Honsik, Gerd

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Gerd Honsik (Lebensrune.png 10. Oktober 1941 in Wien, Deutsches Reich; Todesrune.png 7. April 2018 in Ödenburg)[1][2] war ein deutscher Schriftsteller, Dichter und Geschichtsrevisionist aus Österreich. Honsik war Autor zahlreicher Bücher und Herausgeber der Zeitschrift „Halt“. Er war Funktionär in der österreichischen „Volksbewegung” (auch: „Volksbewegung gegen Überfremdung“). Ab 1967 war er ein führender Funktionär der Nationaldemokratischen Partei in Österreich, die 1988 verboten wurde. Im Zuge seiner Bemühungen zur Abschaffung des von den Besatzungsmächten aufgezwungenen NS-Verbotsgesetzes verfaßte er eine Petition an das österreichische Parlament zur Abschaffung des NSDAP-Verbotsgesetzes.

Gerd Honsik als Opfer der Gesinnungsjustiz; seine Sendungen bei „Radio Deutsch-Österreich“ beendete er stets mit dem hoffnungsvollen Wahlspruch „Nächstes Jahr auf dem Heldenplatz“, so auch am 6. April 2018 mit dem Gedicht-Beitrag „Wolfgang Fröhlichs Gang ins Irrenhaus“.[3] Es war das letzte Mal, daß Honsik sich an seine Hörerschaft richten konnte. Am Tag darauf verstarb er.

Inhaltsverzeichnis

Werdegang

Gerd Honsik als Gesinnungshäftling des BRÖ-Regimes (2007)
„Freispruch für Hitler“, seit 1988 zahlreiche Auflagen in verschiedenen Sprachen
Buchumschlag mit Bild aus dem Jahre 1992 vor dem Schwurgericht Wien
2007 vor dem Oberlandesgericht Wien

Frühere Jahre

Gerd Honsik wurde am 10. Oktober 1941 in Wien als Sohn von Dr. iur. Hans und Irene Honsik geboren. Im März 1944 fand Honsiks Vater im Sturmangriff an der Spitze seines Zuges am Brückenkopf Nettuno den Soldatentod für Deutschland. Gemäß dem letzen Wunsch seines Vaters „Wenn ich fallen sollte, erziehe die Kinder in meinem Geiste!“[4] wurde Gerd von seiner Mutter zu einem Bekenntnis zu Heimat, Volk und Vaterland erzogen.

Im Jahre 1949, als im von den Alliierten besetzten Österreich eine große Hungersnot herrschte, erreichte ein Sonderzug mit stark unterernährten Kindern die spanische Grenze. Eines dieser hungerleidenden Kinder war Gerd Honsik. Er wurde für ein Jahr von einer spanischen Familie aufgenommen, mit welcher ihn bis zu seinem Lebensende eine herzliche Freundschaft verband. Aus dieser Zeit stammten auch seine Spanischkenntnisse. Deshalb ist es auch allzu verständlich, daß Honsik Jahrzehnte später in ebendiesem Land Schutz vor politischer Verfolgung suchte, welches ihm schon einmal Schutz gewährte.

Erstmals politisches Aufsehen erregte Honsik im Jahre 1958, als er fast mit den ganzen „Aktivitas“ und der gesamten Altherrenschaft aus der katholischen österreichischen Mittelschulverbindung „Rugia“ austrat, da sich diese nicht mehr zum deutschen Volkstum bekannte.

Im Jahre 1961, als der Südtiroler Freiheitskampf begann, wurde Honsik mit Freunden ebenfalls in Wien tätig. Er verteilte Flugblätter, in welchen er sich zum Reichsgedanken bekannte und die österreichische Regierung als das bezeichnete, das sie damals war und heute noch ist, nämlich eine von den Alliierten eingesetzte Marionettenregierung. Honsik beschoß nach peniblen Vorbereitungen, um eine Gefährdung von Personen zu verhindern, mit Freunden auch demonstrativ die Fassaden des österreichischen Parlamentes. Später erkannte Honsik, daß diese Art von Aktionismus Südtirol eher geschadet als genützt hat. Im August 1961 wurde er deshalb zu vier Jahren Haft verurteilt. Kurz nach der Verbüßung der politischen Haft schloß sich Honsik Ende des Jahres 1965 der Nationaldemokratischen Partei des Südtiroler Freiheitskämpfers Dr. Norbert Burger an.

