Deutschland

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Der Siedlungsraum Deutscher um 1910 vor dem Völkermord am deutschen Volk im Zweiten Dreißigjährigen Krieg.

Deutschland ist das Land der Deutschen, also das weitgehend in Mitteleuropa gelegene, kulturell durch Deutsche geprägte und in langem geschichtlichen Zeitraum zusammenhängend besiedelte Gebiet. Deutschland ist nicht identisch mit dem Besatzungskonstrukt BRD.

Inhaltsverzeichnis

Begriffsbestimmung

Deutsche Gebietsverluste nach dem Ersten Weltkrieg.
Auszug aus dem Gedicht „Was wir verloren haben“ von Paul Warncke

Der Begriff bedeutet in völkischer oder volkstumsbezogener Hinsicht eine staatsunabhängige Sprach-, Kultur- und Abstammungsgemeinschaft und ist nicht mit Staaten wie dem Deutschen Reich oder der Bundesrepublik Deutschland gleichzusetzen. Der Versuch, den Begriff Deutschland im Zuge der politischen Korrektheit auf die BRD einzuengen, ist unzulässig, da diese, wie das Deutsche Reich, Österreich, Teile Böhmens und Mährens, die Schweiz, Liechtenstein, Elsaß-Lothringen, Luxemburg, die Niederlande und Flandern, nur ein Teil des ethnisch definierten Deutschlands ist. Einen Staat mit der Bezeichnung „Deutschland“ hat es hingegen in der deutschen Geschichte nie gegeben.

Lage

Deutschland grenzt im Norden an das ebenfalls germanische Dänemark und die Nord- und Ostsee (früher: Deutsches bzw. Baltisches Meer), im Westen an Frankreich, im Süden an Italien und im Osten an Polen, die Tschechei, die Slowakei und Litauen. Im Südosten hat es eine Grenze zu Ungarn, Slowenien und zum Mittelmeer.

Es ist Bestandteil des germanischen Europas und liegt zwischen dem romanischen Siedlungsgebiet und den unterschiedlichen Völkern, die der slawischen Sprachgruppe angehören.

Völkische Grundlage

„Die Bezeichnung ‚deutsch‘ ist weit älter als der staatlich-erdkundliche Begriff ‚Deutschland‘, greift zeitlich und räumlich auch weit noch über das deutsche Kaiserreich des Mittelalters hinaus. Die uns geschichtlich überlieferte Bedeutung des Wortes ‚deutsch‘ deckt sich mit keinem staatlichen Begriff, wohl aber mit dem Begriff ‚Volk‘ und ‚Land‘.“[1]

Die Geburt der Nation

Als Entstehungszeitraum eines gemeinsamen völkischen Bewußtseins gelten die Schlacht bei Riade 933 und die Schlacht auf dem Lechfeld 955.

In der deutschen Kunstdichtung taucht der Begriff deutsch im 11. und 12. Jahrhundert im mittelrheinischen Annolied als diutschiu lant und in der der Regensburger Kaiserchronik als diutisk lant auf. In den amtlichen Urkunden des Mittelalters wird der Begriff dann zur Abgrenzung der westfränkischen (französischen) und „slawischen“ Gebiete benutzt. Bis zum 15. Jahrhundert war die Mehrzahlform „in deutschen Landen“ gebräuchlicher als der Singular. Danach setzte sich die Einzahl Deutschland durch.

Paul de Lagarde definiert den Begriff folgendermaßen:

„Deutschland ist die Gesamtheit aller deutsch empfindenden, deutsch denkenden, deutsch wollenden Deutschen: jeder Einzelne von uns ein Landesverräther, wenn er nicht in dieser Einsicht sich für die Existenz, das Glück, die Zukunft des Vaterlandes in jedem Augenblicke seines Lebens persönlich verantwortlich erachtet, jeder Einzelne ein Held und Befreier, wenn er es thut.“[2]

