Fritsch, Theodor

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Theodor Fritsch (1852–1933)

Emil Theodor Fritsch (Lebensrune.png 28. Oktober 1852 in Wiesenena (Landkreis Delitzsch); Todesrune.png 8. September 1933 in Gautzsch, heute: Markkleeberg) war ein deutscher Publizist und Verleger, der, beseelt von echtem Ethos – um aufzuklären und zu veredeln, nicht um zu hetzen, wie seine Gegner ungerührt behaupten – judengegnerische Schriften herausbrachte. Fritsch schrieb auch unter den Pseudonymen Thomas Frey, Fritz Thor und Ferdinand Roderich-Stoltheim.

Leben

Das einstige Theodor-Fritsch-Denkmal des Bildhauers Arthur Wellmann in Berlin-Zehlendorf
Das Theodor-Fritsch-Denkmal

Theodor Fritsch, der Bauersohn und Mühlenbauingeneur, stand mit den großen Jugengegnern Paul de Lagarde, Eugen Dühring, Max Liebermann von Sonnenberg, Adolf Stoecker usw. bereits 1880 in enger Verbindung. Je tiefer seine Kenntnisse des Judentums wurden – als Student verkehrte er noch in einer jüdischen Familie –, desto mehr erkannte er den Zweck seines Lebens. Auf die Einkünfte seines Berufes verzichtend, opferte er Geld, Zeit und alle seine Kräfte, um, wenn es sein mußte, in kleinster Tagesarbeit, seine Gedanken dem deutschen Volk mitzuteilen. Mehr oder weniger verlassen von allen Freunden, gab er 1902 den „Hammer“ – Blätter für deutschen Sinn heraus.

In einer Zeit, die durch Rathenau, Ballin, Warburg und andere Geldjuden bestimmt wurde, mußte er jeden Tag mit der Tatsache rechnen, ins Gefängnis geschickt zu werden – sobald er unerwünschte Wahrheiten über das jüdische Gebaren in Wirtschaft, Politik, Kultur und Religion veröffentlichte.[1] Ein Richterstand verurteilte ihn zu Gefängnis und Geldstrafen, die Presse begeiferte ihn, ein sattblindes Volk verkannte ihn, der nur seiner inneren Stimme folgte. Als Fritsch, nachdem er eine seiner Haftstrafen absolviert hatte, das erste Mal wieder an einer völkischen Veranstaltung teilnahm, erhoben sich alle Anwesenden ihm zu Ehren von ihren Plätzen, um ihm dadurch ihre Anerkennung auszusprechen.[2] Schon 1887 stellte er den „Antisemiten-Katechismus” zusammen, das Handbuch der Judenfrage, das über 40 Auflagen erlebte. Fritsch kam auch der Bitte nach, einzelne wesentliche Teile seines Handbuches zur besseren Weiterverbreitung zu einem günstigen Preis zu veröffentlichen. Erst nach 1945 war es nicht mehr möglich, die Publikation fortzuführen.

Allerdings enthielt der Antisemiten-Katechismus anfänglich zahlreiche Stellen mit dem Hinweis, daß der vorgesehene Text nicht abgedruckt werden konnte, weil dem ein Gerichtsbeschluß entgegenstand. Seinerzeit war das Werk auch noch an eine bestimmte Partei gebunden. Später entschloß sich Fritsch dazu, ihm einen neutraleren und sachlicheren Namen zu geben und keine Parteipolitik mehr zu betreiben. Dies erschien ihm für seine Sache, die Verankerung der Judengegnerschaft im deutschen Volk über alle Parteigrenzen hinweg, erfolgversprechender zu sein. In den Jahren vor und nach dem Ersten Weltkrieg verfaßte er eine Reihe Bücher, die zu den grundlegenden Aufklärungsschriften der völkisch-nationalsozialistischen Bewegung gezählt werden: „Der falsche Gott“ (1921), „Das Rätsel des jüdischen Erfolges“ (1919), „Mein Streit mit dem Hause Warburg“ (1925), „Die Sünden der Großfinanz. Eine Abrechnung“ (1927), „Anti-Rathenau“ (1918).

Willibald Hentschel schrieb über Theodor Fritsch folgendes:

„[...] und Theodor Fritsch hat niemals aufgehört, zu warnen. Er schrieb am 15. September 1912 in seiner Halbmonatsschrift ‚Der Hammer‘: ‚Wer wird den letzten der Hohenzollern, die sich nun trotz aller Lehren der Geschichte in die Häuser und an die Tafeln der Hebräer verirrt haben, das letzte Geleit geben? Wird es das Geleit zum Reisewagen sein?‘ “[3]

Tod

Als Theodor Fritsch am 8. September 1933 starb, hatte er, aufgrund der jüdischen Verhetzung noch von Millionen unerkannt, seine sich selbst gesetzte Mission erfüllt: Er hatte wesentliche geistige Grundlagen geschaffen. 1935 wurde ihm in Berlin-Zehlendorf ein Denkmal mit der Inschrift „Theodor Fritsch, dem völkischen Vorkämpfer zum Gedächtnis. 1852–1933“ gewidmet, das einen hammerschwingenden nackten Mann zeigte, der in Anlehnung an seine Schrift „Der Hammer“, ein drachenähnliches Wesen bekämpft.[4] Geschaffen wurde es von Arthur Karl Wilhelm Wellmann.