Philosoph, Dichter, Forscher, Natur- und Tierfreund Gerd Honsik im El Torcal in Andalusien

Verfolgungen

In seinem Buch „Freispruch für Hitler?“ kam auch Alois Brunner zu Wort, mit dem Honsik seinerzeit in Damaskus ein Interview geführt hatte. Er wurde dafür zu einer unbedingten Haftstrafe verurteilt und emigrierte daraufhin ins Exil nach Spanien (1992–2007). Von dort aus gab Honsik weiterhin in unregelmäßigen Abständen die kostenlose Zeitschrift „Halt“ heraus.

Im Dezember 2005 bat Honsik den Botschafter des Iran in der BRD um Hilfe für Ernst Zündel, der Iran solle „einen Rechtsanwalt zur Verfügung stellen [...], der [...] vorhandenes historisches Wissen furchtlos miteinbringt. [...] Einem solchen Anwalt könnte auch das wahre Deutschland, das heute keine Stimme hat, vertrauen.“ Schon 1986 hatte Honsik in der Zeitschrift „Halt“ in einem „Aufruf an die arabische Welt“ geschrieben: „Die Entlarvung der Judenvergasung als dem größten Propagandaschwindel der Weltgeschichte [...] wäre von ungeheurer Wichtigkeit!“ und bat um finanzielle Hilfe. Dieser Aufruf wurde in der kuwaitischen Zeitung „al-Balagh“ veröffentlicht und galt als grundsteinlegend für die im Dezember 2006 in Teheran stattgefundene Holocaust-Konferenz. An dieser Konferenz nahm stellvertretend für Honsik dessen Anwalt Herbert Schaller teil.

Strafverfolgung und Verurteilungen

Gerd Honsik wurde in mehreren österreichischen Gerichtsverfahren zu Geld- und Haftstrafen verurteilt. 1990 verurteilte das BRD-Amtsgericht in München Honsik wegen angeblicher „Volksverhetzung, Aufstachelung zum Rassenhaß und Beleidigung und Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener“. Wegen der Herausgabe seines Buches „Freispruch für Hitler?“ wurde Honsik am 5. Mai 1992 in Wien zu einer eineinhalbjährigen Haftstrafe verurteilt. Der Haftstrafe konnte sich Honsik durch Flucht nach Spanien entziehen.

Am 23. August 2007 wurde Honsik mittels eines vom Wiener Straflandesgericht ausgestellten Europäischen Haftbefehls von der spanischen Polizei festgenommen. In der Vergangenheit hatte Spanien zweimal Honsiks Auslieferung – unter persönlicher Einschaltung des spanischen Königs Juan Carlos – abgelehnt. Die Auslieferung Honsiks nach Wien erfolgte am 4. Oktober 2007.

Am 3. Dezember 2007 fand die Berufungsverhandlung über das Urteil aus dem Jahre 1992 vor dem Oberlandesgericht Wien statt. Die Berufung wurde zurückgewiesen und die unbedingte Haftstrafe von 18 Monaten bestätigt. Im Mai 2008 erhob die Staatsanwaltschaft Wien erneut Anklage wegen sogenannter nationalsozialistischer Wiederbetätigung, im Falle eines Schuldspruches im Sinne der Anklage drohten ihm deshalb bis zu 20 Jahre Haft.