Mit der italienischen Renaissance setzte sich die Vorstellung fest, daß nicht Berge und Flüsse die Länder trennen, sondern Sprache und Herrschaft. Über die Jahrhunderte mußten die Deutschen stets um einen einheitlichen Staat kämpfen, deutsche Sitte und Sprache reichten meist weiter als das Staatsgebiet. Nach dem Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) wurde Deutschland von den europäischen Mächten aufgeteilt. 1806 wurde das Heilige Römische Reich Deutscher Nation unter dem Druck des französischen Kaisers Napoleon aufgelöst. Nach mißglückten Versuchen in den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts, das Reich neu zu gründen, schuf Otto von Bismarck im Sinne der Kleindeutschen Lösung unter Ausschluß Österreichs das zweite Deutsche Reich, das nach dem Ersten Weltkrieg wiederum zerstückelt wurde. Böhmen und Mähren wurden dabei von Deutschland abgetrennt. Nach dem Versuch einer großdeutschen Einigung durch den Anschluß Österreichs (1938) und der Rückgewinnung der nach dem Ersten Weltkrieg abgetrennten Gebiete wurde Deutschland nach dem von England 1939 entfesselten europäischen Krieg, der durch den Eintritt der VSA zum Zweiten Weltkrieg wurde, wiederum zerstückelt. Wesentliche Gebiete wurden durch fremde Staaten annektiert und die deutsche Bevölkerung vertrieben. In diesen abgetrennten deutschen Ostgebieten leben gegenwärtig nur noch wenige Volksdeutsche. Die Bundesrepublik Deutschland, als Teil der deutschen Kulturnation, hat als staatsähnliches Besatzungskonstrukt diesen urdeutschen Kulturraum aufgegeben. Kritiker halten diese Aufgabe für völkerrechtswidrig. So klagte erst im Jahre 2006 die Preußische Treuhand als Vertreterin der Vertriebenen gegen den Rechtsstatus der Vertreibung beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.

Heute hingegen wird der Begriff Deutschland fälschlicherweise meist nur noch für das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland verwendet, während die übrigen deutschen Staaten sich seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges als „eigenständige Nationen“ bezeichnen (siehe z. B. Mythos der „österreichischen Nation“), was oftmals zu Schwierigkeiten führt, Ereignisse und Personen der Vergangenheit zu verstehen.

„Wo war Deutschland? In Weimar? In Berlin? Einmal war es an der Front, aber die Front zerfiel. War es beim Volk? Aber das schrie nach Brot und wählte seine dicken Bäuche. War es der Staat? Doch der Staat suchte geschwätzig seine Form und fand sie im Verzicht. Deutschland brannte dunkel in verwegenen Hirnen. Deutschland war da, wo um es gerungen wurde.“Ernst von Salomon über die Motive der Freiwilligen im sog. Freiwilligen Landesjägerkorps des Generalmajors Maercker

Geschichte

Hauptartikel: Deutsche Geschichte

Kultur

Hauptartikel: Deutsche Kultur

Landschaft

Hauptartikel: Deutschlands Naturwunder
Hauptartikel: Deutsche Bergwelt

Im Gegensatz zu anderen Ländern wie etwa Frankreich ist Deutschland ein äußerst waldreiches Gebiet. Die zentralen Flüsse Deutschlands sind der Rhein, die Elbe, die Donau und die Oder.

Volk

Deutschland ist der Lebensraum der Deutschen, die die Mehrheit im Land stellen und vorwiegend von den früher auf diesem Gebiet lebenden Kontinentalgermanen abstammen. Aber auch heidnische, keltische und römische Gene haben in geringerem Maße zur Ausbildung des deutschen Volkes beigetragen. Im Laufe der Zeit fanden – vor allem an den äußeren Grenzen – immer wieder leichte Verschmelzungen mit anderen Völkern statt. Aufgrund dieser Vorgeschichte finden sich heute im deutschen Volk verschiedene Rassetypen, wie etwa der nordische oder fälische Typus.

Neben den Deutschen leben noch diverse nationale Minderheiten in Deutschland, wie etwa Tschechen, Dänen, Polen oder Italiener.

Durch die von den verschiedenen Regierungen seit den 1970er Jahren absichtsvoll betriebene Ansässigmachung von Millionen kulturfremder Ausländer in der BRD sehen sich große Teile Deutschlands einer Überfremdung ausgesetzt. Wird der Bevölkerungsaustausch nicht beendet, werden bis 2050 die Deutschen in vielen Regionen ihres Landes bereits in der Minderheit sein.

