Schmetterlinge. Er ist ebenso bekannt als Forscher und Autor im Themenbereich Überbevölkerung. Bekanntheit erlangte zudem seine gegen Julian L. Simon verlorene Wette über die Preisentwicklung von 5 Metallen.[4]
  • John Ehrlichman, Politiker [4]
  • Arthur Eichengrün, Chemiker [4]
  • David Einhorn (* 10. November 1809 in Diespeck; † 2. November 1879 in Neu York) war ein US-amerikanischer Rabbiner und ein bedeutender Angehöriger der jüdischen Reformbewegung. Einhorn war ein Anhänger von Abraham Geiger und setzt sich in Deutschland für die Einführung von Gebeten in der Landessprache und Reformen im Synagogengottesdienst ein. Er war ein Schüler von Rabbiner Wolf Hamburger und Rabbiner Joshua Moses Falkenau in Fürth und studierte Philosophie in Würzburg und München.
  • David Einhorn (* 1969), ist Chef der Investmentfirma Greenlight Capital.
  • Alfred Einstein, Musikwissenschaftler [4]
  • Paul Einzig, Publizist/Politiker [4]
  • Saul Eisenberg, Unternehmer [4]
  • Alfred Eisenstaedt (* 6. Dezember 1898 in Dirschau; † 24. August 1995 in Neu York Stadt) „Times“-Fotograf, bekannt durch das Foto „Der Kuß“ vom 14. August 1945.[66][4]
  • Arnold Eisler, Jurist/Politiker [4]
  • Hanns Eisler, laut Taufregister in Leipzig Johannes Eisler (* 6. Juli 1898 in Leipzig; † 6. September 1962 in Ost-Berlin), war ein Komponist, der neben seinen musikalischen Werken eine Reihe musiktheoretischer und einflussreicher politischer Schriften, aber auch ein Libretto hinterlassen hat. Sein jüdischer Vater war in Wien geboren.
  • Rudolf Eisler (* 7. Januar 1873 in Wien; † 13. Dezember 1926 ebenda) war ein Philosoph. Er war der Vater von Hanns Eisler.
  • Will Eisner (* 6. März 1917 in Brooklyn, Neu York; † 3. Januar 2005 in Fort Lauderdale) war ein US-amerikanischer Zeichner von Bildergeschichten. Gemeinsam mit seinem Kollegen Samuel Iger gründet er das Studio Eisner & Iger. Für das Studio arbeiten neben anderen Bob Kane, Mort Meskin und Jack Kirby. Eisners Bildergeschichten für die US-Armee, um die Hauptfigur Joe Dope, dienten ab den 1940er Jahren als Anleitung zum richtigen Umgang mit der Militär-Ausrüstung.
  • Stuart Eizenstat (* 1943) ist Mitglied der Jewish Claims Conference. Er diente als US-Botschafter von 1993 bis 1996 in der Europäischen Union und war Co-Vorsitzender des europäisch-amerikanischen Business Council (EABC). Stuart E. Eizenstat ist Träger des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
  • Boris Ejchenbaum, Literaturwissenschaftler [4]
  • Buddy Elias, eigentlich Bernhard Elias (* 2. Juni 1925 in Frankfurt am Main) ist ein Schauspieler. Er ist Cousin von Anne Frank und Leiter des in Basel (Schweiz) beheimateten Anne Frank-Fonds.
  • Norbert Elias (* 22. Juni 1897 in Breslau; † 1. August 1990 in Amsterdam) war ein Soziologe, Philosoph und deutschsprachiger Dichter, mit britischer Staatsbürgerschaft. Er war Person des Zionismus.
  • George Eliasberg, Publizist [4]
  • Marc Ellis (* 1952 in North Miami Beach, Florida) ist ein US-amerikanischer jüdischer Befreiungstheologe und Friedensaktivist.
  • Lawrence Ellison, genannt Larry Ellison, (* 17. August 1944 in der Bronx, Neu York Stadt) ist Gründer und Präsident (CEO) des Softwarekonzerns Oracle. Er erhielt 2009 ein Gehalt von insgesamt 1,84 Milliarden Dollar (Vermögen: 27 Milliarden US-Dollar).
  • Daniel Ellsberg, Politologe [4]
  • Mischa Elman, Violinist [4]
  • Arthur Eloesser, Schriftsteller [4]
  • Benjamin Elon (* 10. November 1954) ist ein Rabbiner und israelischer Politiker.
  • Abraham Ellstein (* 9. Juli 1907 in Neu York Stadt; † 22. März 1963 ebenda) war ein US-amerikanischer Komponist von jiddischer Unterhaltungsmusik. Abe Ellstein wurde in der Lower East Side, Manhattan, dem „Osteuropa“ der jüdischen Immigranten, geboren und zählt mit seinen Lieder zu den Pionieren des amerikanisch-jüdischen Musiktheaters und Mitbegründer der Musical-Tradition des Broadway.
  • David Keith Elstein (* 14. November 1944), ist derzeit Vorsitzender des DCD Media, Screen Digest, Luther Pendragon, openDemocracy.net und der Broadcasting Policy Group. Er ist auch Direktor der Kingsbridge Capital Advisors und ein Mitglied des Aufsichtsrats von zwei deutschen Kabelgesellschaften. Er plädiert für die Änderung der Finanzierung Modell der BBC und den Ersatz der Rundfunkgebühr durch freiwilliges Abonnement.
  • Ben Elton (* 3. Mai 1959 im Stadtteil Catford im Londoner Bezirk Lewisham) ist ein Schriftsteller, Bühnenautor und Komiker in Großbritannien.
  • Geoffrey Elton, geboren als Gottfried Rudolf Ehrenberg (* 17. August 1921 in Tübingen; † 3. Dezember 1994) war ein Historiker. Bekannt ist er vor allem für seine Forschung zum Haus Tudor und über Thomas Cromwell, 1. Earl of Essex. Elton wurde 1921 als Sohn der Historiker Victor Ehrenberg und Eva Dorothea Sommer geboren.
  • Lewis Elton (* 1923 in Tübingen) ist ein Bildungsforscher in Großbritannien. Sein Vater war der Althistoriker Victor Ehrenberg. Sein Bruder ist der Historiker Geoffrey Elton, sein Sohn der Komiker Ben Elton und wurde insbesondere durch seine Co-Autorenschaft an der BBC-Serie Blackadder mit „Mr. Bean“ Rowan Atkinson bekannt.
  • Rahm Emanuel (* 29. November 1959 in Chicago, Illinois) ist ein US-amerikanischer Politiker der Demokratischen Partei und aktuell Stabschef des Weißen Hauses unter US-Präsident Barack Obama. Der „Stabschef” bestimmt, was zum Präsidenten auf den Tisch kommt und wer ins Oval Office vorgelassen wird. In seiner Jugend absolvierte Emanuel eine Ausbildung zum Ballettänzer, graduierte dann aber im Fach Kommunikation an der Northwestern University. Während des Zweiten Golfkriegs diente er als ziviler Freiwilliger auf einer Basis der Israelischen Streitkräfte.[67] Sein Vater Binyamin stammt aus Jerusalem, er hatte zur Zeit des israelischen Eroberungskrieges 1947 in der zionistischen Untergrundbewegung Irgun gekämpft.[67] Rahm hat zwei Brüder. Ari Emanuel ist in der Filmbranche in Hollywood tätig und Emanuels älterer Bruder Ezekiel J. Emanuel, ist Direktor eines Biochemie Unternehmens als Krebsforscher und Bioethiker.[68][4]
  • Eliot Engel, Politiker [4]
  • Adolph Engel de Jánosi
  • Josef Engel de Jánosi
Raumschiff Enterprise: William Shatner, Leonard Nimoy. Nicht im Bild, Walter Koenig.
  • Nora Ephron (* 19. Mai 1941 in New York City; † 26. Juni 2012 ebenda) war eine US-amerikanische Drehbuchautorin und Filmregisseurin. 1976 traf sie den Watergate-Aufklärer Carl Bernstein. 1978 brachte sie den gemeinsamen Sohn Jacob zur Welt. Als sie mit ihrem zweiten Kind schwanger war, fand sie heraus, dass Bernstein sie mit der gemeinsamen Freundin Margaret Jay betrog. 1987 heiratete sie in dritter Ehe den Drehbuchautor Nicholas Pileggi. Erste Erfolge als Drehbuchautorin verzeichnete Ephron in den 1980er Jahren, als sie Oscar-Nominierungen für ihre Arbeit an dem Politthriller Silkwood (1983) mit Meryl Streep in der Titelrolle sowie die Liebeskomödie Harry und Sally (1989) mit Meg Ryan und Billy Crystal erhielt. Ab Anfang der 1990er Jahre begann sie als Regisseurin eigene Drehbücher zu realisieren, darunter die Liebeskomödien Schlaflos in Seattle (1993) oder [email protected] für Dich (1998) jeweils mit Meg Ryan und Tom Hanks in den Hauptrollen.
  • Phoebe Ephron (* 26. Januar 1914 in New York City als Phoebe Wolkind; † 13. Oktober 1971 ebenda) war eine US-amerikanische Drehbuchautorin. 1964 wurde Ephron gemeinsam mit Richard L. Breen und Henry Ephron für ihre Arbeit an Captain Newman für den Oscar in der Kategorie „Bestes adaptiertes Drehbuch“ nominiert. Phoebe Wolkind wurde 1914 als Tochter von Louis und Kate Wolkind geboren. Die älteste Tochter war die ebenfalls erfolgreiche Drehbuchautorin und Filmregisseurin Nora Ephron.
  • Brian Epstein (* 19. September 1934 in Liverpool, England; † 27. August 1967 in London, England) war ein Geschäftsmann, der bekannt wurde als Manager der Musikgruppe The Beatles.
  • Schachno Epstein, Journalist [4]
  • Eugen Eppstein, Politiker [4]
  • Ben Erdreich, Politiker [4]
  • Jimmy Ernst, Maler [4]
  • Helmut Eschwege (* 10. Juli 1913 in Hannover; † 19. Oktober 1992 in Dresden) war ein jüdischer Historiker und Dokumentarist in Deutschland. Er gehörte in den 1980er Jahren auch zu den wichtigsten Informanten des Ministeriums für Staatssicherheit in den jüdischen Gemeinden und über ihren langjährigen Verbandsvorsitzenden Helmut Aris.
  • David Esrig, Regisseur [4]
Gründer und Vorsitzender des Reise-Portals „Expedia“ ist Barry Diller.
  • Derek Ezra, Industrieller [4]

F

Fed Zentralbank-Chefs Alan Greenspan, Ben Bernanke, Marc-Olivier Strauss-Kahn
  • Laurent Fabius (* 20. August 1946 in Paris) ist ein Politiker und derzeit Außenminister von Frankreich. Er war unter dem ersten sozialistischen Präsidenten François Mitterrand Premierminister. Zudem leitete er das Industrieministerium sowie das Wirtschafts- und Finanzministerium und war zweimal Präsident der französischen Nationalversammlung.
  • Ed Fagan (* 20. Oktober 1952 in Harlingen (Texas), Vereinigte Staaten) geb. Edward Fagan; ist ein US-amerikanischer jüdischer Anwalt, der sich vor allem international mit erpresserischen Schadenersatzklagen beschäftigte und Mitglied des Jüdischen Weltkongresses ist.
  • Kasimir Fajans, Musiker [4]
  • Schem-Tov ibn Falaquera
  • Norbert Falk, Schriftsteller [4]
  • Peter Falk (* 16. September 1927 in Neu York City; † 23. Juni 2011 in Beverly Hills, Kalifornien) war ein VS-amerikanischer Schauspieler und Filmproduzent, der vor allem durch die Hauptrolle in der Krimiserie Inspector Columbo bekannt wurde.
  • Richard Fall, Komponist [4]
  • David Farbstein (1868–1953) war erster jüdischer Nationalrat in der Schweiz.
  • Karl Farkas (* 28. Oktober 1893 in Wien; † 16. Mai 1971 ebenda) war ein Schauspieler und Kabarettist.
  • Hirsch Baer Fassel
  • Louis Farnborough, Jurist [4]
  • Raimund Fastenbauer
  • Ernst Feder, Journalist [4]
  • Raymond Federman (* 15. Mai 1928 in Montrouge, Frankreich; † 6. Oktober 2009 in San Diego, USA) ist ein französisch-amerikanischer Schriftsteller und Gelehrter. Federman lebte zuletzt in San Diego, Kalifornien. Zu seinen bekanntesten Büchern zählen „Alles oder Nichts“, „Die Stimme im Schrank“ und „Friss oder Stirb“.
  • Reinhard Federmann, Schriftsteller [4]
  • Gertrud Feiertag
  • Sigi Feigel (1921–2004) Schweiz; Rechtsanwalt und Kämpfer gegen den Rassismus.
  • Konrad Feilchenfeldt, Schweiz; Literaturwissenschaftler.
  • Arthur Feiler, Wirtschaftswissenschaftler [4]
  • Maria Fein (* 7. April 1892 in Wien; † 15. September 1965 in Zürich) war eine Schauspielerin und Theaterregisseurin. Fein wurde als Jüdin geboren, ließ sich jedoch früh katholisch taufen. Maria Fein war mit dem Schauspielkollegen Theodor Becker verheiratet. Die gemeinsame Tochter ist die international bekannte Schauspielerin Maria Becker.
  • Richard Feinberg, Politiker [4]
  • Samuel Feinberg, Pianist [4]
  • Anna Feingold
  • Andreas Feininger (* 27. Dezember 1906 in Paris; † 18. Februar 1999 in Neu York) war Fotograf und Sohn des Malers Lyonel Feininger (* 1871; † 1956).
  • Herbert Feis, Nationalökonom [4]
  • Douglas Feith, Politiker [4]
  • Berthold Feiwel (* 15. August 1875 in Pohrlitz, Mähren; † 29. Dezember 1937 in Jerusalem) war ein Schriftsteller, Übersetzer, Publizist und zionistischer Politiker.
  • Rivka Feldhay (* 1947) ist eine israelische Wissenschaftshistorikerin.[69]
Schauspieler Corey Feldman
  • Corey Feldman (* 16. Juli 1971 in Chatsworth, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Seine größten Erfolge hatte er in den 1980er Jahren als Kinderstar. Feldman heiratete 1989 die Schauspielerin Vanessa Marcil, die Ehe wurde jedoch nach vier Jahren wieder geschieden. 2002 heiratete er Susie Sprague, mit der er einen Sohn, Zen Scott Feldman (* 2004), hat. In den späten 1990er Jahren begann Feldman neben der Schauspielerei eine musikalische Laufbahn.
  • Donna Feldman (1982-) US-amerikanisches Modell und Darstellerin.
  • Morton Feldman, Komponist [4]
  • Walter Felsenstein, Regisseur [4]
  • Moritz Fels-Margulies, Politiker [4]
  • Wladimir Feltsman, Pianist [4]
  • Victor Fenigstein, Schweiz; Komponist und Klavierpädagoge.
  • Edna Ferber, Schriftstellerin [4]
  • Sandor Ferenczi, Psychoanalytiker [4]
  • Eugene Ferkauf, Unternehmer [4]
  • Laura Fermi, Schriftstellerin [4]
  • Jean Ferrat (* 26. Dezember 1930 in Vaucresson, Hauts-de-Seine; † 13. März 2010 in Aubenas, Ardèche; eigentlich Jean Tennenbaum) war ein Sänger und Komponist. Im französischen Rundfunk waren seine Lieder zeitweise verboten. Er galt als Idol der „Linken“. Im Laufe seiner Karriere veröffentlichte er mehr als zwei Dutzend Platten. Großen Erfolg hatte Ferrat mit "Ma Mome" und "Nuit et Brouillard", sowie "Potemkine", das nicht gesendet werden durfte. Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy würdigte den Musiker nach seinem Tod, als einen der Großen des französischen Chansons: "Jean Ferrat hat gezeigt, daß er anspruchsvoll und gleichzeitig populär sein kann."[70]
  • Lion Feuchtwanger (* 7. Juli 1884 in München; † 21. Dezember 1958 in Los Angeles) war ein deutschsprachiger Schriftsteller.
Film: Green Lantern
Bill Finger, Gil Kane
DC Comics, Warner Bros.
  • Jacobo Ficher, Dirigent [4]
  • Arthur Fiedler, Dirigent [4]
  • Peter Finkelgruen (* 9. März 1942 in Shanghai) ist Rundfunkredakteur, Korrespondent und Autor. Der in Shanghai geborene Peter Finkelgruen, besuchte die Grundschule in Prag bis 1951 und wanderte nach dem Tod seiner Mutter zusammen mit seiner Großmutter nach Israel aus, wo er acht Jahre später an der von der Church of Scotland geführten Tabeetha School, Jaffa das Abitur ablegte. Im gleichen Jahr übersiedelten Peter Finkelgruen und seine Großmutter in die Bundesrepublik Deutschland, wo er zunächst in Freiburg im Breisgau, später in Köln und Bonn politische Wissenschaft, Soziologie und Geschichte studierte.[71]
  • Arthur Finkelstein, Manager [4]
  • Shulamith Firestone (auch Shulie Firestone, * 7. Januar 1945 in Ottawa, Kanada; † 28. August 2012 in Neuyork Stadt) war eine Feministin. Als Gründungsmitglied der New York Radical Women, Redstockings und New York Radical-Feminists galt sie als eine der zentralen Figuren in der frühen Entwicklung des radikalen Feminismus. 1970 schrieb sie „The Dialectic of Sex: The Case for Feminist Revolution“ (deutsch: „Frauenbefreiung und sexuelle Revolution)“. Die letzten Lebensjahrzehnte litt sie unter einer Geisteskrankheit.[72]
  • Ádám Fischer (* 9. September 1949 in Budapest) ist ein international tätiger Dirigent. Er war bis 2010 an der Ungarischen Staatsoper in Budapest tätig. Sein Bruder Iván Fischer ist ebenfalls ein international erfolgreicher Dirigent.
Margit Fischer und Heinz Fischer
Österreichische Bundespräsident und Gattin
  • Heinz Fischer (* 9. Oktober 1938 in Graz, Steiermark) ist ein Jurist und Politiker (SPÖ, die Parteimitgliedschaft hat Fischer mit Amtsantritt als Bundespräsident ruhend gestellt) sowie seit 8. Juli 2004 der achte österreichische Bundespräsident der Zweiten Republik.[73]
  • Iván Fischer (* 20. Januar 1951 in Budapest) ist ein Dirigent in Ungarn. Er ist seit 2011 Musikdirektor des Konzerthauses und Chefdirigent des Konzerthausorchesters Berlin. Sein Bruder Ádám Fischer ist ebenfalls Dirigent.
  • Margit Fischer (* 28. Juni 1943 in Stockholm, Schweden als Margit Binder), seit 20. September 1968 Ehefrau des aktuellen österreichischen Bundespräsidenten, Heinz Fischer.
  • Samuel Fischer (* 24. Dezember 1859 in Lipto Szent Miklos/Ungarn, heute Liptovský Mikuláš/Slowakei; † 15. Oktober 1934 in Berlin) war einer der bedeutendsten jüdischen Verleger in Deutschland. 1886 gründete er den S. Fischer Verlag in Berlin, der seinen Sitz heute in Frankfurt am Main hat.
  • Stanley Fischer (* 15. Oktober 1943 in Lusaka in Nordrhodesien/Sambia) ist der derzeitige Gouverneur der Bank of Israel.
Carrie Fisher (Krieg der Sterne)
  • Carrie Fisher (1956-) US-amerikanische Schauspielerin und Autorin. Sie wurde bekannt als Prinzessin «Leia» durch die in den Jahren 1977-1983 Produzierten Star-Wars-Episoden 4-6 (Krieg der Sterne). Ihr Vater war der Sänger Eddie Fisher.
  • Eddie Fisher (* 10. August 1928 in Philadelphia, Pennsylvania; † 22. September 2010 in Berkeley, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Sänger und Unterhalter. In die Schlagzeilen geriet Fisher, als er sich von seiner ersten Frau Debbie sehr öffentlich trennte, um im selben Jahr die Witwe Elizabeth Taylor zu heiraten. Deren Mann Mike Todd war der beste Freund Fishers, der im Jahr zuvor verstorben war.[4]
  • Max Henry Fisher, Journalist [4]
  • Grzegorz Fitelberg, Dirigent [4]
  • Jael Botsch-Fitterling, Vorsitzende der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin.
  • Riven Flamenbaum, war ein „Holocaust-Überlebender“ und hatte u.a. ein goldenes Täfelchen aus dem Vorderasiatischen Museum in Berlin gestohlen.[74]
  • Alfred Flatow, Turner [4]
  • Julius Flechtheim, Jurist/Wirtschaftsmanager [4]
  • Edmond Fleg (1874–1963) Schweiz; französischer Schriftsteller schweizerischer Herkunft.
  • Max Fleischer, Regisseur [4]
  • Lea Fleischmann (* 1947 in Ulm) ist eine deutschsprachige israelische Schriftstellerin. Sie unterrichtete von 1973 bis 1979 im hessischen Schuldienst an der Berufsschule. Lea Fleischmann selbst hat die jüdische Religion erst in Israel für sich entdeckt. Mit der hebräischen Sprache lernte sie die Thora kennen und begann den Schabbat zu feiern.[75]
  • Heidi Fleiss (* 30. Dezember 1965 in Los Angeles Kalifornien, USA) ist eine amerikanische Prostituierte, die unter dem Spitznamen „Hollywood Madam“ den berühmtesten „Callgirl“-Ring Amerikas in den 1990er Jahre aufbaute und leitete.
  • Carl Flesch (* 9. Oktober 1873 in Moson; † 15. November 1944 in Luzern, Schweiz) war ein Violinist, Violinlehrer und Musikschriftsteller.
  • Dorothee Fliess
  • Noach Flug, auch Noah Flug (* 1925 in Lodsch; † 11. August 2011 in Jerusalem) war ein israelischer Ökonom, Diplomat, Holocaust-Aktivist und Präsident des Internationalen Auschwitz-Komitees.
  • Villém Flusser, Philosoph [4]
  • Katharina Focke, geborene Friedlaender (* 8. Oktober 1922 in Bonn) ist eine Politikerin (SPD). Sie war von 1972 bis 1976 Bundesminister für Jugend, Familie und Gesundheit. Sie ist eine Tochter des einstigen „Zeit“-Chefredakteurs und Präsidenten der „Europa-UnionErnst Friedländer und der Ärztin Franziska Schulz.
  • Harrison Ford (* 13. Juli 1942 in Chicago) ist ein Hollywood-Schauspieler (Krieg der Sterne, Indiana Jones I-IV, Blade Runner).
  • Carl Foreman, Schriftsteller [4]
  • Miloš Forman (* 18. Februar 1932 in Tschaslau, Böhmen; eigentlich Jan Tomáš Forman) ist ein US-amerikanischer Regisseur, dessen Arbeiten mit zwei Oscars ausgezeichnet wurden.
  • Lukas Foss, Komponist [4]
  • Virginia Fox (1902-1982) war eine US-amerikanische Schauspielerin, die in vielen Stummfilmen der 1910er und 1920er Jahren spielte. Sie war für mehr als dreißig Jahren verheiratet mit dem Filmproduzenten Darryl F. Zanuck, mit dem sie 3 Kinder hatte, darunter Richard D. Zanuck. Sie war die Tochter des Filmproduzenten William Fox, der 1915 das 20th Century Fox-Unternehmen gründete.
  • Albert Fraenkel, Mediziner [4]
  • Heinrich Fraenkel, Schriftsteller [4]
  • Julia Franck (* 20. Februar 1970 in Ost-Berlin) ist eine deutschsprachige Schriftstellerin. Sie hat noch eine eineiige Zwillingsschwester. Die Eltern sind die Schauspielerin Anna Katharina Franck und der Regisseur Jürgen Sehmisch. Julia Franck ist Enkelin der Bildhauerin Ingeborg Hunzinger und Ururenkelin des Malers Philipp Franck.[76] Julia Franck bekam 2007 für ihren Holocaust-Roman „Die Mittagsfrau” den Deutschen Buchpreis.[77]
  • Anne Frank (1929-1945) geb. Anneliese Marie Frank; war die Protagonistin eines in Tagebuchform festgehaltenen Erinnerung, Gedank und Holocaust- Phantasie. Sie war die Tochter des jüdischen Kaufmanns Otto Frank.
  • Anthony M. Frank, Politiker [4]
  • Bruno Frank, Schriftsteller [4]
  • Joseph Franken, Jurist [4]
  • John Frankenheimer, Regisseur [4]
  • Wolfgang Frankenstein, Graphiker [4]
  • Hans Frankenthal (* 15. Juni 1926 in Schmallenberg; † 22. Dezember 1999 in Dortmund) setzte sich für die Entschädigungszahlungen für Juden ein.
  • Käthe Frankenthal, Politikerin [4]
  • Felix Frankfurter (* 15. November 1882 in Wien; † 22. Februar 1965 in Washington D. C.) war ein jüdischer Anwalt und Richter am obersten Gerichtshof der VSA.
  • Heinrich Frankl (* 14. Februar 1920 in Charlottenbrunn, Schlesien) und Gunnel Frankl, geborene Wahlström (* 20. Oktober 1926 in Stockholm) sind ein Musik-Duo „Hai & Topsy“, sowie Sammler und Editoren jiddischer Lieder. Sie sind Wohnhaft in Schweden.
  • Stephen Frears (* 20. Juni 1941 in Leicester, Großbritannien) ist ein Regisseur und Filmproduzent. Er ist der Sohn einer jüdischen Sozialarbeiterin und eines Physikers. Er erhielt 2011 den Ehrenpreis der Europäischen Filmakademie.
  • Benjamin Freedman (* 1890 in Neu York; † April 1984) war ein einflußreicher jüdischer Bürger New Yorks und ein erfolgreicher Geschäftsmann als auch ein absoluter Kenner der amerikanischen Politik sowie verschiedener jüdischer Organisationen.
  • Naftali Frenkel, Politiker [4]
  • Clement Freud (* 24 April 1924; † 15. April 2009) war Enkel des Pyschoanalytikers Sigmund Freud. Der britische Schriftsteller und Politiker war auch bekannter „Rover 800er“ Besitzer.
  • Lucian Freud (* 8. Dezember 1922 in Berlin; † 20. Juli 2011 in London) war ein Maler und Zeichner im Vereinigten Königreich. Er war ein Enkel des Psychoanalytikers Sigmund Freud und Bruder von Clement Raphael Freud. Lucian Freud wurde vor allem als Kommentator in Funk und Fernsehen bekannt. Außerdem saß er 14 Jahre lang im Parlament des Vereinigten Königreichs.
  • Sigmund Freud (* 6. Mai 1856 in Freiberg (Mähren); † 23. September 1939 in London) war ein Arzt und Tiefenpsychologe, der als Begründer der Psychoanalyse und als Religionskritiker Bekanntheit erlangte. Seine Theorien und Methoden werden noch heute kontrovers diskutiert.
  • Berthold Freudenthal, Jurist [4]
  • Erich Freund, Regisseur [4]
  • Georg Freund, Journalist [4]
  • Otto Freundlich, Maler/ Bildhauer [4]
  • Michail Fridman (* 21. April 1964 in Lemberg, Ukraine) ist ein Oligarch und einer der einflussreichsten Wirtschaftsführer in Rußland.
  • Amelie Fried (* 6. September 1958 in Ulm) jüdische Abstammung väterlicherseits; ist eine deutschsprachige Moderatorin und Schriftstellerin. Ihr Vater war Kurt Fried.
  • Daniel Fried, Politiker [4]
  • Kurt Fried (* 30. März 1906 in Aschersleben; † 22. März 1981 in Ulm) jüdische Abstammung väterlicherseits; war ein deutschsprachiger Publizist, Kunstsammler und Verleger der „Schwäbischen Donau-Zeitung“, heute „Südwest Presse“. Kurt Fried Tochter war Amelie Fried.
  • Oscar Fried, Dirigent [4]
  • Josef Friedjung, Politiker [4]
  • Fritz von Friedlaender-Fuld (* 30. August 1858 in Gleiwitz, Oberschlesien; † 16. Juli 1917 auf Gut Lanke, Mark Brandenburg) war ein Großindustrieller. Er war der Sohn des jüdischen Kaufmanns Emanuel Friedlaender, Inhaber der gleichnamigen Kohlengroßhandlung in Gleiwitz, selbst aber zum Protestantismus konvertiert.
  • Otto Friedlaender (* 1897 in Berlin; † 1954 in Stockholm) war ein Schriftsteller. „Weise von Zion“ nannte der jüdische Publizist Otto Friedlaender sein 1936 in der Prager Emigration erschienenes Werk über Moses, Marx, Spinoza, Einstein, Disraeli und Rathenau. Friedlaender war 1924 Vorsitzender des Sozialistischen Studentenbundes geworden und wirkte von 1926 bis 1932 als Sekretär der Sozialistischen Studenten- Internationale. 1933 ging er nach Prag, 1938 nach Norwegen, 1940 nach Schweden. Von ihm stammen auch „Hammer, Sichel und Mütze“, „Volkscharakter und Umerziehung in Deutschland“ (1947) und die Autobiographie „Zwischen zwei Zeiten“ (1950).[4]
  • Joseph Abraham Friedländer
  • Max Friedländer, Musikwissenschaftler [4]
  • Paul Friedländer (* 29. August 1857 in Königsberg; † 4. September 1923 in Darmstadt) war ein Chemiker.
  • Rebecca Friedländer
  • Saul Friedländer (1932-) geb. Pavel Friedländer; auch geschrieben Saul P. Friedlander, Saul Friedlaender; ist ein israelischer Holocaust-Historiker und Autor. In Frankreich lebte er (ca. 1942) auch unter dem Namen Paul-Henri Ferland.
  • Walter Friedländer, Kunsthistoriker [4]
  • Friedrich Victor Friedländer-Fuld, Industrieller [4]
  • Bärbel Schäfer Friedman (1963-) ist eine deutsche Fernsehmoderatorin und -produzentin. Am 16. Juli 2004 heiratete Bärbel Schäfer Michel Friedman standesamtlich. Danach konvertierte sie zum Judentum. Am 10. September 2004 schloß das Paar die Ehe nach jüdischem Ritus in der Park East Synagoge in der Upper East Side von Manhattan (Neu York Stadt). Das Paar hat zwei gemeinsame Söhne.
Michel Friedman ist bekanntester Vertreter des ZdJ.
  • Milton Friedman (1912-2006) war ein US-amerikanischer Ökonom, der fundamentale Arbeiten auf den Gebieten der Makroökonomie, der Mikroökonomie, der Wirtschaftsgeschichte und der Statistik verfasste. Er erhielt 1976 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften für seine Leistungen auf dem Gebiet der Analyse des Konsums, der Geschichte und der Theorie des Geldes und für seine Demonstration der Komplexität der Stabilitätspolitik.[78]
  • Thomas Friedman, Journalist [4]
  • William F. Friedman, Kryptologe [4]
  • David Frohman, Theatermanager [4]
  • Charles Frohman (* 17. Juni 1860 in Sandusky, Erie County, Ohio; † 7. Mai 1915 im Atlantischen Ozean vor Irland) war ein Theaterdirektor und Produzent.
  • Frieda Fromm-Reichmann, Psychoanalytikerin [4]
  • Julius Fromm, Geburtsname: Israel Fromm (* 4. März 1883 in Konin; † 12. Mai 1945 in London) war ein Gummifabrikant im Deutschen Reich. Er brachte 1916 unter dem Firmennamen Fromms Act das weltweit erste Qualitäts-Kondom ohne störende Naht, genannt Fromms, auf den Markt.
  • Harry Frommermann
  • Martin Frost, Politiker [4]
  • Karl Fruchtmann, Autor/Regisseur [4]
  • David Frum, Politiker [4]
  • Stephen Fry (* 24. August 1957 in Hampstead, London) ist ein Schriftsteller, Drehbuchautor, Schauspieler und Regisseur.
  • Eugen Fuchs, war Vorsitzender beim Central-Verein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens (1917–1919).
  • Gottfried Fuchs, Fußballspieler aus Deutschland.
  • Richard Fuchs, Jurist [4]
  • Walter Fuchs, Diplomat [4]
  • Walter Fuchs, Chemiker aus Deutschland.
  • Myriam Fuks (* 1949 in Tel Aviv, Israel) ist eine jüdische Sängerin. Ihre Mutter gab sich als „Opfer des Holocaust“ aus.
  • Samuel Füller, Regisseur [4]
  • Friedl Fürnberg, Politiker [4]
  • Carl Fürstenberg (* 28. August 1850 in Danzig; † 9. Februar 1933 in Berlin) war ein Bankier.
Modegestalterin Diane von Fürstenberg und Unternehmer Barry Diller.
  • Diane von Fürstenberg, auch Diane von Furstenberg oder Diane Prinzessin zu Fürstenberg, geb. Diane Simone Michelle Halfin (* 31. Dezember 1946 in Brüssel, Belgien) ist eine Modegestalterin. Sie ist seit 2001 mit mit dem Reise-, Weltnetz-Unternehmer Barry Diller verheiratet.
  • Harry Fuld (* 3. Februar 1879 in Frankfurt am Main; † 26. Januar 1932 in Zürich) war ein Industrieller.
  • Leo Fuld (* 29. Oktober 1912 in Rotterdam; † 10. Juni 1997 in Amsterdam; eigentlich Lazarus Fuld) war ein amerikanischer Sänger populärer jiddischer Lieder.
  • Heinrich Hugo Fulda, Politiker [4]