Am 20. April 2009 begann vor dem Wiener Landesgericht der Prozeß gegen Gerd Honsik. Nach einem Schauprozeß im Schnelldurchlauf wurde er am 27. April 2009 wegen seiner Meinungsäußerungen zu fünf Jahren Haft verurteilt. Am 1. März 2010 wurde in Berufung das Urteil auf vier Jahre angesetzt, die österreichischen Systempostillen wüteten und zerrissenen sich das Maul über diese „Milde“.

Im Juli 2010 wurde der Prozeß wegen Passagen in Honsiks Büchern „Schelm und Scheusal“ und „Der Juden Drittes Reich“ fortgesetzt. Die Texte und Zitate in den Büchern wurden aus dem Zusammenhang gerissen und vom befangenen Staatsanwalt in marxistischer Rabulistik in NS-Wiederbetätigung umgedeutet. Am 9. September wurde Gerd Honsik zu zwei weiteren Jahren Haft verurteilt, so daß sich eine Gesamtstrafe von sechs Jahren ergab.[5]

Am 8. September 2011 wurde Honsik aufgrund seines hohen Alters und seiner sozialen Integration in Spanien, nachdem er 2/3 der Haftzeit verbüßt hatte, vorzeitig aus der Haft entlassen.[6]

Rechtswidrige Auslieferung

Quelle
Folgender Text ist eine Quellenwiedergabe. Unter Umständen können Rechtschreibfehler korrigiert oder kleinere inhaltliche Fehler kommentiert worden sein. Der Ursprung des Textes ist als Quellennachweis angegeben.

Juristische Kritik an der Auslieferung von Gerd Honsik bezieht sich vor allem auf folgende Gesichtspunkte:

1. Merkwürdiger Übersetzungsfehler im EU-Amtsblatt

Der Rahmenbeschluß der EU über den Europäischen Haftbefehl wurde im Amtsblatt der EU 190/2002 veröffentlicht. Laut Absatz 12 der Präambel darf keine Bestimmung des vorliegenden Rahmenbeschlußes in dem Sinne ausgelegt werden, daß sie es untersagt, die Übergabe einer Person abzulehnen, wenn objektive Anhaltspunkte dafür vorliegen, daß die Stellung dieser Person im Verfolgerstaat unter anderem aus Gründen ihrer politischen Überzeugung beeinträchtigt werden kann. Ausgerechnet im spanischen Text steht just das Gegenteil: Danach darf nichts so ausgelegt werden, daß es die Übergabe solcher Personen untersagt. Auf dieser Grundlage wurde das spanische Ausführungsgesetz ohne entsprechende Einschränkung erlassen und Gerd Honsik ausgeliefert, obwohl offensichtlich ist, daß seine Stellung in Österreich aufgrund seiner politischen Überzeugung schwerst beeinträchtigt ist.

2. Mißachtung des Grundsatzes der Gegenseitigkeit

Der zweite Skandal um die Auslieferung betrifft die Mißachtung des Grundsatzes der Gegenseitigkeit. Österreich hat zum Rahmenbeschluß die Erklärung abgegeben, ihn „betreffend strafbarer Handlungen, die vor dem Zeitpunkt des Inkrafttretens des Rahmenbeschlußes begangen worden sind” nicht anzuwenden. Nach Artikel 21 der Wiener Vertragsrechtskonvention gilt ein Vorbehalt, den ein Vertragsstaat anbringt, auch im Verhältnis der anderen Vertragsstaaten gegenüber diesem Staat. Das heißt, daß auch für Österreich kein Anspruch auf die Anwendung des Europäischen Haftbefehles für vor diesem Zeitpunkt liegende Taten besteht. Dies gilt daher auch für Spanien im Umgang mit österreichischen Haftbefehlen. Da Gerd Honsik aufgrund seiner Verurteilung aus dem Jahre 1992 (!) ausgeliefert wurde, erfolgte seine Auslieferung rechtswidrig.

