Bublies, Siegfried

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Siegfried Bublies (Lebensrune.png 1956 in Wissen an der Sieg) ist ein deutscher Verleger und Inhaber des Verlag Bublies[1].

Wirken

Bublies besuchte in Altenkirchen das Gymnasium und studierte anschließend Agrarwissenschaften in Bad Kreuznach und Jura in Bonn und Mainz. Das Interesse für die Landwirtschaft hatte der Dipl.-Agraringenieur vom Vater geerbt, der als Vierzehnjähriger aus Ostpreußen flüchten mußte. Dieses Trauma der Vertreibung prägte den Sohn stark und begründete wohl auch sein politisches Engagement im rechten Spektrum. Dort waren es vor allem demokratische und ökologische Defizite, die ihn 1978 bewogen, mit ein paar politischen Freunden ein „Ökologisches Manifest“ zu veröffentlichen und noch im gleichen Jahr die „Grüne Zelle Koblenz“ als einen „Zusammenschluß aktiver ökologisch gesinnter Menschen“ zu gründen. Man trat für „Ethnopoluralismus und genossenschaftlichen Sozialismus“ ein und für eine „umfassende Gesamtaussage zur sozialen und nationalen Frage“.

Bereits ein Jahr später erfolgte die Gründung der Zeitschrift wir selbst, deren Namen dem der irischen Partei „Sinn Fein“ nachempfunden war. Selbst von der linken taz wohlwollend vorgestellt, versuchte die „Zeitschrift für nationale Identität“ eine programmatische Verknüpfung linksnationaler und befreiungsnationalistischer Ansätze mit einer grün-alternativen Thematik. Mit Rudi Dutschke auf dem Titelbild der ersten Ausgabe, vor allem aber in Diktion, Stil, Gestaltung und Themenauswahl griff wir selbst das subkulturelle Lebensgefühl der neuen sozialen Bewegungen der 1970er/80er Jahre auf und verortete sich selbst als „deutschlandpolitisches Magazin mit Forumcharakter“.

Zunächst als reiner Zeitschriftenverlag gegründet, stellte Bublies den Verlag Mitte der achtziger Jahre auf eine breitere Basis. Mit Henning Eichbergs Sammelband „Abkoppelung. Nachdenken über die neue deutsche Frage“ gelang ein erster großer Wurf. Nach mehreren deutschlandpolitischen Titeln erschienen nun zunehmend auch Bücher mit zeitgeschichtlichem Hintergrund. So verlegte Bublies auch die Lebenserinnerungen des früheren Reichsjugendführers Artur Axmann. Mit den renommierten Historikern Werner Maser und Franz W. Seidler gelang es ihm, zwei weitere bedeutende Autoren zu verlegen, deren Bücher „Das Dritte Reich“ und „Die Militärgerichtsbarkeit der Deutschen Wehrmacht“ auf breites Interesse stießen. Zu Verkaufserfolgen wurden auch die Lizenzausgaben der Zeitzeugendarstellungen von Großadmiral Karl Dönitz und Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel, denen die Lebenserinnerungen Albert Kesselrings und eine Alfred Jodl-Biographie Bodo Scheurigs folgen sollen. Mit der Herausgabe des Nachdrucks von Karl O. Paetels „Nationalbolschewismus und nationalrevolutionäre Bewegungen in Deutschland“ knüpfte Bublies dagegen wieder bei den eigenen Anfängen vor nunmehr 20 Jahren an.

Quelle

Fußnoten