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Metapedia_klein Über Metapedia

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Inhalte

Die Enzyklopädie will zudem einen Bei­trag dazu leisten, das deutsche Kultur­erbe zu be­wahren und zugleich die deutsche Sprache zu schützen. Metapedia stellt auch Sach­verhalte und Po­sitionen dar, die ander­weitig be­wußt ta­bu­isiert werden. Nicht zu­letzt klärt Metapedia über anti­deutsche Vor­urteile auf.

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„
Das Wertvollste im Menschenleben sind die stillen, heiligen Stunden. Sie sind ja die Brunnenstube aller gesunden, starken, kristallklaren, schöpferischen Gedanken, Worte, Taten. Aus diesen Untiefen quillt und treibt das Schöpferische, Gute, Edle heraus.



“
Johann Wolfgang von Goethe
Johann Wolfgang von Goethe
(1749–1832)


Wissen Fragezeichen.png 10 Fragen des Monats Weihemond. Wußten Sie 


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„Privater Waffenstillstand am Heiligen Abend“
Zwischenfall im Hürtgenwald.jpg

„Geh, hol Hermann“, sagte Mutter zu mir. „Und bring Kartoffeln mit.“ Das war eine einschneidende Änderung in unserem Weihnachtsprogramm. Hermann war ein fetter Hahn (benannt nach Hermann Göring, für den Mutter nicht viel übrig hatte), den wir seit Wochen mästeten, in der Hoffnung, Vater werde Weihnachten zu Haus sein. Und als es uns vor einigen Stunden klargeworden war, daß er nicht kommen würde, hatte Mutter gemeint, Hermann solle noch ein paar Tage am Leben bleiben, für den Fall, daß Vater zu Neujahr kam. Nun hatte sie sich wieder anders besonnen. Hermann sollte jetzt gleich eine dringende Aufgabe erfüllen.

Während Jim und ich in der Küche halfen, kümmerte sich Robin um Harry, der einen Schuß in den Oberschenkel abbekommen hatte und fast verblutet war. Mutter riß ein Laken in Streifen zum Verbinden der Wunde. Bald zog der verlockende Duft von gebratenem Hahn durch das Zimmer. Ich deckte gerade den Tisch, als es wieder klopfte.

In der Erwartung, noch mehr verirrte Amerikaner zu sehen, öffnete ich ohne Zögern. Draußen standen vier Männer in Uniformen, die mir nach fünf Jahren Krieg wohlvertraut waren: deutsche Soldaten – unsere! Ich war vor Schreck wie gelähmt. Trotz meiner Jugend kannte ich das Gesetz: Wer feindliche Soldaten beherbergt, begeht Landesverrat. Wir konnten alle erschossen werden! Mutter hatte auch Angst. Ihr Gesicht war weiß, aber sie trat hinaus und sagte ruhig: „Fröhliche Weihnachten!“ Die Soldaten wünschten ihr ebenfalls eine frohe Weihnacht. „Wir haben unsere Einheit verloren und möchten gern bis Tagesanbruch warten“, erklärte der Anführer, ein Unteroffizier. „Können wir bei Ihnen bleiben?“ „Natürlich“, erwiderte Mutter mit der Ruhe der Verzweiflung. „Sie können auch eine gute, warme Mahlzeit haben und essen, solange etwas da ist.“

Die Soldaten lächelten, vergnügt den Duft schnuppernd, der ihnen durch die halboffene Tür entgegenschlug. „Aber“, fuhr Mutter energisch fort, „wir haben noch drei Gäste hier, die Sie vielleicht nicht als Freunde ansehen werden.“ Ihre Stimme war mit einem Mal so streng, wie ich sie noch nie gehört hatte. „Heute ist Heiliger Abend, und hier wird nicht geschossen.“

„Wer ist drin?“, fragte der Unteroffizier barsch. „Amerikaner?“

Mutter sah jedem einzelnen in das frosterstarrte Gesicht. „Hört mal“, sagte sie langsam. „Ihr könntet meine Söhne sein, und die da drin auch. Einer von ihnen ist verwundet und ringt um sein Leben. Und seine beiden Kameraden: verirrt und hungrig und müde wie ihr. In dieser Nacht“, sie sprach jetzt zu dem Unteroffizier und hob die Stimme, „in dieser Heiligen Nacht denken wir nicht an Töten!“ Der Unteroffizier starrte sie an. Für zwei, drei endlose Sekunden herrschte Schweigen. Dann machte Mutter der Ungewißheit ein Ende. „Genug geredet!“, sagte sie und klatschte in die Hände. „Legen Sie Ihre Waffen da auf das Holz – und machen Sie schnell, sonst essen die anderen alles auf.“ Die vier Soldaten legten wie benommen ihre Waffen auf die Kiste mit Feuerholz im Gang: zwei Pistolen, drei Karabiner, ein leichtes MG und zwei Panzerfäuste. Mutter sprach indessen hastig mit Jim auf Französisch. Er sagte etwas auf Englisch, und ich sah verwundert, wie auch die Amerikaner Mutter ihre Waffen gaben. […]

Unser privater Waffenstillstand hielt auch am nächsten Morgen an. […] „Seid vorsichtig, Jungens“, sagte sie. „Ich wünsche mir, daß ihr eines Tages dahin zurückkehrt, wo ihr hingehört, nach Hause. Gott beschütze euch alle!“ Die Deutschen und die Amerikaner gaben einander die Hand, und wir sahen ihnen nach, bis sie in entgegengesetzter Richtung verschwunden waren. Als ich wieder ins Haus trat, hatte Mutter die alte Familienbibel hervorgeholt. Ich sah ihr über die Schulter. Das Buch war bei der Weihnachtsgeschichte aufgeschlagen, bei dem Bericht von der Geburt in der Krippe und den drei Weisen, die von weit her kamen, um ihre Geschenke darzubringen. Ihr Finger glitt über die Zeile: „...und sie zogen über einen anderen Weg wieder in ihr Land.“

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