3. Juristische Instrumentalisierung politischer Kampfbegriffe

Zur Ausstellung des europäischen Haftbefehles wurden die Gerd Honsik vorgeworfenen Taten unter die Kategorie „Fremdenfeindlichkeit und Rassismus” eingestuft. Hier zeigt sich die Folge der tragischen Verirrung der Organe der Europäischen Union, unbestimmte ideologische Kampfbegriffe zur Grundlage rechtlicher Entscheidungen zu machen.

Das spanische Verfassungsgericht hat (ein Monat nach der Auslieferung von Gerd Honsik) selbst festgestellt, daß der Vorwurf der „Leugnung” nicht mit fremdenfeindlichen oder rassistischen Handlungen gleichgesetzt werden kann, auch nicht notwendigerweise eine Verherrlichung von Völkermördern oder die Absicht einer Rufschädigung, Geringschätzung oder Erniedrigung der Opfer mit sich bringt. Die spanische Strafandrohung gegen „Leugnen” wurde daher als verfassungswidrig aufgehoben. (Sentencia des Tribunal Constitucional vom 7. November 2007 über die Frage der Verfassungswidrigkeit STC Nr 235/2007)

Eine der herrschenden Lehre widersprechende Geschichtsdarstellung an sich ist somit für sich NICHT unter die Begriffe „Fremdenfeindlichkeit und Rassismus” einzuordnen. Sowohl die Ausstellung des Europäischen Haftbefehles als auch dessen Vollstreckung durch Spanien erfolgten auch aus diesem Grunde rechtswidrig.

4. Anwendung eines Verfassungs- und menschenrechtswidrigen Sondergesetzes aus der Besatzungszeit

Das sogenannte Verbotsgesetz verletzt die wesentlichen Grundsätze des österreichischen Bundes-Verfassungsgesetzes.

Es verletzt das demokratische Prinzip, das die innere Selbstbestimmung nach allen Richtungen beinhaltet. Dem demokratischen Prinzip widerspricht auch die Durchbrechung des Gleichheitsgrundsatzes nach politischen Kriterien. Eine sachliche Begründung für politisches Sondergesetz besteht nicht, da die österreichische Rechtsordnung ein umfangreiches System von rechtsschutzorientierten Strafnormen zum Schutz des Staates und seiner Einrichtungen wie Hochverrat, Bildung von staatsfeindlichen Verbindungen, Landfriedensbruch, Herabwürdigung des Staates und seiner Symbole, Widerstand gegen die Staatsgewalt, Anstiftung zu Straftaten usw. beinhaltet. Dazu braucht man das Verbotsgesetz nicht. Es dient zur Verfolgung von Personen, die eben diese Rechtsgüter nicht verletzen, also zur Kriminalisierung Nicht-Krimineller.

Es verletzt das rechtsstaatliche Prinzip, da der Begriff „sich im nationalsozialistischen Sinn betätigt” uferlos unbestimmt ist und politische Willkürakte geradezu zwangsläufig herausfordert, wobei diese Unbestimmtheit durch die Judikatur nicht beseitigt wird. Im Gegenteil: Sie setzt für die Strafbarkeit (ausdrücklich im Fall Honsik OGH 13 Os 135/92) weder eine Verbindung mit „aktuellen politischen ns-Forderungen noch eine Bejahung der Ideologie des Nationalsozialismus in seiner Gesamtheit” voraus und verfolgt als rechtlich relevante Teilakte auch Handlungen und Äußerungen, die auch von Vertretern ganz anderer politischer Richtungen gesetzt wurden (OGH 9 Os 132/85). Es kann letztlich jede beliebige Tätigkeit - gepaart mit exzessiver Strafmaßzumessung - verfolgt werden, wenn man einen „nationalsozialistischen Sinn” unterstellt.

