Ditfurth, Jutta

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Jutta Gerta Armgard von Ditfurth (Lebensrune.png 29. September 1951 in Würzburg), die später aus ideologischen Gründen das deutsche Adelsprädikat „von“ ablegte, ist eine extrem antideutsch eingestellte Publizistin, Journalistin, ehemalige Politikerin und Mitbegründerin der Partei Bündnis90/Die Grünen, die der 68er-Bewegung angehörte.

Ditfurth, Jutta, 2013.jpg

Leben

Claudia Roth, Jutta Ditfurth und Angelika Beer halten auf einer Demonstration im Mai 1990 ein Transparent mit dem Schriftzug: „Nie wieder Deutschland!

Jutta Ditfurth wurde 1951 in Würzburg geboren, wo ihr Vater, der spätere Wissenschaftsjournalist Dr. med. habil. Hoimar von Ditfurth (1921–1989), Arzt am Krankenhaus war. Sie wuchs im Milieu verarmter adliger Großgrundbesitzer auf. Von 1970 bis 1977 studierte sie in Heidelberg, Hamburg, Freiburg, Detroit, Glasgow sowie Bielefeld und organisierte sich in linken und feministischen Gruppen. Eine Zeitlang war der 1969 gegründete Sozialistische Bund (SB), der einen liberal-undogmatischen Katheder-Sozialismus vertrat, ihre politische Heimat. Als Diplom-Soziologin arbeitete sie nur drei Jahre lang, ehe sie in Frankfurt hauptberufliche Journalistin und Autorin wurde. 1978 war sie Mitbegründerin der Grünen Liste Hessen (GLH). Zusammen mit ihrem Lebensgefährten Manfred Zieran vertrat sie 1979/80 die GLH in der grünen Bundesprogrammkommission. 1981 wurde sie in das Frankfurter Stadtparlament gewählt.

Jutta Ditfurth, die auf ihrem Twitterkonto als „Intellektuelle“ firmiert, beweist neben ihrem Selbsthaß auch ihre historische Ahnungslosigkeit. Daß sie für unbegrenzte Umvolkung und damit für den Völkermord an ihrem eigenen Volk kämpft, versteht sich von selbst.

In den 1980er Jahren vertrat sie die gerade gegründeten Grünen gegenüber den etablierten Parteien in Fernsehrunden als Sprecherin.[1] Heute findet sie die Wähler der Grünen schlimmer als die Politiker der Partei.[2] Ditfurth gilt als Linke, die sich treu geblieben ist.[3] Die Grünen hätten aber alles verraten, wofür sie einst eingetreten waren: sowohl in der Atompolitik, in der Frage von Krieg und Frieden als auch in der Sozialpolitik, als sie mithalfen, die Agenda 2010 durchzusetzen. Die Grünen hätten sich immer weiter „nach rechts“ entwickelt.

1990 war Jutta Ditfurth Mitinitiatorin einer Demonstration unter dem Motto „Nie wieder Deutschland!“, die gegen den „deutschen Nationalismus“ und die „Annexion der DDR“ protestierte.

Im Dezember 1990 kandidierte sie in Bayern vergeblich für den Bundestag, denn die Westgrünen scheiterten – vor allem aufgrund ihres antinationalen Kurses („Alle reden von Deutschland. Wir reden vom Wetter“) – knapp an der Fünf-Prozent-Hürde. Im April 1991 trat Jutta Ditfurth bei den Grünen aus.

