Müller-Westernhagen, Marius

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Marius Müller-Westernhagen

Marius Müller-Westernhagen (Lebensrune.png 6. Dezember 1948 in Düsseldorf) ist ein deutscher Filmschauspieler, Rockmusiker und Sänger.

Werdegang

Marius Müller-Westernhagen wurde am 6. Dezember 1948 als Sohn des Schauspielers Hans Müller-Westernhagen (Todesrune.png 1963) in Düsseldorf geboren, wo er zusammen mit seiner Schwester auch aufwuchs. Seine Mutter war Regierungsbeamtin. Westernhagen verließ mit 14 Jahren das Gymnasium und erlangte die mittlere Reife auf einer Handelsschule. Bei Otto Ströhlin in Düsseldorf erhielt er Schauspielunterricht, in Hamburg eine klassische Gesangsausbildung. Als 14jähriger stand Westernhagen erstmals für den Fernsehfilm „Die höhere Schule“ vor der Kamera. Er spielte außerdem in einer Düsseldorfer Beatformation Gitarre und gehörte zu den Gründern der Musikgruppe „Harakiri“, die sich 1970 auflöste. In den folgenden Jahren machte sich Westernhagen einen Namen als Schauspieler. Anfangs verkörperte er im Fernsehen zumeist die Rolle des rebellischen Jugendlichen.

Positionen

Westernhagen unterstützte 2012 die inhaftierten Mitglieder der russischen, als Musikgruppe getarnten Politaktivisten „Pussy Riot“.

Nach der Verleihung des Musikpreises ECHO im Jahr 2018 gab der Salonbolschewist Westernhagen bekannt, daß er alle seine Echopreise zurückgeben werde und verband dies mit einem für Gutmenschen typischen, hypermoralisierenden Kommentar. Er verurteilte die Medienindustrie, die ihm selber den Aufstieg zum Mulitmillionär ermöglicht hatte und verkündete:

„Eine Industrie, die ohne moralische und ethische Bedenken Menschen mit rassistischen, sexistischen und gewaltverherrlichenden Positionen nicht nur toleriert, sondern unter Vertrag nimmt und auch noch auszeichnet, ist skrupellos und korrupt.“[1]

Danach sagte Herr Müller-Westernhagen aus Protest einen Auftritt bei der Bertelsmann-Veranstaltung ab, da die Bertelsmann-Gruppe für die Veröffentlichung des Albums „Jung, Brutal, Gutaussehend 3“ mitverantwortlich ist.[2] Anschließend empfahl er den beiden Preisträgern, dem Schuldkult zu huldigen und das Konzentrationslager Auschwitz zu besuchen.[3]

„Gegen Rechts“

Privates

Aus Müller-Westernhagens Beziehung mit der jüdischen Schauspielerin und Fotografin Polly Eltes stammt Tochter Sarah. 1988 heiratete er das Fotomodell Romney Williams, eine aus den VSA stammende Mulattin. Die Ehe zerbrach 2013, was das Paar 2014 bestätigte.[4] Er ist Anhänger von Borussia Dortmund und kämpft gegen Rechts.

Auszeichnungen

  • Zweimal die Goldene Stimmgabel des Springer Verlages
  • Seit 1978: viele Goldene und Platin-Schallplatten, die erste für „Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz“
  • 1980: Ernst-Lubitsch-Preis für „Theo gegen den Rest der Welt“
  • 1981: Jupiter](Kategorie: Bester Darsteller)
  • 1992: Echo für das Konzertmusikvideo „Westernhagen Live“
  • 1993: 3 Echos in den Kategorien Künstler des Jahres national, Musikvideo des Jahres und Produzent des Jahres
  • 1995: 2 Echos in den Kategorien Künstler des Jahres national und Marketingleistung des Jahres für ein nationales Produkt
  • 1999: Echo in der Kategorie Künstler des Jahres national
  • 2001: Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland
  • 2005: Im September wurde Westernhagen im Rahmen des SWR3 New Pop Festivals für sein Lebenswerk mit dem A-Ward ausgezeichnet.
  • 2008: Im Juni Verleihung des „Montblanc de la Culture Arts Patronage Award“
  • 2009: Am Tag der Deutschen Einheit Verleihung der Quadriga
  • 2010: Video Champion – Musik-Award für „Westernhagen – Zwischen den Zeilen“
  • 2016: SWR3 Lifetime Award für Lebenswerk
  • 2017: Echo: Würdigung des Lebenswerkes

Filmographie

  • 1963: Die Chorjungen von St. Cäcilia
  • 1963: Die höhere Schule
  • 1964: Das Duell
  • 1965: Das große Ohr
  • 1966: Beat – Made in Germany
  • 1968: Heim und Herd
  • 1968: Der Unfall
  • 1969: Der Anfang von etwas
  • 1970: Der Minister und die Ente
  • 1971: Hurra, bei uns geht’s rund
  • 1971: La femme, le mari et la mort oder Über die Schwierigkeit, seinen Mann umzubringen
  • 1975: Verlorenes Leben
  • 1975: Ein deutsches Attentat
  • 1976: Liebe mit 50
  • 1976: Rosaura kam um zehn
  • 1976: Sladek oder Die schwarze Armee
  • 1976: Transit ins Jenseits
  • 1977: Aufforderung zum Tanz
  • 1978: Klaras Mutter
  • 1978: Das zweite Erwachen der Christa Klages
  • 1978: Der Gehilfe
  • 1979: Die Patriotin
  • 1979: Der Mörder
  • 1979: Treu’ und Redlichkeit. Geschichten aus der guten alten Zeit
  • 1979: Geteilte Freude
  • 1979: Der Tote bin ich
  • 1980: Theo gegen den Rest der Welt
  • 1980: Mosch
  • 1982: Der Mann auf der Mauer
  • 1984: Is’ was Kanzler?
  • 1985: Der Schneemann
  • 1987: Der Madonna-Mann

Fußnoten