Heimattreue Deutsche Jugend

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Die Heimattreue Deutsche Jugend e. V. (HDJ) war eine aktive, volks- und heimattreue Jugendbewegung für alle deutschen Mädel und Jungen im Alter von 7 bis 29 Jahren. Deshalb wurde die Organisation am 31. März 2009 vom BRD-System verboten.[1]

Selbstbeschreibung

Vaterländische Familie.jpg
Wir achten die Vergangenheit.
Wir sind uns unserer eigenen Herkunft, und der Geschichte unseres Volkes bewußt. Als junge Deutsche können wir so manches aus den Erfahrungen unserer Vorfahren lernen. Dies gelingt aber nur, wenn wir uns selbstbewußt und unverkrampft der eigenen Vergangenheit stellen.
Wir bewältigen die Gegenwart.
Wir bilden uns selbst, um uns den Herausforderungen des Lebens mutig, selbstbewußt und kritisch entgegenstellen zu können. Als junge Deutsche wollen wir nach unserer eigenen Art und unserem Wesen leben und wirken. Einen Konsum- und Markenzeitgeist lehnen wir ab. Bei uns zählt nicht derjenige, der die teuersten Markensachen besitzt, sondern bei uns zählen innere Werte: Haltung, Charakter und Auftreten.

Geschichte

Die HDJ war eine Abspaltung des „Bundes Heimattreuer Jugend – Der Freibund“ (BHJ). Die vormals „Heimattreue Jugend e. V.“ (DHJ) wurde 2001 in Heimattreue Deutsche Jugend offiziell umbenannt. Als Grund für die Umbenennung führte die HDJ-Bundesführung in einem Rundschreiben vom 10. Januar 2001 an, „daß man ‚Die Heimattreue Jugend’ nicht gescheit abkürzen kann, ohne das Kürzel einer seit ´45 in Deutschland verbotenen Organisation zu nutzen“.

Uniformverbot

Im Oktober 2007 untersagte das Bundesministerium des Innern der HDJ das Tragen von Uniformen, nachdem gegen mehrere Angehörige der Organisation Anklage wegen eines Verstoßes gegen das im Versammlungsgesetz verankerte Uniformverbot auf öffentlichen Versammlungen erhoben worden war.

Vor dem Uniformverbot zeichneten sich die Mitglieder durch ihre uniformähnliche Pflichtkleidung aus. Die männlichen Mitglieder trugen Grauhemd oder Jungenschaftsjacke, die Mädels und jungen Frauen „Mädelbluse“ und langen blauen Rock. Auf der Kleidung waren Verbands- und Sonderabzeichen im Stile militärischer Abzeichen und Orden angebracht. Der paramilitärische Charakter wurde durch Fahnenappelle, Geländespiele und Marschieren in Reih' und Glied sowie Fahnenträger und Spielmannszüge mit Trommeln und Fanfaren noch deutlich betont. Besonders der Landsknechttrommel mit Flammenzeichnung (auch ein Sinnbild der Hitlerjugend) bediente sich die HDJ, die Mitgliedschaft in ihren Trommlergruppen blieb gemäß historischem Vorbild männlichen Mitgliedern vorbehalten.

Kontinuitäten

Der Vorwurf, die HDJ sei die direkte Nachfolgeorganisation der verbotenen Wiking-Jugend, konnte nie ganz entkräftet werden, da es auch Verknüpfungen personeller Art gab. Direkte programmatische Bezüge zur Wiking-Jugend vermied die HDJ jedoch aus verständlichen Gründen. Die HDJ bemühte sich um die juristische Erlaubnis, die Odalrune wieder zu benutzen und begründete dies mit dem Charakter der HDJ als Nachfolger der BHJ.

Ziele

Laut Satzung sah der Verein seine Hauptaufgabe darin, „die Jugend zu dem Nächsten hilfreichen, der Heimat und dem Vaterland treuen und dem Gedanken der Völkerverständigung aufgeschlossenen Staatsbürgern“ heranzubilden.

Die HDJ setzte sich ein:

  • für ein unabhängiges Deutschland in einem Europa der freien Völker
  • für eine saubere Umwelt und eine intakte Natur
  • für eine Lebensführung, die sich ganzheitlich in einem gesunden Körper, Geist und Charakter widerspiegelt
  • für ein Leben mit Tradition und Werten wie Aufrichtigkeit, Wahrhaftigkeit, Hilfsbereitschaft, Kameradschaft, Treue
  • gegen die Abwertung des Lebens durch Oberflächlichkeit, Beliebigkeit, Kulturlosigkeit und Verrohung
  • gegen die Verenglischung unserer Muttersprache

Aktivitäten

Die HDJ veranstaltete u.a.:

  • Zeltlager und Großfahrten in den Ferien
  • Kanufahrten, Fahrradtouren und Wanderungen am Wochenende
  • regionale Einheitstreffen
  • Feier- und Gedenkstunden
  • Leistungsmärsche (150 km in 3 Tagen)
  • Nachtwanderungen, Schwimmbadbesuche
  • Liederrunden, Lagerfeuer etc.

Organisation

Die HDJ war bundesweit in vier Leitstellen untergliedert:

  • die Leitstelle Nord umfaßte die Einheiten: Einheit Mecklenburg und Pommern, Einheit Niedersachsen, Einheit Nordland
  • die Leitstelle Mitte umfaßte die Einheiten: Einheit Preußen, Einheit Sachsen, Einheit Thüringen
  • die Leitstelle Süd umfaßte die Einheiten: Einheit Schwaben, Einheit Franken
  • die Leitstelle West umfaßte die Einheiten: Einheit Hessen, Einheit Hermannsland

Veröffentlichungen

Verbandszeitung

Die Verbandszeitung der HDJ war der „Funkenflug“.

Tonträger

Zitate

  • „In speziellen Schulungen werden den Angaben zufolge bereits Kinder im Grundschulalter gezielt in ‚Rassenkunde‘ unterrichtet. Sie würden dazu angehalten, für die ,Blutreinheit' und das ,Fortbestehen des deutschen Volkes' und ,ähnlich verbrecherisches Zeug' einzutreten. ‚Ausländer‘ und ‚Juden‘ würden als Bedrohung für ,das deutsche Volk' dargestellt...“ — BRD-Innenminister Wolfgang Schäuble[2]

Siehe auch

Verweise

Fußnoten

  1. 33-cabinet.png Abgerufen am 31. März 2003. Archiviert bei WebCite®.Heimattreue Deutsche Jugend (HDJ) verboten (31.03.03)Altermedia Deutschland, 31. März 2009
  2. Schäuble war als Minster verantwortlich für das Verbot der HDJ 33-cabinet.png Abgerufen am 31. März 2009. Bei WebCite® archivieren.Nach HDJ-Verbot Neonazi-Organisation macht laut Expertin weiterDie Welt, 31. März 2009