Besatzungskosten

Aus Metapedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Besatzungskosten während des zweiten dreißigjährigen Krieges gegen Deutschland mußte das deutsche Volk jeweils voll tragen zusätzlich zu den Reparationen, Gebietsabtretungen, Patentdiebstahl, Menschenraub und Sklavenarbeit und sonstigen Verlusten.

Westdeutschland wurde 1948 zwar in den sogenannten Marshallplan einbezogen und erhielt bis 1952 ca. 1,4 Mrd. US-Dollar Wirtschaftshilfe von den VSA. Die Alliierten verlangten jedoch von den Deutschen ca. 2,4 Mrd US-Dollar jährlich allein für ihre Besatzungskosten! Dies entsprach ca. der Hälfte der Kommunalausgaben des Jahres 1948. Im Jahre 1951 verlangte die „Alliierte Hohe Kommission“ von der West-BRD Besatzungskosten in Höhe von 6,6 Milliarden DM. Der gesamte Bundeshaushalt im selben Jahr betrug ganze 20 Milliarden DM.[1]

Nach dem Ende der Besatzung blieben diese Truppen einfach im Land, jetzt nicht mehr als „Besatzer“, sondern als „Beschützer“. Der Haushaltsposten blieb bestehen, statt Besatzungskosten wurden jetzt „Stationierungskosten“ eingetrieben. Angaben des Bundesfinanzministeriums zufolge belaufen sich die „Kosten der Stationierung“ der Besatzer für den Zeitraum von 2005 bis 2011 auf insgesamt 550 Millionen Euro.[2]

Fußnoten

  1. vgl.: Junge Freihet 11/2011, S. 19
  2. 33-cabinet.png Abgerufen am 14. Mai 2012. Bei WebCite® archivieren.Lasten im Zusammenhang mit dem Aufenthalt bzw. Abzug von ausländischen StreitkräftenOffenerHaushalt.de