G

Glee (Fernsehserie): Dianna Agron, Jessalyn Gilsig, Lea Michele
  • Naum Gabo, Bildhauer [4]
Péter Gábor (Benjamin Eisenberger)
  • Péter Gábor, geb. Benjamin Eisenberger, bolschewistischer Geheimdienstleiter und Massenmörder, tätig 1945-1956 in Ungarn.
  • Zsa Zsa Gabor aus Ungarn stammende US Schauspielerin und Millionärs-Ehefrau.
  • Georg Gafron (1954-) Journalist, ist Geschäftsführer der Axel Springer Medien Service GmbH, Ex- RIAS, Radiosender Hundert,6, TV.Berlin, B.Z.
  • Charlotte Gainsbourg, eigentlich Charlotte Lucy Ginsburg (* 21. Juli 1971 in London, England) ist eine Schauspielerin und Popsängerin in Frankreich. Sie ist die Tochter des jüdischen Künstlers Serge Gainsbourg, ihre Mutter ist die Schauspielerin und Sängerin Jane Birkin. Aus weiteren Ehen der Mutter kamen die ältere Halbschwester Kate Barry, sowie eine jüngere Halbschwester namens Lou Dillon, die ebenfalls Schauspielerin wurde. Aus Beziehungen des Vaters stammten drei weitere Halbgeschwister (Halbbruder Lulu ist Musiker). Gainsbourg lebt mit dem israelischen Schauspieler und Regisseur Yvan Attal zusammen, mit dem sie drei Kinder hat. Sie ist ein Patenkind von Yul Brynner.
  • Serge Gainsbourg, eigentlich Lucien Ginsburg (* 2. April 1928 in Paris; † 2. März 1991 ebenda) war ein Chansonnier, Filmschauspieler, Komponist und Schriftsteller. Berühmt wurde er 1969 mit seinem und seiner damaligen Lebensgefährtin Jane Birkin „Sex“-Stöhnen auf der Schallplatte „Je t'aime“.
  • Yoel H. Gamzou (1986-) israelisch US-amerikanischer Dirigent, Spezialgebiet Gustav Mahler. Er lebt seit 2007 in Berlin.
  • Salomon Ganzfried
  • Gaon von Wilna
  • John Garfield, Schauspieler [4]
  • Art Garfunkel (* 5. November 1941 in Forest Hills, Queens, Neu York) ist ein US-amerikanischer Sänger und Schauspieler. Zusammen mit seinem Abstammungsgenossen, dem Schlagerkomponisten und -texter Paul Simon, bildete er eines der weltweit erfolgreichsten Pop-Duos.
  • Moses Gaster
Adam Michnik ist Herausgeber der linksliberalen größten Tageszeitung Polens „Gazeta Wyborcza“.
  • Shlomo Gazit, geboren Shlomo Weinstein (* 1926) ist ein ehemaliger Major General der israelischen Armee und ehemaliger Chef des israelischen ,Aman‘- Militärnachrichtendienstes, 1974-1978. Schlomo Gazit spekulierte über den ehemaligen jüdische Geheimdienst- und Spionagechef der DDR, Markus Wolf: „Wäre sein Vater Zionist gewesen und 1933 nach Palästina ausgewandert, wäre Wolf vielleicht eines Tages der Chef des israelischen Geheimdienstes Mossad geworden.“
  • Ilka Gedő
  • Aviv Geffen (‎* 10. Mai 1973 in Ramat Gan) ist ein israelischer Popmusiker. Geffen ist der Sohn des israelischen Dichters Jonatan Geffen und der Neffe des ehemaligen israelischen Generals und Ministers Moshe Dayan.
  • David Geffen (* 21. Februar 1943 in New York, USA) ist ein US-amerikanischer ehemaliger Musikproduzent, derzeit Filmproduzent und Regisseur. 1994 gründete Geffen gemeinsam mit Steven Spielberg und Jeffrey Katzenberg das Filmstudio DreamWorks SKG. Geffen ist Milliardär, sein Vermögen wird 2009 mit 3 Milliarden £ angeben.
  • Abraham Geiger (1810-1874) war ein bedeutender Reformrabbiner in Deutschland und jüdischer Gelehrter. Nach ihm wurde das Rabbinerseminar Abraham-Geiger-Kolleg in Potsdam benannt.
  • Ludwig Geiger
US-Finanzminister Timothy F. Geithner
  • Sam Gejdenson, Politiker [4]
  • José Ber Gelbard, Wirtschaftsmanager [4]
  • Larry Simon Gelbart (1928-2009) war ein US-amerikanischer Regisseur und Drehbuchautor. Für das Drehbuch zum Kino-Erfolg 'Tootsie' wurde Larry Gelbart 1983 für den Oscar nominiert. Neben der Filmkomödie mit einem als Frau verkleideten Dustin Hoffman schrieb Gelbart auch das Drehbuch für die US-Fernsehserie M*A*S*H, eine während des Korea-Kriegs spielende Militärsatire. Dafür wurde er mit einem Emmy ausgezeichnet.[79] Gelbart wurde in Chicago als Sohn jüdischer Einwanderer geboren. Sein Vater, Harry Gelbart war Barbier und verbrachte die Hälfte seiner Kindheit in Lettland, Larrys Mutter war Frieda Stürner, sie stammte aus Dombrowa, Polen.[80]
  • David Hillel Gelernter (* 1955), lehrt Computerwissenschaft an der Yale University und zählt zu den prominentesten Vertretern einer Third Culture um John Brockman und die Edge Foundation. 1993 schickte der technologiefeindliche Unabomber Theodore Kaczynski' Gelernter eine Briefbombe, die ihm den rechten Arm abriss. Gelernter verarbeitete das Erlebte in „Drawing Life – Surviving the Unabomber“ (1997). Das Problemfeld von Kunst und Künstlicher Intelligenz beschäftigte ihn schon in „The Muse in the Machine“ (Computerizing the Poetry of Human Thought, 1994) und „Machine Beauty“ (Elegance and the Heart of Technology, 1998). In Deutschland erscheinen seine Essays regelmäßig in der „FAZ“, wo er im März 2010 sein zweites Weltnetz-Manifest veröffentlichte.[81]
  • Wladimir Gelfand
Zu Weihnachten stellten sie stets einen Baum auf, aber dennoch waren Sarah Michelle Gellars Eltern beide jüdisch
  • Uri Geller‎ (1946-) ist ein israelischer, in Reading (England) lebender Bühnenmagier, der von sich behauptet, übersinnliche Kräfte zu besitzen. Er wurde durch Löffelverbiegereien im TV in der BRD bekannt.
  • Ernest Gellner
  • Salomea Genin (* 1932 Berlin-Wedding) wanderte im Mai 1939 mit ihrer Familie nach Australien aus. Ist Kommunistin und war „Stasi-Spitzel“.
  • Manfred George, eigentlich Manfred Georg Cohn, auch Manfred Georg (* 22. Oktober 1893 in Berlin; † 30. Dezember 1965 in Neu York) war ein Journalist, Publizist und Übersetzer. Von 1939 an bis zu seinem Tode war er Chefredakteur des jüdischen Emigrantenblattes „Aufbau“ in Neu York.
  • Bronisław Geremek, eigentlich Benjamin Lewertow (* 6. März 1932 in Warschau; † 13. Juli 2008 in Lubien bei Neutomischel) war ein Historiker und liberaler Politiker. Er stammte aus einer jüdischen Familie, sein Großvater war Rabbiner. Von 1997 bis 2000 bekleidete er das Amt des Außenministers in Polen.
  • Ernõ Gerõ geborener Singer, zuerst Terrorist im spanischen Bürgerkrieg, dann 1945-1956 in Ungarn hoher bolschewistische Funktionär.
  • Kurt Gerron, Regisseur [4]
  • Daniel Gerson, geboren in Zürich. 1982-1989 Studium der Geschichte und der Germanistik an der Universität Basel; Auslandsemester in Frankreich und den USA. 1990-1991 Redaktor bei der Jüdischen Rundschau in Basel; 1991-1995 Stipendiat am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin; 1996-2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter - und seit 2004 stellv. Leiter - der Dokumentationsstelle Jüdische Zeitgeschichte des Archivs für Zeitgeschichte der ETH Zürich; 2004 Promotion bei Prof. Dr. Wolfgang Benz, Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung; zusammen mit Prof. Dr. Jacques Picard Schweizer Vetreter in der Academic Working Group der Task Force for International Cooperation on Holocaust Education, Remembrance and Research (ITF); Vorstandsmitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Judaistische Forschung (SGJF). Seit November 2007 Leiter des Projektes "Religionswandel und gesellschaftspolitische Orientierungen der Juden in der Schweiz" im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms 58 "Religionsgemeinschaften, Staat und Gesellschaft", in dem erstmals umfassend innerjüdische Entwicklungen seit den 60er Jahren analysiert werden.
  • Chris Gersten, Politiker [4]
  • Cornelia Gerstenmaier, Publizistin [4]
  • Avitall Gerstetter (* 1972 in Berlin) ist die erste jüdische Kantorin in Deutschland.
  • Elfriede Gerstl (1932-2009) war eine Schriftstellerin in Österreich.
  • Jona Gerondi
  • Kurt Gerron, eigentl. Kurt Gerson (* 11. Mai 1897 in Berlin; † 28. Oktober 1944 in Auschwitz) war ein Schauspieler und Regisseur.
  • Gershom ben Judah (* um 960 in Metz; † 1028/1040 in Mainz) war ein jüdischer Talmudgelehrter (Rabbiner) und liturgischer Dichter. Er war einer der einflussreichsten Gelehrten seiner Zeit.
  • Alik Gershon (* 3. Juni 1980 in Dnipropetrowsk) ist ein israelischer Schachspieler. Am 21. Oktober 2010 erspielte sich Gershon einen Eintrag ins „Guinness-Buch der Rekorde“. Er bestritt 523 Partien im Simultanschach, von denen er 86 Prozent gewinnen konnte, da kaum einer der Gegenspieler die Regeln kannte.[82]
  • Levi ben Gershon (* 1288 in Bagnols-sur-Cèze (Südfrankreich); † 20. April (?) 1344 in Perpignan(?)) war ein Mathematiker, Philosoph, Astronom und Talmud-Gelehrter.
  • Estelle Getty (1923-2008) geb. Estelle Scher; war eine US-amerikanische Schauspielerin. Estelle Scher war die Tochter der polnisch-jüdischen Einwanderer Sarah und Charles Scher. Ihr Vater eröffnete ein Glaswarengeschäft, das schließlich von Arthur Gettleman übernommen wurde. 1947 heiratete sie Gettleman, von dessen Nachnamen sie ihren Künstlernamen ableitete. International bekannt wurde sie durch ihre Rolle als Sophia Petrillo in der US-Fernsehserie "Golden Girls" (ein Vorläufer von "Sex and the City"), die von 1985 bis 1992 in den USA gedreht und danach weltweit ausgestrahlt wurde. Hierin spielte sie die stets sarkastische, humorvolle und lebenserfahrene Seniorin einer Vier-Frauen-WG, für die sie 1986 mit einem „Golden Globe” und 1988 mit einem „Emmy Award” ausgezeichnet wurde. Auch in der Nachfolgeserie „Golden Palace”, welche von 1992 bis 1993 gedreht und gesendet wurde, trat sie in der Rolle der Sophia auf.
  • Stan Getz, Saxophonist [4]
  • Josef Gielen (* 20. Dezember 1890 in Köln; † 19. Oktober 1968 in Wien) war ein Schauspieler, Regisseur und Direktor des Wiener Burgtheaters.[4]
  • Michael Gielen (* 20. Juli 1927 in Dresden) ist ein Dirigent und Komponist.
  • Felix Gilbert, Historiker [4]
  • Benjamin Gilman, Politiker [4]
  • Jessalyn Gilsig (* 26. Mai 1971 in Montreal) ist eine kanadische Schauspielerin.
  • Ernst Ginsberg, Regisseur [4]
  • Douglas Ginsburg, Jurist [4]
  • Ruth Bader Ginsburg (* 15. März 1933 in Neu York) ist eine VS-amerikanische Juristin und seit 1993 beisitzende Richterin (Associate Justice) am Obersten Gerichtshof (Supreme Court) der Vereinigten Staaten. Ihr Mann, der jüdische Steuerfachanwalt Martin David Ginsburg, wirkt als enger Berater des texanischen Milliardärs Ross Perot, der 1992 als US-Präsidentschaftskandidat auftrat.
  • Moissei Jakowlewitsch Ginsburg (1892-1946) gehörte zu Stalins Chefarchitekten. Man nennt ihn einen „führenden Vertreter des Konstruktivismus“. Ab 1928 wirkte er als Chef von Stalins „Stroikom“, der „Sektion Typisierung beim Komitee für Bauwesen der Russischen Sowjetrepublik“. Ab 1930 war Ginsburg der führende Stadtbaumeister von Moskau. 1935 übernahm er die Leitung der Errichtung von Repräsentationsbauten auf der Krim.[4]
  • Witali Lasarewitsch Ginsburg (1916-2009) war ein Physiker. Er galt als einer der bedeutendsten Naturwissenschaftler in der Geschichte der Sowjetunion. Ginsburg erhielt 2003 für seine Grundlagenforschung über Supraleiter zusammen mit Anthony Leggett und Alexei Abrikosow den Nobelpreis für Physik. 1942 wurde er Leiter der theoretischen Abteilung des physikalischen Instituts der Akademie der Wissenschaften der Sowjetunion in Moskau. Seine Karriere als Wissenschaftler endete fast im Jahr 1944, als seine damalige Ehefrau wegen eines angeblich geplanten Mordanschlags auf Stalin interniert und erst 1945 unter starken Auflagen wieder freigelassen wurde. Sein Schicksal wendete sich jedoch erst nach dem Tod Stalins, als er Mitglied der Akademie der Wissenschaft wurde und seine Frau aus dem Exil in Gorki nach Moskau zurückkehren konnte.[84] Mit seinem (ebenfalls aus jüdischer Familie stammenden) Kollegen Lew Dawidowitsch Landau entwickelte er die Ginsburg-Landau-These über die Supraleitung, die von Lew Petrowitsch Gorkow weitergeführt wurde und – nach den Anfangsbuchstaben der Wissenschaftler – „GLAG-Theorie“ genannt wird. Später arbeitete Ginzburg mit dem späteren bekannten Dissidenten Andrei Sacharow an der Entwicklung der sowjetischen Wasserstoffbombe. Vitaly Ginzburg war Sohn des Ingenieurs Lasar Jefimowitsch Ginsburg (1863–1942) und der Ärztin Awgusta Weniaminowna Wildauer-Ginsburg (1886–1920).
  • Esti Ginzburg (1990-) Rechtschreibvarianten Ginsberg, Ginsborg; ist eine israelisches Modell.
  • Natalia Ginzburg, Schriftstellerin [4]
  • Curt Glaser (* 29. Mai 1879 in Leipzig; † 23. November 1943 in Lake Placid, Neu York) war ein Arzt, Kunsthistoriker, Kunstkritiker und Sammler.
  • Donald A. Glaser (* 21. September 1926 in Cleveland, Ohio) ist ein US-amerikanischer Physiker, Molekularbiologe, Neurobiologe und Nobelpreisträger.
  • Fritz Glaser, war ein jüdischen Kunstsammler aus Dresden. 2009 war bekanntgeworden, daß dessen Erbin Ute Glaser ein Ölgemälde des Malers Otto Dix aus dem Jahr 1920 einforderte, das die Stadt Freiburg 1959 ersteigert hatte und eine Million Euro Entschädigung an eine Erbin zahlen wollte, damit das Bild weiter im Museum für „Neue Kunst” hängen bleiben darf. Das Werk mit dem Titel „Max John” gehörte früher Fritz Glaser. Laut seinen Erben hatte er es im Zweiten Weltkrieg unter Zwang verkaufen müssen.[85]
  • Paul Michael Glaser, Schauspieler [4]
  • Niko von Glasow (1960-) geb. Niko Brücher; ist ein deutschsprachiger Filmproduzent und Regisseur.[86] Am 7. November 2007 strahlte der WDR in der Reihe Menschen hautnah seinen autobiographischen Dokumentarfilm Schau mich an[87] aus, in dem von Glasow sein Leben als Contergangeschädigter aufarbeitet.[88] Für das Film-Projekt (und Buch) NoBody's Perfect: „Auf der Suche nach zwölf durch Contergan geschädigte Menschen, die bereit sind, sich nackt fotografieren zu lassen”;[89] wo es darum ging auch einen Kalender mit Aktaufnahmen Contergangeschädigter zu vermarkten, erhielt Niko von Glasow den Deutschen Filmpreis 2009.
  • Dan Glickman, Politiker [4]
  • Sol Sheldon Glueck, Kriminologe [4]
  • Anselm Glücksmann, Publizist/Funktionär [4]
  • Michail Gnessin, Komponist [4]
  • Uri Nissan Gnessin
  • Paulette Goddard (* 3. Juni 1910 in Whitestone Landing, New York; † 23. April 1990 in Ronco, Schweiz; gebürtig Pauline Marion Levy) war eine Schauspielerin. Sie war von 1936 bis 1942 mit dem jüdischen Schauspieler Charlie Chaplin verheiratet.
  • Adrienne Goehler (* 13. Oktober 1955 in Lahr im Schwarzwald) ist diplomierte Psychologin, ehemalige Präsidentin der Hochschule für bildende Künste in Hamburg und war Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Berlin. Sie lebt und arbeitet als Publizistin und Kuratorin in Berlin.
  • Shlomo Dov Goitein
  • Dore Gold (* 1953), Diplomat, war ehemaliger israelische Boschafter in Washington, USA.
  • Harry Gold (* 12. Dezember 1910 in Philadelphia, Pennsylvania; † 28. August 1972) war ein US-amerikanischer Chemielaborant und wurde wegen seiner Kuriertätigkeit für die Sowjetunion, bei der er unter anderem Informationen über das amerikanisch-britisch-kanadische Atomprogramm (Manhattan-Projekt) weitergab, zu 30 Jahren Haft verurteilt.
  • Jack Gold, Regisseur [4]
  • Wenzel Goldbaum, Jurist [4]
  • Adam Goldberg (1970-) ist ein US-amerikanischer Schauspieler (Der Soldat James Ryan), der meistens stereotypische jüdische Personen darstellt.
  • Arthur Joseph Goldberg (* 8. August 1908 in Chicago, Illinois; † 19. Januar 1990 in Washington D.C.) war ein US-amerikanischer Politiker, Jurist und Diplomat. Als aktiver Zionist war Goldberg in den 1960er Jahren Vorsitzender des höchsten Gremiums des Jewish Theological Seminary, des Zentrums der amerikanischen Judaistik. 1969/70 fungierte er als Präsident des American Jewish Committee, seither war er Ehrenpräsident der Organisation.
David Ehrenstein und Jeff Goldblum (Die Fliege)
  • Jeffrey Lynn Goldblum (1952-) ist ein US-amerikanischer Schauspieler (Die Fliege, Jurassic Park).
  • Boris Goldenberg, Journalist [4]
  • Nora Goldenbogen, Vorsitzende der jüdischen Gemeinde in Dresden.
  • Daniel Goldhagen (1959-) ist ein US-amerikanischer Soziologe und Politikwissenschaftler. Bekannt wurde er durch sein Buch Hitlers willige Vollstrecker, in dem er die Deutschen pauschal zu Verbrechern erklärte. Mit dem Buch konnte er einen kommerziellen Erfolg feiern, von der Fachwelt der Historiker werden seine Methoden und Theorien allerdings abgelehnt.
  • Daniel Saul Goldin, Wirtschaftsmanager [4]
  • Sidney Goldin, Regisseur [4]
  • Erwin Goldmann (1891-1981) war als Fabrikantensohn und Sproß einer seit 500 Jahren in Deutschland ansässigen jüdischen Familie geboren, ließ sich taufen, schloß sich – glühend deutsch-national gesinnt – Burschen- und Turnerschaft an. Er diente im Ersten Weltkrieg als hochdekorierter und mehrfach verwundeter Freiwilliger an der Front, kämpfte nach 1918 als Mitglied der Einwohnerwehren gegen die Kommunisten und praktizierte dann als Doktor der Zahnmedizin in Stuttgart.
  • Robert B. Goldmann (* 1. Mai 1921 in Reinheim (Odenwald)) ist ein amerikanischer Journalist und Publizist. Er war lange Zeit auch leitender Mitarbeiter gemeinnütziger Stiftungen und Organisationen. War für das American Jewish Committee tätig und trat 1980 in den Dienst der Anti-Defamation League, deren Europa-Büro in Paris er mehrere Jahre lang leitete. Goldmann lebt heute in Neu York Stadt. Er ist der Sohn von Jacob Goldmann.
  • William Goldmann, Schriftsteller [4]
  • Kurt Goldmark, Komponist [4]
  • Rudolf Goldscheid, Soziologe [4]
  • Pinchas Goldschmidt, Rabbiner in Moskau, sagte auf der Rabbiner-Konferenz 2012 zum Kölner Beschneidungsurteil – Zitat: „Es handelt sich um den vielleicht gravierendsten Angriff auf jüdisches Leben in Europa nach dem Holocaust.“[90]
  • Victor Moritz Goldschmidt
  • Benedikt Goldschmidt
  • Berthold Goldschmidt (* 18. Januar 1903 in Hamburg; † 17. Oktober 1996 in London) war ein Komponist und Dirigent. Als Komponist machte er erstmals auf sich aufmerksam, als er mit einer Passacaglia für Orchester 1925 den Mendelssohn-Preis gewann.
  • Georges-Arthur Goldschmidt, Schriftsteller [4]
  • Hans Goldschmidt, Chemiker [4]
  • Harry Goldschmidt (* 17. Juni 1910 in Basel; † 19. November 1986 in Dresden) war ein Musikwissenschaftler und zeitlebens überzeugter Kommunist, der 1949 von der Schweiz in die DDR übersiedelte, und dort stets im Sinn des Regimes forschte und agierte.
  • Hermann Mayer Salomon Goldschmidt
  • Hesse Goldschmidt
  • Jakob Goldschmidt (* 31. Dezember 1882 in Eldagsen; † 23. September 1955 in Neu York) war ein Bankier.
  • Lazarus Goldschmidt
  • Simon Goldschmidt
  • Victor Mordechai Goldschmidt
  • Maximilian von Goldschmidt-Rothschild
  • Clifford Henry Goldsmith, Wirtschaftsmanager [4]
  • Adam Goldstein (1973-2009) war ein US-amerikanischer Musik-Unterhalter alias DJ AM. Adam Michael Goldstein legte bei den exklusivsten Veranstaltungen der Hollywoodstars Platten auf und pflegte einen glamourösen Lebensstil. Er hatte offen über seine Abhängigkeit von Crack-Kokain, Ecstasy und anderen Drogen gesprochen, aber zugleich erklärt, seit Jahren davon losgekommen zu sein. Bis 2006 war Goldstein mit Nicole Richie, der Tochter von Lionel Richie, verlobt gewesen. Bis März 2007 hatte Goldstein eine kurzzeitige Beziehung mit der US-amerikanischen Pop-Sängerin und Schauspielerin Mandy Moore. Im Oktober 2009 sollte seine Reality-Show im Musikfernsehsender MTV starten, «Gone Too Far». Darin sollte es auch um Drogenmißbrauch und dessen Bekämpfung gehen. Er verstarb zuvor in New York mutmaßlich an seinen Drogenkonsum.[91][92]
  • Baruch Goldstein (* 9. Dezember 1956 in Brooklyn, Neu York; † 25. Februar 1994 in Hebron) war ein Offizier der israelischen Armee und Extremist. Er verübte 1994 in Palästina ein Blutbad an betende Moslems.
  • Bernard Goldstein
  • Heinrich Goldstein
  • Julius Goldstein
  • Martin Goldstein (* 1927 in Bielefeld) ist Arzt, Psychotherapeut und evangelischer Religionslehrer. Er schrieb unter den Pseudonymen Dr. Jochen Sommer sowie Dr. Alexander Korff von 1969 bis 1984 in der BRD Jugendzeitschrift „Bravo“ in der Rubrik „Was Dich bewegt“ und antwortete als Dr. Sommer die angeblichen Fragen jugendlicher Lesern zu Sexualität und Liebe.
  • Michael Goldstein, Komponist [4]
  • Moritz Goldstein, Schriftsteller [4]
  • Saul Goldstein, US-amerikanischer Immobilien-Investor und -Manager, bekannt auch durch Geschäftstätigkeiten in Deutschland. Sein in Jersey ansässiges, im Juli 2007 gegründetes Activum SG Capital Management Unternehmen, hat in Berlin mehrere Büro- und Einzelhandelskomplexe erworben. Das Bürogebäude befindet sich im Stadtteil Prenzlauer Berg, es wurde aus ein insolvenzgegangenen Unternehmen heraus erworben. Die Activum SG Gruppe wird von Saul Goldstein geleitet, der zuvor für Cerberus-Fonds tätig war. Goldstein verantwortete dort den Erwerb und das Management von europäischen Immobilien und Immobilienfirmen im Volumen von insgesamt fünf Milliarden Euro. Goldstein zum deutschen Immobilienmarkt: „Wir glauben, daß Deutschland einer der wenigen Investmentmärkte für Immobilien ist, die attraktive Renditen bieten. Da die Mietpreise für gewerbliche Immobilien lange Zeit niedrig waren und jetzt wieder verstärkt unter Druck stehen, können Objekte zu attraktiven Preisen erworben werden. Wir halten permanent Ausschau nach guten Kaufgelegenheiten.” [93] Saul Goldstein ist auch mit am Real Estate Geschäft beteiligt.[94]
  • Theodor Goldstein
  • Richard Goldstone (* 26. Oktober 1938) ist ein Jurist, Völkerrechtler und ehemaliger UN-Chefankläger aus Südafrika. 2009 wurde Goldstone von der UN-Menschenrechtskommission beauftragt, mögliche Menschenrechtsverbrechen während der israelischen Militäroperation Gegossenes Blei im Gazastreifen aufzudecken.
  • Ignaz Goldziher
  • Daniel Goleman (* 1946 in Stockton, Kalifornien, USA) ist ein amerikanischer Psychologe, der als Wissenschaftsjournalist bekannt wurde. 1994 gründete er zusammen mit Eileen Rockefeller Growald die Organisation CASEL.
  • Hermann Gollancz
  • Victor Gollancz
  • Samuel Gompers (* 27. Januar 1850 in London; † 13. Dezember 1924 in San Antonio, Texas) war ein amerikanischer Gewerkschaftsführer.
  • Arthur Lehman Goodhart, Jurist [4]
  • Al Goodman (* 12. August 1890 in Nikopol, Rußland; † 10. Januar 1972 in Neu York Stadt, Neu York) war ein Dirigent, Komponist, musikalischer Leiter und Pianist.
  • Benny Goodman (* 30. Mai 1909 in Chicago, Illinois; † 13. Juni 1986 in Neu York) war ein amerikanischer Jazzmusiker (Klarinettist) und „Bandleader“. Er wird als „König des Swing“ bezeichnet.
  • Leo M. Goodman, Jurist
  • Arie Goral-Sternheim, auch Arie Goral; geb. Walter Lovis Sternheim (* 16. Oktober 1909 in Rheda (Westfalen); † 23. April 1996 in Hamburg) war ein Schriftsteller, Maler und Publizist.
  • Aharon David Gordon (1856–1922) zionistischer Schriftsteller und Philosoph, Ideologe der „hebräischen Arbeit“.
  • Jehuda Leib Gordon (* 7. Dezember 1830 in Wilna; † 16. Dezember 1892 in Sankt Petersburg) war einer der bedeutendsten hebräischen Dichter des 19. Jahrhunderts und ein überzeugter Vertreter der Haskala.
  • Joseph Gordon-Levitt (* 17. Februar 1981 in Los Angales) ist ein Schauspieler und bekannt aus „(500) Days of Summer“ (2009) und „Inception“ (2010).
  • Noah Gordon (* 11. November 1926 in Worcester/Massachusetts) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller. Sein Vorname wurde nach seinem Großvater Noah Melnikoff gewählt.[4]
  • Kenneth Gorelick, Künstlername Kenny G (* 5. Juni 1956 in Seattle) ist ein US-amerikanischer Sopransaxophonist.
  • Friedrich Naumowitsch Gorenstein
  • Leonid Gosman (* 13. Juli 1950 in Leningrad) ist ein Oppositionspolitiker in Rußland und Co-Vorsitzender der Partei „Rechte Sache“.
  • Léopold Gottlieb
  • Maurycy Gottlieb
  • Sophia Goudstikker
  • Harold Gould, gebürtig: Harold V. Goldstein (* 10. Dezember 1923 in Schenectady, Neu York; † 11. September 2010 in Woodland Hills, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Obwohl er erst spät zum Schauspielerberuf kam, konnte er am Ende auf so viele Engagements zurückblicken wie kaum ein anderer.[95] Gould arbeitete zunächst als Lehrer für Darstellendes Spiel, bevor er sich ganz der Schauspielerei widmete. Bekanntheit erlangte er mit Auftritten in Fernseh-Filmen, in denen er Gentlemen spielte, die auf der Suche nach der Frau ihres Lebens sind. Gould übernahm Rollen in Serien wie „Golden Girls“ und „Columbo“ und trat daneben viel auf den Bühnen des Neu Yorker Broadways auf. In dem Oscar-prämierten Film „Der Clou“ von 1973 spielte er einen Betrüger.
  • Willis Gradison, Politiker [4]
  • Heinrich Graetz (* 31. Oktober 1817 in Xions, Provinz Posen; † 7. September 1891 in München) war ein Historiker, dessen „Geschichte der Juden von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart“ ein Standardwerk der Geschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts und eine der wirkmächtigsten Gesamtdarstellungen der jüdischen Geschichte überhaupt darstellt.
  • Robert Graetz, Kunstsammler.[96]
  • Adam M. Green (* 28. Mai 1981 in Mt. Kisco, New York) ist ein US-amerikanischer Sänger und Liederschreiber. Er ist Mitglied der Rock-Gruppe The Moldy Peaches und startete 2002 zusätzlich seine Solokarriere. In den USA hat keines seiner Alben in die Hitparaden geschafft.[97] „Nachdem er in den USA vergeblich auf einen Erfolg als Solo-Künstler gewartet hatte, verordneten ihm amerikanische Szene-Kenner den Karrierestart in der Bundesrepublik.“ Im Januar 2005 erschien sein drittes Soloalbum Gemstones, welches in der Bundesrepublik Deutschland schnell in die Charts kam und Green Auftritte bei Harald Schmidt sowie TV total ermöglichte. Seine Musik gilt als beeinflusst von Bob Dylan, Lou Reed, Scott Walker und Leonard Cohen. 2005 wurde Greens Gedichtband Magazine beim Suhrkamp Verlag veröffentlicht. Im März 2009 wurde das Paul Auster Stück Timbuktu im Zimmertheater Tübingen uraufgeführt. Adam Green hat für das Stück die Lieder komponiert.[98] Greens Urgroßmutter Felice Bauer war die Verlobte von Franz Kafka.
  • David R. Greenbaum (* 1952) ist ein US-amerikanischer Investor. Er ist Präsident des Neu York Stadt „Office Division“ seit April 1997 (Datum der Akquisition); Präsident der „Mendik Realty“ (dem Vorläufer des New York Office Division) von 1990 bis April 1997,[99] sowie stellvertretender Vorsitzender der „Citizens Budget Commission“. David Greenbaum will (2010) ein Hochaus in direkter Nähe zum „Empire State Building“ errichten lassen. Es soll nur zehn Meter niedriger werden als das berühmte Gebäude - und das ärgert dessen Eigentümer Anthony Malkin. [100]
  • Robert Greene (* 14. Mai 1959 in Los Angeles, VSA) ist ein Journalist und Schriftsteller.
  • David Greenglass (* 2. März 1922 in Neu York) war ein US-Atomspion für die Sowjetunion. Er wurde von seiner Frau Ruth Greenglass (geb. Printz) auf Betreiben seiner Schwester Ethel Rosenberg und seines Schwagers Julius Rosenberg für die sowjetische Spionage angeworben. Das Ehepaar Rosenberg wurde am 19. Juni 1953 wegen Atom-Spionage für die Sowjetunion im Staatsgefängnis „Sing Sing“ in New York auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet.
  • Bud Greenspan (* 18. September 1926 in Neu York; † 25. Dezember 2010 ebenda) war ein Filmregisseur, Autor, Produzent und vor allem für seine Sport-Dokumentationen bekannt.
  • Jeremy Greenstock, Politiker [4]
  • Ellie Greenwich (1940-2009) war eine US-amerikanische Musik-Produzentin und Sängerin. Sie arbeitete mit Künstlern wie Frank Sinatra und Ella Fitzgerald sowie dem Produzenten Phil Spector zusammen.
  • Arye Gross (* 17. März 1960 in Los Angeles, Kalifornien) ist ein VS-amerikanischer Schauspieler (Big City Blues, Big Eden, Nur noch 60 Sekunden, Minority Report).
  • Bertram Myron Gross (* 1912; † 1997) war ein VS-amerikanischer Sozialwissenschaftler und Systemtheoretiker. Als Mitarbeiter des US-Senates war er 1946 maßgeblich an der Ausarbeitung des Employment Act beteiligt. Er war der Vater des Physik-Nobelpreisträgers David Gross.
  • David Jonathan Gross (* 19. Februar 1941 in Washington D. C.) ist ein VS-amerikanischer Physiker und Träger des Nobelpreises für Physik 2004.
  • Jan Tomasz Gross (* 1. August 1947 in Warschau) ist ein VS-amerikanischer Historiker, Autor und Soziologe.
  • David Grossman (* 25. Januar 1954 in Jerusalem) ist ein israelischer Schriftsteller und Journalist.
  • Stephan Großmann, Publizist [4]
  • Wassilij Grossmann (* 12. Dezember 1905 in Berdytschiw, Ukraine; † 14. September 1964 in Moskau) war ein Schriftsteller und Propagandist Stalins.
  • Paul Grosz (* 18. Juli 1925 in Wien; † 29. August 2009 ebenda) war langjähriger Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Wien.
  • Fritz Grünbaum, Schriftsteller [4]
  • Fritz Grünbaum, auch: Fritz Gruenbaum, eigentlich Franz Friedrich Grünbaum (* 7. April 1880 in Brünn, Mähren; † 14. Januar 1941 in Dachau) war ein Kabarettist, Operetten- und Schlagerautor, Regisseur, Schauspieler und Conférencier.
  • Durs Grünbein (* 9. Oktober 1962 in Dresden) ist ein Lyriker, Essayist und Übersetzer.
  • Sachar Grünberg, Schriftsteller [4]
  • Ernst Grumbach, Philologe [4]
  • Lea Grundig (1906-1977) geb. Lea Langer; war eine deutschsprachige Malerin und Grafikerin. Sie wurde 1926 Mitglied der KPD, ab 1964 war sie Mitglied des Zentralkomitee der SED.[101]
  • Dov Gruner (1912–1947) hingerichteter zionistischer Untergrundkämpfer.
  • Fritz Grunsfeld, Jurist [4]
  • Clara Grunwald (* 11. Juni 1877 in Rheydt; † April 1943 in Auschwitz-Birkenau) war eine Lehrerin und Protagonistin der Montessori-Pädagogik.
  • Denis Guedj (* 1940 in Sétif, Algerien; † 24. April 2010, Frankreich) war ein Mathematiker und Schriftsteller. Er schrieb zahlreiche Essays und Romane, in denen er den Leser auf spielerische und unterhaltsame Weise in die Welt der Zahlen sowie in das Leben großer Wissenschaftler entführte. Von Guedj erschienen auf Deutsch unter anderen die Bücher „Die Geburt des Meters“, „Das Theorem des Papageis“ und „Der Schirmbambus“.[102]
  • Moritz Güdemann (* 19. Februar 1835 in Hildesheim; † 5. August 1918 in Baden bei Wien) war ein jüdischer Gelehrter, Verfasser zahlreicher wissenschaftlicher Arbeiten und langjähriger Rabbiner in Wien. Er war Mitbegründer der „Oesterreichisch-Israelitischen Union“ und der „Israelitisch-Theologischen Lehranstalt“. Als sein bedeutendstes Werk gilt seine „Geschichte des Erziehungswesens und der Cultur der abendländischen Juden während des Mittelalters und der neueren Zeit“.
  • Kurt Guggenheim (1896–1983) Schweiz; Schriftsteller
  • Paul Guggenheim, Jurist [4]
  • Willy Guggenheim, genannt Varlin (1900–1977) Schweiz; Maler
  • Emil Guggenheimer, Industrieller [4]
  • Emil Gumbel, Mathematiker/Publizist [4]
  • Ludwig Gumplowicz (1838-1909) polnisch Ludwik Gumplowicz; war polnisch-jüdischer Jurist und Professor auf einer Lehrkanzel für Staats- und Verwaltungsrecht an der Universität Graz. Er ist einer der Gründungsväter der europäischen Soziologie.
  • Batya Gur, Schriftstellerin [4]
  • Waldemar Gurian, Politologe [4]
  • Arcadius Gurland, Politologe [4]
  • Wladimir Gussinski (* 6. Oktober 1952 in Moskau) war einer der wenigen Oligarchen, die nicht aus der ehemaligen sowjetischen Führungsschicht stammen. Er gründete Firmen in verschiedenen Branchen, seine Bank stieg zu einer der größten Finanzinstitutionen Rußlands auf und baute sich eines der mächtigsten Medienimperien auf. Als er Wladimir Putin zu mächtig wurde, flüchtete Gussinski nach Israel.
  • Lars Gustafsson (1936-) ist ein schwedischer Schriftsteller. Er lebte ab 1972 zwei Jahre in West-Berlin. 1981 konvertierte Gustafsson zum Judentum. 1983 bis 2006 war er Professor für Germanistische Studien und Philosophie an der University of Texas in Austin/Texas. Seit Mai 2006 lebt er in Södermalm, Stockholm. Das Goethe-Institut hatte am 28. August 2009 in Weimar, Gustafsson mit der Goethe-Medaille 2009 geehrt.[103]
  • Michael Guttmann (1872-1942) auch Mihály Guttmann; war jüdischer Gelehrter und Rabbiner.
  • Robert Guttmann (* 1939; † 2009) war Jurist, Geschäftsmann und Journalist. Der promovierte Jurist wurde 1972 Vorstandsmitglied der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und gehörte seit 1988 dem Zentralrat der Juden in Deutschland an, dessen stellvertretender Vorsitzender er von 1991 bis 1993 war.[106] Seit 1996 wirkte er zudem als Bundesvorsitzender der Zionistischen Organisation Deutschlands (ZOD). Guttmann gehörte dem Hörfunkrat des Deutschlandradios seit dessen Gründung im Jahre 1994 an, wurde 1997 dessen stellvertretender Vorsitzender und leitete ihn seit 2006.
  • Jake Gyllenhaal (* 19. Dezember 1980 in Los Angeles, als Jacob Benjamin Gyllenhaal) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Er ist Sohn des Regisseurs Stephen Gyllenhaal und der jüdischen Produzentin/Autorin Naomi Foner. Jake ist der jüngere Bruder von Maggie Gyllenhaal, die ebenfalls Schauspielerin ist.
  • Maggie Gyllenhaal (* 16. November 1977 in Neu York Stadt) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Sie ist die Tochter des Regisseurs Stephen Gyllenhaal sowie der Produzentin und Autorin Naomi Foner. Ihr Bruder ist der Schauspieler Jake Gyllenhaal. Die väterliche Familie ist schwedischer Herkunft und gehört zum alten Adel Schwedens (Nobilitierung 1652). Ihre mütterliche Familie ist russisch-jüdischer Herkunft. Gyllenhaal ist seit 2009 mit dem Schauspieler Peter Sarsgaard verheiratet, den sie 2003 bei den Dreharbeiten zum bisher unveröffentlichten Low-Budget-Film In God’s Hands kennenlernte. Am 3. Oktober 2006 kam die gemeinsame Tochter zur Welt. 2008 spielte sie in der Batman-Fortsetzung The Dark Knight die Rolle der Staatsanwältin Rachel Dawes.
  • Naomi Foner Gyllenhaal (* 15. März 1946, als Naomi Achs) ist eine US-amerikanische Drehbuchautorin. Sie ist die Mutter von Jake Gyllenhaal und Maggie Gyllenhaal.
  • Gabriele Gysi (* 11. Juli 1946 in Berlin) ist eine Schauspielerin und Regisseurin. Sie ist Tochter des Politikers Klaus Gysi und die ältere Schwester des Linkspartei-Politikers und Anwalts Gregor Gysi.
  • Irene Gysi, geborene Lessing (* 1912 in St. Petersburg; † 2007) war eine hochrangige DDR Staatsfunktionärin. Sie war in der DDR zunächst Verlagsleiterin, dann Leiterin der Hauptverwaltung Internationale Beziehungen im DDR-Kulturministerium (1956-1977) sowie ab 1978 bis zu ihrem Ruhestand 1988 Direktorin des DDR-Zentrums des Internationalen Theaterinstituts (ITI) der UNESCO. Irene Gysi war die erste Frau von Klaus Gysi, dem ebenfalls herkunftsjüdischen DDR-Minister bzw. - Staatssekretär unter Ulbricht und Honecker, und Mutter von Gregor Gysi, dem langjährigen Wortführer der SED-Nachfolgepartei PDSLinkspartei.

