Jüdische Ritualmorde

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Darstellung des jüdischen Ritualmordes an Simon von Trient (1475) nach der Schedelschen Weltchronik (1493).
Während der „Oprah Winfrey Show“ am 1. Mai 1989 wurde ein moderner Fall des jüdischen Ritualmords von einer Frau beschrieben, die nach eigener Aussage — als junges Mädchen — gezwungen wurde, sich an einem Ritual zu beteiligen, in dem ein christlicher Säugling geopfert worden sein soll.

Durch Jahrtausende hindurch spielt das rituelle menschliche Opfer eine Rolle im Judentum als einer von dessen makabersten Exzessen. Der Zweck dieses Rituals ist Machtzuwachs. Gänzlich umstritten ist jedoch die historische Zuordnung der vielen vorliegenden biblischen und juristischen Quellen.

Zur Quellensituation

Selbst mühelos nachzulesende Beispiele drastischer Schilderungen von Ritualmorden im Alten Testament (→ Jüdisches Ritual) werfen die Frage auf, inwieweit es sich – im Falle jener geheiligten Texte – lediglich um Drohschilderungen, um Übertreibungen oder auch um Fremdzuschreibungen an die Adresse feindlicher Kultgruppen oder verfeindeter Nachbarstämme handelt.

Gleichfalls gilt für die zahlreichen aus der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen europäischen Literatur überlieferten Ritualmordsagen und juristischen Ritualmord-Protokolle, daß die Abschälung eines historischen Kerns der Ereignisse von bloßen interessegeleiteten Zuschreibungen schwierig oder unmöglich ist.

Das jüdische Mordritual wird – nach legendärem Narrativ – am häufigsten ausgeführt rund um die Zeit von „Pessach“ und „Purim“. Ein moderner Fall des jüdischen Ritualmords wurde während der US-amerikanischen Fernsehsendung „Oprah Winfrey Show“ am 1. Mai 1989 diskutiert. In dieser Sendung trat eine Frau auf, welche nach eigener Aussage – als junges Mädchen – gezwungen wurde, sich an einem Ritual zu beteiligen, in dem ein nichtjüdischer Säugling geopfert wurde. Als Oprah Winfrey ihren Gast fragte: „Wofür geopfert?“, antwortete die Frau: „Für Macht.“[1] Einschlägige Bücher über jüdische Ritualmorde wurden von Arnold Leese[2] und von Willie Martin[3] vorgelegt. Im zweiten Band der „Sigilla Veri“ gibt es zudem einen umfangreicheren Eintrag über jüdische Blutsmorde seit dem Mittelalter. In besagtem Eintrag wird u. a. auch dargelegt, daß namhafte Juden bemüht waren den Blutsmord, ausgeführt durch Juden, als Märchen abzutun und sogar forderten, daß es strafwürdig werden müsse, dieses Thema überhaupt anzuschneiden.

Krieg als verhüllte Form des okkulten Menschenopfers

Detail aus Gemälde von Mihály Munkácsy (1882-1887) – siehe auch unten

Die Massenausrottungen Kämpfender und Unbeteiligter, die mit jedem entfesselten Kriegsgeschehen einhergehen, sind immer schon auch als zielgerichtetes und bewußt eingeleitetes Menschenopfer gedeutet worden, mittels dessen orthodoxe Juden sich ihrer Auserwähltheit rituell versichern und diese praktisch beglaubigen.

Orthodoxe Juden lehnen jede Beteiligung als Kämpfende im Kriegsgeschehen ab. Sie lehnen jedoch keineswegs den Krieg als solchen ab (den, laut alttestamentarischer Quellen, Jahwe für sie führt). Auch lehnen sie es nicht ab, etwa als Kreditvermittler, einzelne oder alle Kriegsparteien mit finanziellen Zuflüssen zu versorgen. Das billige Einkaufen in den zusammengebrochenen Immobilienmarkt einer entvölkerten Region lehnen sie gleichfalls nicht ab.

Der Begriff der Schattenregierung – damit sind jüdisch-freimaurerische Absprachegremien und Strippenzieher gemeint, die Politiker, Parteien und ganze Völker als Spielfiguren im Sinne eigener Zwecke agieren lassen – ist eng verknüpft mit einer solchen Definition des jüdischen Ritualmords als des eigentlichen jüdischen Geschichtshandelns.

