Managarm

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Managarm (altnord. „Mondhund“; aisl. Mánagarmr) ist ein gewaltiger Hund der germanischen Mythologie. Er soll stärkster der wölfischen Brut der Alten vom Eisenwald sein.[1], die wohl identisch mit der Riesin Angrboda ist, deren erstgeborener Sohn laut Snorri-Edda Managarm war.

Mythologie

Solange die Welt besteht, frißt Managarm das Fleisch der Verstorbenen, zur Endzeit (→Ragnarök) wird er Mächtigster seines Geschlechts werden und den Mond (bzw. den Mondgott Mano) verschlingen, daß dabei verspritzende Blut die Sonne[2] verdüstern.[1]

Das Fressen der Toten weist auf die Rolle von Hundeartigen als Aasfresser, die diese Tiere mit der Unterwelt (→Helheim) in Verbindung bringt.

Siehe auch

Fußnoten

  1. 1,0 1,1 Gylfaginning 12
  2. Siehe hierzu auch: Sunna
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