Das Bundes-Verfassungsgesetz verlangt die Vornahme einer Abstimmung des Bundesvolkes als Voraussetzung für eine Gesamtänderung der Verfassung. Der VfGH bezeichnete als Gesamtänderung der Verfassung eine Änderung, die einen der leitenden Grundsätze der Bundesverfassung berührt, wobei als Grundsätze das demokratische, das rechtsstaatliche und das bundesstaatliche Prinzip in Betracht kommen. Die sich aus der Verletzung dieser Prinzipien durch die – ohne Volksabstimmung beschlossenen – Strafbestimmungen des § 3g Verbotsgesetz ergebende Konsequenz, nämlich die Aufhebung oder Nichtigerklärung dieser verfassungs- und menschenrechtswidrigen Bestimmung, wurde bisher jedoch verweigert.

Quelle: unbekannt


De-Germanization (2017)

„Honsik beantragt in einem Brief an den österreichischen Nationalrat das Verbot der SPÖ, also der Sozialdemokratischen Partei Österreichs und legt Beweise dafür vor, daß die SPÖ über Jahrzehnte hin mit dem US-Geheimdienst CIA zum Schaden Österreichs kollaborierte, jedenfalls aber zum Zwecke eines kulturellen Genozids (De-Germanization) und im Sinne einer Verletzung des Staatsvertrages und der Neutralität durch Aufbau eines bewaffneten Terrornetzes gewirkt hat.“[7]

Lügen über Honsik

Über Honsik, der in seinen Schriften dem System unliebsame Fakten aufzeigt, werden von seiten der Systempresse sowie der Geheimdienste zahlreiche Lügen zur bewußten Desinformation und zur Verächtlichmachung von Honsik gestreut.

„Honsik ist Amon Göths Neffe“

Von den Medien wird Honsik immer wieder seit Jahren fälschlicherweise als ein Neffe Amon Göths bezeichnet, der als Kommandant eines Konzentrationslagers in dem Spielfilm „Schindlers Liste“ als sadistischer Mörder dargestellt wurde. In Wahrheit war Amon Göth zu keinem Zeitpunkt der Onkel Gerd Honsiks. Die kurze Ehe seiner Tante mit Göth wurde wegen seelischer Grausamkeit sechs Jahre vor Honsiks Geburt und drei Jahre vor dem Beitritt Österreichs zum Reich durch den Staat und die Kirche annulliert.[4] Diese Lüge wurde erstmalig durch ein pseudowissenschaftliches Buch des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes in Umlauf gebracht und hält sich seitdem hartnäckig.

„Flucht nach Spanien erst nach Verurteilung“

Gerd Honsik floh nicht im Sommer 1992 wegen seines Buches außer Landes, sondern bereits im Januar desselben Jahres, nachdem er vom Leiter des „Dokumentationsarchives des österreichischen Widerstandes“, Dr. W. Neugebauer, im Fernsehen – und zwar im Beisein des Innenministers und des Polizeichefs – wahrheitswidrig als Kopf eines geplanten „Militärputsches“ diffamiert worden war, dessen vorgebliche Akteure bereits in Haft saßen. Einige Monate später wurden die Verhafteten freigesprochen: Die ihnen „fälschlich zugeordneten“ Waffen stammten aus einem Theatereinbruch einer Verbrecherbande.[4] Es handelte sich um bloße Attrappen aus Kunststoff. Erst nachdem das „Märchen von der Wehrsportgruppe Trenck“ aus der Welt geräumt worden war, kehrte Honsik nach Österreich zurück, um sich dem Prozeß gegen das Buch „Freispruch für Hitler?“ zu stellen. Nach dem Urteil floh Honsik abermals nach Spanien.

„Honsik ist Nationalsozialist“

Honsik hat sich noch nie in seinem Leben als Nationalsozialist bezeichnet und niemals die Symbole jener Zeit geführt.[8] Es ging Honsik immer um die geschichtliche Wahrheit, nicht etwa um eine Rehabilitation des Nationalsozialismus, wie ihm immer von seiten der Presse „vorgeworfen“ wird. Deshalb trat Honsik auch immer der Verteufelung des Nationalsozialismus entgegen, wenn diese aus dem niederen Beweggrund der Deutschenfeindlichkeit erfolgte. Honsik analysierte auch das Programm der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei und konnte kein kriminelles Tatbild feststellen.

