Weltoffenheit

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Weltoffenheit ist ein in der BRD entstandener Ausdruck und stehende Phrase (→ Sprache der BRD), die in etwa bezeichnen soll, daß es einer fortschrittlichen und modernen Einstellung – jedenfalls für Deutsche und andere weiße Völker, kaum aber für nichtweiße Völkerschaften – entspreche, fremde Kulturen wenigstens genauso, idealerweise aber weit mehr als die eigene wertzuschätzen und zu respektieren.

Der Phrasencharakter der modischen „Weltoffenheits“-Floskel

Im Munde linker, „pazifistischerGutmenschen verwandelt sich das Wort „Weltoffenheit“ umstandslos in eine typische leere Phrase. „Weltoffenheit“ heißt – unbefangen betrachtet – nur soviel, wie die Welt mit aufmerksamen Sinnen anschauen. Wenn jemand aber wirklich „offen“, also aufnahmebereit für die Eindrücke, Geschehnisse, Erfahrungen und letztlich Lehren dieser Welt ist (wie jene Phrasendrescher es ja vorgeben zu sein), dann gelangt er ganz unweigerlich auch zu Wertungen, zu Ergebnissen, d. h. zu Zustimmung und Ablehnung, also zu Toleranz und ebenso zu entschiedener Intoleranz.

Die wesentliche Frage ist dann, ob jemand Urteilskraft und vor allem Mut besitzt oder – widrigenfalls – ein Idiot oder Feigling ist. Letztere sind dann zum Beispiel tolerant gegenüber Zigeunern, Verbrechern, Niedergang, Zersetzung und Dekadenz (und zugleich abweisend-intolerant gegenüber verbindlichen, strengen, vernünftigen Forderungen und deren Vertretern). „Weltoffene“ Gutmenschen erweisen sich dabei als Personen ohne jede Urteilskraft und stellen damit unter Beweis, daß für sie selber ein äußerst beschränktes, kleines Leben viel angemessener und unschädlicher wäre als ein sogenanntes „offenes“, dem sie weder geistig noch charakterlich auch nur ansatzweise gewachsen sind.

Perversion als gesellschaftliche Norm

Inzwischen wird von „Weltoffenheit“ eigentlich nur noch in mißbräuchlicher Weise gesprochen, meist ausschließlich als Synonym für die Ideologie des Multikulturalismus. Damit wird der Begriff dahingehend pervertiert, daß zum Beispiel der unbegrenzte Zuzug Kulturfremder in den angestammten Lebensraum der europäischen Völker über ihn gerechtfertigt wird. Dies hat die Überfremdung Europas zur Folge, was nicht zur Völkerverständigung, sondern zum Haß unter den Völkern und vermehrt zu sozialen Unruhen führt. → Zivilinvasion, Überfremdung

Zitate

  • Das Offenstehn mit allen Thüren, das unterthänige Auf-dem-Bauch-Liegen vor jeder kleinen Thatsache, das allzeit sprungbereite Sich-hinein-Setzen, Sich-hinein-Stürzen in Andere und Anderes, kurz die berühmte moderne „Objektivität“ ist schlechter Geschmack, ist unvornehm par excellence.“ – Friedrich Nietzsche[1]
  • „Für 35 Görlitzer Studenten, die ihr Wohnheim für Asylsuchende räumen sollten, war schlagartig Schluss mit der Solidarität, als es an die eigene Wäsche ging. Auch der Verdrängungswettbewerb zu Ungunsten heimischer Unterprivilegierter ist im vollen Gange. Viele der besser situierten Jubler von heute werden die Entsetzten von morgen sein, wenn sie merken, dass sie den Illusionen einer Eierkuchen-Welt aufgesessen sind. Es ist zu befürchten, dass die Stimmung radikal umschlagen wird, mit vielen unschuldigen Asylbewerbern als Opfern der Aggression. [...] Nicht nur die wirtschaftliche Lebensqualität der Deutschstämmigen wird durch die neue Billiglohnkonkurrenz und die Belastungen für das Gemeinwesen sinken, sondern auch jene Qualitäten, die sich mit Freiheit, Sicherheit und Gewohnheit umschreiben lassen. Es wird also nicht bei Spannungen bleiben, sondern die massenhafte Konfrontation mit dem Fremden wird auch unsere Kultur verändern, sie wird nach dem Vorbild der einwandernden weniger entwickelten Kulturen gröber, weniger sozial kontrolliert, gewaltbereiter, rücksichtsloser, machomäßiger werden. Verhaltensweisen, die in den Ursprungskulturen oft genug überlebensnotwendig sind, hier aber gegen das mühsam erworbene und verteidigte Kooperationsvermögen unserer Kultur gerichtet sind.“ — Konrad Kustos[2]
  • Vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl 2016 haben sich die Fraktionen gemeinsam gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus gestellt. SPD, CDU, FDP, Grüne, Linke und Piraten unterschrieben eine Erklärung mit dem Titel »Berliner Konsens«. Darin wenden sie sich gegen rassistische Stimmungsmache und menschenverachtende Positionen und riefen die Wähler dazu auf, mit ihrer Stimmabgabe ein Zeichen dagegen zu setzen. Der Regierende Bürgermeister Müller betonte, Berlin bleibe eine Stadt der Freiheit, Offenheit und Toleranz.“ (Inforadio vom rbb, 1. Juli 2016)
  • „Weltoffen ist derjenige, in dessen Haus illustre und begabte und gern auch pittoreske internationale Gäste verkehren oder leben, der aber an seiner Tür für den Zweifelsfall geschultes Wachpersonal aufgestellt hat. Wer Abertausende zum Teil hochaggressive Analphabeten in sein Land lässt, ist nicht ‚weltoffen‘, sondern geistesgestört. Wer seine Wohnungstür aushängt, ist keineswegs ‚offen‘, sondern bloß leidlich bekloppt.“Michael Klonovsky[3]

Siehe auch

Literatur

  • Roland Baader: Totgedacht. Warum Intellektuelle unsere Welt zerstören. Resch, Gräfelfing 2002, ISBN 3-935197-26-8
  • Frank Böckelmann: Jargon der Weltoffenheit. Was sind unsere Werte noch wert? Edition Sonderwege bei Manuscriptum, Manuscriptum Verlagsbuchhandlung, Waltrop und Leipzig 2014, ISBN 978-3-937801-96-4
  • Arne Hoffmann: Politische Korrektheit in Deutschland – Zwischen Sprachzensur und Minderheitenschutz. Tectum-Verlag, Marburg 1996, ISBN 3-896-08117-9 (libertärer Autor des linken libertären Flügels)
  • Otto Depenheuer / Christoph Grabenwarter (Hgg.): Der Staat in der Flüchtlingskrise. Zwischen gutem Willen und geltendem Recht, Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 2016, ISBN 978-3-506-78536-7 [270 S.]
  • Manfred Kleine-Hartlage: Die liberale Gesellschaft und ihr Ende. Über den Selbstmord eines Systems. Verlag Antaios, Schnellroda 2013, ISBN 978-3-944422-30-5

Verweise

Fußnoten

  1. Götzen Dämmerung oder: Wie man mit dem Hammer philosophiert. 1888 (Kapitel: Was den Deutschen abgeht, Abschnitt 6)
  2. Konrad Kustos: Der späte Fluch der Flucht, Geolitico.de, 21. September 2015
  3. Der Anschlag. Die Kommentare Teil 2, Journalistenwatch, 21. Dezember 2016