H

  • Jakob de Haan, Schriftsteller [4]
Haaretz ist eine israelische Tageszeitung.
  • Annemarie Haase, Schauspielerin [4]
  • Hugo Haase (* 29. September 1863 in Allenstein, Ostpreußen; † 7. November 1919 in Berlin) war ein Politiker der SPD und nach der Novemberrevolte 1918 für zwei Monate stellvertretender Reichskanzler. Von 1897 bis 1907 und von 1912 bis 1918 saß Haase im Reichstag, von 1911 bis 1916 stand er gemeinsam mit Friedrich Ebert der SPD im Reich vor.
  • Hans Habe, eigentlich János Békessy (* 12. Februar 1911 in Budapest; † 29. September 1977 in Tessin) war ein Journalist, Schriftsteller und Drehbuchautor. Als Schriftsteller benutzte er die Pseudonyme Antonio Corte, Frank Richard, Frederick Gert, John Richler und Hans Wolfgang.
  • Fritz Haber (* 9. Dezember 1868 in Breslau; † 29. Januar 1934 in Basel) war ein Chemiker in Deutschland. Haber erhielt 1918 den Nobelpreis für Chemie „für die Synthese von Ammoniak aus dessen Elementen“.
  • Hans Hagen (1922-1992) auch Hans Oliva, John Ryder; Vater von Nina Hagen; Journalist, Schriftsteller, Drehbuchautor.
Nina Hagen und Cosma Shiva Hagen.
  • Nina Hagen (1955-) Sängerin, Schauspielerin; ist die Tochter von Hans Hagen, Ziehvater war Wolf Biermann. Tochter von Nina Hagen ist die Schauspielerin Cosma Shiva Hagen (1981-).
  • Achad Ha'am (* 18. August 1856 in Skwyra bei Kiew, Ukraine; † 2. Januar 1927 in Tel Aviv) geb. als Ascher Ginsberg; war ein zionistischer Aktivist, Hauptvertreter und „Erfinder” des später so genannten Kultur-Zionismus, der Lehre vom „geistiges Zentrum” (hebräisch merkas ruchani) in Palästina.
  • Georg Haberland, Unternehmer [4]
  • Shane Haboucha (1990–) US-amerikanischer Schauspieler (Desperation, Stacy's Mom).
  • Albert Hagelin, Politiker [4]
  • Albert Ludwig Hahn, Bankier [4]
  • Corey Haim (* 23. Dezember 1971 in Toronto, Ontario; † 10. März 2010 in Los Angeles, Kalifornien) war ein Schauspieler. Nach Auftritten in Werbesendungen, als Kinderstar in der Fernsehserie The Edison Twins, in Filmkoödien wie "Daddy's Cadillac" und in dem Vampirfilm "Lost Boys" galt er in den 1980-er Jahren als „Teenie“-Star. Doch schon im folgenden Jahrzent hatte er nur noch wenige Rollen. Über lange Zeit hinweg kämpfte er gegen seine Drogensucht an. Den frühen Karriereknick verwand er nie ganz. Er wolle der Mann sein, den die Leute als Beispiel nennen, wenn sie über „Comebacks“ reden, sagte er noch 2003 in einem Interview.
  • Alexander Haindorf
  • Albert Hakim (1936–2003), jüdischer Geschäftsmann im Iran, der auch Verbindungen zur „Geheimen Gruppe“ von Theodore Shackley hatte.
  • Isaak Hakohen Halberstadt
  • David Halberstam, Schriftsteller [4]
  • Élie Halfon-Halévy (* 1760 Fürth, Bayern; † 5. November 1826 in Paris) war ein Dichter und Autor in Frankreich. Er ist der Vater von Fromental und Léon Halévy.
  • Jacques Fromental Halévy, eigentlich Elias Lévy (* 27. Mai 1799 in Paris; † 17. März 1862 in Nizza) war ein Komponist und Musikpädagoge in Frankreich. Bekannt wurde er weithin durch seine Oper La Juive („Die Jüdin“). Unter dem sowjetischen Diktator Josef Stalin wurde die „Die Jüdin“ in Russland verboten.[107]
  • Léon Halévy (* 14. Januar 1802 in Paris; † 3. September 1883 in St-Germain-en-Laye) war ein Schriftsteller in Frankreich. Sein Sohn Ludovic Halévy war ebenfalls Bühnendichter.
  • Ludovic Halévy (* 1. Januar 1834 in Paris; † 7. Mai 1908 ebenda) war ein Bühnenautor, Dramatiker und Librettist in Frankreich. Er war ein Sohn des Schriftstellers Léon Halévy und ein Neffe des Komponisten Jacques Fromental Halévy.
  • Ilan Halimi (* 11. Oktober 1982; † 13. Februar 2006) war ein Telefonverkäufer in der Pariser Vorstadt. Er wurde am 21. Januar 2006 von einer Gruppe mohammedanischer Einwanderer, genannt „die Barbaren“, entführt und anschließend über einen Zeitraum von drei Wochen zu Tode gefoltert.[108]
  • Roman Haller (* 10. Mai 1944 in Tarnopol) ist ein Unternehmer und war Präsident der B’nai B’rith von Deutschland und Österreich, der Krebshilfe für Israel und Vize-Präsident des Keren Hayessod. Seit 2006 leitet er als Direktor die Nachfolgeorganisation der Claims Conference, des nach § 2,1 VermG Rechtsnachfolger für unbeanspruchtes und erbenloses jüdisches Vermögen in „Ostdeutschland“. Haller ist Verfasser verschiedener Bücher und Träger der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
  • Adolf Hamburger, war Vater von Arno Hamburger. Das Adolf Hamburger Senioren- und Pflegeheim in Nürnberg ist nach ihm benannt.
  • Arno Hamburger (1923-) ist seit 1972 erster Vorsitzender der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) in Nürnberg und Stadtrat. Das Adolf Hamburger Senioren- und Pflegeheim in Nürnberg ist nach seinem Vater benannt.
  • Jacob Hamburger
  • Michael Hamburger, Literaturwissenschaftler [4]
  • Marvin Frederick Hamlisch (* 2. Juni 1944 in New York City; † 6. August 2012 in Los Angeles) war ein Komponist. Von ihm stammt die Musik zu den Broadway-Musicals „A Chorus Line“ und „They’re Playing Our Song“ und war der Komponist von mehr als 40 Film-Scores, darunter der James-Bond-Film „Der Spion, der mich liebte“ (1977).
  • Hildegard Hamm-Brücher, geb. Brücher (* 11. Mai 1921 in Essen) ist eine nahezu kompromisslos prozionistische, herkunftsjüdische Politikerin (ehemals FDP) und Publizistin.
  • Ilana Hammerman, ist eine israelische Autorin, Journalistin und Friedensaktivistin.
  • Ruth Handler (1916-2002) war gemeinsam mit ihrem Mann Elliot Handler und Harold Matson die Gründerin der amerikanischen Spielwarenfirma Mattel und gilt als „Mutter” der Barbie-Puppe. Auf einer Europareise entdeckte Ruth Handler in der Schweiz in einem Schaufenster eine deutsche Mannequinpuppe namens Lilli (Bild Lilli doll von der Bild-Zeitung), die sie für ihre Tochter Barbara kaufte. Diese Puppe wurde das Vorbild für die Barbie-Puppe, die Mattel ab 1959 verkaufte.
  • Oscar Handlin (* 29. September 1915 in Brooklyn, Neu York; † 20. September 2011 in Cambridge, Massachusetts) war ein amerikanischer Historiker. Er wurde als Sohn jüdischer Einwanderer aus Russland in Brooklyn geboren. Handlin unterrichtete mehr als 50 Jahre Geschichte an der Harvard-Universität. In seinem preisgekröntem Werk „The Uprooted“ schrieb er: „Einst dachte ich, die Geschichte der Einwanderer in Amerika zu schreiben. Dann entdeckte ich, daß die Einwanderer Amerikas Geschichte waren“.
  • Nathan Handwerker (* 14. Juni 1892 in Deutschland; † 1. März 1974 in Sarasota, Florida, VSA) war ein Unternehmer.
  • Roger Hanin (* 20. Oktober 1925 in Algier) ist ein Schauspieler und Filmregisseur in Frankreich, bekannt als Kommissar Navarro. Geboren als Roger Lévy, Sohn des jüdischen Postbeamten Joseph Lévy nahm Roger den Nachnamen seiner Mutter Victorine Hanin an. Durch seine Frau Christine Gouze-Rénal, der Schwester von Danielle Mitterrand, ist er der Schwager des ehemaligen französischen Präsidenten François Mitterrand.
  • Erik Jan Hanussen (1889-1933) eigentlich Herschel oder Herschmann Steinschneider, war ein Hellseher.
  • Maximilian Harden, eigentlich Felix Ernst Witkowski; Pseudonym Apostata (* 20. Oktober 1861 in Berlin; † 30. Oktober 1927 in Montana, Schweiz) war ein einflußreicher Publizist, Kritiker, Schauspieler und Journalist.
  • Abraham Harkavy
  • Jane Harman (* 28. Juni 1945 in Neu York Stadt) ist eine Politikerin.
  • Sidney Harman (* 4. August 1918 in Montreal, Kanada; † 12. April 2011 in Washington, D.C.) ist bekannt als Gründer des Hi-Fi-Komponenten-Konzerns „Harman International Industries“. 2010 kaufte er das Wochenmagazin „Newsweek“.
  • Lorenz Hart, Schriftsteller [4]
  • Lorenz „Larry“ Hart (* 2. Mai 1895 in Harlem, Neu York City; † 22. November 1943 ebenda) war der Textautor des berühmten Broadway-Liedschreiber-Gespann Richard Rodgers und Lorenz Hart. Unter seinen bekanntesten Werken finden sich „Blue Moon“ und „My Funny Valentine“.
  • Ludo Hartmann, Politiker [4]
  • Joshua Hassan, Politiker [4]
  • Roman Haubenstock-Ramati, Komponist [4]
  • Felix Hausdorff, Philosoph [4]
  • Goldie Hawn (* 21. November 1945 in Washington D. C.) ist eine VS-Filmschauspielerin und -produzentin.
  • Ofra Haza (* 19. November 1957 in Tel Aviv; † 23. Februar 2000 ebenda) war eine international bekannte Sängerin aus Israel.
  • Zvi Hecker (* 31. Mai 1931 in Krakau, Polen) ist ein israelischer Architekt.
  • Berthold Heckscher, Politiker [4]
  • Jakob Hegner, Verleger [4]
  • Konrad Heiden, Journalist [4]
  • Moritz Heidenheim
  • Jascha Heifetz, Violinist [4]
  • Josef Heifitz, Regisseur [4]
  • Ludwig Heilbrunn, Jurist/Politiker [4]
  • Felicitas Heimann-Jelinek, Chef-Kuratorin Jüdisches Museum Wien
  • Siegfried Heimberg
  • Heinrich Heine, gebürtig Harry Heine (* 13. Dezember 1797 in Düsseldorf; † 17. Februar 1856 in Paris) war einer der bedeutendsten Dichter, Schriftsteller und Journalisten des 19. Jahrhunderts.
  • Heymann Heine, eigentlich Chaijm Bückeburg (* unbekannt in Bückeburg; † 18. September 1780 in Hannover) war ein Kaufmann in Hannover. Erfolgreiche Söhne aus der Ehe mit Mathe Eva Popert waren der Bankhausgründer Isaac Heine in Bordeaux, sein Bruder Samson Heine und der wohlhabende Hamburger Bankier und Philanthrop Salomon Heine. Heymann Heine war der Großvater des Schriftstellers Heinrich Heine und des Publizisten Gustav Heine von Geldern, beide Samsons Söhne.
  • Thomas Theodor Heine, gebürtig David Theodor Heine (1867-1948) war ein Maler, Zeichner und Schriftsteller (Wochenzeitschrift Simplicissimus).
  • Sabine Heinrich (* 27. Dezember 1976 in Unna) ist eine Radio- und Fernsehmoderatorin.
  • David Heiser, Politiker [4]
  • Kurt Held (1897-1959) das Pseudonym des deutschsprachigen Schriftstellers ist Kurt Kläber, unter dem er seine bekanntesten Werke, vor allem das Jugendbuch Die Rote Zora und ihre Bande, schrieb. Er war verheiratet mit der Schriftstellerin Lisa Tetzner (Die Schwarzen Brüder).
  • Ludwig Helfft
  • David Helfgott, Pianist [4]
  • Ágnes Heller (* 12. Mai 1929 in Budapest/Ungarn) ist eine Philosophin. 1955 promovierte sie bei Georg Lukács. Agnes Heller ging 1977 nach Australien, wo sie an der La Trobe Universität in Melbourne von 1978 bis 1983 eine Soziologie-Professur innehatte. 1986 wurde sie Hannah Arendts Nachfolgerin auf deren Lehrstuhl für Philosophie an der New School for Social Research in Neu York Stadt. 2010 wurde sie mit der Goethe-Medaille ausgezeichnet.
  • André Heller (* 22. März 1947 in Wien) ist ein Chansonnier, Aktionskünstler, Kulturmanager (Varietee), Autor und Schauspieler.
  • Hermann Heller (* 17. Juli 1891 in Teschen; † 5. November 1933 in Madrid) war ein Jurist und sozialdemokratischer Staatsrechtslehrer. Er lehrte an den Universitäten Kiel, Leipzig, Berlin und Frankfurt am Main.
  • Joseph Heller (* 1. Mai 1923 in Neu York Stadt; † 12. Dezember 1999 in East Hampton im Bundesstaat Neu York) war ein VS-amerikanischer Schriftsteller.
  • Otto Heller, Schriftsteller [4]
  • Stephan Heller (1895−1958) war der Sohn von Wilhelm Heller Gründer der Wiener Süßwarenfabrik „Gustav & Wilhelm Heller”.
  • Theodor Heller
  • Wilhelm Heller, war der Vater von Stephan Heller Gründer der Wiener Süßwarenfabrik „Gustav & Wilhelm Heller”.
  • Lilian Hellman, Schriftstellerin [4]
  • Mark Helprin, Schriftsteller [4]
  • George Henschel, Dirigent [4]
  • Rafael Herlich (* 18. Februar 1954 in Tel Aviv) ist ein jüdischer Fotograf und Fotojournalist israelischer Herkunft.
Andrej Hermlin und sein "Swing Dance Orchestra". Er ist Sohn von Stephan Hermlin.
  • Stephan Hermlin (1915-1997) geb. Rudolf Leder; war ein deutschsprachiger Schriftsteller und Übersetzer (aus dem Französischen). Er war einer der bekanntesten Schriftsteller der DDR und war dort auch Politisch wirksam. Stephan H. war Vater von Andrej Hermlin.
  • Bernard Herrmann, Komponist [4]
  • Jeanne Hersch (1910–2000) Schweiz; Philosophin.
  • Seymour Hersh (* 8. April 1937 in Chicago), Spitzname „Sy“, ist ein Investigativjournalist und bekannter Muckraker (Nestbeschmutzer). Der Pulitzer-Preisträger und langjährige Autor der „New York Times“, wurde 1969 weltbekannt, als er während des Vietnamkriegs das Massaker von My Lai aufdeckte. 2004 sorgte er erneut für Aufsehen, als er maßgeblich den Folter-Skandal im irakischen Abu-Ghuraib-Gefängnis bekannt machte.[113]
  • Barbara Hershey, Schauspielerin [4]
  • Friedrich Otto Hertz, Soziologe [4]
  • Richard Otto Hertz, Diplomat [4]
  • Jelia Hertzka, Publizistin [4]
  • Juraj Herz, auch Georg Herz (* 4. September 1934 in Käsmark) ist ein Filmregisseur, der in Deutschland vor allem durch seine Märchenverfilmungen Bekanntheit erlangte.
  • Emil Emanuel Herz, Verleger [4]
  • Hans-Peter Herz, Journalist/Politiker [4]
  • Manuel Herz, ist ein Architekt (Basel, Köln) und ein Schüler von Daniel Libeskind. Bekannt wurde er für seinen „spektakulären Bau“, der 2010 eingeweihten Synagoge im „rheinischen Jerusalem“ — Mainz (hebräisch „Magenza“). Die gezackte Form des Gotteshauses stellt abstrahiert fünf Buchstaben dar, das hebräische Wort für Segensspruch: „Keduscha“. Das hornförmige Synagogendach weist nach Jerusalem. Rund zehn Millionen Euro wurden investiert, die Kosten wurden von der Stadt Mainz und dem Land Rheinland-Pfalz gemeinsam aufgebracht. Für die Ausstattung und künstlerische Ausgestaltung des Gebäudekomplexes kommt die jüdische Gemeinde mit 1,15 Millionen Euro auf.
  • Ruth Herz, Juristin [4]
  • Judith Herzberg, Schriftstellerin [4]
  • Jacob Herzfeld
  • Levi Herzfeld
  • Ludwig Herzfeld
  • Salomon Herzfeld, Ernst Herzfeld (1875-1948) war Rechtsanwalt und Funktionär in Deutschland. [114]
  • Wolfgang D. Herzfeld
  • Reginald Oliver Herzog, Chemiker [4]
  • Wilhelm Herzog, Schriftsteller [4]
  • Abraham Jehoschua Heschel
  • Moshe Gerhard Hess, Bankmanager [4]
  • Alfred Hessel (* 7. Juni 1877 in Stettin; † 18. Mai 1939 in Göttingen) war ein Historiker und Bibliothekar.
  • Donald Hewitt (1922-2009) war ein US-amerikanischer Journalist, Regisseur und Fernseh-Produzent. Er war Chef und Produzent des Nachrichtenmagazins „60 Minutes”, der am längsten ausgestrahlten Nachrichtensendung des US-Fernsehens. Sie wurde mit mehr als 70 Emmys ausgezeichnet.[116]
Literat Stefan Heym
  • Stefan Heym (1913-2001) geb. Helmut Flieg, war ein deutschsprachiger Schriftsteller und kurzzeitig Bundestagsabgeordneter der SED-Nachfolgepartei PDS.
  • Berthold Heymann, Politiker [4]
  • Margarete Heymann (* 10. August 1899 in Köln; † 11. November 1990 in London) war eine Keramik-Künstlerin und Bauhausschülerin, die in den 1920er Jahren durch ihre schlichte moderne Gebrauchskeramik international bekannt wurde. Sie gründete in Marwitz (Brandenburg) 1923 eine eigene Keramikwerkstatt, die sie 1933 aufgeben mußte. Sie zog 1936 nach England und begann dort eine neue Firma mit ihrer Keramikproduktion zu errichten. Ihre Entwürfe wurden als Greta-Pottery weltweit bekannt. Sie war auch unter den Namen Margarete Heymann-Marks, Grete Loebenstein und Margarete Heymann-Loebenstein bekannt.
  • Walter Heymann (* 1882 in Königsberg, Preußen; † 9. Januar 1915 fiel er beim Sturmangriff auf Soissons in Frankreich), Schriftsteller - „jüdischer Kriegsdichter“.
  • Werner Richard Heymann (* 1896 in Königsberg, Preußen; † 1961 in München), Komponist. Er schrieb Schlager wie „Das ist die Liebe der Matrosen“ oder „Das muß ein Stück vom Himmel sein“.
  • Marvin Hier
  • Raul Hilberg (* 2. Juni 1926 in Wien; † 4. August 2007 in Williston, Vermont) war ein anerkannter Historiker.
  • Esriel Hildesheimer, Azriel, Israel Hildesheimer (1820-1899) Rabbiner, Pionier als Modernisierer der Orthodoxie in Deutschland.
  • Hirsch Hildesheimer
  • Jonah Hill (* 20. Dezember 1983 in Los Angeles; gebürtig Jonah Hill Feldstein) ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Drehbuchautor.
  • Kurt Hiller (* 17. August 1885 in Berlin; † 1. Oktober 1972 in Hamburg), Pseudonyme Keith Llurr und Klirr (Thule), war ein Schriftsteller und pazifistischer Publizist aus jüdischer Familie.
  • Sidney Hillman, Politiker [4]
  • Max Hilzheimer
  • Hans-Heinz Hinzelmann
  • Christopher Hitchens (* 13. April 1949 in Portsmouth, England) ist ein US-amerikanischer Autor, Publizist und Literaturkritiker, er ist für seine Religionskritik bekannt. Im Jahr 2010 wollte er mit Richard Dawkins sowie auch Geoffrey Robertson, den Papst Benedikt XVI. verhaften lassen.
  • Ernst Eduard Hirsch, Jurist [4]
  • Etienne Hirsch, Politiker [4]
  • Helmut Hirsch (1907-2009) deutschsprachiger Historiker und Autor (Bücher über Rosa Luxemburg, Friedrich Engels, August Bebel). [117]
  • Hugo Hirsch, Komponist [4]
  • Jakob von Hirsch
  • Judd Hirsch, Schauspieler [4]
  • Julius Hirsch, Nationalökonom [4]
  • Maurice de Hirsch
  • Otto Hirsch
  • Rudolf Hirsch, Kulturhistoriker [4]
  • Samson (Ben) Raphael Hirsch (1808-1888) orthodoxer Rabbiner, Schriftsteller. Begründer der Neo-Orthodoxie (modernen Orthodoxie).
  • Samuel Hirsch
  • Leopold Hirschberg
  • Georg Hirschfeld (* 11. Februar 1873 in Berlin; † 17. Januar 1942 in München) war ein Schriftsteller.
  • Kurt Hirschfeld (1902-1964) Schweiz; Regisseur und Dramaturg.
  • Magnus Hirschfeld (* 14. Mai 1868 in Kolberg; † 14. Mai 1935 in Nizza) war Arzt, Sexualforscher und Mitbegründer der ersten Homosexuellen-Bewegung.
  • Yohana Hirschfeld, Malerin und Mitgründerin des Kunsthaus Finkels, vom jüdischen Kulturverein in Hamburg.
  • Avraham Hirschson (* 11. Februar 1941 in Tel Mond, Israel) war vom 4. Mai 2006 bis zum 1. Juli 2007 israelischer Finanzminister. Er gehört der Kadima-Partei an. Derzeit ist er Mitglied der derzeitigen 17. Knesset. Er gehörte 1983-84 der 10. Knesset und seit 1992 der 13. bis 16. Knesset als Likud-Abgeordneter an. Der frühere Finanzminister Abraham Hirchson wurde von der Staatsanwaltschaft für „Millionendiebstahls“ schuldig befunden, unter anderem die von ihm geleitete Gewerkschaft um rund 700.000 Euro erleichtert zu haben. 2009 mußte er dafür fünf Jahre und fünf Monate ins Gefängnis.[118][119]
Eric J. Hobsbawm
  • Eric Hobsbawm CH (* 9. Juni 1917 in Alexandria, Ägypten) ist ein bedeutender Sozial- und Wirtschaftshistoriker in England.
  • Gustav Hoch, Politiker [4]
  • David Hofstein, Schriftsteller [4]
  • Simon Höchheimer
  • Heinrich Höniger, Jurist [4]
  • Camill Hoffmann
  • Dustin Hoffman (1937-) ist ein amerikanischer Schauspieler. Der in Los Angeles geborene jüdische Schauspieler Dustin Lee Hoffman hatte zunächst am Broadway Erfolg. 1967 kam er nach Hollywood, wo er im Film „Die Reifeprüfung” seine erste Hauptrolle spielte und von der Kritik begeistert gefeiert wurde. Hoffman erhielt mehrmals den „Oscar”, so 1980 für die Hauptrolle in dem Streifen „Kramer gegen Kramer” (Regie: Benton) und 1989 für „Rain Man” (Regie: Levison).
  • Jerzy Hoffman, Regisseur [4]
  • Roald Hoffmann (* 18. Juli 1937 in Złoczów, Polen) ist ein Chemiker in den Vereinigten Staaten, der zusammen mit dem Japaner Kenichi Fukui im Jahre 1981 den Nobelpreis für Chemie für die von beiden unabhängig voneinander entwickelten Theorien zum Verlauf chemischer Reaktionen erhielt.
  • Susanna Hoffs (* 17. Januar 1959 in Newport Beach, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Musikerin. Sie ist die Tochter der US-Regisseurin Tamar Simon-Hoffs, die auch ein Teil ihrer Musik-Videos produzierte. Ihre Karriere startete Hoffs als Sängerin und Gitarristin der US-amerikanischen Musikgruppe „The Bangles” (Walk Like An Egyptian). 1993 heiratete Hoffs den jüdischen Filmproduzenten und Regisseur Jay Roach, mit dem sie zwei Söhne (* 1995, 1998) hat.
  • Hugo von Hofmannsthal (* 1. Februar 1874 in Wien; † 15. Juli 1929 in Rodaun bei Wien) war ein Schriftsteller, Dramatiker, Lyriker, Librettist sowie Mitbegründer der Salzburger Festspiele.