„Honsik ist ein Holocaustleugner“

Leugnen bedeutet, daß jemand eine Behauptung wider besseres Wissen aufstellt. Honsik hat jedoch in seinen Büchern immer nur um Sachbeweise für den sogenannten Holocaust gebeten.

„Honsik ist das Bombenhirn“

Im Verlauf der sogenannten Briefbombenaffäre, welche Österreich in den früheren 1990er Jahren erschütterte, behauptete der Leiter des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes, Wolfgang Neugebauer, daß Gerd Honsik hinter den Briefbomben stecke, obwohl Honsik in Spanien von der Polizei beobachtet lebte. Auch die österreichische Zeitschrift „NEWS“ verdächtigte Honsik jahrelang offensichtlich fälschlich als Kopf einer Briefbomben-Mörderbande. In einem Presseprozeß bezichtigte der „Generaldirektor für öffentliche Sicherheit", welcher der höchste Polizist Österreichs ist, „NEWS“ der Falschmeldung, so daß Honsik vor Gericht eine Richtigstellung erzwingen konnte.[9]

Tod

Honsik starb am 7. April 2018 nachmittags im ungarischen Exil in Ödenburg (ungarisch: Sopron).[10][11]

„Heute, am Samstag, den 7. April 2018 gegen 14.30 Uhr, wurde Bundesbruder, Kamerad und Landsmann Gerd Honsik zur Großen Armee und in die Ewige Heimat abberufen. Gestern noch gemeinsam und heute Vormittag normal telephoniert, erreichte mich gegen 14 Uhr nochmals sein Anruf ,rasch zu kommen. Gegen 14 Uhr 30 angekommen, lag er in Gegenwart seiner Frau leblos am Boden, die herbeigerufene Rettung versuchte alles und stellte letztlich einen Lungeninfarkt fest. Die erste Anteilnahme gilt seiner Frau und seinen Verwandten. Uns bleibt die Verpflichtung und der Auftrag, weiterzumachen. Erschüttert sende ich diese Nachricht und verbleibe auch für die Tafelrunde ‚Ödenburger Markomannen‘.“ — Wilhelm Ehemayer[10]

Zitate

  • „Ich glaube, daß das Deutsche Volk als das Opfervolk des größten, bestdokumentierten Völkermordes der Weltgeschichte von der Vorsehung bestimmt ist, sich an die Spitze aller Völker zu stellen, um den gewaltfreien Aufstand der Welt gegen das Reich der Pharisäer, also das Nordamerikanische Imperium, gegen dessen notorischen Völkermord, dessen notorischen Feindeshaß, dessen notorisches Lügen und das Sklavenjoch seines betrügerischen Dollars anzuführen.“[4]
  • „Die Integration von Ausländern stellt ein Verbrechen zuallerst am Ausländer dar. Dieses Verbrechen wird von unserem Strafrecht als Völkermord qualifiziert.“[12]
  • „Unter den österreichischen Widerstandskämpfern hat es sicher Demokraten gegeben. Als solche können jedoch nur jene bezeichnet werden, die niemals Gewalt- oder Verratshandlungen gegen den Anschlußgedanken ausgeübt haben. Denn wer vor der nationalen Begeisterung von 97 Prozent seiner Mitbürger keine Achtung zeigt, muß aus historischer Sicht als Verbrecher gegen die Idee der Demokratie schlechthin bezeichnet werden.“[13]

