Staatszionistische Organisation (Vereinigte Revisionisten Deutschland)

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Die „Staatszionistische Organisation (Vereinigte Revisionisten Deutschland)“ unter der Führung von Georg Kareski erstrebte ein Großisrael und unterstützte die nationalsozialistische Judenpolitik.

Die Staatszionistische Organisation stand in Oppostion zur ZVfD, gegen die um Assimilation bemühten Juden und gegen die Reichsvertretung der Juden in Deutschland. Die Gestapo versuchte Kareski in eine zentrale Führungsposition zu hieven, scheiterte aber am Widerstand der jüdischen Gemeinschaft.

Ihr Organ war zunächst das von Kareski gegründete Blatt Der Staatszionist und später Das Jüdische Volk. Die Organisation entstand im Mai 1933 als Abspaltung von der Jüdischen Volkspartei. Im Jahr 1937 ging Kareski, dessen Bank bankrott gegangen war, nach Palästina. Am 31. August wurde die Staatszionistische Organisation von der Gestapo unter der Beschuldigung, mit der Neuen Zionistischen Organisation in Verbindung gewesen zu sein, aufgelöst. Zu den Staatszionisten zählten vor der Auflösung der Gruppe im August 1938 neben 500 Betar-Jugendlichen rund 1.000 Mitglieder.

Literatur

  • Francis R. Nicosia, „Revisionist Zionism in Germany (II) - Georg Kareski and the Staatszionistische Organisation, 1933-1938“, in: Yearbook of the Leo Baeck Institute 32 (1987), S. 231-267
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