Metapedia:Werkstatt/Judenvertreibungen im Laufe der Geschichte

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Im Laufe der Geschichte wurden Juden immer wieder von den Wirtsvölkern, in deren Mitte sie sich niederließen, vertrieben. Aus jüdischer Sicht geschieht dies aus „Intoleranz“, „Diskriminierung“ oder „Bigotterie“ seitens der anderen.

Jahr Ort Anmerkung
2014 Guatemala Im Westen von Guatemala müssen 230 orthodoxe Juden das Dorf San Juan La Laguna verlassen, in dem sie seit 6 Jahren lebten,[1] nachdem die Indiobevölkerung ihnen vorwarf, sich nicht an die Gepflogenheiten des Dorfes zu halten und den sozialen Frieden zu gefährden. Die Beschwerden beinhalteten u.a., daß die Juden die Bewohner nicht grüßen würden und sich weigerten, in den Geschäften handelsübliche Preise zu bezahlen. Außerdem würden sie öffentliche Gewässer für ihre Ritualbäder (mikvah) mißbrauchen, Hühner vor der Schlachtung über dem Kopf eines Rabbiners kreisen lassen (kaparot) und Touristen, von denen das Dorf wirtschaftlich abhängt, vergrämen. Die Juden warfen den Indios im Gegenzug Diskriminierung vor und behaupteten u.a., die Dorfbewohner hätten Bilder von Hitler ins Netz gestellt und gedroht, die Juden in Krematoriumsöfen zu stecken.[2][3] Auch von einem drohenden „Holocaust“ war die Rede.[4]
1956 Ägypten Nachdem in den vergangenen Jahre die Judengegnerschaft durch die Umtriebe der Juden, die 1954 in der Operation Susannah gipfelte,[5] in Ägypten stetig zunahm und jüdische Truppen Ende Oktober in die Sinai-Wüste einmarschieren, erläßt Präsident Nasser Gesetze, die die etwa 40.000 Juden im Lande unter wirtschaftlichen und sozialen Druck setzen und sie zur Ausreise bewegen sollen, und läßt über 1.000 Juden als gefährliche Ausländer verhaften. Während die wahren Zusammenhänge und Hintergründe von der von Juden kontrollierten westlichen Presse verschwiegen werden, bezeichnet das Oberhaupt der Palästina besetzenden Juden, Ben-Gurion, den ägyptischen Präsidenten Oberst Nasser daraufhin als „Hitler des Orients“ und klagt: „Schon einmal glaubte uns die Welt nicht, als 'Mein Kampf' geschrieben wurde. Heute aber finden wir Hakenkreuze auf den Wagen ägyptischer Offiziere. Bücher mit der arabischen Übersetzung von 'Mein Kampf' waren unter den ägyptischen Soldaten verteilt worden, die wir im Sinai-Feldzug gefangennahmen. Und das ist die Erziehung, die Nasser seinen Offizieren gibt!“[6]
1933 Deutschland Die Nationalsozialisten drängen die Juden aus dem politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben. Bis zum Ausbruch des Krieges im Jahre 1939 wandert ungefähr die Hälfte der 500.000 sich 1933 im Deutschen Reich befindenden Juden aus.
1450 Bayern Am 5. Oktober läßt Ludwig IX. von Bayern alle Juden in seinem Reich gefangennehmen und die Schuldbriefe der herzoglichen Räte und Diener an die Aussteller zurückgeben; die übrigen Schuldner der Juden brauchten nur das Kapital unter Abzug der bereits bezahlten Zinsen zahlen. Nach einer Woche mussten alle Juden unter Mitnahme ihrer Habe das Land verlassen; einige entgingen dem jedoch durch die Taufe.
1290 England König Edward I. verbannt alle Juden aus England, nachdem er spätestens seit 1275 (Statue of the Jewry) vergeblich versucht hatte, die Juden zu integrieren, indem er u.a. den Wucher verbat und sie animierte, andere Berufe zu ergreifen. Erst über 350 Jahre später, im Jahre 1657, gelingt es den Juden mit Oliver Cromwell einen Korrupten zu finden, der sie gegen Bezahlung wieder ins Land läßt.

Fußnoten

  1. Anderen Berichten zufolge war die Gruppe Juden mit dem Namen Lev Tahor erst Anfang des Jahres nach Guatemala gezogen, nachdem sie Kanada aufgrund von Vorwürfen des Kindesmißbrauchs verlassen mußte. Der Gründer der Gruppe, Rabbiner Shlomo Helbrans, verbrachte zwei Jahre in einem Neu Yorker Gefängnis, nachdem er wegen der Entführung eines Jugendlichen verurteilt worden war. Siehe:
    Jewish sect expelled from Guatemalan village after clashes with Mayan villagersThe Telegraph, 30. August 2014
  2. Guatemala: Jüdische Gemeinde muss aus Indio-Dorf ausziehenSpiegel Online, 30. August 2014
  3. Residents of small Guatemalan town want Jews to leaveTimes of Israel, 28. Mai 2014
  4. Lev Tahor Forced Out Of Guatemalan VillageGruntig!, 29. August 2014
  5. Osimandia: Susannah und die IslamistenAs der Schwerter, 24. August 2012
  6. Spiegel.png  Umerziehungsliteratur: ArtikelVerhängnisvolle Erinnerungen, Der Spiegel, 50/1956, 12. Dezember 1956, S. 30