Schönborn, Meinolf

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Meinolf Schönborn

Meinolf Schönborn (Lebensrune.png 23. Juni 1955) ist ein deutscher Maschinenschlosser und ehemaliger Stabsunteroffizier bei der Panzertruppe der BRD-Bundeswehr. Er war bis 1984 Mitglied der NPD. Danach gründete er die Nationalistische Front.

Wirken

Auf dem Bundesparteitag der Nationalistischen Front am 9. November 1991 kündigte der Vorsitzende Meinolf Schönborn den Aufbau einer Ordnertruppe für den Einsatz auf der Straße an. Als Vorbild für diesen hochmobilen Verband, den man als Nationales Einsatzkommando bezeichnet, werden das Freikorps der 1920er Jahre und die Waffen-SS genannt. Am 24. Februar 1992 leitete der Generalbundesanwalt gegen Meinolf Schönborn und sieben weitere Personen Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Verabredung zur Gründung einer terroristischen Vereinigung ein. Verraten wurden die geplanten Aktionen durch den Spitzel Michael Wobbe.

„Die ‚Nationalsozialistische Front‘ (NF) war zwar verboten worden, aber man wollte ihrem bis dahin Vorsitzenden Meinolf Schönborn noch eins auswischen. Das klappte auch, obwohl mit dem kleinen Schönheitsfehler, daß ein staatlich engagierter Provokateur aufflog: ‚Meinolf Schönborn wurde zuletzt verurteilt, weil er und zwei weitere Mitangeklagte die NF nach Verbot weitergeführt hätten. Doch Schönborn wußte von gar nichts. Vielmehr waren Agenten des Verfassungsschutzes innerhalb der Bundesrepublik unterwegs und boten weiter Material der NF zur Verteilung an. Sie leiteten auch viele andere junge Deutsche an, die verbotene NF weiterzuführen, und sammelten Spendengelder für die gar nicht mehr existente Organisation. Der Verfassungsschutz bezahlte alles: Auto, Hotelrechnungen, Benzin, Fahrkarten usw. Ein Verfassungsschutzmitarbeiter namens Michael Wobbe hat dies eindeutig zugegeben. Bei den von Wobbe aufgesuchten Personen handelte es sich allerdings nur um solche, die vorher nie persönlich Kontakt zu Schönborn hatten, so daß diese nicht bei Schönborn Rückfrage halten konnten. Bei dem von Wobbe verteilten Propagandamaterial handelte es sich überwiegend gar nicht um Propagandamaterial der NF, sondern um Material verschiedener Organisationen, das etwa 1992 oder 1993 im Haus der NF beschlagnahmt wurde. Entweder hat die Polizei oder die Staatsanwaltschaft dem Wobbe dieses Material zugänglich gemacht oder der Verfassungsschutz hat das auch noch selbst gedruckt.‘“[1]

Am 7. Juli 2012 fand bei Meinolf Schönborn eine Hausdurchsuchung statt, der Grund war ein Ermittlungverfahren der Staatsanwaltschaft Neuruppin wegen „Verstoßes gegen das Waffengesetz“ sowie der „Bildung einer bewaffneten Gruppe“. Gegen Schönborn wird wegen Verdachts der „Gründung einer Terroristischen Vereinigung“ ermittelt.[2]

Meinolf Schönborn betreibt den Z-Versand.

Verweise

Fußnoten

  1. Johannes Rothkranz: „Terroranschlag“ oder Provokation?, Unglaublichkeiten.com
  2. Ermittlungen gegen Neonazi Meinolf Schönborn, Neue Westfälische, 29. Juli 2013