Schriften

Das Handbuch der Judenfrage Theodor Fritsch.jpg
Das Handbuch der Judenfrage Theodor Fritsch III.png
Das Handbuch der Judenfrage Theodor Fritsch II.jpg
  • Leuchtkugeln, Alldeutsch-antisemitische Kernsprüche, Josef Müller Verlag, Sebastian Bach Straße 13, Leipzig 1882
  • Mißstände in Handel und Gewerbe. Herrmann Beyer Verlag, Leipzig
  • Über die noch von Otto von Bismarck 1887 geschmiedete Reichstagsmehrheit genannt Das Kartell:
    • Wem kommt das Kartell zu gute? Herrmann Beyer Verlag, Leipzig 1890
    • Der Sieg der Sozialdemokratie als Frucht des Kartells, Herrmann Beyer Verlag, Leipzig 1890
  • Verteidigungsschrift gegen die Anklage wegen groben Unfugs, verübt durch Verbreitung antisemitischer Flugblätter, Herrmann Beyer Verlag, Leipzig 1891
  • Zur Abwehr und Aufklärung, Herrmann Beyer Verlag, Leipzig 1891
  • Unter dem Pseudonym Thomas Frey:
    • Thatsachen zur Judenfrage, das ABC der Antisemiten (mehrere Auflagen u. a. 1891), Herrmann Beyer Verlag
    • Zur Bekämpfung 2000jähriger Irrtümer, Herrmann Beyer Verlag, 1886
  • Das Abc der sozialen Frage. Leipzig: Fritsch 1892 (Kleine Aufklärungs-Schriften Nr. 1)
  • Die Juden in Rußland, Polen, Ungarn usw, Herrmann Beyer Verlag, Leipzig 1892 (Kleine Aufklärungs-Schriften Nr. 7)
  • Statistik des Judenthums, Herrmann Beyer Verlag, Leipzig 1892 (Kleine Aufklärungs-Schriften Nr. 10 und Nr. 11) (PDF-Datei)
  • Halb-Antisemiten. Ein Wort zur Klärung, Herrmann Beyer Verlag, Leipzig 1893
  • Zwei Grundübel: Boden-Wucher und Börse. Eine gemeinverständliche Darstellung des brennendsten Zeitfragen, Herrmann Beyer Verlag, Leipzig 1894
  • Die Stadt der Zukunft, Theodor Fritsch Verlag, Leipzig 1896 (PDF-Datei)
  • Mein Beweis-Material gegen Jahwe, Hammer, Leipzig 1911
    • Der falsche Gott – Beweismaterial gegen Jahwe, 1921 (PDF-Datei)
  • Unter dem Pseudonym F. Roderich-Stoltheim:
    • Die Juden im Handel und das Geheimnis ihres Erfolges. Zugleich eine Antwort und Ergänzung zu Sombarts Buch: „Die Juden und das Wirtschaftsleben“, Hobbing, Steglitz 1913
    • Anti-Rathenau, Hammer, Leipzig 1918 (Hammer-Schriften Nr. 15)
    • Einstein’s Truglehre. Allgemein-verständlich dargestellt und widerlegt, Hammer, Leipzig 1921 (Hammer-Schriften Nr. 29)
  • Mein Streit mit dem Hause Warburg: Eine Episode aus dem Kampfe gegen das Weltkapital, Hammer, Leipzig 1925 (Netzbuch)
  • Die wahre Natur des Judentums, Hammer, Leipzig 1926
  • Die zionistischen Protokolle 11. Auflage 1932 (PDF-Datei, 57MB)
  • Handbuch der Judenfrage, Ausgabe von
  • Unter dem Pseudonym Fritz Thor:
    • Der neue Glaube. Eine praktische Lebens-Philosophie und vernunftgemäße Sittenlehre. Hammer-Verlag (Th. Fritsch), 2. Auflage, Leipzig 1921
  • Urteile berühmter Männer über das Judentum (PDF-Datei)
  • Hammer-Schriften (unvollständig):
    • Nr. 9 Ursprung und Wesen des Judentums (1922, 26 S., Scan, Fraktur) (PDF-Datei)
    • Nr. 28 Der jüdische Zeitungspolyp (1921, 27 S., Scan, Fraktur) (PDF-Datei)

Zitate

  • „Der Hauptfeind der Deutschen ist der Jude, wie der Jude Hauptfeind aller nichtjüdischen Völker ist!“
  • „Der Jude soll die Peitsche des Menschen sein, bist Du dumm und faul, so haut sie drein.“
  • „Wenn erwiesen ist, daß die niedere Rasse die höhere verdirbt, so muß die höhere Reinlichkeitssinn und Unerbittlichkeit genug besitzen, sich die niedere vom Leibe zu halten.“

Siehe auch

Verweise

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Fußnoten

  1. Gerichtsverhandlung wegen Gotteslästerung, As der Schwerter, 30. November 2012
  2. Siehe den Eintrag über Theodor Fritsch in der Sigilla Veri, Band 3, S. 582–585 (PDF-Datei)
  3. Willibald Hentschel: Varuna – Das Gesetz des aufsteigenden und sinkenden Lebens in der Völkergeschichte (1924) S. 13
  4. Handbuch des Antisemitismus – Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart von Wolfgang Benz; Band 2/1, Personen A-K, Verlag DE GRUYTER SAUR, Berlin 2009, ISBN 978-3-598-24072-0, S. 258