Studnitz, Hans Georg von

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Hans Georg von Studnitz (* 31. August 1907 in Potsdam; † 16. Juli 1993 in Rimsting (Chiemsee)) war ein konservativer Journalist und Schriftsteller.

Leben

Für Studnitz war in jungen Jahren keine andere Laufbahn als die des Offiziers denkbar, was damit zusammenhing, daß der 1907 Geborene aus einer preußischen Soldatenfamilie stammte, die sich selbstverständlich als Stütze der Hohenzollernmonarchie betrachtete. Er sah sich unter den Bedingungen der Weimarer Republik klaglos nach einem zivilen Beruf um, erlernte den des Bankkaufmanns, wechselte dann jedoch in den Journalismus. Dabei kamen ihm Weltgewandtheit und Sprachenkenntnis besonders zugute. Er arbeitete als Auslandskorrespondent für den Scherl-Konzern (Hugenberg), unter anderem als Berichterstatter aus Spanien während des Bürgerkriegs.

Nach Beginn des Zweiten Weltkriegs hatte man Studnitz die Aufsicht über die Zeitungen im besetzten Holland übertragen. Anschließend wurde er in die Presseabteilung des Auswärtigen Amtes versetzt, wo er bis zum Kriegsende verblieb. Seine Aufzeichnungen aus der Endphase des Krieges veröffentlichte er später unter dem Titel „Als Berlin brannte“.

Nach 1945 spielte Studnitz eine wichtige Rolle für den Wiederaufbau der westdeutschen Publizistik und berichtete schon für „Die Zeit“ über das Nürnberger Tribunal. Ebenso war er war Redakteur der Zeitung „Christ und Welt“ und Mitarbeiter von „Welt“ und „Welt am Sonntag“. Er schrieb außerdem während der sechziger Jahre mehrere Bücher.

Werke (Auswahl)

  • Als Berlin brannte. Diarium der Jahre 1943-1945, 1963
  • Bismarck in Bonn. Bemerkungen zur Außenpolitik, 1964
  • Glanz und keine Gloria. Reise durch die Wohlfahrtsgesellschaft, 1965
  • Rettet die Bundeswehr! 1967
  • Ist Gott Mitläufer? Die Politisierung der evangelischen Kirche. Analyse und Dokumentation, Seewald Verlag, Stuttgart-Degerloch 1969 [damals noch keine ISBN].
  • Seitensprünge. Erlebnisse und Begegnungen 1907-1970, 1975