  • Douglas Richard Hofstadter (1945-) ist ein US-amerikanischer Physiker, Informatiker und Kognitionswissenschaftler. Er ist Sohn des Atomforschers Robert Hofstadter (1915-1990).
  • Robert Hofstadter (1915-1990) war ein US-amerikanischer Physiker. Er zählte zu den zahlreichen führenden jüdischen Atomforschern. Er wurde 1915 in New York als Sohn jüdischer Auswanderer aus Polen geboren, die um die Jahrhundertwende in die USA ausgewandert waren. Robert Hofstadter lehrte ab 1943 in Princeton und wirkte von 1954 bis 1985 als Physikprofessor an der Stanford-Universität in Kalifornien. 1961 wurde er mit dem Physik-Nobelpreis ausgezeichnet. Hofstadter starb 1990 in Stanford. Robert Hofstadter ist der Vater des Physikers Douglas R. Hofstadter (1945-).
  • Richard Holbrooke (1941-) ist ein US-amerikanischer Berufsdiplomat, Herausgeber von Nachrichtenmagazinen, Autor, Direktor des Peace Corps und Investment-Banker. Im US-Präsidentschaftswahlkampf 2008 unterstützte Holbrooke die demokratische Kandidatin Hillary Clinton. Im Falle ihres Wahlsieges hätte er der neue Außenminister der Vereinigten Staaten werden können.
  • Ioan Holender (* 18. Juli 1935 in Temeschburg) ist ein Sänger und Kulturmanager; Direktor der Wiener Staatsoper.
  • Arthur Holitscher (* 22. August 1869 in Pest; † 14. Oktober 1941 in Genf) war ein Reiseschriftsteller, Essayist, Romancier und Dramatiker.[4]
  • Felix Hollaender (* 1. November 1867 in Leobschütz/Schlesien; † 29. Mai 1931 in Berlin) war ein Schriftsteller, Kritiker, Dramaturg und Regisseur.
  • Friedrich Hollaender (* 18. Oktober 1896 in London; † 18. Januar 1976 in München) war ein Schlager-, Revue- und Filmkomponist.
  • Agnieszka Holland (1948-) ist eine polnische Filmregisseurin und Drehbuchautorin. Sie wurde vor allem durch den Film "Hitlerjunge Salomon" bekannt, der ihr die Auszeichnung Golden Globe als bester fremdsprachiger Film einbrachte, sowie eine Oscar-Nominierung für das beste Drehbuch einbrachte. Der Film löste in Deutschland eine Kontroverse aus, als die Jury, die die deutsche Nominierung zum Oscar vornimmt, sich weigerte, den Film zu nominieren und vom Produzenten Artur Brauner des Antisemitismus bezichtigt wurde. Agnieszka Holland ist die Schwester der Regisseurin Magdalena Łazarkiewicz. Ihr jüdischer Vater Henryk Holland war ein sozialistischer Soziologe und Publizist.
  • Judy Holliday, geb. Judith Tuvim (* 21. Juni 1921 in New York; † 7. Juni 1965 gleichen Ortes) war eine US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin. Geboren wurde sie als Judith Tuvim (Tuvim bedeute in Jiddisch Ferien also Holiday) in Neu York Stadt, als das einzige Kind von Abe und Helen Tuvim, die jüdische Emigranten aus Russland waren. Judy Holliday gewann 1950 einen Oscar und einen Golden Globe als beste Schauspielerin für ihre Rolle in Die ist nicht von gestern und 1957 einen Tony Award für ihre Rolle in dem Musical Bells Are Ringing. Sie wurde Anfang der 1950er Ziel einer Untersuchung des Komitees für unamerikanische Umtriebe des Repräsentantenhauses. Obwohl sie nach einem kurzen Berufsverbot schnell wieder rehabilitiert wurde, bekam sie beim Film dennoch keine größeren Rollen mehr. Sie heiratete 1948 den Komponisten Dave Oppenheim, wurde 1957 geschieden und hat einen Sohn (Jonathan Oppenheim, * 11. November 1952). Sie starb kurz vor ihrem 44. Geburtstag an Brustkrebs.
  • Jascha Holnstein, Dirigent [4]
  • Michael Holzmann, Germanist [4]
  • Walter Homolka (* 21. Mai 1964 in Landau an der Isar) ist ein Rabbiner, Rektor des Abraham-Geiger-Kollegs an der Universität Potsdam und Honorarprofessor der Philosophischen Fakultät; Vorstandsmitglied der World Union for Progressive Judaism Jerusalem (seit September 2005). Er ist Vorsitzender der Leo Baeck Foundation und „Doctor Humanarum Litterarum” des Hebrew Union College – Jewish Institute of Religion. Sein beruflicher Werdegang u.a. bei Bertelsmann, Greenpeace, der Alfred-Herrhausen-Gesellschaft für internationalen Dialog und der Kultur-Stiftung der Deutsche Bank AG.
  • Maurice de Hond (* 8 Oktober 1947, Amsterdam) ist ein „Meinungsforscher“, „Wahlforscher“ und Unternehmer in Holland. Ab Mitte der 1980er Jahre war er Berater (Marktforschung) für verschiedene Firmen, darunter Vendex, ITT und Wegener. Bekannt wurde de Hond durch eine 120.000 Euro teure Verleumdungsklage gegen ihn, im „Deventer Mordfall“, in der er nur 45.000 Euro an die Geschädigten zahlte.
  • David Honigmann (* 1821; † 1885) war der Generalsekretär der Oberschlesischen Eisenbahn.
  • Barbara Honigmann (* 12. Februar 1949 in Ost-Berlin) ist eine Schriftstellerin und Malerin. Sie studierte Theaterwissenschaften und arbeitete zunächst als Dramaturgin. Seit 1975 ist sie freie Schriftstellerin. 1984 verließ sie die DDR und ging nach Straßburg. Ihr erstes Prosawerk unter dem Titel „Roman von einem Kinde“ erschien 1986. Es folgten weitere Romane sowie Theaterstücke und Hörspiele. 2011 erhielt sie für ihr Gesamtwerk den Max-Frisch-Preis (rund 37.000 Euro dotiert) der Stadt Zürich.[120]
  • Georg Honigmann (* 8. Mai 1863 in Breslau; † 7. Dezember 1930 in Gießen) war ein Mediziner und Hochschulprofessor für Innere Medizin, Nervenheilkunde und Geschichte der Medizin.
  • Georg Honigmann (* 6. Oktober 1903 in Wiesbaden; † 4. November 1984 in Weimar) war ein Journalist.
  • Robert D. Hormats (* 13 April 1943 in Baltimore, Maryland, USA), war Banker bei Goldman Sachs. Hormats war Assistent des Außenministers (1981–1982), und stellvertretender U.S. Handelsvertreter (1979–1981).
  • H. Richard Hornberger (1924-1997) war ein US-amerikanischer Schriftsteller und Arzt. Er schrieb unter dem Pseudonym Richard Hooker. Sein bekanntestes Werk wurde M*A*S*H (1968), geschrieben in Zusammenarbeit mit W.C. Heinz (Wilfred Charles Heinz), daß als Grundlage für eine erfolgreiche Film- und TV-Serie wurde.
  • Henry Horner, Politiker [4]
  • Willy Hornstein, Richter [4]
  • Daniel Horowitz (1954-) ist ein bekannter US-amerikanischer Verteidiger. 2008 verteidigte er den jüdischen Bankier Bernard L. Madoff, der wegen Betrugs, Diebstahls, Geldwäsche und Urkundenfälschung angeklagt war. Dies war der größte Betrugsfall der Geschichte. An der Wall Street war ein gigantisches «Schneeball-System» im Volumen von 50 Milliarden Dollar aufgeflogen. Seine Opfer bezifferten den Betrug auf 177 Milliarden Dollar.
  • Josef Horovitz
  • Jaakow Jizchak Horowitz
  • Lazar Horowitz
  • Bernhard Horwitz, Schachspieler in Deutschland.
  • Maximilian Horwitz, war Vorsitzender beim Central-Verein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens (1894–1917).
  • Sari Horwitz, Star-Reporterin der „Washington Post“. Im Zuge der Berichterstattung über das Attentat auf die Politikerin Gabrielle Giffords im Januar 2011 hatte die Journalistin mehrere Absätze aus der Regionalzeitung „Arizona Republic“ abgeschrieben und erhielt daraufhin eine dreimonatige Sperre. Sari Horwitz wurde für ihre Artikel schon mit vielen Preisen geehrt — unter anderem gehörte sie auch zu Reporterteams, die 1998 und 2007 mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurden.
  • Edward Mandell House (* 26. Juli 1858 in Houston, Texas; † 28. März 1938 in Neu York) war ein amerikanischer Diplomat, Politiker und wichtigster außenpolitischer Berater von Präsident Woodrow Wilson. Allgemein bekannt wurde er unter der Bezeichnung Colonel House, obwohl er keinerlei militärische Erfahrung hatte.
  • Fred Howard, eigentlich Fritz Ehrlicher (* 1922 in Waldenburg, Schlesien) war ein Unternehmer und sogenannter Ritchie Boy.
  • Leslie Howard, eigentlich Leslie Howard Steiner (* 3. April 1893 in London; † 1. Juni 1943 im Golf von Biscaya) war ein britischer Schauspieler.
  • Ellic Howe, Publizist [4]
  • Bronislaw Hubermann, Violinist [4]
Jüdin Kate Hudson und Nichtjude Owen Wilson.
  • Kate Hudson (1979-) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Sie soll eine mehrjährige Beziehung mit dem Hollywood-Schauspieler Owen Wilson gehabt haben.
  • Emily Hughes (* 26. Januar 1989 in Great Neck, New York) ist eine US-amerikanische Eiskunstläuferin. Emily ist die Schwester der Olympiasiegerin von 2002 Sarah Hughes. Sie hat noch 4 weitere Geschwister.
  • Sarah Hughes (* 2. Mai 1985 in Manhasset, New York) ist eine US-amerikanische Eiskunstläuferin. Bei den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City wurde sie Olympiasiegerin in der Damenkonkurrenz. Hughes studiert derzeit an der Yale-Universität. Auch ihre jüngere Schwester Emily Hughes ist auch eine bekannte Eiskunstläuferin.
  • Ingeborg Hunzinger (1915-2009) geborene Franck; war eine deutschsprachige Bildhauerin, die Tochter des Chemikers Hans Heinrich Franck, die Enkelin des Malers Philipp Franck und die Großmutter der Schriftstellerin Julia Franck.[124]
  • Edmund Husserl (* 8. April 1859 in Proßnitz, Mähren; † 27. April 1938 in Freiburg im Breisgau) war ein Philosoph und Mathematiker. Der Geburt nach Österreicher, erwarb Husserl 1896 die preußische Staatsangehörigkeit.
  • Henri Simon Hymans, Politiker [4]

I

Das erste Instant-Messaging-Programm mit über 50 Prozent Marktanteil. 1996 in Israel entwickelt.
  • Carl Icahn (* 16. Februar 1936) ist ein US-amerikanischer Multi-Milliardär und Groß-Investor. Sein Vater war ein jüdischer Kantor, seine Mutter war Lehrerin.
  • Abraham Zvi Idelsohn
  • Siegfried Ikenberg, Jurist [4]
  • Ion Iliescu (1930-) jüdische Vorfahren Väterlicherseits; ist ein Politiker in Rumänien. Er war im Dezember 1989 maßgeblich an dem Aufstand gegen Nicolae Ceauşescu beteiligt.
  • Toomas Hendrik Ilves (*26. Dezember 1953), Präsident der Estnischen Republik. Von 2004–2006 Mitglied der Trilateralen Kommission und des Europäischen Parlamentes.
  • Artur Imhausen, Chemiker/Industrieller [4]
  • Immanuel ha-Romi
  • Leopold Infeld
  • Max Ingberg
  • Aaron Isaak
  • Hans-Heinrich Isenbart, Journalist [4]
  • Gertrud Isolani, Schriftstellerin [4]
  • Israel ben Elieser
  • Isaak Ben Salomon, Israeli
  • Israhel von Halle
  • Israel Isserlein
  • Moses Isserles
  • Daniel Itzig (* 18. März 1723 in Berlin; † 17. Mai 1799 in Potsdam), war Hofjude in Preußen.
  • Franziska Itzig, bekannt als Fanny von Arnstein, geb. Vögele Itzig (* 29. November 1758 in Berlin; † 8. Juni 1818 bei Wien), war eine Gesellschaftsdame. Sie stammte aus einer reichen jüdischen Familie, ihr Vater Daniel Itzig (1723–1799) war Hofjude.
  • Isaak Daniel Itzig (* 20. Dezember 1750 in Berlin; † 7. Juli 1806 ebenda) war Oberhofbankier in Preußen, Hofbaurat und Wegebauinspektor sowie Mitbegründer der jüdischen Freischule Berlin. Er war der Sohn von Daniel Itzig (1723–1799).
  • Maria Ivogün, Sängerin [4]
  • Erik Izraelewicz (* 6. Februar 1954 in Straßburg; † 27. November 2012) war (2011) Direktor der französischen Tageszeitung „Le Monde“. Zuvor hatte der Wirtschaftsjournalist die Zeitungen „Les Echos“ und „La Tribune“ geleitet. Seine Vorfahren lebten in Polen.

J

  • Ernest Jablonsky, Sozialpädagoge [4]
  • Peter Jackson (* 31. Oktober 1961 in Pukerua Bay, Neuseeland) ist ein neuseeländischer Filmregisseur, Filmproduzent und Autor. Bekannt wurde er besonders durch seine Regiearbeit in der Trilogie „Der Herr der Ringe“, für die er drei „Oscars“ erhielt.
  • Berthold Jacob, Publizist [4]
  • Hans Jacob, Journalist [4]
  • Heinrich Eduard Jacob, Schriftsteller [4]
  • Paul Walter Jacob, Regisseur [4]
  • Erwin Jacobi, Jurist [4]
  • Ludwig Jacobowski (* 21. Januar 1868 in Strelno, Provinz Posen; † 2. Dezember 1900 in Berlin) war ein Schriftsteller und Lyriker.
Modemarke Marc Jacobs
  • Marc Jacobs (* 9. April 1963 in Neu York) ist ein international bekannter US-amerikanischer Modegestalter. Seit 1997 ist er für Louis Vuitton tätig und betreibt gleichzeitig sein eigene Modemarke, welches im Besitz von LVMH (Dior) ist.
  • Sam Jacobs, Politiker/Jurist [4]
Howard Jacobson
  • Howard Jacobson (* 25. August 1942 in Manchester) ist ein Schriftsteller und Journalist, der auch als Fernseh-Presenter u. a. für Channel 4 und als Kolumnist für The Independent tätig ist. Er erhielt im Jahr 2010 den rund 60.000 Euro dotierten Booker Prize. Jüdische Romanfiguren sind Teil vieler Romane Jacobsons.
  • Israel Jacobson
  • Max Jacobson, Diplomat [4]
  • Johannes Jacobsohn
  • Siegfried Jacobsohn (* 28. Januar 1881 in Berlin; † 3. Dezember 1926 ebenda) war ein Journalist und Theaterkritiker.
  • Josef Jadassohn, Dermatologe [4]
  • Otto Jaffe, Politiker [4]
  • Genrich Grigorjewitsch Jagoda (* 7. November 1891 in Rybinsk; † 15. März 1938 in Moskau) war einer der brutalsten bolschewistischen Führer und über Jahre der eigentliche Kopf des Massenterrors in der Sowjetunion. Jagoda war der Chef der sowjetischen Geheimpolizei.
  • Jakob ben Ascher
  • Jakob ibn Tibbon
  • Roman Ossipowitsch Jakobson
  • Lin Jaldati
  • Hans Janowitz (* 2. Dezember 1890 in Podiebrad/Böhmen, Österreich-Ungarn; † 25. Mai 1954 in Neu York) war ein Autor.
  • Agnès Jaoui (1964-) ist eine französischsprachige Schauspielerin, Autorin und Regisseurin.
  • Georg Jarno, Komponist [4]
  • Jehuda ben Samuel he-Chasid
  • Jehuda ibn Tibbon
  • Jehuda ha-Levi
  • Baruch Jeitteles
  • Jonas Jeitteles
  • Adolf Jellinek
  • Georg Jellinek
  • Henrik Jellinek (* 1853 in Budapest; † 1919 ebenda), katholisch getauft, war ein Volkswirtschaftler und Unternehmer in Ungarn. „Er finanzierte die antisemitische Wochenschrift (später Tageszeitzung) ,Uj Nemzedek' (Neue Generation).“[125] Sein Vater war der Revolutionär, Getreidehändler und Mitbegründer der Budapester Börse, Moricz Jellinek; sein Onkel erreichte im Judentum als Oberrabbiner von Wien und Leipzig besondere Bedeutung.
  • Carter Jenkins (1991-) US-amerikanischer Film-und Fernseh-Schauspieler.
  • Julia Jentsch (1978-) Schauspielerin (Sophie Scholl – Die letzten Tage, Ich habe den englischen König bedient, Der Untergang).
  • Wilhelm Jerusalem (* 11. Oktober 1854 in Drenitz (Böhmen); † 15. Juli 1923 in Wien) war ein Pädagoge, Philosoph und Soziologe.
  • Leopold Jessner, auch Jeßner (* 3. März 1878 in Königsberg; † 13. Dezember 1945 in Los Angeles) war ein Theater- und Filmregisseur.
  • Joseph Joachim, Violinist [4]
  • Alexa Ray Joel (* 29. Dezember 1985 in Manhattan, Neu York) ist eine amerikanische Sängerin, Liedschreiberin und Pianistin. Sie ist die Tochter von Sänger Billy Joel und seiner zweiten Frau, Christie Brinkley. Ihr zweiter Name Ray ist zu Ehren des verstorbenen Musikers Ray Charles.
Billy Joel im Februar 2007
  • Billy Joel (* 9. Mai 1949 als William Martin Joel in der Bronx, Neu York Stadt) ist ein US-amerikanischer Sänger, Pianist und Liedermacher. Seine Mutter wurde als Rosalind Nyman in Großbritannien geboren. Sein Vater kam als Helmut Joel in Nürnberg zur Welt und war Sohn von Karl Amson Joel, ein Textilhändler. Joel hat einen Halbbruder, Alexander Joel, der in Wien lebt und 2007 zum Generalmusikdirektor des Staatstheaters Braunschweig berufen wurde. Nach elf Jahren Ehe ließ Joel sich 1982 von seiner Frau Elizabeth Weber scheiden. 1985 bis 1994 war er mit dem Fotomodel Christie Brinkley verheiratet, mit der er eine Tochter (Alexa Ray, * 1985, Sängerin, Pianistin und Liedermacherin) hat. Am 2. Oktober 2004 heiratete der damals 55-jährige Joel die 23-jährige Restaurantkritikerin Katie Lee. Im Juni 2009 gab das Paar seine Trennung bekannt.
  • Otto Jöhlinger, Nationalökonom [4]
  • Abram Fjodorowitsch Joffé (* 17. Oktober 1880 Romny bei Poltawa; † 14. Oktober 1960 Leningrad) war Physiker, und Schüler von W. C. Röntgen, ab 1918 Professor in Leningrad, später Direktor des Instituts für Halbleiterphysik. Er arbeitete über Kristallphysik, Dielektrika und Halbleiter-Thermoelemente, mitbeteiligt an der Entwicklung der ersten sowjetischen Wasserstoffbombe. Unter dem Joffe-Effekt (1924) versteht man die Steigerung der Plastizität und Reißfestigkeit von Ionenkristallen bei Einwirkung eines Lösungsmittels.
  • Josef Joffe (1944-) ist ein in Deutschland lebender Journalist („Zeit”-Herausgeber, Der Tagesspiegel).
  • Roland I.V. Joffé (* 17. November 1945 in London) ist ein Regisseur und Produzent in England.
  • Ud Joffe (* 1967), israelischer Dirigent
  • Scarlett Johansson (* 22. November 1984 in Neu York Stadt) US-amerikanische Film-Schauspielerin, Hollywoods gefragteste jung Schauspielerin.
  • George Jonas (* 15. Juni 1935 in Budapest) ist eine kanadische Schriftsteller. Er ist Autor von 15 Bücher, darunter die Novelle „Die Rache ist unser - Ein israelisches Geheimkommando im Einsatz“ (Vengeance. The True Story of an Israeli Counter-Terrorist Team) von 1984, ist die Geschichte einer israelischen Operation zu Ermordung von Palästinensern, die für die Massaker 1972 in München verantwortlich gemacht werden. Anhand des Buches wurden zwei Aktionsfilme, die Gesetz des Terrors (1986) und München (2005), gedreht. Von 1974 bis 1979 war er mit der jüdischen Journalistin und Schriftstellerin Barbara Amiel verheiratet.
  • Leah Rashida Jones (1976-) ist eine US-amerikanische Hollywood-Schauspielerin (Die Ex-Freundinnen meines Freundes, Trauzeuge gesucht!; US-Fernsehserie: Boston Public), Model und Musikerin. Sie ist Tochter des Musikproduzenten Quincy Jones (1933-) und war geliebte des jüdischen Musikproduzenten, Mark Ronson.
  • Regina Jonas (* 3. August 1902 in Berlin; † 12. Dezember 1944 in Auschwitz-Birkenau) war die erste in Deutschland praktizierende Rabbinerin und damit zugleich die erste ordentlich ordinierte Rabbinerin weltweit. Sie wurde dennoch von der jüdischen Gemeinde nicht als Predigerin akzeptiert und durfte keine Trauungen oder Scheidungen vornehmen.[126]
  • Ovadja Josef, auch Obadja Joseph (* 1920 in Bagdad, Irak) ist ein israelischer Rabbiner. Er ist der geistige Führer der Schas-Partei und ehemaliger Chef-Rabbiner der Sepharden in Israel.
  • Hans Josephsohn (* 20. Mai 1920 in Königsberg; † 21. August 2012 in Zürich) war ein Bildhauer. In der BRD waren seine Plastiken in Ausstellungen in der Kolumba in Köln und im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main zu sehen.
  • Isaak Markus Jost
  • Tony Judt (* 1948 in London, England; † 6. August 2010 in Neu York Stadt) war ein Historiker. Er galt als Spezialist für osteuropäische Geschichte. Judt gehörte zu den wenigen westeuropäischen Intellektuellen, die sich bereits Anfang der 1980-er Jahre mit Anzeichen des Umbruchs im damaligen Ostblock beschäftigten. Große Beachtung fand im Jahr 2006 seine mehr als tausend Seiten umfassende Abhandlung über die Geschichte des europäischen Kontinents. In Aufsätzen und Vorträgen kritisierte der aus einer jüdischen Familie stammende Wissenschaftler den Zionismus. Eine seiner Forderungen lautete, Israel müsse sich in einen binationalen, säkularen Staat umwandeln, solle der Konflikt mit den Palästinensern jemals gelöst werden.
  • Otto Juliusburger
  • Nathan Juran, Regisseur [4]
  • Jakow Michailowitsch Jurowski, ursprünglich Jankel Chaimowitsch Jurowski (* 19. Juni 1878 in Tomsk; † 2. August 1938 in Moskau), war ein Tschekist und sowjetischer Parteifunktionär. Als Sohn eines Rabbiners wuchs er in einem jüdisch-orthodoxen Umfeld auf. Er leitete die Ermordung des Zaren Nikolaus II. und seiner Familie. Am 4. Juli 1918 wurde er Kommandant des Ipatjew-Hauses in Jekaterinburg, in dem die Zarenfamilie nach der bolschewistischen Oktoberrevolution 1917 arretiert war, und sammelte am selben Tag deren Juwelen ein, die er später unterschlug. In der Nacht vom 16. auf den 17. Juli brachte er die Familie mit einem Tscheka-Kommando im Keller des Hauses um. Dem Kommando gehörten gemäß dem von Jurowski gefertigten Vollzugsbericht überwiegend Juden an. Mit der Tat qualifizierte sich Jurowski für höhere Ämter in der Sowjethierarchie.
  • Josif Jusefowitsch, Publizist [4]

