Jebsen, Ken

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Ken Jebsen

Ken Jebsen, fälschlich wird sein Ursprungsname auch mit Moustafa Kashefi angegeben (geb. 29. September 1966),[1] ist ein deutschfeindlicher Journalist und Selbstdarsteller. Er ist der Sohn eines aus dem Iran stammenden Persers und einer Deutschen.

Positionierung

Ken Jebsen im Gespräch mit Anselm Lenz, April 2020

Jebsen ist ein klassischer Sozialist mit sozialdemokratischem Vokabular. Ferner betätigt er sich aggressiv als Schuldkult-Propagandist, indem er seine hastigen öffentlichen Vorträge um das Wort eines imaginären, zutiefst schuldhaften „Wir“ herum gestaltet. „Wir“ seien schuld am Waffenhandel, „wir“ seien die Schuldigen, wenn es irgendwo auf der Welt Armut gebe, „wir“ müßten „Ungleichheit“ beseitigen, „wir“ hätten die Aufgabe, Banken zu boykottieren, und dergleichen mehr. Überlegungen zur Frage eines volksfeindlichen BRD-Regimes (→ EUdSSR) und einer völkerfeindlichen NWO-Agenda, stellt Jebsen nur rudimentär an, obwohl er bei seinen journalistischen Recherchen (namentlich im Falle einiger Gäste seiner Interview-Sendungen) sehr weit in diese Abgründe geblickt hat.

Dies gilt für die Themen wie IWF, NATO, Monsanto, Todesstaub, Geostrategie, die er aufdeckend bearbeitet. Warum jedoch bei Themen wie Zentralbank, EU und „Willkommenskultur“ sein kritisches Potential plötzlich erschöpft ist und Jebsen stattdessen BRD-gläubige Positionen einnimmt, erschließt sich zunächst nicht. Mit Jürgen Elsässer, der zunächst 2011 bis 2014 ein enger Weggefährte in der Szene der alternativen Medien war (→ Wahrheitsbewegung), hat Jebsen sich in der Zuwanderungsfrage völlig zerstritten.

Innerhalb der politischen Linken – und wohnhaft in Berlin, wo er und seine Familie in seiner Privatsphäre öffentlichen Angriffen ausgesetzt ist seitens einer geisteskranken Antifa –, ist Jebsen wegen seiner kritischen Arbeiten über 9/11 (die Anschläge vom 11. September 2001) als „neurechter Verschwörungstheoretiker“ verschrien. Seine freimütigen, pazifistisch motivierten, Äußerungen zur Gaza-Politik Israels trugen ihm BRD-weit bei praktisch allen Linken den Ruf eines notorischen und verabscheuungswürdigen „Antisemiten“ ein. Seine sachliche Kritik an den Kriegsvorbereitungen der sogenannten „westlichen Wertegemeinschaft“ gegen die Russische Föderation, gilt in der Lügenpresse weithin als „rechtsoffene“ Position eines schädlichen „Anti-Europäers“. Das Phänomen des Jebsen-Journalismus (ultraschnell gesprochene Kommentare auf der unausgesprochenen Grundlage zumeist sozialdemokratischer Einstellungen) belegt in Wahrheit die tiefe Zersplitterung der politischen Linken. Linke erkennen einen der Ihrigen nicht, sondern treten nach ihm, weil er nicht atlantisch ist und nicht israelfreundlich genug.

Wenn Jebsen über Angela Merkel sagt, sie besuche in Kiew das „Faschistenregime“, dann spricht er – nach Einstufung der linkshegemonialen Medienzunft – als extremistischer „Putinversteher“ und müsse publizistisch dafür geächtet werden. Faktisch jedoch entspricht die Jebsensche Vorstellungswelt recht exakt allen linken Klischees aus Überfremdungseuphorie, Egalitarismus, Toleranz-Romantik und Wohlfahrtsstaat-Idylle. Jebsen steht politisch weit links, sein Menschenbild ist völlig naiv und sein Glaube an die Planbarkeit von Gesellschaft auf beinahe alberne Art sozialdemokratisiert. Allein der Umstand, daß Jebsen sich persönliche Sachurteile herausnimmt, macht ihn jedoch unter den medial und parteipolitisch etablierten Linken zum gefährlichen politischen Irrläufer, der zwar ein begeistertes Publikum – vor allem 2014 auf Mahnwachen für den Frieden – anspricht, nichtsdestoweniger aber als „böser“ „Rechter“ verteufelt wird. Jebsen überlebt selber tatsächlich nur als spendenfinanzierter Alternativjournalist.

