Wagner, Sascha

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Sascha Wagner

Sascha Max Wagner (Lebensrune.png 1972 in Würselen, damals Kreis Aachen, heute Städteregion Aachen) ist ein deutscher Stahlbauschlosser, ehemaliger Politiker, Familienvater und Nationalist.

Werdegang

Wagner war im Bundesvorstand der Jungen Nationaldemokraten (JN) und als Mitarbeiter der NPD-Fraktion im sächsischen Landtag aktiv. Er war seit Dezember 2006 stellvertretender Landesvorsitzender der NPD Rheinland-Pfalz. Er engagierte sich vor allem beim Aufbau von Schulungszentren, u. a. in Morbach-Gonzerath.

Bei der Bundestagswahl 2005 trat er als Direktkandidat der NPD in Pirmasens-Zweibrücken (Wahlkreis 213) an und erzielte 3,3 % der ausgezählten Erststimmen.[1] Im Saarland war er auch als Chef der patriotischen „Saarländer gegen Salafisten“ (Sagesa) bekannt. Wagner gehört aktuell (2018) der NPD Saarland an.

Kandel ist überall und AfD

Wagner engagiert sich im Bündnis „Kandel ist überall“ und lud im September 2018 den AfD-Landtagsabgeordneten Jens Ahnemüller zu einem Sachvortrag nach Hermeskeil ein, Ahnemüller mußte wegen seiner Teilnahme aus Angst vor dem Verfassungsschutz und die daraus resultierende Abgrenzungshysterie die AfD-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag verlassen,[2] wobei die Landtagsfraktion mit ihrem Chef Uwe Junge gehörige Kritik von anderen AfD-Fraktionen für das feige Handeln einstecken mußte.[3] Der rheinland-pfälzische Verfassungsgerichtshof (VGH) hat die Klage Ahnemüllers gegen seinen Ausschluß im Februar 2019 abgewiesen.[4][5]

Privates

Sascha Wagner ist Alt-Hooligan von Alemannia Aachen.

Verweise

Fußnoten

  1. Sascha Wagner (NPD)abgeordnetenwatch.de
  2. AfD-Abgeordneter musste wegen NPD-Kontakten gehen, Saarbrücker Zeitung, 24. September 2018
  3. Kaum wurde der Ausschluss bekannt, kam Kritik auf. Die baden-württembergischen AfD-Landtagsabgeordneten Stefan Räpple und Christina Braun veröffentlichten einen Brief an Junge: Sein Vorgehen gegen Ahnemüller sei „unkameradschaftlich“ und schädige „den Ruf der gesamten AfD“. Mit ihrem „feigen Verhalten“ und ihrer „zur Schau gestellten Distanzeritis“, so der Brief weiter, singe die Mainzer Landtagsfraktion „das Lied unserer Gegner“ und gebe jenen „eine Ohrfeige, die uns wegen unserer klaren patriotischen Ausrichtung gewählt haben“.
  4. Gerichtsentscheidung über rausgeworfenen AfD-Abgeordneten Ahnemüller im Februar
  5. AfD-Abgeordneter bleibt aus der Fraktion ausgeschlossen