K

  • Kaʿb ibn al-Aschraf ‏كعب بن الاشرف‎, DMG Kaʿb b. al-Ašraf war ein Widersacher des Propheten Mohammed in Medina, ein Dichter und ein begeisterter Verfechter des Judentums. Er wurde auf Geheiß Mohammeds ermordet.
  • Aharon Avraham Kabak (* 2. Dezember 1880 in Smorgon; † 20. November 1944 in Jerusalem) war ein hebräischsprachiger Schriftsteller der klassischen Moderne.
  • Béla Kádár (* 14. Juni 1877 in Budapest, Ungarn; † 22. Januar 1956 ebenda) war ein Maler und Zeichner.
  • Franz Kafka (* 3. Juli 1883 in Prag, Österreich-Ungarn; † 3. Juni 1924 in Kierling) war ein deutschsprachiger Schriftsteller.
  • Elena Kagan (* 1. April 1960 in Neu York) ist eine VS-amerikanische Juristin. Sie war sie Chefanwältin der VS-Regierung. Seit August 2010 ist sie Richterin am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten, auf Lebenszeit.
  • Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch, eigentlich Lazar Mossjewitsch Kogan, (russ. Лазарь Моисеевич Каганович; * 10. Jul./22. November 1893greg. in Kabany bei Radomyschl, Gouvernement Kiew, Russisches Reich (heute Oblast Schytomyr, Ukraine); † 25. Juli 1991 in Moskau) war sowjetischer Politiker jüdischer Abstammung. Er war machtgleich mit Stalin einer der beiden Sowjetunion-Führer, dabei das Rampenlicht der Öffentlichkeit vermeidend. Kaganowitsch war der Hauptverantwortliche für den Völkermord an den Kulaken der Ukraine, den sogenannten „Kulakenholodomor“.
  • Karl Kahane (* 20. März 1920 in Wien; † 28. Juni 1993 in Venedig) war ein einflußreicher zionistischer Multimillionär, Unternehmer, wirtschaftspolitischer Berater und enger Freund von Bundeskanzler Bruno Kreisky.
  • Max Kahane (* 31. Januar 1910 in Hannover; † 21. August 2004 in Berlin) war ein altkommunistischer Journalist und Auslandskorrespondent der DDR. Er ist der Vater der 1990 zur Ostberliner Ausländerbeauftragten avancierten Anetta Kahane und des Filmregisseurs Peter Kahane.
  • Meir Kahane (* 1. August 1932 in Brooklyn; † 5. November 1990 in Manhattan) war Rabbiner, Gründer der „Kach“-Bewegung und der Jüdischen Verteidigungsliga (JDL), sowie ein radikaler Zionist. Sein erklärtes Ziel war die Errichtung von Großisrael.
  • Peter Kahane (* 30. Mai 1949 in Prag; gebürtig Peter Klement Kahane) ist ein deutschsprachiger Filmregisseur. Er ist Sohn des Journalisten und Auslandskorrespondenten Max Leon Kahane und dessen Ehefrau Doris. Seine Schwester ist die Journalistin Anetta Kahane.
  • Pinchas Kahanowitsch (* 1. November 1884 in Berdytschiw, Ukraine; † 4. Juni 1950 in einem sowjetischen Lager) gilt als der bedeutendste jiddische Schriftsteller der Sowjetunion. Er veröffentlichte alle seine Werke unter dem Pseudonym Der Nister (auch: Der Nistor; jiddisch: דער נסתּר; = der Verborgene).
  • Alfred Kahn (* 17. Oktober 1917 in Paterson), amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler und Politiker.
  • Herman Kahn (* 15. Februar 1922 in Bayonne, New Jersey; † 7. Juli 1983 in Chappaqua, Neu York) war ein US-amerikanischer Stratege, Kybernetiker und Futurologe.
  • Louis Kahn (* 1893 in Versailles; † 1967 in Paris)
  • Otto Hermann Kahn (* 21. Februar 1867 in Mannheim; † 29. März 1934 in Neu York Stadt) war ein erfolgreicher Bankier und Unternehmer in den VSA. Um das russische Kaisertum zu beseitigen, finanzierte er die Bolschewisten.
  • Semei Kakungulu (* 1869; † 24. November 1928) war ein Krieger in Uganda und Begründer der Abayudaya.
  • Mascha Kaléko, gebürtig Golda Malka Aufen (* 7. Juni 1907 im galizischen Krenau, Österreich-Ungarn; † 21. Januar 1975 in Zürich) war eine deutschsprachige, der Neuen Sachlichkeit zugerechnete Dichterin.
  • Michail Iwanowitsch Kalinin (1875-1946) als russische Bolschewist und Massenmörder gehörte er zu Stalins Terrorhelfern. Er unterzeichnete die Erlaubnis für das Massaker von Katyn und andere Hinrichtungen. Er war von 1923-1946 formelles Staatsoberhaupt der Sowjetunion; zuvor von März 1919 – Dezember 1922 formelles Staatsoberhaupt Rußlands. Die im Jahre 1945 vorübergehend annektierte deutsche Stadt Königsberg i. Ostpreußen wurde 1946 nach Michail Kalinin in Kaliningrad umbenannt, ohne daß es einen Zusammenhang zwischen ihm und dieser Stadt gab und trägt diesen Namen bis zum heutigen Tage. Diese Benennung ist die gleiche Klasse von Zynismus, wie die Umbenennung vom „Zarskoje Selo” in „Swerdlowsk”, nach dem jüdischen Mörder der gesamten Familie des letzten russischen Zaren, Nikolaus.
  • Schabbatai Kalmanowitsch (1949-2009) Litauer Jude, Geschäftsmann; war 1988 in Israel wegen Spionage für den damaligen sowjetischen Geheimdienst KGB zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden und hatte später als Informant für den israelischen Geheimdienst Shin Bet gearbeitet. Er war 1971 nach Israel emigriert und arbeitete dort als Regierungsberater für die Eingliederung von Juden aus der Sowjetunion. Nach fünfjähriger Haft kehrte Kalmanowitsch nach Moskau zurück und war seit 1994 als Generaldirektor eines großen Einkaufszentrums tätig. Im Jahr 2008 wurde er zum Vorstandschef des Frauen-Basketballmannschaft von Spartak Moskau berufen. Schabbatai Kalmanowitsch wurde im November 2009 in Moskau ermordet.[127]
  • Kalonymus ben Kalonymus (* 1286 in Arles (?); † nach 1328) war ein provenzalischer jüdischer Autor und Übersetzer. Der Name ist die Gräzisierung des hebräischen Namens Shem Tov ben Shem Tov ben Meïr.
  • Lew Borissowitsch Kamenew, eigentlich Leo Rosenfeld (* 6. Juli 1883 in Moskau; † 25. August 1936 ebenda) war ein jüdisch-bolschewistischer Verbrecher und Massenmörder.
  • Franklin Kameny (* 21. Mai 1925 in Neu York Stadt) ist ein US-amerikanischer Astronom und bedeutender Aktivist für „Lesben, Schwule und Bisexuelle“.
  • Wladimir Kaminer (* 19. Juli 1967 in Moskau, Sowjetunion) ist ein deutschsprachiger Schriftsteller und Kolumnist.
  • Adolfo Kaminsky (* 1. Oktober 1925 in Argentinien) hatte 30 Jahre lang falsche Pässe, Ausweise und Dokumente in Umlauf gebracht. Er will fast alle „Widerstandsbewegungen des 20. Jahrhunderts“ mit falschen Papieren und Identitäten versorgt haben. Seine Tochter Sarah Kaminsky hatte 2011 ein Buch über das Leben ihres Vaters geschrieben: „Adolfo Kaminsky. Ein Fälscherleben“.
  • André Kaminski (* 19. Mai 1923 als Andrzei Henrik Kaminski in Genf; † 12. Januar 1991 in Zürich) war ein Schriftsteller in der Schweiz.
  • Eric Richard Kandel (1929-) ist ein US-amerikanischer Neurowissenschaftler aus Österreich und Laureat des Nobelpreises für Physiologie oder Medizin.[128]
  • Gil Kane, eigentlich Eli Katz, Pseudonym: Scott Edwards (* 6. April 1926 in Riga; † 31. Januar 2000 in Florida) war ein US-amerikanischer Comic-Zeichner, u.a. beim Verlag „DC Comics“, „Marvel Comics“.
  • Yoram Kaniuk (* 2. Mai 1930 in Tel Aviv; † 8. Juni 2013 ebenda) war ein ostjüdischer Schriftsteller, Maler und Journalist.
  • Jacobus H. Kann
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  • Donna Karan (1948-) ist eine bekannte US-amerikanische Modedesignerin und Unternehmerin. Weltweit existieren im Juli 2006 16 Donna Karan New York Stores und 47 DKNY Stores.
Bruder Nathanael Kapner
  • Nathanael Kapner (* ca. 1950) wurde in den VSA geboren und wuchs als Jude auf. Enttäuscht vom Jahwe-Glauben konvertierte er zum Christentum und wurde griechisch-orthodoxer Mönch. Er versteht sich als Glaubenskämpfer auch in politischen Angelegenheiten und betreibt eine eigene Netzpäsenz. Dort gibt er Auskunft über die Gründe seiner Abwendung vom Judaismus.[129]
  • Dani Karavan (* 7. Dezember 1930 in Tel Aviv) ist ein international renommierter Bildhauer und Gestalter von großformatigen, begehbaren Kunstwerken, die zuweilen der „Land Art“ zugerechnet werden. Er ist u.a. für die Gestaltung des Holocaust-Denkmals für die Sinti- und Roma in Berlin zuständig.
  • Georg Kareski (* 1878 in Posen, † 1947 in Ramat) war ein Bankier und Politiker. Kareski war als Chef der C.A.F. Kahlbaum AG und der Berliner Schultheiß-Brauerei, als Direktor der Michael-Industrie und in anderen Funktionen ein maßgeblicher Unternehmer im Deutschen Reich; er saß im Vorstand des Reichsverbandes der Deutschen Industrie. Früh schloß er sich der zionistischen Bewegung an, war im Vorstand der Berliner Jüdischen Gemeinde und gründete die jüdische Genossenschaftsbank „Iwria“ in Berlin.
  • Josef Karo
  • Gustav Karpeles
  • Garri Kasparow (1963-) geb. Garik Weinstein; ist ein russischer Politiker, Autor und sehr erfolgreicher, ehemaliger Weltmeister im Schach. Er ist armenisch-jüdischer Abstammung und besitzt die russischer Staatsbürgerschaft.
  • Lani Kass,[130] ist eine Computerexpertin, sie war Direktorin für digitale Kriegsführung bei der US-Luftwaffe - Cyberarbeitsgruppe. Zitat: „Die erste Schlacht eines jeden künftigen Krieges wird um die Vorherrschaft in der Luft, im Weltraum und im Cyberspace gehen.“ Das Spezialgebiet Kass ist die psychologische Kriegsführung, zu der auch absichernde „Informations-Blockaden“ gehören, wie sie von der israelischen Regierung bei dem Angriff auf die angebliche Nuklearanlage Syriens über die israelischen Medien verhängt wurden. Sie arbeitete am „Projekt Schachmatt“, einem Plan für einen Angriff auf den Iran, der von einer Abteilung der Air Force seit Juni 2007 erarbeitet wurde.[131]
  • Josef Kastein
  • Rudolf (Rezső) Kasztner (* 1906 in Kolozsvár, Ungarn, heute Cluj-Napoca, Rumänien; † 15. März 1957 in Tel Aviv, Israel) war ein jüdischer zionistischer Gemeindeführer aus Siebenbürgen und Ungarn, Journalist und Jurist, der de facto das jüdische „Komitee für Hilfe und Rettung" in Budapest in 1941-1945 führte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er beschuldigt, mit den Nationalsozialisten kollaboriert zu haben.
  • Israel Katz (1955-) auch Yisrael Katz; israelischer Transportminister. Er ließ auf israelische Straßenschildern 2009 die arabischen oder englischen Namen tilgen, sie bekamen nur noch die hebräische Ortsbezeichnungen. Mit seiner Entscheidung rief er den Zorn von arabischen Abgeordneten hervor. So sagte Ahmed Tibi, der Minister irre, wenn er glaube, durch Wortklauberei die Existenz der Araber in Israel auslöschen zu können.[132]
  • Rudolf Katz (* 30. September 1895 in Falkenburg/Pommern; † 23. Juli 1961 in Baden-Baden) war ein Jurist und Politiker (SPD). Er war ein maßgeblicher Mann des bundesdeutschen Rechtswesens.
Israels Ex-Staatspräsident, Moshe Katsav
  • Mosche Katzav (* 5. Dezember 1945 in Yazd, Iran) war von 2000 bis 2007 der achte israelische Staatspräsident. Er wurde am 30. Dezember 2010 wegen mehrfacher Vergewaltigung einer Angestellten und der sexuellen Belästigung in weiteren Fällen sowie wegen Behinderung der Justiz schuldig gesprochen. Das Strafmaß betrug sieben Jahre Haft sowie zwei Jahre Bewährungsstrafe und 20.000 Euro als Entschädigungszahlung. Katzav mußte nach Bestätigung des Urteilsspruchs durch das Oberste Gericht Israels am 7. Dezember 2011 die Strafe antreten. Er teilt seine Zelle mit dem wegen Korruption verurteilten früheren Gesundheitsminister Benizri.[133]
  • Leo Katzenberger (* 25. November 1873 in Maßbach; † 3. Juni 1942 in München) war eines von 13 Kindern einer jüdischen Familie aus Unterfranken. Später gründete er mit zwei Brüdern in Nürnberg ein Schuhgeschäft, das schließlich zum „Springmann-Schuhwarenhaus“ mit mehreren Filialen in Süddeutschland wurde.
  • Berl Katznelson (1887–1944) Führer der zionistischen Arbeiterbewegung und Zentralfigur der 2. Alijah, Vertrauter und Freund Ben Gurions.
  • Arthur Kaufmann (* 1888 in Mühlheim an der Ruhr; † 1971 bei Rio de Janeiro) war ein Maler.
  • David Kaufmann (* 7. Juni 1852 in Kojetein, Mähren; † 6. Juli 1899 in Karlsbad) war ein jüdischer Gelehrter.
  • Erich Kaufmann (* 1880 in Demmin/ Pommern; † 1972 in Karlsruhe) war ein Rechtsberater.
  • Irving Kaufman (* 24. Juni 1910 in Brooklyn, New York; † 1. Februar 1992) ein Bundesrichter in den Vereinigten Staaten. Obwohl Jude, verdiente er den Spitznamen „Papst Kaufman“. Er hatte den Spionagefall von Julius und Ethel Rosenberg geführt.
  • Jakob von Kaufmann-Asser, ab 1870 Ritter von Kaufmann-Asser (* 17. Juli 1819 in Garzweiler; † 22. Juli 1875 in Köln-Riehl durch Freitod), war ein Bankier, Gutsbesitzer und Generalkonsul der Republik Paraguay.
  • Uri Robert Kaufmann (* 1957 in der Schweiz) ist Historiker und Leiter der Gedenkstätte Alte Synagoge in Essen. Er studierte unter anderem an der Hebräischen Universität Jerusalem und wirkte als Konzeptentwickler für historische Ausstellungen.
  • Walter Kaufmann (* 1924 in Berlin) schrieb Romane, Rundfunkstücke und Drehbücher für Fernsehfilme.
  • Karl Kautsky (* 16. Oktober 1854 in Prag; † 17. Oktober 1938 in Amsterdam) war ein sozialdemokratischer Politiker und Publizist.
  • Danny Kaye
  • Siegmund Kaznelson
  • Daniel Kehlmann (* 13. Januar 1975 in München) deutschsprachiger Schriftsteller (Die Vermessung der Welt, Ruhm). [134]
  • Eduard Kehlmann (* 15. Dezember 1882 in Zawale, Galizien; † 25. September 1955 in Wien) war ein expressionistischer Schriftsteller. Kehlmann wurde als Sohn jüdischer Eltern geboren, hatte sich aber taufen lassen. Er wurde Ingenieur und arbeitete als Beamter des Post- und Telegrafenwesens in Wien. Nebenher betätigte er sich literarisch. Seine Familie überlebte den Zweiten Weltkrieg in Österreich durch Bestechung und Dokumentenfälschung, indem sich Eduard Kehlmann als Halbjude deklarieren ließ.[135] Eduard Kehlmann war der Vater des Regisseurs Michael Kehlmann sowie Großvater des Schriftstellers Daniel Kehlmann.
  • Michael Kehlmann (* 21. September 1927 in Wien; † 1. Dezember 2005 ebenda) war ein Regisseur und Schauspieler in Österreich. Sein Sohn ist der Schriftsteller Daniel Kehlmann.
  • David Keilin
  • Hans Keilson (* 12. Dezember 1909 in Bad Freienwalde an der Oder; † 31. Mai 2011 in Hilversum) war ein Literat und Psychoanalytiker.
  • Max Keilson (* 1900) war ein kommunistischer Parteifunktionär und Grafiker.
  • Harvey Keitel (* 13. Mai 1939 in Brooklyn, Neu York) ist ein US-amerikanischer Schauspieler (U-571, Das Vermächtnis der Tempelritter).
  • Birgit Keller-Reddemann, ist Leiterin der Programmgruppe Religion und Bildung des WDR. Zitat: „Als Korrespondentin auf den Golan-Höhen zu stehen - das war mit 17 mein größter Traum.“[136]
  • Leon Kellner
  • Robert Kempner (* 17. Oktober 1899 in Freiburg im Breisgau; † 15. August 1993 in Königstein im Taunus) war ein promovierter Jurist und Rechtsanwalt. Bei den Nürnberger Prozessen arbeitete er als Stellvertreter des amerikanischen Chefanklägers Robert H. Jackson. Kempner brachte in die Prozesse ein Dokument ein, das er als Protokoll der Wannsee-Konferenz vorstellte.
  • John Kerry (* 11. Dezember 1943 in Aurora, Colorado) ist ein Politiker. Seit 1985 ist er US-Senator von Massachusetts. 2004 war er der Kandidat der Demokraten bei den US-Präsidentschaftswahlen und unterlag dem damaligen Amtsinhaber George W. Bush. Kerrys aus dem schlesischen Benisch stammender Großvater Fritz Kohn trat 1901 vom Judentum zum Katholizismus über, nahm den irisch klingenden Namen Frederick Kerry an und wanderte 1904 in die VSA aus, wo er 1921 Selbstmord beging.
  • Irvin Kershner (* 29. April 1923 in Philadelphia, Pennsylvania; † 27. November 2010 in Los Angeles) war ein Filmemacher, Drehbuchautor, Kameramann und Gelegenheitsschauspieler. Er widmete sich zunächst der Musik und Photographie, bevor er sich dem Dokumentarfilm und später dem Spielfilm zuwandte. Neben „Das Imperium schlägt zurück“ (Star Wars) drehte Kershner unter anderem den inoffiziellen James-Bond-Film „Sag niemals nie“ mit Sean Connery sowie den zweiten Teil des Westerndramas „Der Mann, den sie Pferd nannten“ mit Richard Harris.
  • Alfred Kerr, eigentlich Alfred Kempner (* 25. Dezember 1867 in Breslau; † 12. Oktober 1948 in Hamburg) war ein antideutscher Schriftsteller.
  • John Kerr (Neu York), Psychologe und Geschichtsforscher
  • Hermann Kesten (* 28. Januar 1900 in Podwoloczyska/Krs. Tarnopol, Galizien, Österreich-Ungarn; † 3. Mai 1996 in Riehen bei Basel) war als Schriftsteller einer der Hauptvertreter der literarischen „Neuen Sachlichkeit“ während der 1920er Jahre in Deutschland. Der Hermann-Kesten-Preis ist nach ihm benannt. Er war der Sohn eines jüdischen Kaufmanns und wuchs in Nürnberg auf. Sein Vater war aus dem Osten eingewandert und starb 1917 (n. a. A. 1918) in einem polnischen Kriegslazarett.
John Key, Ministerpräsident von Neuseeland
  • John Key (* 9. August 1961 in Auckland) ist seit dem 19. November 2008 der 38. Premierminister von Neuseeland. Er gehört der konservativen New Zealand National Party an.
  • Irina Khalip, auch Iryna Chalip (* 12. November 1967 in Minsk) ist eine Journalistin und Korrespondentin der „Nowaja Gaseta“. Sie ist die Ehefrau des verhafteten weißrussischen Präsidentschaftskandidaten von 2010 Andrej Sannikau.[137]
  • David Kimchi
  • Joseph Kimchi
  • Moses Kimchi
Unterhalter, Larry King
  • Larry King (1933-) geb. Lawrence Harvey Zeiger ; Journalist. Seit 1985 geht er mit seiner Talkshow „Larry King Live” beim US-amerikanischen Nachrichtensender CNN beinahe täglich auf Sendung.
Ben Kingsley beim Tribeca Film Festival 2008.
  • Ben Kingsley (1943-) Sir, CBE; ist ein britischer Schauspieler. Darsteller von Mahatma Gandhi, Simon Wiesenthal, Wladimir Iljitsch Lenin und als Itzhak Stern in Schindlers Liste.
  • Jack Kirby, eigentlich Jacob Kurtzberg (* 28. August 1917 in Neu York; † 6. Februar 1994 in Thousand Oaks, Kalifornien) war einer der einflussreichsten und bekanntesten Zeichner jüdischer Bildergeschichten (Captain America).
  • Sergei Kirijenko (* 26. Juli 1962 in Suchumi, Georgien) ist ein Politiker in Rußland.
  • Alexander Kisch (* 5. Oktober 1848 in Prag; † 8. Dezember 1917 ebenda) war Rabbiner.
  • Egon Erwin Kisch, eigentlich Egon Kisch (* 29. April 1885 in Prag; † 31. März 1948 ebenda) war ein Schriftsteller, Journalist und Reporter. Nach dem Titel eines seiner Reportagebände ist er auch als „der rasende Reporter“ bekannt.
  • Sergei Kischilov, Sunimex-Eigentümer, Generalimporteur für alles Öl, das durch die „Druschba-Trasse” von Rußland nach Deutschland fließt. [138]
  • Aloisia Kirschner, Pseudonym Ossip Schubin (* 17. Juni 1854 in Prag; † 10. Februar 1934 auf Schloss Kosatek in Böhmen) war eine deutschsprachige Schriftstellerin, die bevorzugt das Salon- und Gesellschaftleben ihrer Zeit schilderte.
  • Marc Kirschner ist ein US-amerikanischer Biologe.
  • Marie Kirschner, auch Marie Louisa Kirschnerová (* 7. Januar 1852 in Prag; † 30. Juni 1931 in Košátky) war eine Malerin und Glasgestalterin.
  • Don Kirshner (* 17. April 1934 in Neu York Stadt; † 17. Januar 2011 in Boca Raton, Florida) war ein einflussreicher VS-amerikanischer Musikverleger, -Produzent und -Promoter der 1950er bis 1970er Jahre.
  • Lev Kirshner (* 17. Juni 1969) ist der Cheftrainer des Männer-Fußball-Team der San Diego State University.
  • Mia Kirshner (* 25. Januar 1975 in Toronto, Ontario) ist eine Schauspielerin in Kanada.
Der in Deutschland geborene Henry Kissinger, war US-Geheimdienstoffizier im besetzten Deutschland.
  • Ronald Brooks Kitaj, eigentl. Ronald Brooks (* 29. Oktober 1932 in Chagrin Falls bei Cleveland, Ohio; † 21. Oktober 2007 in Los Angeles, Kalifornien) war ein Maler und Grafiker.
  • Alfred Klaar, eigentlich Aaron Karpeles (* 7. November 1848 in Prag; † 4. November 1927 in Berlin) war ein Literaturhistoriker, Journalist und Schriftsteller.
  • Arno Klarsfeld, Vater von Serge Klarsfeld
  • Raissa Klarsfeld, Mutter von Serge Klarsfeld
  • Jakob Klatzkin
  • Alfred Klee (* 25. Januar 1875; † 10. November 1943) war Rechtsanwalt in Berlin und aktiver Zionistenführer in Deutschland.
Modegestalter Calvin Klein
  • Gideon Klein (1919-1945) war ein tschechischer Komponist und Pianist.
  • Hans-Joachim Klein (* 21. Dezember 1947 in Frankfurt am Main) ist ein ehemaliger Terrorist der Revolutionären Zellen (RZ).
  • Henry H. Klein (* 1879; † 1955 durch „Selbstmord“) war eine antikommunistischer antizionistischer jüdischer Rechtsanwalt.
  • Joel Irwin Klein (1946-) US-Schulsenator von Neu York Stadt, Herr über mehr als 1,1 Millionen Schüler in über 1.420 Schulen. [139]
  • Robert Klein (* 8. Februar 1942 in New York) ist ein US-amerikanischer Komiker und Schauspieler.
  • Yair Klein (* 1948) ist ein international agierender israelischer Terroristen-Chef und ehemaliger hochrangige Offizier der „Zahal“.
  • Victor Klemperer, Literaturwissenschaftler. 1952 heiratete er die Germanistin und Romanistin Hadwig Klemperer († 2010). Sie wurde vor allem als Herausgeberin der Tagebücher ihres Mannes bekannt. Zudem hielt sie Vorträge über die Zeit des Nationalsozialismus und das Werk ihres Mannes.[140]
  • Erich Klibansky
  • Noah Klieger (* 1925) ist ein Autor. Er arbeitet für die israelische Tageszeitung „Yedioth Ahronoth“.[141][142]
  • Owen Kline (1991–) US-amerikanischer Film-Schauspieler (The Squid and the Whale).
  • Peter Gert Johannes Kloeppel (1958-) Journalist und Chefredakteur von RTL.
  • Susanne Klingenstein, Autorin
  • Ruth Klüger, auch Ruth K. Angress (* 30. Oktober 1931 in Wien) ist eine VS-amerikanische Literaturwissenschaftlerin und Schriftstellerin.
Jack Klugman, Tony Randall
  • Jack Klugman, geboren als Jacob Joachim Klugman (* 27. April 1922 in Philadelphia, Pennsylvania; † 24. Dezember 2012 in Northridge, Kalifornien), war ein US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler, bekannt aus der TV-Seifenoper „Männerwirtschaft“ und „Quincy“. Klugman spielte in Hollywood-Filmen, etwa in „Die zwölf Geschworenen“. Die größten Erfolge feierte Klugman mit seinen Seriencharakteren, für die ihm insgesamt drei Emmys verliehen wurden.
  • Bernd Knobloch (1951-) ist ein in Deutschland lebender Jude und Sohn der Vorsitzenden des ZdJ Charlotte Knobloch. Er war leitend bei der inzwischen wegen ihrer Geldprobleme teilverstaatlichten Commerzbank, 2009 sitzt er als Mitglied im Aufsichtsrat der Bank Hypo Real Estate, die als erstes Geldistitut Garantiezusagen in dreistelliger Milliardenhöhe durch die BRD erhielt.
  • David Knopfler (* 27. Dezember 1952 in Glasgow) ist ein Musiker und gemeinsam mit seinem Bruder Mark Knopfler eines der Gründungsmitglieder der Rock- und Popgruppe Dire Straits.
  • Mark Knopfler (* 12. August 1949 in Glasgow) ist ein Musiker. Er ist mehrfacher Grammy-Gewinner und war Kopf und Gründer der Rock- und Popgruppe Dire Straits, mit der er weltweite Bekanntheit erlangte.
  • Edward I. Koch (* 12. Dezember 1924 in Neu York Stadt) ist ein US-amerikanischer Politiker und war von 1978 bis 1989 Bürgermeister von Neu York Stadt.
  • Richard Koch (Arzt)
  • Walter Koenig (* 14. September 1936 in Chicago, Illinois) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor. Seine Eltern waren litauische Juden und trugen ursprünglich den Nachnamen Königsberg. Seit den frühen 1960er Jahren spielte er in verschiedenen TV-Produktionen mit. Berühmtheit erlangte er durch die Darstellung des „Pavel Chekov“ in der Science-Fiction-Serie „Star Trek“. In den 1990er Jahren erschien er wiederholt als „Alfred Bester“ in der Serie „Babylon 5“. Sein Sohn Josh Andrew Koenig beging im Februar 2010 Selbstmord.
  • Arthur Koestler (* 5. September 1905 in Budapest; † 3. März 1983 in London) war ein Schriftsteller. Er schrieb vorwiegend auf Deutsch und Englisch, vereinzelt auch auf Französisch und Ungarisch.
  • Eugen Kogon (* 2. Februar 1903 in München; † 24. Dezember 1987 in Königstein im Taunus) war ein Kollaborateur der Westalliierten und publizistischer Umerzieher.
  • Julie Kogon (1918–1986) war ein amerikanischer Boxer.
  • Maxwell Kogon (1920–1980) war ein kanadischer Bomberpilot.
  • Salomon Jacob Kohen (* 23. Dezember 1772 in Meseritz; † 20. Februar 1845 in Hamburg; auch: Schalom ben Jakob Kohen, Schalom Jacob Cohen, S. J. Cohn, Salomon Hakohen und weitere Namensvarianten) war ein jüdischer Hebraist, Lehrer, Autor und Bibelübersetzer, und ein wichtiger Vertreter der Haskala in Berlin, Hamburg und Wien.
  • Helmut Kohl geb. Henoch Kohn; Ostjude aus Galizen; dessen Großeltern liegen auf dem jüdischen Friedhof in Wien begraben (umstritten).
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  • Michael Kohn
  • Paul Kohner (* 29. März 1903 in Teplitz-Schönau, Österreich-Ungarn; † 16. März 1988 in Los Angeles, Kalifornien, Vereinigte Staaten) war ein Filmproduzent und Schauspielagent. Er war verheiratet mit der mexikanischen Schauspielerin Lupita Tovar und ist der Großvater von Paul Weitz und Chris Weitz. Seine Tochter ist die Schauspielerin Susan Kohner.[143]
  • Adolph Kohut, auch: Adolf Kohut (* 10. November 1848 in Mindszent, Ungarn; † 22. November 1917 in Berlin) war Journalist, Literatur- und Kulturhistoriker, Kompilator, Übersetzer. Er war Bruder des jüdischen Gelehrten und Oberrabbiners Alexander Kohut (1842-1894).
  • Alexander Kohut, ungarisch: Sándor Kohut (* 22. April 1842 in Kiskunfélegyháza, Ungarn; † 25. Mai 1894 in New York) war Rabbiner, Kanzelredner, bedeutender jüdischer Gelehrter, Mitgründer und Dozent am Jewish Theological Seminary und verfasste vor allem das Monumentalwerk Aruch ha-schalem (auch: Aruch completum), eine kritische Neubearbeitung und Erweiterung des klassischen Talmud-Lexikons Aruch des Nathan ben Jechiel (11. Jahrhundert) aus Rom. Alexander Kohut war der Bruder des Lexikographen und Kompilators Adolph Kohut (1848-1917) und war in zweiter Ehe mit Rebekka Kohut, geb. Bettelheim, verheiratet, sie war Präsidentin des Weltbundes Jüdischer Frauen.
  • Lianne Kolf, Inhaberin der Verlagsagentur Kolf in München. Die „Grande Dame“ der Buch-Szene; u.a. „Verkauf der Filmrechte von Anne-Frank-Biografie an Disney“ und — Zitat: „Wir haben sehr viele jüdische Themen“.
  • Zvi Kolitz
  • Max Kollenscher (* 27. September 1875 in Posen, † 1937 in Palästina) war ein Rechtsanwalt, Zionist und Gemeindepolitiker in Berlin. 1933 ging er nach Palästina, wo er 1937 starb.
  • György Konrád (* 2. April 1933 in Debrecen, Ungarn) ist ein Autor.[144]
  • Lew Sinowjewitsch Kopelew 1912 Kiew-1997 Köln.
  • Elisabeth Kopp (* 16. Dezember 1936 in Zürich) Schweizer Politikerin (FDP), erste Bundesrätin der Schweiz (1984-1989), Mitglied der Landesregierung (Bundesrat).
  • Jane Korman, eine in Australien lebende jüdische Künstlerin.[147] Medial bekannt geworden ist sie durch einen Kurzfilm „Dancing Auschwitz“, in dem sie, ihre Kinder und ihr Vater, Adolek Kohn, u.a. in Auschwitz und Theresienstadt zu dem Disko-Hit „I will survive“ von Gloria Gaynor tanzen.[148]
  • John C. Kornblum (* 6. Februar 1943, Michigan, Vereinigte Staaten) ist ein amerikanischer Diplomat, Investmentbanker und Manager. Er war Botschafter in Deutschland (1997-2001).
  • Fritz Kortner (* 12. Mai 1892 in Wien; † 22. Juli 1970 in München; eigentlich Fritz Nathan Kohn) war ein Schauspieler, Film- und Theaterregisseur. Kortner wurde von den jüdischen Theaterchefs Holländer, Viertel, Barnowsky, Jessner und Reinhardt gefördert und stieg zu einem der bekanntesten Darsteller expressionistischer Art auf.
  • Barrie Kosky (* 1967 in Melbourne/Australien) ist Opern- und Theaterregisseur. Von 2001 bis 2005 war er Direktor des Wiener Schauspielhauses. Danach war Kosky Intendant der Komischen Oper in Berlin und wollte die Jazz-Operette wiederbeleben — Opern von Komponisten wie Richard Wagner oder Giuseppe Verdi dagegen solle es an der Komischen Oper ab 2012 nicht mehr geben.
  • André Kostolany (* 9. Februar 1906 in Ofenpest; † 14. September 1999 in Paris) war ein amerikanischer Finanzexperte und Journalist.
  • Abba Kowner (1918-1985) o. Abba Kovner, Links-zionistischer Schriftsteller (Haschoma Hazair), wollte Trinkwasser in deutscher Großstädte vergiften.
Siegfried Kracauer
  • Siegfried Kracauer (1889-1966) war ein deutschsprachiger Journalist, Publizist, Schriftsteller, Soziologe und Filmwissenschaftler. Er hegte engen Kontakt zum Begründer der „Frankfurter Schule”, Theodor W. Adorno.[149]
  • Victor Kraft (1880-1975) war „jüdisch Versippter” Wissenschaftstheoretiker, Philosoph und Generalstaatsbibliothekar in Österreich. Zu seinen direkten Schülern zählen Paul Feyerabend, Ernst Topitsch und Ingeborg Bachmann.
  • Hanna Krall (* 20. Mai 1937 in Warschau) ist eine Journalistin und Schriftstellerin in Polen.
  • Stanley Kramer (* 29. September 1913 in Brooklyn, New York, USA; † 19. Februar 2001 in Woodland Hills, Kalifornien, USA) war ein US-amerikanischer Regisseur und Filmproduzent. Er erhielt 1962 den Golden Globe Award als bester Regisseur, für seinen Propagandafilm Das Urteil von Nürnberg.
  • Karl Kraus (* 28. April 1874 in Gitschin, Böhmen; † 12. Juni 1936 in Wien) war einer der sprachgewaltigsten Literaten und Polemiker jüdischer Abstammung. Er war Publizist, Satiriker, Lyriker, Aphoristiker, Dramatiker, Förderer junger Autoren, Sprach- und Kulturkritiker sowie vor allem ein scharfer Kritiker der Presse und des Hetzjournalismus oder, wie er selbst es ausdrückte, der Journaille.
  • Friedrich Salomo Krauss (* 7. Oktober 1859 in slawonischen Pozega; † 29. Mai 1938 in Wien) war ein Ethnologe, Sexualforscher und Slawist.
  • Ognjen Kraus (* 4. November 1945 in Zagreb) ist ein Mediziner, Präsident der Jüdischen Gemeinde Zagreb und der Koordination Jüdischer Gemeinden in Kroatien.
  • Oskar Kraus (* 24. Juli 1872 in Prag; † 26. September 1942 in Oxford) war ein Philosoph.
  • Samuel Krauss (* 18. Februar 1866 in Ukk, Ungarn; † 4. Juni 1948 in Cambridge, England) war ein jüdischer Gelehrter, dessen Schwerpunkte die talmudische Lexikographie, Realien, Archäologie und Kulturgeschichte waren.
  • Lenny Kravitz (* 26. Mai 1964 in Brooklyn, Neu York Stadt; eigentlich Leonard Albert Kravitz; früher Musiker unter dem Pseudonym Romeo Blue) ist ein amerikanischer Rocksänger, Musiker, Liederschreiber und Musikproduzent.
  • Georg Kreisler (* 18. Juli 1922 in Wien; † 22. November 2011 in Salzburg) ist ein deutschsprachiger Kabarettist, Komponist, Satiriker und Schriftsteller. Er war seit 1943 amerikanischer Staatsbürger.
  • Yakov Kreizberg (* 24. Oktober 1959 in Leningrad ; † 15. März 2011 in Monte Carlo) war ein Dirigent. Sein Bruder war der jüdische Dirigent Semyon Bychkov. Jakov Kreizberg war von 1994 bis 2001 Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin. Zuletzt leitete er die Netherlands Philharmonic and Netherlands Chamber Orchestras. Seit 2009 war Kreizberg auch künstlerischer Leiter des Orchestre Philharmonique de Monte Carlo.
  • Gidon Kremer (1947-) lett. Gidons Krēmers; ist ein in Lettland geborener Violinist. Er Unterstützt den in Russland inhaftierten jüdischen Unternehmer Michail Chodorkowski. Kremer sei davon überzeugt, daß Chodorkowski kein Verbrecher sei. Der ehemalige Oligarch sei vielmehr ein Patriot, der mit der herrschenden Politik in Konflikt geraten sei.[151]
  • Jonathan Kreutner, Generalsekretär des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebunds (SIG). [152]
  • Arthur Kronfeld (* 9. Januar 1886 in Berlin; † 16. Oktober 1941 in Moskau) war ein Psychiater. Er war der Sohn des Rechtsanwalts Salomon, gen. Sally Kronfeld aus Thorn und seiner Frau Laura, Tochter des Kölner Kommerzienrats und Stadtverordneten Benjamin Liebmann. Seine Schwester Minnie (1904-1987) erlangte unter ihrem späteren Namen Minnie Maria Dronke in Neuseeland einige Bekanntheit.
  • Joe Kubert (* 18. September 1926 in Polen; † 12. August 2012) war ein US-amerikanischer Comiczeichner und Begründer der nach ihm benannten Schule für Grafik- und Kunstdesign Joe Kubert School of Cartoon and Graphic Art. Er war an der Erfindung der Saga „Sergeant Rock“ und der „Tor“-Reihe beteiligt. Außerdem schuf er Kriegsgeschichten wie „Tales of the Green Beret.“ In seinem ergreifenden Comicroman „Yossel: April 19, 1943“ zeichnete Kubert den Aufstand im Warschauer Getto während des Zweiten Weltkriegs nach. Außerdem ging er in dem Werk der Frage nach, wie sein Leben wohl verlaufen wäre, wenn seine Eltern damals nicht von Polen in die USA übergesiedelt wären. Aus Kuberts Ehe sind die Söhne Adam Kubert und Andy Kubert hervorgegangen, die wie er als hauptberufliche Comiczeichner Karriere gemacht haben.
  • Stanley Kubrick (* 26. Juli 1928 in Neu York Stadt; † 7. März 1999 in Childwickbury Manor bei London) war ein US-amerikanischer Regisseur, Produzent und Drehbuchautor.
  • Jürgen Kuczynski (* 17. September 1904 in Elberfeld; † 6. August 1997 in Berlin) war ein Historiker und Wirtschaftswissenschaftler. Er war der Sohn des Statistikers Robert René Kuczynski und der Malerin Bertha Kuczynski, geb. Gradenwitz.
  • Robert René Kuczynski (* 12. August 1876 in Berlin; † 25. November 1947 in Oxford) war ein Ökonom und Demograph. Er wird als einer der Väter der modernen Bevölkerungsstatistik betrachtet.
  • (?) Volker Kühn (* 4. November 1933 in Osnabrück) ist ein „Holocaust“-Historiker Autor, Fernseh- und Theaterregisseur sowie Filmproduzent mit dem Schwerpunkt Satire und Kabarett. Lebte vier Jahre in den USA. War Redakteur beim Hessischen Rundfunk. Seit 2007 trat er in einigen Produktionen der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ auch als Schauspieler auf. Rechtsstreit 2010: „Kühn darf seine Meinung äußern, Heesters sei im Lager Dachau aufgetreten. Er darf den Schauspieler aber nicht als Lügner bezeichnen, wenn dieser dies bestreitet. Es sei vor allem darum gegangen, den Vorwurf der Lüge auszuräumen, erklärte Heesters Anwalt“. Volker Kühn ist Freund von Ilja Richter, der ihm im Rechtsstreit gegen Johannes Heesters, auch hoffentlich unterstütze.
  • Béla Kun geb. als Berel Kohn, Bolschewist und Massenmörder in Ungarn und nachher in dem Krim.
  • Ignaz Kuranda