Werdegang

Ken Jebsen war beim Reutlinger Privatsender „Radio Neufunkland“, als Radioreporter tätig bei Radio 4U des SFB und war freier Mitarbeiter beim Radiosender „Fritz“. Jebsen ist für seine „Schnellspreche“ bekannt. Vom 28. April 2001 bis zur politisch motivierten Absetzung, weil er gegen die Politische Korrektheit verstoßen hatte, am 23. November 2011 moderierte und produzierte er für „Fritz“ die von ihm konzipierte Radiosendung KenFM (545 Ausgaben).

Jebsens Weltbild – so, wie er es öffentlich präsentiert – erscheint oftmals plump „schwarz/weiß“ (weiß = Links / schwarz = Rechts – „Nazi“).[2]

Jebsen war, wie oben angedeutet, mehrfach Redner bei den montäglichen Mahnwachen für den Frieden 2014. Video-Dokumentationen seiner Reden dort haben im russischen Fernsehen – in übersetzter Form – ein großes Publikum gefunden.

Henryk M. Broder und die Beendigung einer politischen Radiosendung

Ins Fadenkreuz des Systems gerückt war Jebsen spätestens seit seinem politisch unerwünschtem Beitrag über die sachlichen Zweifel an der offiziellen Verschwörungstheorie über die Anschläge des 11. Septembers 2001, die er am 23. August 2011 vortrug.[3] Als dann am 6. November 2011 jüdischerseits der Druck auf den Sender durch die Veröffentlichung eines von Jebsen versandten „antisemitischen“ E-Briefes durch Henryk M. Broder erhöht wurde,[4] setzte man seine Sendung kurzerhand kommentarlos aus und spielte statt dessen vier Stunden lang Musik. Obwohl der Sender zunächst erklärte, daß KenFM nun „wieder deutlich stärker eine Unterhaltungssendung sein“ werde und politische Themen in Zukunft vorher abgesprochen werden müßten,[3] wurden Jebsen sowie der „Fritz“-Programmchef Stefan Warbeck am 23. November entlassen, nachdem die Jüdische Gemeinde zu Berlin die temporäre Aussetzung der Sendung durch die Programmdirektion als „positiv“ und Jebsens letztendliche Rückkehr ans Mikrofon als „verwunderlich“ bezeichnet hatte:[5]

„In diesem Zusammenhang sollte nicht die Frage zu stellen sein, ob Herr Jebsen Antisemit ist oder nicht. Es ist die Frage zu stellen, ob nach solchen Äußerungen einfach zur Tagesordnung übergegangen werden kann.“

Als offiziellen Grund gab RBB-Programmdirektorin Claudia Nothelle an, Jebsens Beiträge entsprächen nicht den journalistischen Standards des Senders.[6][7] Nach der Entlassung Jebsens zeigte sich die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Lala Süsskind, zufrieden:[8]

„Wir empfinden es als vorbildlich, wie die Leitungsebene des RBB letztlich entschieden hat.“

Jebsen selber erklärte daraufhin, ihm sei zu keiner Zeit von seiten des Senders eröffnet worden, welche Standards er verletzt habe. Seine Entpflichtung sei insgesamt als kalter Rauswurf ohne Aussprache – und ohne Benennung des eigentlichen Konfliktgrunds – erfolgt.