Meinung zu verschiedenen linken Prominenten

Joschka Fischer

Den Charakter von Joschka Fischer schätzt Ditfurth nicht. Selbst dem Grundsatz, keinen Krieg zu führen, sei er nicht treu geblieben. Besonders übel nimmt sie ihm, daß er den Krieg gegen Serbien mit der Losung „Nie wieder Auschwitz“ begründet hatte.[4] Als Fischer dies in seinen Memoiren bestritt, wies sie darauf hin, daß in den Archiven das Gegenteil belegt sei. Fischer und Gerhard Schröder hätten auch genug Zeit gehabt, um nein zum Kosovokrieg sagen zu können.[5] Sie schrieb den Aufsatz „Zahltag, Junker Joschka!“ in dem sie mit Fischer abrechnete.[6] Ditfurth konstatierte, daß die „herrschenden Kreise“ in der BRD einen Grünen als Außenminister brauchten, um überhaupt Krieg führen zu können. Gegen Helmut Kohl hätte es, wenn er zum Krieg aufgerufen hätte, Massendemonstrationen auf den Straßen gegeben.[7]

Willy Brandt

Selbst Willy Brandt sieht sie kritisch wegen der Einführung des Radikalenerlasses, er habe zwar versprochen mehr „Demokratie zu wagen“, habe aber nichts dergleichen getan. Sie schrieb eine Biographie über Ulrike Meinhof[8] und sieht sich immer noch als Streiterin für soziale Gerechtigkeit,[9] deshalb übte sie z. B. auch scharfe Kritik an Utz Claassen.[10]

Für die ultra-„antifaschistisch“ bzw. deutschfeindlich positionierte Ditfurth gilt es bereits als Vorwurf, in der „Jungen Freiheit“ zu schreiben, ein Vorwurf, wie sie ihn z. B. gegenüber Arnulf Baring erhob.[11]

Jürgen Elsässer

Jutta Ditfurth darf Jürgen Elsässer nicht als Antisemiten bezeichnen. Das hatte sie am 14. April 2014 in einem Interview der Fernsehsendung „Kulturzeit“ auf 3sat getan. Das entsprechende Urteil (Az.: 25 O 14197/14) war im Dezember 2014 allerdings noch nicht rechtskräftig. Das Landgericht München verbot der Polit-Aktivistin – bei Androhung eines Ordnungsgeldes von 250.000 Euro oder sechs Monaten Haft – Elsässer einen „glühenden Antisemiten“ zu nennen. Das Oberlandesgericht München hatte sich im Oktober 2015 in zweiter Instanz geweigert, das erstinstanzliche Urteil des Landgerichts München vom Dezember 2014 zu überprüfen. Jürgen Elsässer, Chefredakteur des Compact-Magazins, kommentierte das OLG-Urteil in seinem Blog:

„In beiden Instanzen hatte die Ex-Grüne keinerlei Beweise für ihre Schmähkritik meiner Person vorlegen können. Das OLG resümiert im aktuellen Urteil zu mir: ›Auch legt der Umstand, dass jemand sich nie explizit antisemitisch, wohl aber wiederholt gegen den Antisemitismus äußert, weit eher den Schluss nahe, dass er eben kein Antisemit ist, als den von der Klägerin gezogenen Schluss, dass er gerade deswegen ein besonders gefährlicher Antisemit sei, der seine Einstellung nur geschickt verschleiere.‹“[12]

Familie

Jutta Ditfurths Großmutter ist Heilwig Amalie Klementine Eleonore Anna Elisabeth von Raven, 7. Bundesvorsitzende der vaterländischen Frauenorganisation „Bund Königin Luise“, ihre Mutter ist Heilwig Frieda Asta Wiltrudis Wera von Ditfurth, geb. von Raven, die 1949 ihren Vater, den ehemaligen Sanitätsoffizier der Wehrmacht und späteren Wissenschaftspublizisten Hoimar Gerhard Friedrich Ernst von Ditfurth (Blankenburger Linie / Ast Lübrassen) geheiratet hatte.[13] Jutta hat drei Geschwister: Wolf-Christian (Lebensrune.png 1953), Donata-Friederike (Lebensrune.png 1956) und York-Alexander (Lebensrune.png 1957).