  • Daniel Kapp (* 28. April 1968 in Kigali, Ruanda) ist ein Politikberater und selbsternannter Kommunikationsexperte. Zwischen 2000 und 2011 war Kapp Pressesprecher verschiedener österreichischer Regierungsmitglieder, zuletzt für den ehemaligen ÖVP Finanzminister Josef Pröll.
  • Tuli Kupferberg (* 28. September 1923 in Neu York Stadt; † 12. Juli 2010 ebenda) war ein Rockmusiker, Autor, Cartoonist und Herausgeber. Daneben war er Mitbegründer der Rockgruppe „The Fugs“. Er gehörte zu den Pionieren der „Beat“-Generation in den VSA der fünfziger Jahre. Seinen größten literarischen Erfolg hatte er in den sechziger Jahren mit einem satirischen Buch gegen den Einsatz im Vietnamkrieg. Das von Kupferberg herausgegebene Magazin „Birth“, das nur drei Mal erschien, gilt als ein Grundstein der Jugendbewegung in den VSA.
  • Béla Kun (* 20. Februar 1886 in Szilagycseh in Siebenbürgen; † 30. November 1939 im Gulag, Sowjetunion; eigentlich Béla Kohn) war ein Kommunistenführer in Ungarn. Bela Kun Terror-Regime stachelte nicht nur die Bolschewistenfurcht an, sondern gab dem Antisemitismus erheblichen Auftrieb.
  • Mila Kunis (* 14. August 1983 in Tschernowitz, Ukraine) ist eine Schauspielerin und Synchronsprecherin in den Vereinigten Staaten. Bekannt wurde sie durch ihre Rolle als Jackie in „Die wilden Siebziger“.
  • Dan Kurzman (* 27. März 1922 in San Francisco; † 12. Dezember 2010 in Manhattan, Neu York) war ein US-amerikanischer Journalist und Verfasser militärhistorischer Bücher.
  • Tony Kushner (* 16. Juli 1956 in Neu York Stadt) ist ein US-amerikanischer Drehbuchautor und Schriftsteller. Im Jahre 2003 heiratete er seinen Freund Mark Harris, Redakteur bei „Entertainment Weekly“. Sein bekanntestes Theaterstück ist das umstrittene Werk Angels in America, wofür er unter anderen den Pulitzer-Preis und den Tony Award für das beste Theaterstück bekam. 2003 entstand nach dem Stück eine Fernseh-Miniserie von Mike Nichols mit Stars wie Al Pacino, Meryl Streep und Emma Thompson. Weitere Bühnenstücke sind „Slavs“, „Homebody/Kabul“ und „Carolin, or Change“.