Veröffentlichungen

Bücher
  • Lüge, wo ist dein Sieg? Dichtung eines österreichischen Dissidenten, Eigenverlag, Königstetten 1981
  • Fürchtet euch nicht. Wien, Eigenverlag, o. J. 1983
  • Freispruch für Hitler? 37 ungehörte Zeugen wider die Gaskammer, Burgenländischer Kulturverband, Wien 1988 (in der BRD verboten) (PDF-Datei, HTML-Version)
  • Schelm und Scheusal – Meineid, Macht und Mord auf Wiesenthals Wegen, Bright-Rainbow-Limited, 1993
  • Sein letzter Fall – Dr. Herbert Schaller für Honsik gegen Simon Wiesenthal, Hrsg. Dr. Pablo Hafner, 1996
  • Im Alcázar nichts Neues! Das Epos des Zwanzigsten Jahrhunderts, Göran Holming, 2002
  • Rassismus legal? – Der Juden drittes Reich – Halt dem Kalergi-Plan, Bright-Rainbow-Verlag, La Mancha 2005, ISBN 8492272554
  • Der Blumenkrieg – Sollen meine Bücher brennen? Aus den gerichtlich verfolgten Gedichtbänden Gerd Honsiks, Burgenländische Kulturgesellschaft, o. J. Der Blumenkrieg (99 Doppels., Scan).pdf
  • Von Deutschlands Kampf und Fall – Die großen Balladen und die kleinen Verse des meistverfolgten Dichters Europas – Honsiks gesammeltes lyrisches Werk, Gibraltar, Wheatcroft Associacion, o. J.
  • Diverse Aufsätze von Gerd Honsik aus den Schriften „Der Babenberger” und „Halt”
Gedichte (Auswahl)
Aufsätze (Auswahl)
Petition
Über Honsik
  • Ein Prophet entkam, Untertitel: Was Gerd Honsik sagte. Was er nicht sagte. Was er voraussagte. Wien und Bonn jagen ihren Vordenker, Hrsg. Major a. D. Göran Holming, Wheatcroft Associacion Gibraltar, 1997
  • Göran Holming: Erfolterte Zeitgeschichte – Die Mauthausenlüge im Honsik-Prozeß (2013, 202 S., Text) (Netzbuch)

Filmbeiträge

Gerd Honsik – Lebensüberblick durch Dr. Herbert Fritz, u. a. Herausgeber der Zeitschrift „Der Völkerfreund“
Frank Rennicke – Gedichte von Gerd Honsik
Honsik rezitiert seine Ballade „Abschied von Deutschlands Pferden” (aus seinem Werk „Lüge, wo ist Dein Sieg?“)
Gerd Honsik: Brief an Papst Benedikt XVI.

Siehe auch

Verweise

Weltnetz

Video

Audio

Schriften

Fußnoten

  1. Neonazi Honsik tot: Kondolenzen auch aus der FPÖ, Die Presse, 9. April 2018
  2. Holocaustleugner Gerd Honsik 76-jährig gestorben, Krone, 9. April 2018
  3. Wolfgang Fröhlichs Gang ins Irrenhaus, YouTube, 6. April 2018
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 Im Gespräch mit Gerd Honsik
  5. Holocaust-Leugner Honsik auch im zweiten Prozess verurteilt, Der Standard, 9. September 2010
  6. Holocaust-Leugner Honsik auf Bewährung frei, orf.at, 8. September 2011
  7. Der kulturelle Genozid als Kriegsziel der USA wider Österreich, Radio Honsik, Dezember 2017
  8. Petition an das österreichische Parlament zur Abschaffung des NSDAP-Verbotsgesetzes
  9. Berufungsverhandlung gegen Gerd Honsik, Balder.org
  10. 10,0 10,1 „Heute, am Samstag, dem 7. April 2018 gegen 14.30 Uhr wurde Bundesbruder, Kamerad und Landsmann Gerd Honsik zur Großen Armee und in die Ewige Heimat abberufen.“ – zit. in: Gerd Honsik verstarb am Samstag, den 07.04.2018 um 14 Uhr 30 an Lungeninfarkt, YouTube, 8. April 2018
  11. Neonazi Gerd Honsik ist tot, Wiener Zeitung, 9. April 2018
  12. „HALT“ Nr. 11/12, Nov./Dez. 1982 − Artikel „Mander’s ischt Zeit!“
  13. Der Babenberger, April 1978 – Artikel: „Die sieben Todlügen zum 13. März 1978“
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