Zitate

  • Der Verstand sinkt mit der Masse der Versammelten.[9]
  • Wenn ich die Wahl hätte zwischen einem Staat ohne freie Presse oder einer freien Presse ohne Staat, würde ich letzteres wählen.
  • Ich hatte noch nie »Vertrauen« in »systemrelevante Banken«.
  • Frieden ist eine Kriegserklärung gegen den militärisch-industriellen Komplex.
  • Stell dir vor, es ist Krieg, und keiner sieht hin. Diese bigotte Technik des Verdrängens hat – seit der Beteiligung Deutschlands am völkerrechtswidrigen Krieg gegen Jugoslawien – Hochkonjunktur. Deutschland spielt in der NATO seit 1999 eine aktive Rolle, wenn es darum geht, die imperialen Ziele der USA global umzusetzen.“[10]

Filmbeiträge

Corona-Krise: Prof. Sucharit Bhakdi im Gespräch mit Ken Jebsen zu COVID-19
Dr. Bodo Schiffmann / Widerstand2020 im Gespräch mit Ken Jebsen von KenFM

Literatur

  • Tilman Knechtel / Puja Khosrozadeh: Schwarzbuch alternative Lügenpresse: Wie die alternativen Medien uns in eine sozialistische Weltregierung treiben. Bürgerberg-Verlag, 2015, ISBN 978-3981773606 [270 S.] – Jebsen ist Gegenstand im Buch
  • Henryk M. Broder: Vergesst Auschwitz! Der deutsche Erinnerungswahn und die Endlösung der Israel-Frage. Albrecht Knaus Verlag, München 2012, ISBN 978-3-8135-0452-1 [Darin das Kapitel „Fette Judenfotze oder: Wenn in Brandenburg ein Kanalrohr platzt“, S. 82–98, mit dem inkriminierten (privaten) Epost-Text Jebsens und der Schilderung des Vorgangs aus der Sicht Broders; sowie das daran anschließende Kapitel „Wie der Herr, so das Gscherr“, S. 99–114, mit einer bunten Auswahl wütender Leserbriefe an Broder]

Siehe auch

Fußnoten

  1. Jebsen selber gibt an, daß beide Namen, unter denen er in der Öffentlichkeit bekannt ist, Künstlernamen im Sinne des deutschen Namensrechtes seien. Er werde auch künftig seinen wirklichen bürgerlichen Namen nicht bekanntgeben. Den iranischen Namen Moustafa Kashefi habe er als eine Art Lackmus-Test für „Rassisten“ veröffentlicht, um „ausländerfeindliche Reaktionen“ zu provozieren. Diese Reaktionen seien in seinem Senderpostfach (als er noch öffentlich-rechtlich als Journalist beschäftigt war) auch reichlich eingetroffen. Jebsen hat diese – zuvor in schwer greifbaren Interviews en passant gemachte – Aussage (über die Fiktionalität seines vermeintlichen Ursprungsnamens) in Reden bei den Mahnwachen für den Frieden im April und Mai 2014 vor großem Publikum wiederholt.
  2. Vgl. KenFM über: Rechts & Links
  3. 3,0 3,1 Berliner Morgenpost, 12. November 2011: ANTISEMITISMUS-VORWURF: Moderator Jebsen muss Themen nun absprechen
  4. Die Achse des Guten, 6. November 2011: Henryk M. Broder: “ich weis wer den holocaust als PR erfunden hat”
  5. Berliner Morgenpost, 24. November 2011: ANTISEMITISMUS-VORWURF: RBB trennt sich von "KenFM"-Moderator Ken Jebsen'
  6. Deutschlandradio Kultur, 24. November 2011: Der RBB trennte sich von Ken Jebsen, „wegen angeblich antisemitischer Äußerungen“. In der Sendung KenFM seien mehrere nicht ausreichend redaktionell geprüfte und abgenommene Beiträge gelaufen. Auch Jebsens Programmchef der Jugendwelle „Fritz“ des RBB, Stefan Warbeck, musste auf eigenen Wunsch, „wie es bei dem Berliner Sender heißt“, gehen.
  7. Vgl. BILD, 24. November 2011: RBB-Rundfunkrätin Alice Ströver (56, Grüne): „Ich frage mich, warum die Oberen beim Sender nicht früher genauer hingesehen haben.“
  8. tagesspiegel.de, 24. November 2011: Radio Fritz - Wirbel um Rauswurf
  9. Video: Statement zu Hamburg, 9. Juli 2017, ca. Min. 13
  10. Ken Jebsen in einem Telefon-Interview mit Willy Wimmer, auf Jebsens Youtube-Kanal veröffentlicht am 13. September 2015