L

  • Shia Saide LaBeouf (* 11. Juni 1986 in Los Angeles) ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Komiker. (Indiana Jones IV, Transformers, Constantine, I, Robot).
  • Siegfried Laboschin (1868-1929) war ein deutschsprachiger Maler und Grafiker sowie Kunstkritiker.
  • Albert Ladenburg (1842-1911) war ein deutschsprachiger Chemiker. Ladenburg entstammte einer bekannten jüdischen Familie Mannheims und war der Sohn des Juristen und Nationalökonomen Leopold Ladenburg (1809–1889) und der Delphine Picard (1814–1882) aus Straßburg im Elsass. Sie war – wie Albert Ladenburg selbst – Enkelkind des Bankhausgründers Wolf Ladenburg. Delphine Picard war durch diese Generationsverschiebung also nicht nur Albert Ladenburgs Mutter, sondern zugleich auch seine Kusine. Er heiratete am 19. September 1875 Margarethe Pringsheim (1855-1909), die Tochter des Botanikers und Pflanzenphysiologen Nathanael Pringsheim (1823–1894) in Berlin und Jena. Sein Sohn war der Physiker Rudolf Ladenburg.
  • Carl Ladenburg (1827-1909) war Bankier und Inhaber des Bankhauses „W. H. Ladenburg & Söhne“ in 3. Generation, Mitglied des badischen Landtags, Ehrenbürger der Stadt Mannheim, Geheimer Kommerzienrat und k.u.k. österreichisch-ungarischer Konsul (1874-1909). Er war älteste Sohn des Mannheimer Bankiers Seligmann Ladenburg (1797-1873), Geschäftsführender Gesellschafter des Bankhauses „Bankhaus Ladenburg, W. H. Ladenburg & Söhne“, und der Kaufmannstochter Julie Goldschmidt (1800-1859) aus Kassel. Er heiratete am 11. Mai 1859 Ida Goldschmidt (1840-1928), die Tochter des Kaufmanns Siegmund Goldschmidt (1805-1868), Mitinhaber der Firma „Gebr. Goldschmidt Indigo- u. Farbwarenhandlung“ in Kassel, und der Wilhelmine Büding (1815-1894), deren Großvater der Bankhaus-Gründer Moses Büding in Kassel war. Ladenburgs Tochter, Julie Ladenburg (1860-1940) heiratete 1881 den Rechtsanwalt Ernst Bassermann (1854-1917), den späteren Vorsitzenden der Nationalliberalen Partei und Mitglied des deutschen Reichstags. Sein Großvater war Wolf Hajum Ladenburg (1766-1851), der Gründer des Bankhauses Ladenburg in Mannheim.
  • Emil Ladenburg (1822-1902) war Geheimer Kommerzienrat, einflussreicher deutschsprachiger Bankier und Mitinhaber des Bankhauses Ladenburg, aus dem u.a. später die Deutsche Bank hervorging. Er entstammte einer wohlhabenden jüdischen Bankiersfamilie und war der Sohn des Bankiers Herrmann Ladenburg (1791-1862) und der Sara Mayer (1793-1855).
  • Leopold Ladenburg
  • Seligmann Ladenburg
  • Wolf Ladenburg
  • Leopold von Lämel
  • Simon von Lämel
  • Fiorello LaGuardia (* 11. Dezember 1882 in Neu York; † 20. September 1947 ebenda) war ein US-amerikanischer Politiker und von 1934 bis 1945 für drei Amtszeiten Bürgermeister der Stadt Neu York.
  • W. Anthony Lake (* 2. April 1939 in New York City) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Politikwissenschaftler, Hochschullehrer und Diplomat, der auch Nationaler Sicherheitsberater der USA war und seit 2010 Direktor der UNICEF ist.
  • Fritz Lamm (* 30. Juni 1911 in Stettin; † 15. März 1977 in Stuttgart; Pseudonyme Rudolf Ketzer und Thomas Müntzer) war ein Politiker (SAPD, SPD) und Vorstandsmitglied des „Bunds der Naturfreunde“.
  • Hans Lamm
  • Edwin Herbert Land (* 7. Mai 1909 in Bridgeport, Connecticut, USA; † 1. März 1991 in Cambridge, USA) war ein amerikanischer Physiker und Industrieller, der mit seiner Erfindung des „Polaroid“-Trennbildfilm-Verfahrens bis heute als einer der wichtigsten Pioniere der Fototechnik gilt. Schon während seiner Studienzeit erfand er 1932 einen Polarisationsfilter aus Kunststoff, den sogenannten Polaroid-Filter, der in fast beliebiger Größe herstellbar ist. Am 21. Februar 1947 stellte er eine völlig neue Kamera vor, die wenige Sekunden nach dem Schnappschuss ein fertiges Papierbild lieferte. Es war die erste Sofortbildkamera. Er arbeitete später an verschiedenen Problemen der Phototechnik, u. A. an der Entwicklung von Hochleistungsluftbildfotoapparaten, beispielsweise für das Spionageflugzeug Lockheed U-2. Anfang 2010 wurde bekannt, daß die 2008 eingestellte „Polaroid“-Kamera mit neuen Fotopapier, weiter produziert werde. Sie soll im wesentlichen dem Original aus den siebziger Jahren entsprechen. Damit reagiert die Industrie auf die hohe Nachfrage nach Restbeständen aus der Fotofilm-Produktion.[153]
  • Edmund Landau (1877-1938) war ein Mathematiker, der sich um die analytische Zahlentheorie verdient gemacht hat. Sein Vater Leopold Landau war Gynäkologe und Anhänger des Zionismus.
  • Lew Dawidowitsch Landau (1908-1968) war ein russischer Physiker.
  • Saul Raphael Landau
  • Salcia Landmann (* 18. November 1911 in Zolkiew, Galizien; † 16. Mai 2002 in St. Gallen, Schweiz) war eine Schriftstellerin und Journalistin.
  • Michael Landon (* 31. Oktober 1936 in Forest Hills, Queens, Neu York, als Eugene Maurice Orowitz; † 1. Juli 1991 in Malibu, Kalifornien) war ein Schauspieler.
  • Heinrich Landsberger, Pseudonyme Heinrich Lee und Junius (* 24./26. Juni 1862 in Hirschberg im Riesengebirge; † ?) war ein Bühnendramatiker und Novellist in Deutschland.
  • Felicia Langer, eigentlich Felicia-Amalia Weit (* 9. Dezember 1930 in Tarnów, Polen) ist eine israelkritische Schriftstellerin und Anwältin.
  • Meyer Lansky (* 4. Juli 1902 in Grodno, Weichselland; † 15. Januar 1983 in Miami, Florida) war ein amerikanischer Mobster und wird heute der Kosher Nostra (Russenmafia) zugerechnet, als deren wichtigster Kopf er gelten kann.
  • Tom Lantos, eigentlich Lantos Tamás Péter (* 1. Februar 1928 in Budapest; † 11. Februar 2008 in Bethesda, Maryland) war ein Politiker in den Vereinigten Staaten. Er war mit der Schauspielerin Zsa Zsa Gabor verwandt. Seine Tochter Katrina Swett ist mit dem Politiker Richard Swett verheiratet.
  • Claude Lanzmann (* 27. November 1925 in Paris) ist ein zionistischer Publizist, Regisseur und „Shoah“- Produzent[154] aus Frankreich. Er ist Herausgeber des von Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir gegründeten Magazins Les Temps Modernes. Sein jüngerer Bruder Jacques Lanzmann ist als Texter der Chansons von Jacques Dutronc bekannt, seine Schwester ist die Schauspielerin Evelyne Rey. Er war mit der deutschen Schriftstellerin Angelika Schrobsdorff verheiratet.
  • Josef Tommy Lapid, eigentlich Tomislav Lampel (* 27. Dezember 1931 in Novi Sad, Serbien; † 1. Juni 2008 in Tel Aviv) war israelischer Journalist und Politiker; Justizminister und Vizepremier (2003-2004); Shinui-Partei.
  • Pinchas Lapide
  • Giuseppe Laras, Rabbiner; Vorsitzende der italienischen Rabbiner-Versammlung. [155]
  • David Lasar (* 5. Oktober 1952 in Wien) ist ein Politiker in Österreich (FPÖ) und Abgeordneter zum Wiener Landtag und Mitglied des Wiener Gemeinderats.
  • Edward Lasker (* 3. Dezember 1885 in Kempen, Provinz Posen; † 25. März 1981 in Neu York) war ein Elektroingenieur und Schach- und Go-Meister.
  • Emanuel Lasker (* 24. Dezember 1868 im brandenburgischen Berlinchen; † 11. Januar 1941 in Neu York) war ein Schachspieler, Mathematiker und Philosoph. Er wurde „Meister der psychologischen Spielführung“ genannt.
  • Else Lasker-Schüler, eigentlich Elisabeth Lasker-Schüler (* 11. Februar 1869 in Elberfeld, heute Wuppertal; † 22. Januar 1945 in Jerusalem) war eine Dichterin.
  • Anita Lasker-Wallfisch (* 17. Juli 1925 in Breslau) ist eine Musikerin. Sie ist eine von drei Töchtern des jüdischen Rechtsanwalts Alfons Lasker (einem Bruder des US-amerikanischen Schach-Meisters Edward Lasker) und dessen Ehefrau Edith, einer Geigerin.
  • Harold Joseph Laski (* 30. Juni 1893 in Manchester; † 24. März 1950 in London) war ein englischer Politikwissenschaftler, Ökonom, Autor und Dozent, und hatte den Vorsitz der Labour Partei in Großbritannien zwischen 1945 und 1946 inne.
  • Yisrael Meir Lau (1937-) Oberster Rabbiner von Jerusalem und Vorsitzende der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vaschem.[156]
  • Gabriel Laub
  • Ralph Lauren, eigentlich Ralph Lifschitz (* 14. Oktober 1939 in Bronx County, New York City) ist ein US-amerikanischer Modedesigner und Gründer des Modeunternehmens Polo Ralph Lauren. Sein Vater Frank, von Beruf Fassadenmaler, und die Mutter Frieda waren ostjüdische Einwanderer. Zu den Olympischen Spielen 2012 ließ Ralph Lauren die Uniformen der VS-Athleten in China produzieren.[157] Ralph Laurens Sohn David ist seit 2011 mit Lauren Bush verheiratet. Sein Neffe Greg Lauren ist der Ehemann von Elizabeth Berkley.
  • Arthur Laurents (* 14. Juli 1918 in New York City; † 5. Mai 2011 ebenda) war ein US-amerikanischer Dramatiker und Theaterregisseur. Er schrieb die Musicals „West Side Story“ und „Gypsy“. Arthur Laurents war auch Autor zahlreicher erfolgreicher Filmdrehbücher, darunter des Hitchcock-Films „Cocktail für eine Leiche“. Laurents wurde zweimal für einen Oscar nominiert.
  • Hersch Lauterpacht
  • Nigel Lawson (* 11. März 1932 in London) ist ein britischer Politiker der Conservative Party, der zwischen Juni 1983 und Oktober 1989 Schatzkanzler unter Margaret Thatcher war. Lawson war Mitglied im Privy Council. Lawson war zweimal verheiratet: Zwischen 1955 und 1980 war er mit Vanessa Salmon verheiratet. Aus dieser Ehe gingen ein Sohn und drei Töchter hervor. Seit 1980 ist er mit Thérèse Maclear verheiratet, mit der er einen Sohn und eine Tochter zeugte. Er ist Vater der Journalistin und Kochbuchautorin Nigella Lawson und von Dominic Lawson, dem früheren Herausgeber der The Sunday Telegraph.
  • Nigella Lawson (* 6. Januar 1960 in London) ist eine Journalistin, Kochbuchautorin und Fernsehköchin. Sie ist Tochter des ehemaligen englischen Schatzkanzlers Nigel Lawson und dessen Frau Vanessa Salmon, Miterbin des Konzerns Lyons Corner House, zu dem unter anderem zu der US-amerikanische Schnellrestaurant-Kette Dunkin' Donuts gehört. Seit 2003 ist Nigella Lawson mit dem jüdischen Kunsthändler Charles Saatchi verheiratet.
  • Bernard Lazare (* 15. Juni 1865 in Nîmes als Lazare Marcus Manassé Bernard; † 1. September 1903 in Paris) war ein Journalist, Literaturkritiker und Anarchist in Frankreich. Bekannt wurde er im Zusammenhang mit der Dreyfus-Affäre.
  • Paul Lazarsfeld (1901-1976) war ein jüdischer Soziologe, der teils im östereichischen Gebiet Deutschlands, teils in den VSA seßhaft war.
  • Moritz Lazarus
  • Stan Lee, eigentlich Stanley Martin Lieber (* 28. Dezember 1922 in Neu York) ist ein Autor, Redakteur und Zeichner von Bildergeschichten bei „Marvel Comics“.
  • Isaac Leeser
  • Herbert H. Lehman (* 28. März 1878 in Neu York Stadt; † 5. Dezember 1963 ebenda) war ein US-Politiker für die Demokratische Partei aus dem Staat Neu York. Von 1933-1942 war er Gouverneur von Neu York und vertrat von 1949-1957 den Bundesstaat Neu York im Senat.
  • Issachar Berend Lehmann
  • Hersh Leib Sigheter (1844-1933) war ein rumänischer Jude. Er schrieb satirische Stücke fürs jiddische Theater, in der jiddischen Sprache.
Jeschajahu Leibowitz, Wissenschaftler und Religionsphilosoph.
  • Jeschajahu Leibowitz (hebräisch ‏ישעיהו ליבוביץ‎, auch Yeshayahu; * 29. Januar 1903 in Riga; † 18. August 1994 in Jerusalem) war israelischer Naturwissenschaftler und Religionsphilosoph. Für seine plastische Ausdrucksweise, eine mächtige Gruppierung Israels als „Judeo-Nazis” zu qualifizieren, erntete der einst am Kaiser-Wilhelm Institut in Berlin vor seiner Emigration tätig gewesene Leibowitz in seiner neugewählten Heimat schwerste öffentliche Kritik.
  • Nechama Leibowitz
  • Stanisław Lem (* 12. September 1921 in Lemberg; † 27. März 2006 in Krakau) war ein Philosoph, Essayist und Zukunft-Autor.
Robert Lembke: „Was bin ich?“
  • Robert Lembke, eigentlich Robert Emil Weichselbaum (* 17. September 1913 in München; † 14. Januar 1989 ebenda) war ein populärer Journalist und Fernsehmoderator in der BRD. 337 mal in den Jahren 1955 bis 1989 ließ Lembke seine Gäste in der gleichnamigen ARD TV-Sendereihe fragen: „Was bin ich?“ — Was er aber selbst war, daraus machte er in der Öffentlichkeit viele Jahrzehnte ein Geheimnis.
  • Raphael Lemkin (* 24. Juni 1900 als Rafał Lemkin in Bezwodne; † 28. August 1959 in Neuyork) war ein Jurist, der 1939 aus Polen in die VSA übersiedelte. Beim Nürnberger Tribunal 1945 half er als Assistent des Hauptanklägers der VSA, Robert H. Jackson, diesem bei der Erwirkung von Todesurteilen gegen gefangengenommene Führungspersonen des Dritten Reichs.
  • Jack Lemmon (1925-2001) US-amerikanischer Schauspieler.
  • Paul Lendvai (* 24. August 1929 in Budapest) ist ein aus Ungarn ist ein ungarhassender Publizist. Mit seinen Schriften verursachte er enormen Schaden an Ungarn und dem Magyarentum. Er ist politischer Kommentator der österreichischen Tageszeitung Der Standard sowie in ungarischen und englischsprachigen Medien. Seit 1982 ist Lendvai Leiter der Osteuropa-Redaktion des ORF und moderiert die wöchentliche Diskussionssendung Europastudio. Er gilt als einer der profundesten Kenner Ost- und Südosteuropas.
  • Leone da Modena
  • Rudolf Leonhard (* 27. Oktober 1889 in Lissa/Posen; † 19. Dezember 1953 in Ost-Berlin, DDR) war ein Schriftsteller und Kommunist. Als roter Aktivist beteiligte er sich 1918 an den Novemberunruhen. Der Politikwissenschaftler und Ost-Experte Wolfgang Leonhard ist sein Sohn.
  • Doris Lessing (* 22. Oktober 1919 in Kermānschāh, Iran; gebürtig Doris May Tayler) ist eine britische Schriftstellerin. Im Jahr 2007 erhielt sie den Nobelpreis für Literatur.
  • Gottfried Lessing (* 14. Dezember 1914 in St. Petersburg; † 11. April 1979 in Kampala) war ein Jurist und Diplomat der DDR.
  • Hannah Lessing (* 26. April 1963) ist Generalsekretärin des Nationalfonds der Republik Österreich für „Opfer des Nationalsozialismus“ und des Allgemeinen Entschädigungsfonds. Hannah Lessing ist die Tochter des Fotografen Erich Lessing.
  • Jonathan Lethem (* 19. Februar 1964 in Neu York) ist ein VS-amerikanischer Schriftsteller. Seine Eltern waren Hippies.
  • Max Letteris, eigentlich Meir Halevi Letteris (* 1800 in Zolkiew, Galizien; † 19. Mai 1871 in Wien) war ein auf Hebräisch schreibender jüdischer Schriftsteller, Dichter, Literaturwissenschaftler und Orientalist. 1863 verfasste er eine hebräische Nachdichtung von Goethes „Faust“.
  • Oliver Letwin (* 19. Mai 1956 in Hampstead) ist ein britischer Politiker. Ein Mitglied der Konservativen Partei und derzeit Staatsminister (Politischer Berater) in der britischen Regierung unter David Cameron. Seine Großeltern waren Juden aus der Ukraine, die nach Amerika ausgewanderten.
  • Shifra Lerer (* 1915; † März 2011) war eine der bekanntesten Schauspielerinnen des jiddischen Theaters. Sie war die Tochter eines Seifenherstellers, der vor der in Rußland herrschenden Armut nach Argentinien geflohen war. Dort wurde sie im Alter von fünf Jahren von dem jiddischen Schauspieler Boris Thomashefsky entdeckt und gefördert. In ihrer 90 Jahre andauernden Schauspielkarriere trat sie in jiddischen Theatern in Argentinien, Europa, Israel und Neu York auf und verhalf der Sprache zu mehr Anerkennung. In den 1990er Jahren wurde sie durch ihre Rollen in Woody Allens Film „Harry außer sich“ und Barry Levinsons „Avalon“ bekannt.
  • Ivan Levaï (* 18. März 1937 in Budapest) ist einer der bekanntester Journalist und Radio-Moderator in Frankreich.
  • Max Levchin (* 1975 in Kiew, Ukraine) ist ein amerikanischer IT-Spezialist und Mitgründer und ehemaliger CTO von PayPal. 1991 wanderte er nach Chicago aus und studierte an der University of Illinois Informatik. 2002 ging er mit Paypal ins Weltnetz, 2004 gründete er Slide und Yelp. Levchin ist weiterhin Co-Produzent des Films Thank You for Smoking.
  • Artur Levi
  • Hermann Levi
  • Claude Lévi-Strauss (1908-2009) war ein Ethnologe und Anthropologe. Er gilt als Begründer den strukturellen Anthropologie. Er übertrug zentrale Thesen der stukturellen Linguistik in sein Fachgebiet und behauptete, menschliches Zusammenleben sei aufgebaut wie Sprache.[160] Lévi-Strauss Großvater mütterlicherseits, war ein Rabbiner in Versailles.[161]
  • Carl Milton Levin (* 28. Juni 1934 in Detroit) ist ein US-amerikanischer Politiker (Demokratische Partei) und seit 1979 US-Senator für Michigan.
  • Gerald M. Levin (* 6. Mai 1939), CEO des Unternehmens Time Warner, ehemalig Time Inc. (später Time Warner, dann AOL Time Warner), war zuvor bei Home Box Office (HBO).
  • Julius Levin
  • Samuel J. Levin, ist ein Manager. Durch falsches Management, berufliches Versagen", riskante Immobilien und zu hohe Kredite, verursachte er dem Schauspieler Nicolas Cage, Schulden von sechs Millionen US-Dollar. Cage verlangte 2009 eine Wiedergutmachung in Höhe von 20 Millionen US-Dollar (14,5 Millionen Euro).
  • Emmanuel Levinas
  • Eugen Leviné, eigentlich Nissen-Berg (* 10. Mai 1883 in Sankt Petersburg; † 5. Juni 1919 in München) war ein Bolschewist und KPD-Funktionär.
  • James Levine (* 23. Juni 1943 in Cincinnati, Ohio) ist ein VS-amerikanischer Dirigent und Pianist. Er führt als musikalischer Direktor das Neu Yorker Met und der Bostoner Sinfoniker. Daneben gastierte er bei den Festspielen in Salzburg und Bayreuth und war von 1999 bis 2003 Chefdirigent der Münchner Philharmoniker.
  • Samuel „Red“ Levine (1903-) war ein US-amerikanischer Mafioso, eine der schillerndsten Persönlichkeiten der Unterwelt von New York. Geboren in der Lower East Side von Manhattan, New York. Als Jugendlicher erwarb er den Spitznamen „Red“ wegen seiner roten Haare.
  • Barry Levinson (* 6. April 1942 in Baltimore, Maryland) ist ein VS-amerikanischer Filmregisseur.
  • Elijah Levita
  • Zalman David Levontin
  • Helen Levitt (1913-2009) war eine US-amerikanische Fotografin und Filmemacherin. Sie zählte zu den wichtigsten Vertretern der New Yorker Street Photography. [162]
  • Bernard-Henri Lévy (* 5. November 1948 in Beni-Saf, Algerien) oft auch nach seinen Initialen BHL genannt, ist ein Philosoph und Publizist und Vertreter der Neuen Philosophie in Frankreich. Er leitet das „Verlagshaus Bernard Grasset” mit. Seit 1993 ist er verheiratet mit der französischen Schauspielerin und Sängerin Arielle Dombasle. Seine Tochter Justine Lévy ist ebenfalls Autorin.
  • Dani Levy, Schweiz; Schauspieler und Regisseur
  • Ernst Levy (* 23. Dezember 1881 in Berlin; † 14. September 1968 in Davis, Kalifornien) Jurist und Rechtshistoriker.
  • Ernst Levy (* 1895; † 1981) war ein Komponist in der Schweiz.
  • Eugene Levy (* 17. Dezember 1946 in Hamilton, Ontario) ist ein Schauspieler und Komiker.
  • Fritz Levy, „der letzte Jude von Jever“ (* 6. Mai 1901 in Jever; † 25. Oktober 1982 ebenda) war ein Viehhändler.
  • Gideon Levy (* 1953) ist israelischer Journalist aus Tel Aviv und arbeitet für die Tageszeitung „Ha'aretz“ unter anderem als Chefredakteur der Wochenendbeilage. Er gehört zu den wenigen israelischen Journalisten, die über das Leben der Palästinenser unter der israelischen Besatzung berichten, und ist wegen seiner kritischen Berichte, Angriffen seitens der israelischen Leser und Kollegen ausgesetzt.
  • Joseph Moses Levy (* 15. Dezember 1812 in London; † 12. Oktober 1888 in Ramsgate) war eine Zeitungsredakteur und Herausgeber. Er war der Sohn von Moses Levy und Helena Moses. Levy war nach Deutschland geschickt worden um das Druckhandwerk zu erlernen. Als er nach England zurückkehrte, gründete er eine Druckerei. Levy war in der Zeitungsindustrie tätig, ab 1855 war er Chef-Inhaber von The Sunday Times. Im Jahr 1855 gab er zehn Zeitungen in London heraus, darunter The Times, Daily News, Morning Post und The Daily Telegraph.
  • Justine Lévy (* September 1974 in Frankreich) ist eine Schriftstellerin. Sie ist die älteste Tochter des Pilosophen Bernard-Henri Lévy.[163] 1995 heiratete sie Raphaël Enthoven, den Sohn des besten Freundes ihres Vaters. Die Ehe war jedoch schwierig und schließlich verließ er sie für das Model und Sängerin Carla Bruni - später die Frau von Nicolas Sarkozy. Mit ihrem Lebensgefährten Patrick Mille hat sie eine Tochter und einen Sohn.
Jacob Lew (im Hintergrund)
  • Via Lewandowsky (* 7. Mai 1963 in Dresden) ist ein Künstler. Er arbeitet mit Performance, Installation, Malerei, Zeichnung, Objektkunst und Fotografie. Er lebt in Berlin.
  • Charles Lewinsky (* 14. April 1946 in Zürich) ist ein Drehbuchautor und Schriftsteller (Melnitz, Ein ganz gewöhnlicher Jude).
  • Monica Lewinsky (1973-) Praktikantin im Weißen Haus sowie im Pentagon in Washington und Mossad-Agentin – Lewinsky-Affäre. [165]
  • Jerry Lewis, geb. Joseph Levitch (* 16. März 1926 in Newark, New Jersey) US-amerikanischer Komiker, Unterhalter, Produzent, Schauspieler und Sänger.
  • Wilhelm Lewy (* 28. November 1876 in Breslau, Niederschlesien; † 14. Februar 1949 in Kalifornien, USA) war ein Rabbiner und Zionist, der als Student Mitbegründer und geistiger Vater des ersten jüdischen Turn- und Sportvereins Deutschlands war.
  • Astrid Ley, Ausstellungskuratorin Euthanasie-„Aktion T4“.
US-Stabschef, Lewis Libby
  • Lewis Libby „Scooter“ (1950-) ist ein US-amerikanischer Jurist und Politiker. Er war zuletzt Stabschef des US-Vizepräsidenten Dick Cheney, bis er am 28. Oktober 2005 wegen mehrerer Fälle von Meineid und uneidlicher Falschaussage unter Anklage gestellt wurde und zurücktrat. Im März 2007 wurde er deswegen und wegen Justizbehinderung von einem Geschworenengericht in Washington schuldig gesprochen[166] und im Juni 2007 zu einer 30-monatigen Haftstrafe verurteilt[167]. Anfang Juli erfuhr er eine teilweise Begnadigung durch den damalig US-Präsidenten und Lewis Freund George W. Bush, der ihm die Haftstrafe erließ.[168]
  • Daniel Libeskind (1946-) ist ein US-amerikanischer Architekt und Stadtplaner. Zu seinen Hauptwerken gehören größere kulturelle Einrichtungen, wie das jüdische Museum in Berlin, das Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück, das Denver Art Museum, Imperial War Museum in Manchester, über Landschafts- und Stadtplanungen, bis Entwürfe von Ausstellungen, Bühnenbildern und Installationen. 2003 gewann Libeskind die Ausschreibung für den Neubau des World Trade Centers in Neu York.
  • Roy Lichtenstein (* 27. Oktober 1923 in Manhattan; † 29. September 1997 in ebenda) war ein Lehrer, Grafiker und Maler der Pop-Art in den Vereinigten Staaten.
  • Ivri Lider (* 10. Februar 1974 in Givat Haim, Israel) ist ein schwuler Sänger. Er ist einer der populärsten zeitgenössischen Sänger Israels.
  • Marek Lieberberg (* 7. Mai 1946) ist ein führender Konzertveranstalter in Deutschland. Er gründete mit Marcel Avram 1970 die Konzertagentur „Mama Concerts“. Lieberbergs „derzeitiger Wohnsitz in Deutschland“ ist Frankfurt am Main und er hat drei Söhne.[169]
  • Avigdor Lieberman (1958-) israelischer Politiker und Vorsitzender der zionistischen Partei Jisra'el Beitenu (Unser Haus Israel).[170] Seit März 2009 ist der einstige Türsteher, Außenminister Israels. Lieberman steht unter Korruptionsverdacht: Ermittlungen wegen Bestechung, Geldwäsche und des Vertrauensbruchs. [171]
  • Carl Theodor Liebermann (1842-1914) Sohn des Textilunternehmers Benjamin Liebermann; Chemiker.
  • Benjamin Liebermann
  • Joseph Lieberman „Joe” (1942-) ist ein Politiker in den Vereinigten Staaten. In der US-Präsidentschaftswahl 2004 war er ein Bewerber der Demokraten für das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten, nachdem er bei der Präsidentschaftswahl 2000 neben Al Gore für das Amt des Vizepräsidenten kandidiert hatte.
  • Joseph Liebermann (1783-1860) Vater von Max Liebermann; Textil-Unternehmer.
  • Max Liebermann (1847-1935) Maler und Grafiker, Vertretern des Impressionismus.
  • Rolf Liebermann (* 14. September 1910 in Zürich; † 2. Januar 1999 in Paris) war ein Komponist und Intendant, sowie ein Großneffe des Malers Max Liebermann. In den 1930er Jahren war er mit Lale Andersen (Lili Marleen) liiert.
  • Franz Joseph Moritz Liebermann-Roßwiese (1872-1931) war Vater von Rolf Liebermann.
  • Willy Liebermann von Wahlendorf
  • György Ligeti (* 28. Mai 1923 in Sankt Martin, Siebenbürgen; † 12. Juni 2006 in Wien) war ein jüdischer Komponist. Er gilt als „führender Komponist der europäischen Avantgarde“.
  • Moshe Leib Lilienblum (1843–1910) Zionist, hebräischer Schriftsteller, jüdischer Reformer und Pionier der palästinophilen Bewegung.
  • Max Lilienthal (* 6. November 1815 in München; † 5. April 1882 in Cincinnati) war im Russischen Reich Berater für Erziehungsfragen für die im Ansiedlungsrayon lebenden Juden und anschließend in den U.S.A. Rabbiner des Reformjudentums.
  • Erich Lindemann (* 4. Oktober 1894 in Eberswalde; † 1. Juli 1934 in Glogischdorf bei Glogau) war ein Arzt. Lindemann wurde vor allem bekannt als führendes Mitglied des Jüdischen Frontkämpferbundes und als einer der Getöteten des Röhm-Putsches 1934.
  • Leopold Lindtberg, eigentlich Leopold Lemberger, nach anderen Quellen Lamberger (* 1. Juni 1902 in Wien; † 18. April 1984 in Sils Maria) war ein Theater- und Filmregisseur.
  • Linda Lingle, geb. Cutter (* 4. Juni 1953 in St. Louis, Missouri) ist eine US-amerikanische Politikerin (Republikanische Partei). Vom 2002 bis 2010 fungierte sie als sechste Gouverneurin des Bundesstaates Hawaii.
  • Avi Lipkin, Buchautor[172]
  • Fritz Albert Lipmann (* 12. Juni 1899 in Königsberg; † 24. Juli 1986 in Poughkeepsie, Neu York) war ein Biochemiker.
  • Baron Mór Lipót Herzog, war ein Bankier und Großgrundbesitzer in Ungarn. Sein Urenkel, David de Csepel lebt in Los Angeles, verklagte mit rund 20 weiteren Angehörigen, 2010 die Budapester Regierung in den VSA, auf die Herausgabe von 40 Gemälden aus staatlichen ungarischen Museen, im Wert von 100 Millionen Dollar, die nach Angaben der Familie teilweise 1944 beschlagnahmt wurden.[173]
  • Gabriel Lippmann (* 16. August 1845 in Bonneweg; † 13. Juli 1921 auf See) war ein Physiker und Nobelpreisträger für Physik in Frankreich.
  • Heinz Lippmann (* 1922; † 1974) war ein Schriftsteller. Von 1951 bis zu seiner Flucht in den Westen 1953, war er Honeckers Stellvertreter als FDJ-Vorsitzender.
  • Max Lippmann (* 16. Februar 1906 in Posen; † 26. Januar 1966 Mainz) war ein hessischer Politiker (SPD) und kulturhistorischer Interpret. Als Direktor des „Deutschen Instituts für Filmkunde“ von 1959 bis zu seinem Tod bekleidete er eine wichtige Funktion in der bundesdeutschen Gesellschaft. Außerdem saß er im Vorstand der „Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit“.
  • Walter Lippmann (* 23. September 1889 in Neu York; † 14. Dezember 1974 ebenda) war ein einflussreicher VS-amerikanischer Journalist, Schriftsteller und Medienkritiker. Im Ersten Weltkrieg wirkte er als stellvertretender Staatssekretär im VS-Verteidigungsministerium. Er war Chefredakteur der „New York World“, Korrespondent der „New York Herald Tribune“. Seine Kommentare erschienen zeitweise in mehr als 250 Zeitungen.
  • Jonathan Lipnicki (* 22. Oktober 1990 in Westlake Village, Kalifornien) US-amerikanischer Film-Schauspieler (Jerry Maguire, Like Mike).
  • Ernst Lissauer (* 16. Dezember 1882 in Berlin; † 10. Dezember 1937 in Wien) war ein Dramatiker, Lyriker und Publizist. Bei vielen seiner Zeitgenossen galt er als „Deutschester aller jüdischen Dichter“.
Jonathan Littell
  • Jonathan Littell (1967-) Schriftsteller (Die Wohlgesinnten – Bekenntnisse eines SS-Mannes). [174]
  • Anatole Litvak (* 10. Mai 1902 in Kiew; † 15. Dezember 1974 in Neuilly-sur-Seine bei Paris) war ein Filmemacher, der in einer Vielzahl von Ländern und Sprachen Filme schrieb, drehte und produzierte.
  • Yaakov Litzman (* 2. September 1948 in Deutschland) ist ein israelischer Politiker und stellvertretender Regierungsminister. Er ist ein Nachkomme der Ger-Chassidischen Dynastie und leitet die Agudat-Jisra’el-Partei innerhalb der Fraktion des Vereinigten Thora-Judentums in der Knesset. Litzman hatte 2012, als stellv. Minister für Gesundheitswesen, geweigert sich mit seiner belgischen Amtskollegin Laurette Onkelinx einen Händedruck auszutauschen.
  • Mira Lobe (* 17. September 1913 in Görlitz, Schlesien als Hilde Mirjam Rosenthal; † 6. Februar 1995 in Wien) war eine Kinderbuchautorin.
  • François Loeb, Schweiz; Unternehmer (Loeb) und Nationalrat.
  • Walter Loeb (1895-1948) war ein Bankier und Politiker (SPD). Loeb galt als einer der radikalsten antideutschen Einpeitscher.
  • Seckel Löb Wormser
  • Franz Löschnak (* 4. März 1940 in Wien) ist ein in Österreich tätiger Jurist und Politiker der SPÖ. Er war von 1987 bis 1989 Gesundheitsminister in der und anschließend bis 1995 Innenminister in der Ära des Freimaurers und Bilderbergers Vranitzky.
  • Chuck Lorre, eigentlich Charles Michael Levine (* 18. Oktober 1952 auf Long Island, Neu York) ist ein VS-amerikanischer Filmproduzent, Drehbuchautor, Regisseur, Komponist, Dramaturg und kreativer Berater. Er entwickelte die Serien Grace, Cybill, Dharma und Greg, Two and a Half Men und The Big Bang Theory. Charlie Sheen bezeichnete Lorre 2011 in einem offenen Brief als eine „verseuchte kleine Made“.[175] Lorre ist mit der Schauspielerin Karen Witter verheiratet, mit der er zwei Kinder hat.
  • Peter Lorre (* 26. Juni 1904 als László Loewenstein in Rosenberg, Österreich-Ungarn; † 23. März 1964 in Los Angeles) war ein Filmschauspieler, Drehbuchautor und Filmregisseur. Lorre überzeugte eindringlich durch seine Darstellung als psychopathischer Kindermörder im Klassiker M – Eine Stadt sucht einen Mörder. Nach seiner Emigration wurde der Schauspieler ein Charakterdarsteller in Hollywood.
  • Jay Lovestone (1897-1990) war zu verschiedenen Zeiten Vorsitzender der Kommunistischen Partei, Führer einer kleinen oppositionellen Partei und außenpolitischer Berater für die Führungsriege der American Federation of Labor (AFL) und der Congress of Industrial Organizations (CIO). In den 1940ern wurde er zum Antikommunisten, arbeitete für die CIA, blieb aber der Arbeiterbewegung treu.
  • Louis Loewe
  • Ernst Loewenberg
  • Jakob Loewenberg
  • Immanuel Löw
  • Leopold Löw
  • Gerhard Löwenthal (* 8. Dezember 1922 in Berlin; † 6. Dezember 2002 in Wiesbaden) war Journalist, Moderator des „ZDF-Magazins“ und der Sendung „Hilferufe von Drüben“.
  • Leo Löwenthal (* 3. November 1900 in Frankfurt am Main; † 21. Januar 1993 in Berkeley, Kalifornien) war ein Soziologe und ein Vertreter der „Frankfurter Schule“.
  • Richard Löwenthal (Pseudonym Paul Sering; * 15. April 1908 in Berlin; † 9. August 1991 dortselbst) war ein Politikwissenschaftler.
Regisseur Ernst Lubitsch
  • Ernst Lubitsch (* 28. Januar 1892 in Berlin; † 30. November 1947 in Los Angeles, Kalifornien, USA) war ein deutschsprachiger US-amerikanischer Filmregisseur und Schauspieler.
  • Emil Ludwig, eigentlich Emil Cohn (* 25. Januar 1881 in Breslau; † 17. September 1948 in Moscia bei Ancona in der Schweiz) war ein antideutscher Autor.
  • Georg Lukács, eigentlich György Lukács de Szeged (* 13. April 1885 in Budapest; † 4. Juni 1971 ebenda) war ein Literaturhistoriker und Kulturphilosoph in Ungarn.
  • Sidney Lumet (* 25. Juni 1924 in Philadelphia, Pennsylvania; † 9. April 2011 in Manhattan) war ein VS-amerikanischer Filmregisseur.
  • Abraham Moses Luncz
  • Isaak Luria (* 1534 in Jerusalem; † 1572 in Safed in Galiläa; aus nach Loria in Norditalien benannter Rabbiner- und Gelehrtenfamilie) war ein jüdischer Kabbalist.
  • Arnošt Lustig (* 21. Dezember 1926 in Prag; † 26. Februar 2011 ebenda) war ein Schriftsteller und Publizist, der sich in seinen Werken hauptsächlich mit dem Holocaust beschäftigte. 2008 erhielt Lustig den Franz-Kafka-Literaturpreis.
Publizist Arno Lustiger
  • Moshe Chaim Luzzatto
  • Samuel David Luzzatto
  • André Lwoff
  • Natasha Lyonne, eigentlich Natasha Bianca Braunstein (* 4. April 1979 in Neu York) ist eine US-amerikanische Schauspielerin.




  • Paul Laband, Jurist
  • Hedwig Lachmann, Schriftstellerin
  • Winona LaDuke, Politikerin/Publizistin
  • Hedy Lamarr, Schauspielerin
  • Martin Landau, Schauspieler
  • Lew Landers, Regisseur
  • John Landis, Regisseur
  • Ludwig Landmann, Politiker
  • Michael Landon, Schauspieler
  • Richard Landsberger, Arzt
  • Fritz Landshoff, Verleger
  • Werner Landsburgh, Schriftsteller
  • Burton Lane, Komponist
  • Leopold Langstein, Mediziner
  • Leo Lania, Schriftsteller
  • Robert Lansing, Schauspieler
  • Sherry Lansing, Wirtschaftsmanagerin
  • Walter Laqueur, Historiker
  • Albert Davis Lasker, Unternehmer
  • Bora Laskin, Jurist
  • Piper Laurie, Schauspielerin
  • Frank Lautenberg, Politiker
  • Hersch Lauterpach, Jurist
  • Daliah Lavi, eigentlich Daliah Lewinburg (* 12. Oktober 1942 in Schawei Zion, Völkerbundsmandat für Palästina) ist eine israelische Sängerin und Filmschauspielerin.
  • Frank Lavin, Diplomat
  • Robert Layton, Wirtschaftsmanager
  • Auguste Lazar, Schriftstellerin
  • Paul Felix Lazarsfeld, Soziologe
  • Evelyn Lear, eigentlich Evelyn Shulman (* 8. Januar 1926 in Brooklyn; † 1. Juli 2012 in Sandy Springs bei Rockford, Maryland) war eine Opernsängerin, Sopran. In der Rolle der „Lulu“ in der gleichnamigen Oper von Alban Berg feierte sie 1960 in Wien ihren größten Erfolg. Sie war häufig bei den Salzburger Festspielen zu Gast, wo man sie vor allem als Interpretin von Mozart-Opern schätzte.
  • Norman Lear, Regisseur/Produzent
  • Annedore Leber, Publizistin
  • Emil Lederer, Nationalökonom
  • Jiri Lederer, Publizist
  • Jay Lefkowitz, Politiker
  • Irving Lehman, Jurist
  • William Lehman, Politiker
  • Ernst Lehmann, Theologe
  • Ron Leibman, Schauspieler
  • Otto Leichter, Publizist
  • Phil Leida, Politiker
  • Peter Leighton-Langer, Publizist
  • Georg Lelewer, Jurist
  • Erwin Lendvai, Komponist
  • Julius Lengyel, Politiker
  • Hermann Leopoldi, Komponist
  • Alan Jay Lerner, Schriftsteller
  • Franz Leschnitzer, Schriftsteller
  • Heinz David Leuner, Theologe
  • Harold Lever, Unternehmer/Politiker
  • Carlo Levi, Schriftsteller
  • Carl Levin, Politiker
  • Gerald Levin, Wirtschaftsmanager
  • Sander Levin, Politiker
  • Mel Levine, Politiker
  • Barry Levinson, Regisseur
  • Lionello Levi Sandri, Politiker
  • Dani Levy, Regisseur
  • Raymond Levy, Wirtschaftsmanager
  • Simon Levy, Politiker
  • Wilhelm von Levy, Bankier
  • Lucien Levy-Bruhl, Soziologe/Ethnologe
  • Josephine Levy-Rathenau, Journalistin
  • Erich Lewinski, Jurist
  • Richard Lewinsohn, Publizist
  • David Lewis, Politiker
  • Lewis Libby, Politiker
  • Jewsej Liberman, Wirtschaftswissenschaftler
  • Alfred Lichtenstein, Schriftsteller
  • Kurt Lichtenstein, Journalist
  • Theodor Liebknecht, Politiker
  • Alexander Lifschitz, Bankier/Politiker
  • Gustav Lindemann, Schauspieler/Intendant
  • Richard Lindner, Maler
  • Leopold Lindtberg, Regisseur
  • Linda Lingle, Politikerin
  • Jacques Lipchitz, Bildhauer
  • Edmund von Lippmann, Chemiker/Industrieller
  • Julius Lippmann, Politiker
  • Frank Lloyd, Kunsthändler
  • Rudolf Lob, Bankier
  • Eugen Löbl, Politiker
  • Frank Loesser (* 29. Juni 1910; † 28. Juli 1969 in Neu York) war ein Komponist und Liedtexter in den VSA.
  • Louis Loew, Jurist
  • Raphael Löwenfeld, Schriftsteller
  • Walter Loewenheim, Politiker
  • Leo Löwenthal, Soziologe
  • Arhur London, Politiker
  • George London, Sänger
  • Stefan Lorant, Journalist
  • Tracey Lords, Schauspielerin
  • Tina Louise, Schauspielerin
  • Nita Lowey, Politikerin
  • Isador Lubin, Nationalökonom
  • Luigi Luzatti, Politiker



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I

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M

  • Tina Mendelsohn (* 1964) ist eine Journalistin, Fernsehmoderatorin und Filmemacherin (Münchner Radio M1, ORB Klartext, SFB Kulturreport, 3sat-Magazins Kulturzeit). Sie ist als freie Mitarbeiterin für die BBC und Channel 4 tätig. Mendelsohn lebt seit 2000 in London. Sie ist verheiratet mit dem Wissenschaftshistoriker Andrew Mendelsohn und hat vier Kinder.[176]