Jüdischer Ritualmord in Ägypten

Adolphe Cremieux, Vorsitzender einer jüdischen Interessenvertretung, griff in die inneren Angelegenheiten des damals zwar zum Osmanischen Reich gehörenden Ägyptens, das aber unter Mehmet Ali relativ selbständig war, ein. Seinerzeit gab es dort die Verhandlung über einen jüdischen Ritualmord, die als „Damaskusaffäre“ bekannt wurde. Ein Gericht befand die Angeklagten für schuldig, diesen begangen zu haben. Sie waren bereits zum Tode verurteilt worden, als Cremieux den Fall öffentlich machte.

Er erreichte, daß Mehmet Ali die Delinquenten begnadigte. Das Urteil wurde durch den Herrscher jedoch nicht aufgehoben. Dies festzustellen ist wichtig, da Cremieux später behauptete, daß dies der Fall gewesen sei und er es erreicht habe, falsche Anschuldigungen gegen Juden aus der Welt zu schaffen. In der eigentlichen Sache erfolgte später niemals eine Revision. Es fand vielmehr ein Gnadenakt Mehmet Alis statt, der auf den großen Einfluß dieser jüdischen Organisation und ihres damaligen Vorsitzenden zurückgeführt wird.

Später beeinflußte Cremieux auch noch die rumänische Judenfrage auf dem Berliner Kongreß.

Das christliche Passionsopfer und seine biblische Herkunft

Die christliche Glaubenslehre der sündentilgenden „Passion Christi“

Die vier Evangelien des Neuen Testaments beschreiben die Lehren einer Religion, deren Ursprung Jesus Christus ist und deren dogmatische Ausgestaltung auf den Apostel Paulus zurückgeht. Die ritualisiert durchgeführte Mißhandlung und der Mord an Jesus sind, im anthropologischen Sinne, als ein Menschenopfer anzusehen.

Die Darlegungen werfen jedoch die Frage auf, wie ausgerechnet eine Gruppen-Hinrichtung unter Verbrechern am Kreuz (die damals als besonders schändliche Hinrichtungsform galt), noch dazu in der peripheren römischen Provinz Judäa, überhaupt eine Verbindung mit heiligen Handlungen haben kann. Dies berührt den Kern der christlichen Auffassung über „das Menschliche“. Im christlichen Sinne „menschlich“ ist keineswegs zunächst der Held, der männliche Beschützer und Versorger, der Ehrenmann, der Aristokrat, der Pionier. Die christliche Lehre richtet den Blick vielmehr gezielt auf die verachtete Person, auf die geschändete, die gejagte, beschränkte, provinzielle und ohnmächtige Person. Daher sind die besonders erniedrigenden und abseitigen Umstände des Todes des christlichen Glaubensgründers Jesus Christus ihrerseits unablösbarer Teil der Lehre selber (und dürfen keineswegs unterschlagen, verharmlost oder geschönt werden, wenn die eigentliche „Botschaft“ verstanden werden soll).

Nach tradierter christlicher Theologie gilt es als verpflichtender Glaubensgrundsatz für alle Christen, den Leidensweg Christi (die sogenannte „Passion“) und seinen gewaltsamen Tod als religiöses Ereignis aufzufassen, das einem magischen Zweck dient und das diesen magischen Zweck auch tatsächlich wirksam erfüllt: Einer opfert sich, er stirbt qualvoll, um damit einen spirituellen Nutzen für Andere zu bewirken (nämlich einen ewigen, für alle Menschen gültigen Schulderlaß). Das heißt, der spirituelle Nutzen dieses Ereignisses begünstigt keinesfalls nur die Christgläubigen (die ja über weitere spirituelle Techniken des Schuldtilgens verfügen: → Ablaßhandel, → Abbitte, → Sündenablaß, → Jubeljahr [lat. annus iubilaeus], auch → Heiliges Jahr [annus sanctus] genannt).[4]

