Gaskammerbrief

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Als „Gaskammerbrief“ wird ein Briefentwurf bezeichnet, der im Namen von Erhard Wetzel mit Datum vom 25. Oktober 1941 an den Reichskommissar Hinrich Lohse nach Riga adressiert ist. Die offizielle Geschichtsschreibung sieht in diesem Schriftstück das erste Dokument, in dem von einer Vernichtung arbeitsunfähiger Juden in Gaskammern berichtet wird.

Adolf Eichmann hingegen äußerte sich kritisch über die Herkunft dieses Briefes:

Quelle
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Bei dieser Gelegenheit komme ich auf ein anderes merkwürdiges Dokument zu sprechen. Das sogenannte „Wetzel-Schreiben“. Dr. Wetzel war Amtsgerichtsrat. Er machte in den Jahren 1941 auf 1942 im Rosenberg’schen Ostministerium Dienst, in einer juristischen Abteilung. Es existiert ein Dokumentensatz, der folgendermaßen aussieht:

Eins.) ein handschriftlicher Entwurf

Zwei.) ein maschinengeschriebener Klartext

Drei.) ein maschinengeschriebner Entwurf

Vier.) ein maschinengeschriebenes Schreiben an eine Dienststelle des Ostministeriums.

Keines der vorgenannte Dokumente trägt eine Unterschrift oder Signum.

/216/ AE: 148

Der Briefentwurf, Entwurf und Klartext gehen zurück auf den handschriftlichen Entwurf. Demzufolge hätte Dr. Wetzel mit dem Oberdienstleiter Brack von der „Kanzlei der Führers“ verhandelt, wegen der Vergasung der Juden. Es steht nicht so deutlich geschrieben, aber es ist der unmißverständliche Sinn.

Es sind einige Wortlücken freigelassen, manche Wortreste nur angedeutet. Ich weiß nicht, wie das Original dieses Entwurfes aussieht, ich hatte nur eine nicht immer deutliche Ablichtung vor mir. Aber unschwer ist unter dem Vergrößerungsglas zu erkennen, daß niemals mein Name und Dienstgrad, sowie Dienststelle geschrieben sind, wie dies der Klartext dann plötzlich verzeichnet. Ich habe es vor Gericht als ein einwandfreies Falsifikat, wenigstens soweit es mich betrifft, bezeichnet und die Empfehlung anheimgestellt, das Original oder die Ablichtung durch einen Fachmann untersuchen zu lassen. Abgesehen davon, habe ich nie über solche Dinge verhandelt.

Auf diese Art hatte sich die Literatur in den letzten 1½ Jahrzehnten dieser Sache angenommen und man konnte dann lesen wie: „Vorschlag Eichmann, Vergasung der Juden, u. ä. m.“

So also kommen Märchen zustande.