Kognitive Dissonanz

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Kognitive Dissonanz ist ein Begriff aus der Psychologie. Er beschreibt den Widerspruch zweier gegensätzlicher Erfahrungen. Kognitionen sind dabei Erkenntnisse des Individuums über die Realität, Dissonanzen beschreiben (begrifflich-allgemein) nicht zueinanderpassende Werte. Kognitive Dissonanz ist also die Unmöglichkeit, aus zwei gegensätzlichen, die Realität beschreibenden Erfahrungen eine logische Einheit bilden zu können. Dies führt zu einem inneren Konflikt, der nur aufgelöst werden kann, indem eine der Erfahrungen verleugnet wird. Auch scheinbare oder tatsächliche Fehlentscheidungen können eine kognitive Dissonanz hervorrufen.

Inhaltsverzeichnis

Ein Alltagsbeispiel

Ein bekanntes Beispiel für millionenfach auftretende kognitive Dissonanz ist das Zigarettenrauchen, bei dem die subjektiven positiven Erfahrungen desselben dem Wissen um die postulierte Schädlichkeit entgegengesetzt sind. Auch hier sind beide Erfahrungen nicht gleichzeitig hinnehmbar. Die kognitive Dissonanz ist nur auflösbar durch Lassen des einen oder Verleugnung des anderen.

Kognitive Dissonanz und Selbstkonzept

Das psychologische Konzept der kognitiven Dissonanz geht davon aus, daß allfällig Informationen ausgewählt werden, die eine getroffene persönliche Entscheidung als richtig erscheinen lassen, während gegenteilige Informationen abgewehrt oder nicht beachtet werden. Dissonanz in diesem Sinne bedeutet somit sowohl die Nichtübereinstimmung bzw. Unvereinbarkeit zwischen verschiedenen Wahrnehmungen, Meinungen oder Verhaltensweisen als auch die daraus abgeleitete Spannung (z. B. das konstante, damit verbundene Unlustgefühl). Es besteht somit beim Träger dieses Spannungszustandes eine fortgesetzte Motivation, nicht miteinander übereinstimmende kognitive Elemente von vornherein zu vermeiden.

Starke Dissonanz entsteht insbesondere bei einer Gefährdung des stabilen, positiven Selbstkonzepts, wenn jemand Informationen erhält, die ihn selber als dumm, unmoralisch oder irrational dastehen lassen. Der Mensch beginnt in dieser Lage dann, nur noch Informationen zu suchen oder zu beachten, die sein bisheriges Weltbild bestätigen. Menschen, die eine andere Sichtweise bevorzugen, beginnt er aus Selbstschutz zu denunzieren und mit Verachtung zu behandeln.

Die in der politischen Propaganda – von Lügenpresse und öffentlich-rechtlicher Regierungsverlautbarung bei ARD und ZDF – verwendeten Begriffe des sogenannten „Rechtspopulismus“ und der „Verschwörungstheorie“ weisen auf das unübersehbar große Feld unerwünschter, nicht systemkonform integrierbarer und verstörender Wahrnehmungen hin, die alle geächtet werden müssen, um den fremdgesteuerten BRD-GmbH-Betrieb am Laufen zu halten. Fast jede Kritik am Regierungshandeln gilt dieser Propaganda als „rechtspopulistisch“, und fast jede relevante Tatsache, die außenpolitisch, sicherheitspolitisch oder finanzpolitisch von kritischer Bedeutung ist, wird von Systemjournalisten heute „verschwörungstheoretisch“ genannt.

Akademiker – die oftmals mit Argumentationsstrategien, mit der Bedeutung des Definierens, mit Normenkonflikten und ähnlichen kognitiven Grundlagen durchaus sehr gut vertraut sind – können jedoch keineswegs als gefeit gegen das Auftreten kongnitiver Dissonanz bei sich selber angesehen werden. Sie sind noch nicht einmal besser geschützt (gegen quälend übermachtig auftretende kognitive Dissonanz bei sich selber) als irgendjemand sonst, da ihre beruflichen Pflichten sie gewöhnlich in die Situation bringen, Prinzipien der bestehenden Herrschaftslage umstandslos zu verteidigen und gutzuheißen. Insbesondere Journalisten, Lehrer, Hochschullehrer und Verbandsfunktionäre treten öffentlich immer wieder derart penetrant als Megaphon anderer Interessen auf, daß sie als eigene Persönlichkeit oftmals geradezu unerkennbar oder unsichtbar werden. Leere, hölzerne Charaktermasken scheinen da zu sprechen, die bloße Floskeln, Parolen – und die heute so genannten „talking points“ – ohne jegliche eigene Überlegung vortragen oder auch nur nachplappern. Die interne Verfassung solcher roboterhaft verkrampften Menschen kann ausgeprägte kognitive Dissonanz bis hin zur psychosomatischen Erkrankung sowie einer neurotischen Auslöschung des Eigenwillens sein.

Kognitive Dissonanz und Revisionismus

Die offizielle Geschichtsschreibung des BRD-Regimes führt mit den Erfahrungswerten der Logik ebenfalls zu einer kognitiven Dissonanz. Hierbei wird der Konflikt in der Regel dadurch gelöst, daß eine Entscheidung für die belohnte Sichtweise gefällt wird.

Siehe auch

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