Diezel, Birgit

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Birgit Irmgard Diezel (Lebensrune.png 10. Februar 1958 in Greiz) ist eine deutsche Politikerin CDU. Sie war von 2009 bis 2014 Präsidentin des Thüringer Landtags.

Werdegang

Birgit Diezel, evangelisch, wurde am 10. Februar 1958 im thüringischen Greiz geboren. Sie wuchs als ältestes von drei Geschwistern in einem christlich geprägten Elternhaus auf einem Bauernhof in Neugernsdorf, südlich von Gera, auf.

Nach der 10. Klasse erlernte Birgit Diezel den Beruf einer Wirtschaftskauffrau, anschließend arbeitete sie 1976-1980 als Finanzbuchhalterin beim Kraftverkehr Greiz. Parallel dazu holte sie zwischen 1976 und 1978 an der Abendschule ihr Abitur nach. 1980-1984 absolvierte sie dann ein Volkswirtschaftsstudium an der Martin-Luther-Universität Halle.

Wirken

Nach Studium und Kindererziehungszeit erhielt Birgit Diezel 1987 eine Anstellung beim Rat des Kreises Greiz, wo sie bis 1989 für die Abteilung Wasserwirtschaft tätig war. Nach dem „politischen Umbruch“ in der DDR (→ Mitteldeutschland), der Öffnung der innerdeutschen Grenze 1989, dem Zusammenbruch des SED-Regimes und schließlich dem Beitritt der DDR zur BRD gemäß Artikel 23 Grundgesetz im Oktober 1990 (→ Deutsche Teilvereinigung) arbeitete Birgit Diezel 1990 als Leiterin der Arbeitsgruppe Reprivatisierung bei der Bezirksverwaltungsbehörde Gera. 1991-1994 war sie für das Thüringer Landesamt zur Regelung offener Vermögensfragen tätig.

Birgit Diezel war von 2002 bis 2009 Finanzministerin und von 2004 bis 2009 gleichzeitig stellvertretende Ministerpräsidentin Thüringens. Im Rennen um das Amt des Ministerpräsidenten von Thüringen konnte sie sich nicht gegen Christine Lieberknecht durchsetzen.

Gegen Rechts

Birgit Diezel kämpft „Gegen Rechts“.[1]

Fußnoten

  1. Politiker und Initiativen sind seit 2001 in Gera gegen das nationale Musikfestival „Rock für Deutschland“. Neben Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht nahmen 2012 auch Landtagspräsidentin Birgit Diezel, Innenminister Jörg Geibert (beide CDU) und Sozialministerin Heike Taubert (SPD) teil. Wie der Sprecher des Bündnisses gegen „Rock für Deutschland“, Witt mitteilte, gab es außerdem Zusagen von vielen Vertretern von Linkspartei, SPD, Grünen und Piraten.