Zitate

  • „Ich habe die Einflussnahme der US-Regierung auf hiesige Politiker ja selbst erlebt: Als ich Bundesvorsitzende der Grünen war, wollte das US State Department Kontakt zu mir aufnehmen. Ich sagte: kein Interesse. Bei meiner Vortragsreise 1987 durch die USA haben sie es trotzdem versucht. In der Georgetown University in Washington stand ich plötzlich vor einem geladenen Publikum – darunter jede Menge Uniformträger und CIA-Mitarbeiter. Wir haben uns lautstark gestritten – ein ehemaliger Stadtkommandant von Berlin brüllte los: ›Wenn wir gewollt hätten, hätte es die Grünen nie gegeben!‹ Mein Gastgeber von der Universität versuchte nach der Veranstaltung, mich dazu zu überreden, an einer Studie über die Grünen mitzuschreiben. Da hätten auch schon andere Grüne zugesagt – ›gute Freunde‹ wie Otto Schily und Lukas Beckmann.“[14]

Filmbeiträge

Die Lügen-Mechanik – Wie wir von den Medien manipuliert werden – COMPACT direkt mit Ken Jebsen (17. April 2014 Berlin)
Dirfurth rechnet in Menschen bei Maischberger mit ihrer alten Partei Bündnis 90/Die Grünen und insbesondere mit ihrem ehemaligen Parteifreund Joseph Martin Fischer ab

Veröffentlichungen

  • mit Rose Glaser: Die tägliche legale Verseuchung unserer Flüsse und wie wir uns dagegen wehren können. Ein Handbuch mit Aktionsteil. Rasch und Röhring, Hamburg/Zürich 1987, ISBN 3-89136-163-7
  • Träumen, Kämpfen, Verwirklichen. Politische Texte bis 1987. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1988, ISBN 3-462-01903-1
  • Lebe wild und gefährlich. Radikalökologische Perspektiven. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1991
  • Feuer in die Herzen. Plädoyer für eine ökologische linke Opposition. Carlsen, Hamburg 1992, ISBN 3-551-85002-X
  • Was ich denke. Goldmann, München 1995, ISBN 3-442-12606-1 (Einzelband aus dem Reihenwerk, das persönliche Bekenntnisse nicht-christlicher Prominenter in der BRD dokumentiert)
  • Blavatzkys Kinder. Lübbe, Bergisch Gladbach 1995, ISBN 3-404-12380-8 (Thriller)
  • Entspannt in die Barbarei. Esoterik, (Öko-)Faschismus und Biozentrismus. Konkret-Literatur-Verlag, Hamburg 1996, ISBN 3-89458-148-4
  • Die Himmelsstürmerin. Roman. von Schröder, München/Düsseldorf 1998, ISBN 3-547-72108-3 (über Gertrud Elisabeth von Beust, ihre Urgroßmutter)
  • Das waren die Grünen. Abschied von einer Hoffnung. Econ, München 2000, ISBN 3-548-75027-3
  • Durch unsichtbare Mauern. Wie wird so eine links? Kiepenheuer & Witsch, Köln 2002, ISBN 3-462-03083-3 (Autobiografie)
  • mit Manfred Zieran (Hg.): „Wir sind dem blinden Prozess der Evolution nicht ausgeliefert“. Murray Bookchin über Kommunismus, Anarchismus und Biozentrismus. Ein Interview. Syndikat – A, Moers 2004
  • Ulrike Meinhof. Die Biografie. Ullstein, Berlin 2007, ISBN 978-3-550-08728-8
  • Rudi und Ulrike. Geschichte einer Freundschaft. Droemer Knaur, München 2008, ISBN 978-3-426-27456-9
  • Zeit des Zorns. Streitschrift für eine gerechte Gesellschaft. Droemer Knaur, München 2009, ISBN 978-3-426-27504-7
  • Krieg, Atom, Armut. Was sie reden, was sie tun: Die Grünen. Rotbuch Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-86789-125-7
  • Worum es geht – Flugschrift. Rotbuch Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-86789-154-7
  • Der Baron, die Juden und die Nazis. Reise in eine Familiengeschichte. Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2013, ISBN 978-3-455-50273-2

Verweise

Fußnoten