Annolied

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Könnecke - Annolied.jpg

Das Annolied ist ein deutsches Gedicht in mittelhochdeutscher Sprache, das um 1080 entstand. Das Original ist verschollen. Frühestes bis heute erhaltenes Zeugnis ist der Erstdruck von Martin Opitz aus dem Jahre 1639, der einen Teil des Liedes in Breslau auffand. Schon 1597 hatte jedoch Bonaventura Vulcanius Teile einer weiteren, ebenfalls heute verschollenen Handschrift veröffentlicht. Der Name »deutsche Lande« (diutschiu lant) ist erstmals im Annolied belegt.

Das Lied behandelt Leben und Wirken Annos II., der von 1056 bis 1075 Erzbischof der Stadt Köln am Rhein war.


Ausschnitt der erhaltenen Teile des Gedichts mit Übertragung ins Neuhochdeutsche:[1]

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Literatur

  • 96-book.png PDF Joseph Kehrein: Das Annolied, genauer Abdruck des Opitzischen Textes mit Anmerkungen und Wörterbuch, 1865
  • 96-book.png PDF Der Lobgesang auf den heiligen Anno in der altteutschen Grundsprache des elften Jahrhunderts, mit Uebers. und Anmerkungen herausg. von G.A.F. Goldmann, 1816
  • 96-book.png PDF Wilhelm Wilmanns: Beiträge zur Geschichte der älteren deutschen Litteratur. Über das Annolied, 1886 Für Nicht-VSA-Bewohner nur mit US-Proxy abrufbar!
  • 96-book.png PDF Günther Eberhardt: Die Metrik des Annoliedes, 1908 Für Nicht-VSA-Bewohner nur mit US-Proxy abrufbar!
  • 96-book.png PDF Carl Roth: Annolied. Leben des heiligen Anno, Erzbischofes von Köln nach der opitzischen Handschrift, 1847
  • 96-book.png PDF Friedrich Wilhelm Genthe: Deutsche Dichtungen des Mittelalters in vollständigen Auszügen und Bearbeitungen, Band 1, Kapitel V.: Das Annolied, 1841, S. 33ff
  • 96-book.png PDF Adolf Holtzmann, Franz Pfeiffer (Hg.): Germania, Vierteljahresschrift für deutsche Alterthumskunde, 2. Jahrgang, „Der Dichter des Annoliedes“, 1857

Verweise

Fußnoten

  1. Friedrich von der Leyen & Karl Wolfskehl: „Älteste deutsche Dichtungen“ (1920) (PDF-Datei)
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