Metapedia:Werkstatt/Esausegen

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Der Esausegen ist die in der Thora im 1. Buch Moses, Kapitel 27, Vers 39 und 40 prophezeite Befreiung der Völker der Welt von der jüdischen Versklavung und lautet in der Kurzfassung wie folgt:

  • „Deines Schwertes wirst Du Dich nähren und Du wirst Deinem Bruder dienen. Und es wird geschehen, daß Du Dich aufraffst und sein Joch von Deinem Halse reißen wirst und auch Du ein Herr bist.“

Die Aussagen des Vaters Isaak lassen jedoch erkennen, daß der Esau-Segen auch eine mythologische Deutung des Konflikts zwischen nomadischer und seßhafter Lebensweise darstellt.

Erläuterung

In der an die Regierung des Staates Israel, an die Abgeordneten der Knesset, an den israelischen Botschafter in Berlin, den Zentralrat der Juden in Deutschland sowie verschiedene Führer des mosaisch-christlichen Judentums in und außerhalb Deutschlands, an Papst Johannes Paul II. sowie verschiedenste Regierungen gerichteten „Denkschrift auf der Grundlage des geltenden Völkerrechts und und des im Alten Testament verkündeten Jakob- und Esausegens“[1] von Roland Bohlinger wird eben jener wie folgt näher erläutert:

Quelle
Folgender Text ist eine Quellenwiedergabe. Unter Umständen können Rechtschreibfehler korrigiert oder kleinere inhaltliche Fehler kommentiert worden sein. Der Ursprung des Textes ist als Quellennachweis angegeben.

Für die Bibelgläubigen – also für einen erheblichen Teil der Menschheit, darunter sind politisch, wirtschaftlich und medial führende Kreise – besitzt der sogenannte Jakobsegen, ausgesprochen im Alten Testament, und zwar im 1. Buch Moses, Kapitel 27, eine zentrale, ja richtungsweisende Bedeutung. Neben diesem Jakobsegen steht, in unmittelbarem Zusammenhang, der sogenannte Esausegen. Aus jahwistischer Sicht, also aus der Sicht der Lehre des Jahwismus - der Lehre Jahwehs, der Lehre des Gottes der Bibelgläubigen – ist der Verfasser dieser Zeilen ein führender Vertreter des „Esausegen-Konzepts“.

Das ist von ganz erheblicher Bedeutung: Nach der Lehre des Jahwismus hat sich Jakob durch List den Erstgeburtssegen seines Vaters Isaak, den sogenannten Jakobsegen, der eigentlich seinem Bruder Esau zustand, erschlichen und dadurch den Anspruch auf Macht über Esau: Auf imperialistische Macht über „den Andern“, auf Weltherrschaft, erlangt. – Esau (der also die Nichtjuden, das minderwertige VIEH in Gestalt von Menschen symbolisiert) war dadurch dazu verurteilt, fortan seinem Bruder Jakob (also den zur messianischen Weltherrschaft auserwählten Juden über alle Nichtjuden) zu dienen.

Andererseits bekam Esau von seinem Vater Isaak im Rahmen einer anderen Segenerteilung das Recht zugesprochen, eines Tages das Joch seines Bruders Jakob vom Hals zu reißen, um auch Herr zu sein.

JAKOB steht im engeren Sinne für die mosaischgläubigen Juden und im weiteren Sinne für alle den mosaisch Gläubigen beigesellten, ethnisch dem Judentum nicht angehörenden Bibelgläubigen.

ESAU steht hingegen für die „Anderen“, im engeren Sinne für alle nicht mosaisch Gläubigen, im weiteren Sinne für alle nicht bibelgläubigen Nichtjuden. Hierbei gilt für alle Bibelgläubigen, insbesondere für die mosaisch Gläubigen, daß sich sowohl im Jakobsegen als auch im Esausegen der zentrale, die Geschichte der Menschheit bestimmende Wille ihres Gottes Jahweh äußert.

Wer möchte da behaupten, daß diese Tatsache nicht von größtem Einfluß auf die Richtung des politischen Denkens, Wollens und Handeins der Bibelgläubigen ist? Beschäftigen wir uns daher noch etwas weiter damit: Der ESAUSEGEN beinhaltet nicht, daß Esau lediglich das Joch seines Bruders abreißen und dann vielleicht zur Abwechslung Jakob unters Joch beugen darf, sondern er enthält mehr, vielmehr. Die Verwirklichung des Esausegens soll nämlich etwas wesentlich anderes herbeiführen: Freiheit, Gleichberechtigung und Frieden für beide Brüder bzw. deren Nachkommen, beide die Erde bevölkernden „Gruppen“ sollen nun Herren sein, Herren ihrer selbst, ausgestattet mit gleichen Rechten und Pflichten und somit wirklich frei und ohne Joch...


Der in den VSA bekannte jüdische Autor Sidney Hook berichtete darüber, wie er seinen Rabbiner fragte, ob es nicht Unrecht war, als Jakob Esaus Segen stahl. Er bekam zur Antwort, daß es kein Unrecht war, weil Esau ein Tier gewesen sei.[2]

Filmgalerie

       


Siehe auch

Verweise

Fußnoten

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