Riefling, Dieter

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Dieter Riefling

Dieter Riefling (Lebensrune.png 13. Juni 1968 in Alfeld im Leinebergland) ist ein deutscher Kameradschaftsaktivist und ehemaliges Mitglied der vom BRD-Regime verbotenen Freiheitlichen Deutschen Arbeiterpartei. Er trat in der Vergangenheit bundesweit als Redner bei Demonstrationen und Kundgebungen auf. Ende Februar 2015 trat Riefling eine einjährige Haftstrafe an, vorausgegangen war eine Verurteilung wegen sogenannter „Volksverhetzung“.[1][2]

Politischer Werdegang

In den 1980er Jahren war Riefling zweiter Vorsitzender des Hildesheimer Büros der FAP, danach Kreisbeauftragter der FAP Recklinghausen und Verantwortlicher der FAP-Zeitschrift „Der Aktivist“. Später wirkte er an der Gründungen mehrerer „Freier Kameradschaften“ z. B. in Recklinghausen und Hildesheim mit. Außerdem ist er im Umfeld des inzwischen in der BRD verbotenen Netzwerkes „Blood and Honour“ aktiv. Riefling hat gute Kontakte zu bundesweit agierenden politischen Aktivisten wie Thorsten Heise, Vorstandsmitglied der NPD und Leiter des Referats „freie Kameradschaften“, und zu dem Hamburger Christian Worch. Wie auch Worch bezeichnet er sich selbst als „Freier Nationalist“.

Die Hildesheimer „Bürgerinitiative für Zivilcourage“

Riefling war Mitbegründer und Verantwortlicher im Sinne des Presserechtes der „Bürgerinitiative für Zivilcourage“ (BfZ) in Hildesheim. Die Bürgerinitiative ruft beispielsweise zum Müllsammeln am „Nationalen Umwelttag“ auf.

Rieflings Verhältnis zur NPD

Dieter Riefling hat als bekannter Vertreter der „Freien Kräfte“ ein ambivalentes und eher distanziertes Verhältnis zur NPD. Gleichzeitig trat er aber häufig als Redner bei von der NPD organisierten Kundgebungen, Demonstrationen und Veranstaltungen auf. Riefling trat als Direktkandidat für die NPD Niedersachsen zur Landtagswahl 2008 im Wahlkreis 21 (Hildesheim) an und erhielt 1,7 % der ausgezählten Stimmen.[3]

Prozeßursachen und Prozesse

Dieter Riefling als politischer Referent

Jahr 2014

Prozeßursachen

Vorfall 1

Am 17. Juni 2013 fand anläßlich des 60. Jahrestages des Volksaufstandes in Mitteldeutschland eine Demonstration in Merseburg statt. Dort erschien auch die von der Nationalen Bewegung verachtete Denunzierungsfotografin Stefanie Heide. Um an ihre inzwischen unbekannte Adresse zu gelangen, kennzeichnete Riefling sie mit ihrem in der Bewegung gebräuchlichem Spitznamen „Stinke-Steffi“. Daraufhin erstattete Heide bei der Polizei Anzeige gegen ihn wegen Beleidigung.[4]

Vorfall 2

Im August 2013 machten Riefling und Kameraden Rast in einer Tankstelle im anhaltinischen Berga. Dort soll Riefling den Hitlergruß gezeigt und „Sieg Heil“ gerufen haben. Eine Polizistin erstattete daraufhin Anzeige.

Die Prozesse

Mai 2014

Beide Vorfälle wurden am Amtsgericht Merseburg verhandelt. Dort räumte Riefling seine Äußerung ein. Jedoch fügte er hinzu, daß dies zur politischen Streitkultur gehöre. Dessen ungeachtet wurde er für schuldig befunden.[5]

Hinsichtlich des Verwendens verfassungsfeindlicher Kennzeichen führte Riefling aus, daß er solchen Kinderkram wie das Zeigen des Hitlergrußes und „Sieg-Heil“-Rufen in seinem Alter nicht mehr nötig habe. Die Polizistin blieb bei ihrer Behauptung, und die entlastende Zeugenaussage des anhaltinischen NPD-Landessprechers Michael Gunzel blieb ungewürdigt. Auch hier wurde Riefling schuldig gesprochen.

Er erhielt eine Gesamtstrafe von sieben Monaten ohne Bewährung. Zu Prozeßbeginn wurden an Rieflings abseits geparktem Pkw die Reifen zerstochen, während er sich im Gerichtssaal befand. Er ging danach in beiden Fällen in Revision.

August 2014

Die Berufung wurde am Landgericht Halle/Saale verhandelt, abgewiesen und in der Strafzumessung dem Urteilsspruch im folgenden Januar 2015 zugewiesen.

Jahr 2015/16

Im Januar 2015 wurde Riefling wegen sogenannter Volksverhetzung zu einer einjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Er hatte sich kontrovers über die in der BRD lebende mulattische Fersehmoderatorin Mo Asumang geäußert.[2][6]. Seit dem 6. Juni 2016 ist Riefling wieder auf freiem Fuß.

Familie

Er war von Januar 2007 bis Ende 2012 mit Ricarda Riefling verheiratet, gemeinsam haben sie drei Kinder. Insgesamt ist er Vater von sechs Kindern.

Zitate

  • „Wenn wir es geschafft haben, wirklich alle in der nationalen Opposition zu vereinigen, unter welchem Vorzeichen auch immer, dann wird es wie einst einen Sternmarsch nach Berlin geben, und dann wird uns keiner dieser Hochverräter mehr entkommen. Dann wird jede Ausfallstraße gesperrt sein, Barrikaden werden stehen. Dann ist Deutschland wieder erwacht. Was gut ist, kommt wieder, und wir sind schon da.“
  • „Wenn uns die Straße gehört, ist dies der erste Schritt. Wenn uns die Parlamente gehören, ist dies dann der zweite Schritt. Und der dritte Schritt wird die Wiederherstellung des Deutschen Reiches bedeuten. Daran wird niemand vorbeikommen.“

Verweise

Fußnoten