Schatz, Dirk (1978)

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Dirk Schatz (Lebensrune.png 30. Dezember 1978 in Bochum) ist ein Politiker der Piratenpartei (BRD) und Polizeikommissar außer Dienst. Er ist seit den Landtagswahlen 2012 Mitglied im Nordrhein-Westfälischen Landtag. Laut seinen Äußerungen ist er zum Islam konvertiert.

Werdegang

Schatz machte 1998 sein Abitur. Schatz studierte Rechtswissenschaften und leistete vier Jahre eine Offizierslaufbahn in der Bundeswehr ab.

Im Juli 2009 wurde Schatz Mitglied der Piratenpartei. Vor seinem Eintritt in die Piratenpartei war er Mitglied der SPD. Seine thematischen Schwerpunkte liegen bei der Innenpolitik, den Freiheitsrechten und der Justizpolitik. Er ist zweiter Vorsitzender des Kreisverbandes Hagen und trat bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2010 im Landtagswahlkreis Hagen I als Direktkandidat an, wobei er 2,0 % der Erststimmen erhielt. Bei der Landtagswahl 2010 war er auf Platz 3 der Landesliste, bei der Landtagswahl 2012 zog er über den Listenplatz 16 in den Landtag ein.

Zusammen mit einem weiteren Abgeordneten der Piratenpartei, Nicolaus Kern, zeigte er den NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans wegen des Ankaufs von Steuer-CDs an.

Seit Anfang März 2013 ist Dirk Schatz laut einem Artikel in der WAZ Innenpolitischer Sprecher der Piratenfraktion im Landtag NRW, vor Gericht in Hagen gezogen. Der Jura-Student und Polizist außer Dienst wehrt sich gegen ein 15-Euro-Knöllchen, da die Verbotsschilder grafisch nicht mehr auf dem aktuellen Stand seien. [1]

„Doch der studierte Jurist („ich könnte jederzeit mein Examen machen“) und Polizeikommissar außer Dienst macht einem Piraten alle Ehre. Er rebelliert: Der kleine weiße Pfeil auf dem „Eingeschränktes-Halteverbots“-Schild, der die Wirkungsrichtung anzeigt, sei bereits 1992 grafisch verändert worden. Der alte, etwas rundliche Pfeil hatte europaweit ein moderneres Design bekommen, er wurde schlanker und spitzer.“ [2]

Ende März 2013 sorgte Schatz für Aufregung, als er sich in einer Plenardebatte zunächst als Islam-Konvertit vorstellte und dann die Radikalisierung deutscher Muslime mit einer Ausgrenzung dieser begründet. Angesichts diesen Erfahrungen dürfe „man sich nicht wundern“, wenn sich Muslime radikalisierten, erklärte Schatz. Ihm wurde daraufhin unter anderem vonseiten der SPD vorgeworfen, er verharmlose Islamismus. RP-Online.de nannte als Beispiel „Diskriminierung, die seine Kopftuch tragende Schwiegermutter täglich erlebe“. Schatz erklärte nach den Protesten, ihm liege es fern, „Salafisten in Schutz zu nehmen“. Dabei distanzierte er sich von „jede[r] Form von Gewalt“. [3]

Schatz setzt sich für eine Legalisierung von Cannabis (→ Drogen) ein: „@WDR_NRW: Länder prüfen laut Jäger einheitliche Freigrenze für Cannabis. #nrw http://tinyurl.com/pvgvstx " Warum? Legalisieren und gut is!“ über sein Twitterkonto am 23. Mai 2013.

Verweise

Aktuelles
Offizielles

Fußnoten

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