Im Gegenteil: Gerade das – auf überhaupt alle lebenden und alle toten Menschen bezogene – Ritual der tödlichen Opferung und des damit ursächlich verbundenen Sündenerlasses war seit je und ist bis heute ein hoch wirksamer Missionsanker des christlichen Glaubens überhaupt. Menschen, die fürchten, von ihren tief sündhaften Verwandten im Jenseits getrennt zu werden, tröstet die Gewißheit, daß ein Mensch, der zugleich Gott ist, für sie und für jeden Anderen zur Sündentilgung geopfert wurde und dabei zugleich sich selbst geopfert hat. Auch Menschen in auswegloser Situation (die etwa einen Autounfall mit vielen Toten verursacht haben und keinen Weg finden, mit ihren eigenen selbstzerstörerischen Vorwürfen umzugehen), werden von diesem Glauben direkt angesprochen.

Das gilt gleichermaßen für frühere Alkoholiker und Drogensüchtige, und es gilt buchstäblich für hunderttausende amerikanischer Strafgefangener in dem als „Bibelgürtel“ bezeichneten Teil der USA, die sich – wie unzählige Dokumentationen genau belegen – gegenseitig geradewegs an christlicher Frömmigkeit zu überbieten versuchen.

Die ethnographische Gestalt des „Heiligen Henkers“ nach Hyam Maccoby

Aus historischer Sicht kann dieses Glaubensereignis (ein Gott erscheint Menschen als Mensch und wird unter Menschen und durch menschlichen Eingriff rituell getötet – und bewirkt damit hohen Nutzen für alle anderen Menschen, auch für die Ungeborenen) nicht als so singulär angesehen werden, wie es – der christlichen Dogmatik gemäß – geglaubt werden soll. Ethnographisch, anthropologisch und geschichtlich muß diese Lehre vielmehr in engem Zusammenhang mit den unzähligen anderen Berichten über menschgewordene Götter, die die Mythologie kennt, und auch mit der ganzen Geschichte der ultimativen Opferhandlungen zusammengesehen werden.

Beim rituellen Passionstod Jesu (und seiner ausschmückenden religiösen Tradierung) handelt es sich um eine Kulthandlung. Schon im Neuen Testament selber legen allerdings eine Reihe von Formulierungen die Vermutung nahe, daß auch für die dort anwesenden jüdischen Gegner Jesu dessen Hinrichtung kultische Qualität und kultische Bedeutung hatte. Der jüdische Historiker Daniel Goldhagen hat in seinem Werk: „Die katholische Kirche und der Holocaust. Eine Untersuchung über Schuld und Sühne“ (2002) Argumente gesammelt für seine These, eine jüdische Ritualmordlegende sei essentieller Bestandteil des neutestamentlich-katholischen Glaubens.[5] Historiker sagen uns zwar, daß jener Pontius Pilatus ein beinharter Kolonialbeamter war (weswegen die Schilderungen der strafwütigen Juden im Neuen Testament vielleicht tatsächlich Verdrehungen sind), aber das rein jüdische Alte Testament beschreibt ja nun ebenfalls die kultisch hervorgehobenen und kultisch ausgestalteten Tötungen zuhauf. Davon spricht Goldhagen allerdings mit keinem Wort.

Daß die besagte Person gar kein Messias war, sondern ein Gott oder eigentlich der Gott, der sich selbst versöhnen wollte, bleibt ohnehin Glaubensfrage. Vor diesem Hintergrund gewinnt der Umstand besondere Bedeutung, daß eine ältere Untersuchung – von der Seite des kultischen Henkers her – zu ganz anderen Ergebnissen gelangt ist: Daß nämlich das Ganze eine viel ältere geschichtliche Linie sein könnte, versucht Hyam Maccoby in seinem herausragenden Werk „Der Heilige Henker“ (1982) zu beweisen. Darin sammelt er Belege dafür, daß der Heilige Henker als feste Gestalt in verschiedenen Ethnien tradiert wurde, eine Gestalt, die segnet (indem sie selber Schuld aufnimmt und Schuldtilgung bewirkt) und die selbst unheilbar schuldig und verflucht ist.