N

O

P

Fußnoten

  1. http://freemasonry.bcy.ca/biography/abbott_b/abbott_b.html
  2. Mehrsprachiges Archiv - WorldLingo: Abraham von Augsburg
  3. S. Daniel Abraham Biographie, centerpeace.org, 2009
  4. 4,000 4,001 4,002 4,003 4,004 4,005 4,006 4,007 4,008 4,009 4,010 4,011 4,012 4,013 4,014 4,015 4,016 4,017 4,018 4,019 4,020 4,021 4,022 4,023 4,024 4,025 4,026 4,027 4,028 4,029 4,030 4,031 4,032 4,033 4,034 4,035 4,036 4,037 4,038 4,039 4,040 4,041 4,042 4,043 4,044 4,045 4,046 4,047 4,048 4,049 4,050 4,051 4,052 4,053 4,054 4,055 4,056 4,057 4,058 4,059 4,060 4,061 4,062 4,063 4,064 4,065 4,066 4,067 4,068 4,069 4,070 4,071 4,072 4,073 4,074 4,075 4,076 4,077 4,078 4,079 4,080 4,081 4,082 4,083 4,084 4,085 4,086 4,087 4,088 4,089 4,090 4,091 4,092 4,093 4,094 4,095 4,096 4,097 4,098 4,099 4,100 4,101 4,102 4,103 4,104 4,105 4,106 4,107 4,108 4,109 4,110 4,111 4,112 4,113 4,114 4,115 4,116 4,117 4,118 4,119 4,120 4,121 4,122 4,123 4,124 4,125 4,126 4,127 4,128 4,129 4,130 4,131 4,132 4,133 4,134 4,135 4,136 4,137 4,138 4,139 4,140 4,141 4,142 4,143 4,144 4,145 4,146 4,147 4,148 4,149 4,150 4,151 4,152 4,153 4,154 4,155 4,156 4,157 4,158 4,159 4,160 4,161 4,162 4,163 4,164 4,165 4,166 4,167 4,168 4,169 4,170 4,171 4,172 4,173 4,174 4,175 4,176 4,177 4,178 4,179 4,180 4,181 4,182 4,183 4,184 4,185 4,186 4,187 4,188 4,189 4,190 4,191 4,192 4,193 4,194 4,195 4,196 4,197 4,198 4,199 4,200 4,201 4,202 4,203 4,204 4,205 4,206 4,207 4,208 4,209 4,210 4,211 4,212 4,213 4,214 4,215 4,216 4,217 4,218 4,219 4,220 4,221 4,222 4,223 4,224 4,225 4,226 4,227 4,228 4,229 4,230 4,231 4,232 4,233 4,234 4,235 4,236 4,237 4,238 4,239 4,240 4,241 4,242 4,243 4,244 4,245 4,246 4,247 4,248 4,249 4,250 4,251 4,252 4,253 4,254 4,255 4,256 4,257 4,258 4,259 4,260 4,261 4,262 4,263 4,264 4,265 4,266 4,267 4,268 4,269 4,270 4,271 4,272 4,273 4,274 4,275 4,276 4,277 4,278 4,279 4,280 4,281 4,282 4,283 4,284 4,285 4,286 4,287 4,288 4,289 4,290 4,291 4,292 4,293 4,294 4,295 4,296 4,297 4,298 4,299 4,300 4,301 4,302 4,303 4,304 4,305 4,306 4,307 4,308 4,309 4,310 4,311 4,312 4,313 4,314 4,315 4,316 4,317 4,318 4,319 4,320 4,321 4,322 4,323 4,324 4,325 4,326 4,327 4,328 4,329 4,330 4,331 4,332 4,333 4,334 4,335 4,336 4,337 4,338 4,339 4,340 4,341 4,342 4,343 4,344 4,345 4,346 4,347 4,348 4,349 4,350 4,351 4,352 4,353 4,354 4,355 4,356 4,357 4,358 4,359 4,360 4,361 4,362 4,363 4,364 4,365 4,366 4,367 4,368 4,369 4,370 4,371 4,372 4,373 4,374 4,375 4,376 4,377 4,378 4,379 4,380 4,381 4,382 4,383 4,384 David Korn: Wer ist wer im Judentum? – FZ-Verlag ISBN 3-924309-63-9
  5. Hans Jansen: Mohammed. Eine Biographie. München 2008, S. 334
  6. Kollaps in Berlin: Hat ihn der Milliarden-Verlust umgehauen, Berliner Kurier, 16. Januar 2009
  7. Nach Presseberichten trug er am 28. August 2012 eine jüdische Kippa (runde Kopfbedeckung), als er im Berliner Stadtteil Schöneberg mit seiner kleinen Tochter unterwegs war. Von vermutlich arabischen Jugendlichen wurde er gefragt, ob er Jude sei und – als er es bejahte – verprügelt. Er sei von dem Angriff auf seine Person nicht überrascht gewesen, sagt er – sehe er doch ein generelles Erstarken des Antisemitismus in der deutschen Gesellschaft. Antisemitische Provokationen und Anpöbeleien gehörten zum Alltag jedes Menschen, der sich in Deutschland in der Öffentlichkeit als jüdisch identifizieren lasse, so Alter. Der Antisemitismus aber sei kein Problem, das sich auf die muslimische Minderheit beschränken ließe. Er habe den Eindruck, daß in Deutschland zusehends ein Klima entstanden sei, in dem Antisemitismus eine höhere Akzeptanz gewinne. Die BRD schaltete zur Ermittlung umgehend den „Staatsschutz“ ein.
  8. vgl. Darge, Fabienne: Jeanne Balibar, la belle echappee. In: Le Monde, 25. September 2003, Culture
  9. Deutschlandradio Kultur, 1. Mai 2010: Israelischer Künstler Avigdor Arikha im Alter von 81 Jahren gestorben
  10. Frau Assmann habe mit ihren Arbeiten die Debatte über die Erinnerung an den Holocaust und eine europäische Erinnerungskultur geprägt, derstandard.at, 12. Februar 2009
  11. Europas rivalisierende Erinnerungen: Aleida Assmann erhält 750.000 Euro für ihre Forschung zum kollektiven Gedächtnis, tagesspiegel.de, 13. Februar 2009
  12. The New York Times: Dina Babbitt, Artist at Auschwitz, Is Dead at 86
  13. The New York Times: History Claims Her Artwork, but She Wants It Back
  14. vgl. Der ewige Jude (Film)
  15. US-Schauspieler Gene Barry mit 90 Jahren gestorben, Deutschlandradio Kultur, 11. Dezember 2009
  16. Die Tochter jüdischer Einwanderer aus Russland hatte 1935 den US-Fotografen Paul Himmel geheiratet, arbeitete aber zunächst als Art Directorin in der New Yorker Modewelt. Beim Magazin „Junior Bazaar“, dem heutigen „Harper's Bazaar“, förderte Bassman unter anderem spätere Starfotografen wie Richard Avedon, Robert Frank und Louis Faurer und begann in der Mittagspause selbst Bilder zu entwickeln. Durch die Bearbeitung mit Stofftüchern und Bleiche schuf Bassman neue Effekte, ließ Hintergründe verschwimmen und unscharf werden. Ihre eigenen Aufnahmen von schwanenhaften Frauen in schwarzen oder weißen Kleidern erschienen in zahlreichen Magazinen. Ende der 1960er Jahre wendete Bassman sich von der Modefotografie ab und dem Stillleben mit Früchten oder Blumen zu. Als sie in den frühen 1990ern alte Negative wiederfand, bearbeitete Bassman die Bilder erneut und erlebte ein Comeback ihrer Fashionaufnahmen. Das Haus der Photographie in den Hamburger Deichtorhallen zeigte 2009/10 die erste umfassende Retrospektive des Künstlerpaars Lillian Bassman und Paul Himmel. Himmel war bereits Anfang 2009 gestorben.
  17. Israel – Mit einem Bein im Gefängnis – Haftantritte, Prozeßbeginn und Anklageerhebung, tagesspiegel.de, 01. September 2009
  18. Charakterisierung im Lexikon „Prominente ohne Maske DDR”
  19. BILD, 19. Januar 2013: Sein Geld machte Naftali Bennett 2005 durch den Verkauf seines Weltnetz-Startup „Cyota“. Die Firma für Sicherheitssoftware brachte ihm satte 145 Millionen Fed-Dollar ein. Mit seiner Frau Gilat, einer Konditorin, und den vier Kindern, lebt er jetzt im luxuriösen Vorort Ra'anana bei Tel Aviv, dort leben viele Einwanderer aus den VSA, Südafrika, Großbritannien. Bennetts wurde in Haifa geboren, seine Eltern lebten zuvor in San Francisco. Er wurde orthodox erzogen, machte Militär-Karriere, studierte Jura in Jerusalem, wurde nach dem Libanonkrieg 2006 Stabschef unter dem damals noch in der Opposition sitzenden Benjamin Netanjahu.
  20. Bennett ist seit dem 6. November 2012 Vorsitzender der israelischen Partei HaBajit haJehudi.
  21. Neuer Präsident für britisches Parlament, euronews.net, 23. Juni 2009
  22. Beresowski will Putin gewaltsam stürzen Spiegel Online vom 13. April 2007.
  23. „I am plotting a new Russian revolution” The Guardian vom 13. April 2007.
  24. Umsturz ja, aber unblutig Auf sueddeutsche.de vom 13. April 2007.
  25. Felicitas von Lovenberg: Wird der Tod eines Tages abgeschafft, Frau Berkéwicz? FAZ, 18. April 2008, Interview
  26. Hubert Spiegel: Suhrkamp auf hoher See, FAZ, 13. Dezember 2006
  27. schreibt das „Neue Lexikon des Judentums“ über Eduard Bernstein
  28. Deutschlandradio Kultur, 21. Januar 2011: Jüdische Philosophin beklagt, daß Intellektuelle die Erinnerung an die Schoah verdrängen
  29. Autobiografie – Maxim Biller und das Leben als „gebrauchter Jude“, morgenpost.de, 4. Dezember 2009
  30. Kleider machen Leute – Zivilcourage bei ungarischer Parlamentseröffnung (15.05.10)
  31. imdb.com: Débora Bloch (29. Mai 1963 in Belo Horizonte, Minas Gerais, Brasilien) ist ein Schauspielerin in Brasilien.
  32. Forbes Magazine: Weltrangliste der Milliardäre
  33. Aage Niels Bohr – Dänischer Atomphysiker Aage Bohr mit 87 gestorben, Deutschlandradio Kultur, 11. September 2009
  34. 3sat.de, 26. August 2009: Bondy verlässt Wiener Festwochen 2013
  35. Bonnier Group: chronology, ketupa.net
  36. Zur Person – Christina Aguilera, forum.thiazi.net, Meldung vom fan-lexikon.de, 22. November 2005
  37. Dessen Mutter ist Augusta Maria Freifrau Teuffel von Birkensee.
  38. Daniel Cil Brecher: „Der David - Der Westen und sein Traum von Israel“, PapyRossa Verlag, Köln 2011
  39. Familienzuwachs - Leihmutter beschert Sarah Jessica Parker Zwillinge, morgenpost.de, 17. August 2009
  40. Holocaust-Überlebender Robert J. Büchler ist tot, Deutschlandradio Kultur, 19. August 2009
  41. Siehe Artikel Theodor W. Adorno, dort unter „Deutschfeindliche Äußerungen“
  42. zentralratdjuden.de, 2010: Jüdische Gemeinde der Stadt Brandenburg
  43. Deutsche Herkunft durch Wilhelm IV. (1765-1837, Vereinigtes Königreich).
  44. The Times 10. Juli 2009: David Cameron ‘could be a direct descendant of Moses’
  45. Heuschrecken in Öl: Geoffrey Raymonds Porträts von Finanzhaien, 3sat, 31. März 2009
  46. James Cayne ist der reichste Mann an der Wall Street. Der Vorstandschef der relativ kleinen Investmentbank Bear Stearns besitzt mehr als eine Milliarde Dollar, manager-magazin.de, 12. Mai 2006
  47. Bear Stearns chairman sells stake
  48. David Cerny ist in Bulgarien unerwünscht, 3sat.de, 09. Oktober 2009
  49. Chaplin-Sohn Sydney mit 82 Jahren gestorben – erfolgreicher Theaterschauspieler, Deutschlandradio Kultur, 06. März 2009
  50. Russisch Monopoly: Wie entstanden Rußlands große Vermögen? Michail Chodorkowski, netstudien.de
  51. BFI Film & TV Database
  52. Ausweisung: Israels Botschafter verlässt Venezuela, 20min.ch, 10. Januar 2009
  53. Neue Hoffnung für die Kult-Modellbau-Firma Amerikaner wollen Märklin kaufen, bild.de, 15. Januar 2010
  54. Echte Überlebenschancen - Sieben Interessenten für Märklin, bild.de, 25. Mai 2009
  55. US-Hersteller Lionel will Märklin kaufen, wissen.de, 14. Januar 2010
  56. Übersicht von Essays Theodore Dalrymples Abgerufen am 17. September 2012
  57. Spionageroman-Autor Lionel Davidson gestorben, Deutschlandradio Kultur, 01. November 2009
  58. The Irish Times: “Day-Lewis, Coens win Guild awards”, 28. Januar 2008
  59. Von Wall Street Journal veröffentlichten Analyse, Juli 2010
  60. zentralratdjuden.de: Rachel Dohme, Jüdische Gemeinde Hameln
  61. Die Namensform Susan E. Levin verwandte sie seit Ende der 1990er Jahre nicht mehr, wohl um Verwechslungen mit der gleichnamigen Pixar-Mitarbeiterin zu vermeiden.
  62. Marek Edelman gestorben, Deutschlandradio Kultur, 02. Oktober 2009
  63. euronews.net, 3. Oktober 2009: Ghetto-Kämpfer Edelman gestorben
  64. welt.de, 1. September 2012: Kippa-Flashmob in Berlin – Yitzhak Ehrenberg: „Ich bin ein Israeli, ohne Angst, ohne Komplexe. Ich bin schon sechzehn Jahre in Berlin, vorher war ich sieben Jahre in München. Ich fahre mit der U-Bahn, ich trage eine Kippa, ich bin noch nie bedroht oder angegriffen worden.“ „Ich habe allen gesagt, hier in Deutschland ist es für Juden nicht gefährlich. Baruch Haschem! Gelobt sei der Herr!“
  65. Lexikon des Judentums
  66. Foto von Alfred Eisenstaedt im August 1945 am Times Square unmittelbar nach der Kapitulation der Japaner
  67. 67,0 67,1 USA: Obamas Stabschef schätzt Politik im Rambo-Stil, 6. November 2008
  68. Susan Baer: „Brothers: Rahm Emanuel and His Family” In: The Washingtonian Mai 2008
  69. Sie studierte Geschichte, Englische Sprache und Literatur an der Universität in Haifa. Sie erwarb einen M.A. in Wissenschaftsgeschichte im Jahre 1980 und im Jahre 1986 ein Doktorat in Wissenschaftsgeschichte. Bis 1997 war sie Senior Lecturer und seit 1997 Associate Professor für Ideen- und Wissenschaftsgeschichte und -Philosophie am Cohn Institut, Universität Tel Aviv. Sie ist Forschungsdirektorin des Minerva Humanities Center. Sie war Fellow am Wissenschaftskolleg in Berlin und Fellow am Max Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte. Ihr Forschungsschwerpunkte sind Galileo Galilei und Wissenschaftler des Jesuitenordens im der Barockzeit. Sie ist israelische Vertreterin in der deutsch-israelischen Wissenschaftskooperation und sollte an den bilateralen Regierungsgesprächen im Dezember 2012 in Berlin teilnehmen, wurde aber ausgeladen. — Die Professorin aus Tel Aviv wurde kurzfristig von den deutsch-israelischen Regierungskonsultationen in Berlin ausgeladen. Dort sollte sie an Gesprächen zur Wissenschaftskooperation teilnehmen. Die Ausladung führt Feldhay auf ihre kritische Haltung gegenüber der Regierung Netanjahu zurück. Sie sagte der "FAZ", die Regierung könne in einer Art Paranoia nicht mehr zwischen einer politischen Ansicht und einer Feindschaft unterscheiden. Wer ablehne, was sich im Westjordanland abspiele, werde zum Feind erklärt. Das schade dem jüdischen Staat viel mehr als alle Kritik und könne die Demokratie in Israel zerstören, warnte Feldhay. (8. Dezember 2012)
  70. Deutschlandradio Kultur, 14. März 2010: Französischer Chansonnier Jean Ferrat gestorben
  71. Hungerstreik für Entschädigung, 3sat.de, 03. November 2009
  72. Shulamith Firestone: Death of a Feminist Artikel von Henry Makow (4. September 2012)
  73. Offener Brief von Victor E. Wagner, Präsident B’NAI B’RITH Österreich: „...Gerade unter Berücksichtigung der Tatsache, daß sowohl Sie, sehr geehrter Herr Bundespräsident, als auch Ihre Gattin Familien mit jüdischen Vorfahren entstammen...“
  74. Deutsche Archäologen hatten das passfotogroße Täfelchen 1913 bei Ausgrabungen im Irak gefunden. Es sei allerdings nicht ganz klar, wie das 3.200 Jahre alte assyrische Artefakt in die Hände von Riven Flamenbaum gelangt sei, der 1949 in die U.S.A. auswanderte. Wie die „New York Times“ Mai 2012 berichtet, hat ein Gericht im New Yorker Stadtteil Brooklyn jetzt einen Fall entschieden. Riven Flamenbaum hatte im Zweiten Weltkrieg Kunstgegenstände entwendet.
  75. Deutschlandradio Kultur, 27. Februar 2006: Leben in Israel und Schreiben auf Deutsch - Zwei deutsch-israelische Schriftsteller über ihre beiden Heimaten
  76. Jüdin erhält Deutschen Buchpreis über jüdisches Buch, forum.thiazi.net, 2007
  77. Zur Person – Julia Franck – antideutsche Buchautorin, forum.thiazi.net, 2007
  78. The Sveriges Riksbank Prize in Economic Sciences in Memory of Alfred Nobel 1976
  79. Drehbuchautor und Regisseur Larry Gelbart gestorben, Deutschlandradio Kultur, 12. September 2009
  80. Gelbart, Larry (1998). Laughing Matters: On Writing MASH, Tootsie, Oh, God!, and a Few Other Funny Things. New York: Random House. ISBN 067942945X
  81. tagesspiegel.de, 27. Juni 2010: Selbstbewusstsein ist ein Fluch
  82. Deutschlandradio Kultur, 10. November 2010: „Bei einem Simultan-Schachturnier ... in Israel sollen viele Gegner des Großmeisters Alik Gershon noch nicht einmal gewusst haben, wie man den Springer richtig setzt. Gershon hatte 523 Partien gleichzeitig gespielt, 86 Prozent davon gewonnen und war damit ins Guiness-Buch der Rekorde gekommen. Die Guinness-Verantwortlichen erklärten ..., man überlege, die Regeln zu ändern und das Niveau der Schach-Gegner zu überprüfen.“
  83. Internationales Biographisches Archiv 43/2002 vom 14. Oktober 2002 (ne)
  84. Vitaly Ginzburg ist tot, euronews.net, 09. November 2009
  85. Freiburg zahlt eine Million Entschädigung für NS-Raubkunst, Deutschlandradio Kultur, 18. September 2009
  86. Niko von Glasow – Interview: „Mein Vater ist jüdischer Abstammung und überlebte die Konzentrationslager.”
  87. Niko von Glasow – „Schau mich an”, wdr.de, 07. November 2007
  88. Niko von Glasow – Schau mich an, Artikel über den Dokumentarfilm, wdr.de, 07. November 2007
  89. Niko von Glasow – Aus dem Info zum Film
  90. Pinchas Goldschmidt war Präsident der Rabbiner-Konferenz 2012. Europäische Rabbiner beraten noch bis zum 12. Juli 2012 auf einer Dringlichkeitssitzung in Berlin über Schritte gegen das Beschneidungsurteil.
  91. DJ AM – New Yorker Promi-DJ tot aufgefunden, 20min.ch, 29. August 2009
  92. Ex-Freund von Nicole Richie wurde nur 36 Jahre alt: New Yorker Promi-DJ stirbt neben Crack-Pfeife, netzeitung.de, 31. August 2009
  93. Saul Goldstein – Activum SG: Erste Akquisition für immobilienbasierten Restrukturierungsfonds, fondsprofessionell.de, 01. Oktober 2008
  94. Cerberus Deutschland Beteiligungsberatung GmbH: Dr. Michael Hermesneuer Managing Director Real Estate – Immobilienteam von Cerberus wieder komplett, presseportal.de, 24. Mai 2006
  95. So resümiert die New York Times das Leben von Harold Gould, der im Alter von 86 Jahren in Los Angeles gestorben ist. 14. September 2010
  96. Das Land Berlin gibt zwei Gemälde von Karl Schmidt-Rottluff an die Erben eines jüdischen Kunstsammlers zurück. Die Kulturverwaltung erklärte, damit folge man der Empfehlung der Limbach-Kommission. Sie begutachtet solche Fälle, wenn beide Seiten — also etwa Museum und Erben — dies wollen. Im konkreten Fall geht es um den Berliner Sammler Robert Graetz ... Die Limbach-Kommission schreibt, aufgrund der historischen Gesamtsituation und mangels konkreter gegenteiliger Belege sei zu vermuten, daß die Bilder ... verlorengingen und darum zurückgegeben werden sollten. Die beiden Werke hängen bis 2012 als Leihgabe Berlins in der Neuen Nationalgalerie.
  97. Interview: "Sie fragen wie mein Psychologe", tagesspiegel.de, 03. Januar 2010
  98. http://www.tuebingen.de/25_27506.html
  99. vgl. greenpearl.com, 4. März 2010: B'nai B'rith „David Greenbaum“
  100. Deutschlandradio Kultur, 24. August 2010: Streit um neuen Wolkenkratzer neben Empire State Building
  101. dullophob: Lea Grundig statt Ernst Moritz Arndt? – Neues aus Greifswald (26.08.09)
  102. Deutschlandradio Kultur, 28. April 2010: Bestsellerautor Denis Guedj ist tot
  103. Goethe-Medaille an Lars Gustafsson, 3sat.de, 28. August 2009
  104. Bundestag restituiert Lenbach-Gemälde, 3sat.de, 10. November 2009
  105. Juden in Deutschland heute Juden in Deutschland heute, erlangen.de, 8. März 2005
  106. Der Vorsitzende des Hörfunkrates von Deutschlandradio, Dr. Robert Guttmann, ist tot – 2, Deutschlandradio Nachrichten, 07. Januar 2009
  107. Deutschlandradio Kultur, 19. Februar 2010:Opernpremiere in Sankt Petersburg wegen Bombendrohung verschoben - Im Rahmen eines russisch-französischen Kulturaustauschs sollte „Die Jüdin“ erstmals wieder aufgeführt werden.
  108. Nach antisemitischem Mord: Lebenslänglich für «Barbaren» von Paris, netzeitung.de, 11. Juli 2009
  109. Interview Badische Zeitung, 1. 9. 2007 „Du darfst das sagen“.
  110. Die tageszeitung, 9. März 2010: Nur auf Zehenspitzen gehen
  111. B.Z., 28. April 2010: Zoff bei Diskussion - Eklat in der Jüdischen Gemeinde
  112. Andrej Hermlin „Swing Dance Orchestra” – MünchenMusik GmbH & Co. KG
  113. Deutschlandradio Kultur, 12. Oktober 2010: Pulitzerpreisträger fordert weiter freies Internet - Hersh befürchtet, daß Regierungen, aber auch große Konzerne wie Google immer stärker versuchen werden, Teile des Netzes zu kontrollieren.
  114. Wolfgang Herzfeld: Herzfeld – Familienchronik
  115. tagesspiegel.de, 25. Juli 2010: „Stéphanes Vater, den Berliner jüdischen Schriftsteller und Großstadtflaneur Franz Hessel“
  116. Don Hewitt gestorben, Er erlag in Bridgehamptom im US-Staat New York einem Krebsleiden, 3sat.de, 20. August 2009
  117. Helmut Hirsch: Ausführlicher Lebenslauf im Exil-Archiv, 26. Januar 2009
  118. euronews.net, 1. September 2009: Israels Justiz greift in der Polit-Szene durch
  119. vgl. [1]; Neue Züricher Zeitung, 10. Juli 2012: Als Olmert im September 2009 erstmals vor Gericht erschien, traten eben zwei ehemalige Minister, Shlomo Benizri und Abraham Hirchson, ihre Haftstrafen wegen Bestechung beziehungsweise Veruntreuung an. Der wegen Vergewaltigung verurteilte frühere Präsident Katsav teilte 2011 die Zelle mit Benizri.
  120. 3sat, 28. Oktober 2010: Barbara Honigmann erhält Max-Frisch-Preis 2011
  121. Werner Jochmann: Monologe im Führerhauptquartier, Hamburg 1980, S. 93
  122. Siehe Max Horkheimer: Traditionelle und kritische Theorie, in: Gesammelte Schriften, Band 4, Frankfurt am Main 1988, S. 208.
  123. Max Horkheimer: Die Juden und Europa, in: Gesammelte Werke, Band 4, Frankfurt am Main 1988, S. 308 f. Erstveröffentlichung in: Zeitschrift für Sozialforschung, Jg. VIII/1939.
  124. Zur Person – Ingeborg Hunzinger, forum.thiazi.net, 2007
  125. „Lexikon des Judentums“ über Henrik Jellinek
  126. Deutschlandradio Kultur, 7. September 2010: Erstmals seit 1935 wird Rabbinerin in Deutschland ordiniert
  127. Russland – Geschäftsmann in Moskau erschossen, 20min.ch, 02. November 2009
  128. Gedächtnisforscher Eric Kandel im Porträt, 3sat, 23. Juni 2009
  129. „Why I left Judaism“
  130. http://en.metapedia.org/wiki/Dr._Lani_Kass
  131. http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_07/LP20607_011007.pdf
  132. Israel entfernt arabische Städtenamen von Schildern, Deutschlandradio Kultur, 13. Juli 2009
  133. - Katsav im Gefängnis Bericht der FAZ vom 7. Dezember 2011, abgerufen 31.7.2012
  134. Vom Vergessenwerden: Als „Wunderkind” der deutschen Literatur gefeiert: Daniel Kehlmann, 3sat, 20. Januar 2009
  135. Hilfe, ich werde porträtiert!, Porträt Daniel Kehlmanns von Adam Sobczynski in Die Zeit vom 16. Oktober 2008, abgerufen am 19. Januar 2009
  136. Birgit Keller-Reddemann: Redaktion von WDR-Schulfernsehen: „Religionen der Welt - Judentum“.
  137. Irina Khalip erhielt den Hermann-Kesten-Preis 2012 (10.000 Euro dotiert) des P.E.N.-Zentrums Deutschland.
  138. Wer regiert eigentlich in Deutschland? Der Israeli Sergei Kischilov besitzt das Monopol über die BRD-Politik, 28. Februar 2008
  139. Joel Irwin Klein: von Michael Bloomberg bis Berater bei Bertelsmann
  140. Deutschlandradio Kultur, 29. September 2010: Hadwig Klemperer gestorben
  141. altermedia: Abt. Das neue Deutschland: Ein Jude berichtet von seiner Reise nach Berlin (02.01.11)
  142. altermedia: Dullophob.com zu den wundersamen Märchengeschichten des Noah Kliegers (03.01.11)
  143. en.wikipedia, 20. August 2011: Susan Kohner
  144. altermedia: Die Sorgen des Juden György Konrad um die Meinungsfreiheit in Ungarn (24.12.10)
  145. laut Biografie auf film-zeit.de
  146. laut Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films
  147. http://janekormancontact.blogspot.com/
  148. altermedia: Für Freunde des modernen Ausdruckstanzes – The Holoklotz-Dancers? (12.07.10)
  149. Suhrkamp bringt Adorno-Vorlesungen heraus, 3sat.de, 06. August 2009
  150. vgl. Das jüdische Bankwesen
  151. Gidon Kremer: Michail Chodorkowski ist kein Verbrecher, sondern ein Patriot, Deutschlandradio Kultur, 25. Oktober 2009
  152. Irritiert: Juden protestieren gegen SF-Doku-Soap, 20min.ch, 25. Januar 2009
  153. Deutschlandradio Kultur, 21. März 2010: Polaroid-Kamera geht wieder auf den Markt
  154. Von Sebastian Hammelehle: Antisemitismus in Hamburg – Regisseur Lanzmann "schockiert" über Krawalle bei Israel-Film, spiegel.de, 22. November 2009
  155. Holocaust-Überlebender boykottiert Treffen mit Papst, tagesanzeiger.ch, 15. Januar 2010
  156. Zweiter Weltkrieg – Religionen-Weltkongress gedenkt (...) Juden, euronews.net, 08. September 2009
  157. 20min.ch, 14. Juli 2012: Die ideologischen Gräben in den USA sind so tief wie selten zuvor. Republikaner und Demokraten finden kaum zueinander, wie gut tut es da, sich parteienübergreifend zu empören. Eine solche Gelegenheit bot sich unverhofft, als am Mittwoch die offiziellen Uniformen der amerikanischen Athleten für die Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele vorgestellt wurden. Denn diese wurden im Auftrag von Ralph Lauren in China produziert. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten hätte der Auftrag an einen einheimischen Hersteller gehen müssen, so der einhellige Tenor. «Das Olympische Komitee sollte alle Uniformen auf einen Haufen werfen, anzünden und von vorne beginnen», wetterte der demokratische Mehrheitsführer im Senat, Harry Reid. «Ich hätte angenommen, daß sie nicht so dumm sind», meinte der republikanische Sprecher des Repräsentantenhauses, John Boehner. Der demokratische Senator Bernie Sanders brachte es schliesslich auf den Punkt: «Es gibt keinen Grund, warum die olympischen Uniformen nicht in den USA hergestellt werden sollten», sagte er. Der Entscheid sei ein Symbol für die desaströse Handelspolitik, die das Land «Millionen gutbezahlter Jobs» gekostet habe.
  158. Annie Leibovitz: Wer dich liebt, hält dich aus, tagesspiegel.de, 21. Februar 2009
  159. Millionenklage gegen Annie Leibovitz: wegen Schulden in Höhe von 24 Millionen Dollar (17 Millionen Euro) von ihrem Kreditgeber verklagt worden, 3sat.de, 31. Juli 2009
  160. Französischer Anthropologe Claude Lévi-Strauss gestorben, Deutschlandradio Kultur, 03. November 2009
  161. Claude Lévi-Strauss ist mit 100 Jahren gestorben, 3sat.de, 03. November 2009
  162. US-Straßenfotografin Helen Levitt gestorben, 3sat, 30. März 2009
  163. 3sat, 15. März 2010: Gnadenlos ehrlich - Justine Lévys Buch "Schlechte Tochter"
  164. „Lew is the first Orthodox Jew to hold this position.“
  165. Karl Richter: Wer steckt hinter Obama? nonkonformist.net, 21. Januar 2009
  166. http://www.orf.at/070306-9912/index.html
  167. http://www.orf.at/ticker/255419.html
  168. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,492254,00.html
  169. ynetnews.com, : Depeche Mode: Show must go on: „Show-Produzent, ein stolzer Jude, betont: Wir stehen zu Israel kommen“
  170. Warum Avigdor Lieberman das Schlimmste ist, was dem Nahen Osten zustoßen kann, 20. März 2009
  171. Israel: Neuer israelischer Außenminister wegen Korruptionsverdachts vernommen, euronews.net, 02. April 2009
  172. Scharfe Wortgeschütze – Kulturkampf in der Schweiz, 3sat.de, 22. Oktober 2009
  173. Deutschlandradio Kultur, 29. Juli 2010: Ungarn wegen Raubkunst verklagt - „Nach dem Tod der Oma, 1995, reifte in ihm der Gedanke, die Bilder einzufordern.“
  174. Schamlose Freimütigkeit – Jonathan Littells „Die Wohlgesinnten”: Bekenntnisse eines SS-Mannes, 3sat.de, 22. Februar 2008
  175. Deutschlandradio Kultur, 25. Februar 2011: Charlie Sheen sorgt für neuen Eklat - Erfolgsserie „Two and a Half Men“ wird für diese Staffel eingestellt
  176. http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/redaktion/44027/index.html