Mitteldeutschland

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Die alliierten Besatzungszonen Deutschlands im Jahre 1945 und das sowjetisch besetzte Mitteldeutschland

Mitteldeutschland ist ein erdkundlich, politisch und sprachwissenschaftlich belegter Begriff.

Inhaltsverzeichnis

Erläuterung

In politischer Hinsicht bezeichnet Mitteldeutschland seit 1945 das zwischen Elbe und Oder gelegene, hauptsächlich mit dem Gebiete der ehemaligen DDR übereinstimmende Gebiet Deutschlands. Heute wird dieser Bereich zunehmend fälschlicherweise als Ostdeutschland tituliert. Damit will die BRD-Propaganda suggerieren, die ostdeutschen Gebiete jenseits der sogenannten Oder-Neiße-Linie gehörten nicht mehr zu Deutschland.

Nach einer anderen Interpretation wird der Begriff Mitteldeutschland auch für das Gebiet, das sich aus den Ländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zusammensetzt, verwendet. Es gab auch im Zuge der gewünschten Verringerung der Anzahl der Bundesländer in der Bundesrepublik Deutschland die Überlegung, diese drei Länder zu einem „mitteldeutschen BRD-Bundesland“ zusammenzuschließen. In den Reichsreformplänen von 1943/44 war auch ein Reichsland namens Mitteldeutschland vorgesehen, das aus Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Teilen des Sudetenlandes bestehen sollte.

Sprachlich sind die mitteldeutschen Mundarten mehrheitlich im Bereich der früheren sowjetischen Besatzungszone, sprich ex-DDR, beheimatet.

Siehe auch

Literatur

  • Joachim R. Stern: Und der Westen schweigt, Erlebnisse – Berichte – Dokumente über Mitteldeutschland 1945–1975 (Klappentext)

Verweise

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