Einige Beispiele

Ein 1882–1887 erstelltes Gemälde von Mihály Munkácsy anläßlich des Ritualmordes in Ungarn 1882
  • 1475: Trient: Ermordung des Knaben Simon[6][7]
  • 1791: Pera (Konstantinopel): Helmut Schramm beschreibt den Ritualmord an einem Kind.
  • 1810: Aleppo (Syrien): Ritualmord an einer Frau
  • 1812: Corfu: Drei Juden verurteilt wegen Ritualmordes
  • 1821: Beirut (Libanon): Ein Mann wurde geopfert.
  • 1824: Beirut: Fatallah Sayegh wurde geopfert.
  • 1824: Corfu: Helmut Schramm beschreibt den Ritualmord eines Kindes.
  • 1826–1827: (Antioch): Zwei Jungen wurden geopfert.
  • 1829: Hama (Syrien): Juden töten ein muslimisches Mädchen.
  • 1834: Tripoli (Libyen): Ritualmord
  • 1838: Jerusalem: Versuchter Ritualmord
  • 1847: Libanon: Ein Junge wurde geopfert.
  • 1839–1840: Mehrere Ritualmorde in dieser Periode
  • 1882: Tisza-Eszlar (Ungarn): Verschwinden eines ungarischen Mädchens
  • 1891: Xanten (Preußen)
  • 1899: Polna (Böhmen)
  • 1913: Kiew (Ukraine)
  • 1955: Chikago (USA): Fünf nackte Kinderleichen gefunden[8]

Siehe auch

Filmbeiträge

Jewish Woman Talks About Ritual Killings on Oprah (englischsprachig)

Literatur

Verweise

Fußnoten

  1. Filmbeitrag der Stellungnahme zum ansehen
  2. Arnold Leese: My Irrelevant Defence being Meditations Inside Gaol and Out on Jewish Ritual Murder (1938) (PDF-Datei)
  3. Willie Martin (1997): The History of Jewish Human Sacrifice
  4. Papst Bonifatius VIII. rief im Jahre 1300 erstmals ein solches „Heiliges Jahr“ für Rom-Pilger aus. Das nächste Jubeljahr sollte ursprünglich nach 100 Jahren folgen, der Abstand wurde aber immer weiter verringert und ab 1475 auf die seither übliche Periode von 25 Jahren festgelegt. Das Heilige Jahr 2000 gilt unbestritten als welthistorisches Ereignis, weil in den Vorbereitungsfeiern dazu 1999 Papst Johannes Paul II. Schuldbekenntnisse in Sachen katholischer Kirchengeschichte öffentlich ablegte. Für derartige Schuldeingeständnisse gibt es kein historisches Beispiel in der Papstgeschichte.
  5. Wenn ein Glaubensbestandteil tatsächlich „essentiell“ ist [also der „Essenz“ (= dem Wesen) der Sache zugehörig] (und falls diese von Goldhagen selbst vorgenommene Charakterisierung womöglich zutrifft), dann muß ein solcher Teil der Dogmatik folglich als untrennbar von der Gesamtlehre angesehen werden. Goldhagen trägt jedoch – im selben Buch – umfassende Vorschläge dafür vor, welche Textstellen die Katholische Kirche aus dem Neuen Testament doch besser herausstreichen solle. Logisch gesehen ist dies bloß paradox. Wir wissen aber, daß man ein solches Ansinnen niemals nur logisch verstehen darf, sondern es durchaus auch als bewußte Dreistigkeit begreifen muß, mittels derer ein öffentlich agierender Mensch jüdischer Herkunft allen anderen Menschen jüdischer Herkunft deutlich signalisiert, wie trefflich er den gemeinsamen Gegner, den Goi (= den Nicht-Juden), lächerlich macht und vor aller Welt schädigt.
  6. Die Seligsprechung Simons wurde 1965 durch eine päpstliche Kommission rückgängig gemacht: Simon von Trient, Ökumenisches Heiligenlexikon
  7. Deutsche Übersetzung des Artikels Teuflische Passion: Ariel Toaffs „Blood Passovers“ (Anmerkung: Simon von Trient war offenbar nie ein Heiliger der römisch-katholischen Kirche.)
  8. Renegade Tribune: The Unsolved jewish Ritual Murder of 5 Chicago Children in 1955, 30. Juni 2019