Heyder, Matthias

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Matthias Heyder

Matthias Heyder.jpg
Geboren 10. Januar 1971
in Elbingerode im Harz
Staatsangehörigkeit Deutsches Reich
Volkszugehörigkeit Deutscher
Beruf Immobilienmakler, Politiker
Mitgliedschaft: DSU, NPD

Matthias Heyder (geb. 10. Januar 1971 in Elbingerode im Harz) ist ein deutscher Politiker und war Landesvorsitzender der NPD Sachsen-Anhalt.

Der selbständige Immobilienmakler Matthias Heyder war Spitzenkandidat der Nationaldemokraten zur Landtagswahl im März 2011 in Sachsen-Anhalt. Heyder ist verheiratet und lebt in seiner Geburtsstadt Elbingerode im Harz.[1]

Politischer Werdegang

In den 1990er Jahren war er Funktionär der konservativen „Deutschen Sozialen Union“ (DSU). Im Jahr 2005 war die Weltnetzseite der „Nationalen Liga“ auf ihn angemeldet.

Vom Februar 2006 bis 2007 war er Vorsitzender des NPD-Kreisverbandes Halberstadt-Wernigerode bzw. danach bis Januar 2009 des NPD-KV Harz sowie vom Dezember 2006 bis Juli 2007 Beisitzer im NPD-Landesvorstand von Sachsen-Anhalt.

Von Juli 2007 bis September 2008 war Heyder stellvertretender NPD-Landesvorsitzender und Landesgeschäftsführer von Sachsen-Anhalt und anschließend bis Februar 2009 kommissarischer NPD-Landesvorsitzender und danach NPD-Landesvorsitzender.

2009 war er NPD-Bundestagskandidat (Listenplatz 1, Wahlkreis 69).[2]

Ab Januar 2010 übte er das Amt des Schatzmeisters im NPD-KV Harz aus.

Heyder absolvierte ab Januar 2011 ein Praktikum bei der NPD-Landtagsfraktion Sachsen.

Im Oktober 2011 schloß die NPD Sachsen-Anhalt auf einem Schiedsgericht den ehemaligen Spitzenkandidaten Matthias Heyder aus der Partei aus. Grund für den Ausschluß war offenbar die sogenannte „Junker Jörg“-Affäre.[3]

Kandidaturen

  • 2007 NPD-Kreistagskandidat Harz

parlamentarische Funktionen

  • seit 2007 Geschäftsführer der NPD-Kreistagsfraktion Harz

Verleumdungskampagne

Wenige Tage vor der Landtagswahl 2011 in Sachsen-Anhalt verbreitete die bundesdeutsche Presse die Meldung, daß Heyder zum Bombenbau und zur Schändung politische anders orientierter Frauen aufgerufen habe.[4] Heyder selbst dementierte dies. Der NPD-Landeswahlkampfleiter Holger Apfel ergänzte:

Bei der Antifa und ihren journalistischen Helfern scheinen die Nerven blank zu liegen, nachdem die NPD in drei Umfragen hintereinander konstant bei fünf Prozent liegt und deshalb von einem Einzug der Partei in den Landtag von Sachsen-Anhalt ausgegangen werden kann. Neuester Coup ist die Veröffentlichung von angeblichen Foreneinträgen des NPD-Spitzenkandidaten Matthias Heyder durch den für seine unsauberen Methoden berüchtigten Patrick Gensing. Er beruft sich dabei auf ein angeblich von mir betriebenes Forum, das sich ,Freie Freunde’ nennt. Diese Behauptung ist schlicht erlogen. Ich habe zu keinem Zeitpunkt dieses Forum betrieben, sollte jemand zu irgend einem Zeitpunkt unter meinem Namen bei der Denic eine Registrierung vollzogen haben, so erfolgte dies ohne mein Wissen bzw. Einverständnis. Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um eine offenbar zunächst unter meinem Namen beim ,Deutschen Network Information Center’ (DENIC) registrierte Seite von Antifa-Hackern. Dafür spricht, daß gestern dort ein neuer Domaininhaber eingetragen wurde, der allerdings sicherlich selbst nichts davon weiß. Als Adresse wurde nun perfiderweise der Sitz der Schlesischen Jugend in Görlitz angegeben. In den heutigen Mittagsstunden wurde die Seite beim DENIC nunmehr ganz gelöscht. Wer so handelt und ganz bewußt falsche Spuren legt, der macht auch vor Manipulationen nicht halt. So wie es aussieht, sind diese Foreneinträge eine - nicht ungeschickte – Mischung aus Dichtung und Wahrheit. Ein derartiges Vorgehen kennt man z.B. von östlichen Geheimdiensten in den 70er Jahren gegen bundesdeutsche Politiker.[5]

Das Ermittlungsverfahren gegen Heyder wurde 2012 eingestellt.[6]

Verweise

Fußnoten