FC Carl Zeiss Jena

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Das Emblem des FC Carl Zeiss Jena

Der FC Carl Zeiss Jena (kurz: FCC) ist ein deutscher Fußballverein aus Jena, welcher derzeitig in der 3. Fußball-Bundesliga spielt.

Die Jenaer Ultra-Szene ist eine der wenigen mitteldeutschen Fanszenen, die sich ihrem Selbstverständnis nach als klar links gerichtet versteht.

Geschichte

Carl Zeiss Jena wurde am 20. Januar 1966 gegründet und spielte dauerhaft in der DDR-Oberliga, die Jena dreimal gewinnen konnte. Außerdem gewann Carl Zeiss viermal den FDGB-Pokal. Durch diese Erfolge bestritten die Jenaer einige Europapokalspiele, wobei Jenas Mannschaft 1962 das Halbfinale des Europapokals der Pokalsieger (heute Champions League) erreichen konnte. Nach der Teilwiedervereinigung 1990 spielte Jena zunächst in der 2. Bundesliga, stieg jedoch bis in die Regionalliga ab und pendelt seit dem letzten Abstieg 2006 aus der 2. Liga zwischen der 3. Bundesliga und der Regionalliga. 2008 erreichte der FCC das Halbfinale im DFB-Pokal.

Anhängerschaft

Ultra-Gruppen

Die führende Ultra-Gruppe ist die Horda Azzuro, die 2001 gegründet wurde, in der Südkurve ihren Standort hat und sich als „klar antirassistische Gruppe“ positioniert.[1]

Freundschaften & Rivalitäten

Die Ultras des FCC pflegen freundschaftliche Kontakte zu der Münchner Ultra-Gruppe Schickeria und zu der Schweizer Gruppe Section Ouest vom FC Lausanne.

Tief verfeindet ist Carl Zeiss Jena mit dem FC Rot-Weiß Erfurt, wobei es immer wieder zu (gewaltsam geführten) Auseinandersetzungen beim „Kampf um die Vorherrschaft in Thüringen“ kommt. Weiterhin besteht enorme Rivalität zum Halleschen FC, zum 1. FC Lokomotive Leipzig, zum FC Energie Cottbus und zum 1. FC Magdeburg.

Vereinserfolge

Deutsche Demokratische Republik (DDR)

Verweise

Fußnoten

  1. „Grenzenlos“ & „Refugees Welcome“, faszination-fankurve.de, 26. Oktober 2015