Werwolf (Lied)

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Frontmotiv der Demo-Kassette „Out of the Dungeon“ mit dem besungenen Werwolf

Werwolf ist ein Lied der deutschen Black-Metal-Gruppe Absurd, das den Werwolf zum inhaltlichen Thema hat, der begierig nach Menschenfleisch durch die Wälder streift und von niemandem aufgehalten wird.

Bei dem Lied handelt es sich um das bekannteste Lied der Gruppe, das auch über einen gewissen Kultstatus in der Black-Metal-Szene verfügt. In den bundesdeutschen Medien (dort fälschlicherweise als zwei Lieder namens „Tod im Wald“ und „Zyklon B“ bezeichnet) wurde es mit dem Mord an Sandro Beyer in Verbindung gebracht, das Lied als Ankündigung der Tat gewertet.

Geschichte

Beeinflußt wurden Absurd zum Text dieses Liedes wohl durch die Lieder „Werwolf“ und „Rattengift“ der deutschen Horrorpunk-Gruppe Der Fluch, die auf ihrem ersten Album „Der Fluch)“ zu finden waren. Absurd selbst gaben an, die Gruppe habe sie beeinflußt, später wurden auch zwei Lieder von Der Fluch nachgespielt.

Erstmals veröffentlicht wurde es 1993 auf dem Demo „Death From The Forest“, wo es den englischen Titel „Werewolf“ trug, 1994 erschien es auf dem Demo „Out of the Dungeon“, welches von den Mitgliedern der Gruppe im Gefängnis aufgenommen wurde. 1995 wurde es für „Thuringian Pagan Madness“ neu aufgenommen, diese Version kam auf das Debüt-Album „Facta Loquuntur“ von 1996.

Es existieren auch einige Nachspielversionen von anderen Gruppen, Absurd selbst nahm es 2008 für das Album „Der Fünfzehnjährige Krieg“ neu auf. Mit „Die Rückkehr des Werwolf“ erschien 2001 auf dem zweiten Absurd-Album „Werwolfthron“ eine inhaltliche Fortsetzung des Liedes.

Text

Wenn der Vollmond scheint in finstrer Nacht
hör ich, wie die Wälder klingen
Wenn der Tod über den Gräbern lacht
hör ich die Nachtgeschöpfe singen
Niemand weiß, wer ich wirklich bin
niemand hält das Böse auf
niemand weiß, daß ich ein Werwolf bin
und das Grauen nimmt seinen Lauf
Blut und Tote überall im Land
keine weiße Macht kann mich bezwingen
eine schwarz-graue Pfote formt sich aus meiner Hand
ihr könnt meinem Blutdurst nicht entrinnen
Ich stille meine Gier mit Menschenfleisch
mit Zyklon B, mit Gift und Blut
Willst du mich, so komm in mein Reich
deine Eigeweide schmecken sicher gut
Im Wald hört niemand der Opfer Schrei
wieder ist die graus'ge Tat vollbracht
der Toten letzte Worte waren "Gott steh' mir bei!"
und der Vollmond scheint in finstrer Nacht

Nachspielversionen

  • Abolition – Werwolf (Tribute To The Tyrants Of German Black, 2005)
  • Nachzehrer – Werwolf
  • VII Batallón de la Muerte – Werwolf