Das Gebiet Deutschlands – vor allem das der BRD – ist eines der am dichtesten besiedelten Gebiete der Welt.

Deutsche Staaten und ihre Länder

Bundesrepublik Deutschland

Deutschland im 18. Jahrhundert
Deutsche Länder und Regionen bis 1914
Politische Karte Deutschlands mit Gesamtostdeutschland
Die Deutschen Länder nach der Encyclopaedia Germanica. Hier wird sowohl der luxemburgische Teil Belgiens, sowie das ganze Lothringen und die komplette Schweiz zu Deutschland gerechnet.
Hans Johst: „Deutschland?“
Land Hauptstadt Beitritt Stammeszugehörigkeit okkupierte Gebiete
Baden-Württemberg Stuttgart 1952 alemannisch, fränkisch
Bayern München 1949 bairisch, fränkisch, alemannisch
Berlin 1990
Brandenburg Potsdam 1990 Hinterbrandenburg von Polen
Bremen Bremen 1949 (nieder)sächsisch
Hamburg 1949 (nieder)sächsisch
Hessen Wiesbaden 1949 fränkisch
Mecklenburg-Vorpommern Schwerin 1990 Stettin und Umgebung von Polen
Niedersachsen Hannover 1949 (nieder)sächsisch
Nordrhein-Westfalen Düsseldorf 1949 fränkisch, (nieder)sächsisch
Rheinland-Pfalz Mainz 1949 fränkisch
Saarland Saarbrücken 1957 fränkisch
Sachsen Dresden 1990 thüringisch östlicher Zipfel von Polen
Sachsen-Anhalt Magdeburg 1990 teilweise thüringisch
Schleswig-Holstein Kiel 1949
Thüringen Erfurt 1990 thüringisch

Abgetrennte Gebiete des Deutschen Reiches

Provinz Hauptstadt Besetzt seit Besetzt von
Elsaß-Lothringen Straßburg 1918/1945 Frankreich
Eupen-Malmedy 1920 Belgien
Hinterpommern 1945 Polen
Niederschlesien Breslau 1945 Polen
Oberschlesien Oppeln, Kattowitz 1945 Polen
Ostpreußen Königsberg 1945 Rußland, Polen, Litauen
Posen Posen 1945 Polen
Westpreußen Danzig 1945 Polen

Republik Österreich

Land Hauptstadt Stammeszugehörigkeit okkupierte Gebiete
Burgenland Eisenstadt bairisch
Kärnten Klagenfurt bairisch Südkärnten, Kanaltal von Slowenien
Niederösterreich St. Pölten bairisch Kreis Znaim von der Tschechei
Oberösterreich Linz bairisch südliches Deutschböhmen von der Tschechei
Salzburg Salzburg bairisch
Steiermark Graz bairisch Untersteiermark von Slowenien
Tirol Innsbruck alemannisch, bairisch Südtirol von Italien
Vorarlberg Bregenz alemannisch
Wien bairisch

Abgetrennte Gebiete Deutschösterreichs

Schweizerische Eidgenossenschaft

Kanton Hauptort Beitritt Volkszugehörigkeit
Aargau Aarau 1803 deutsch
Appenzell Außerrhoden Herisau 1513 deutsch
Appenzell Innerrhoden Appenzell 1513 deutsch
Basel-Landschaft Liestal 1501 deutsch
Basel-Stadt Basel 1501 deutsch
Bern Bern 1353 deutsch, welsch (8 %)
Freiburg Freiburg 1481 welsch (63,2 %), deutsch (29,2 %)
Genf Genf 1815 welsch
Glarus Glarus 1352 deutsch
Graubünden Chur 1803 deutsch (68 %), rätoromanisch (15 %), italienisch (10 %)
Jura (Kanton) Delsberg 1979 welsch
Luzern Luzern 1332 deutsch
Neuenburg Neuenburg 1815 welsch
Nidwalden Stans 1291 deutsch
Obwalden Sarnen 1291 deutsch
Schaffhausen Schaffhausen 1501 deutsch
Schwyz Schwyz 1291 deutsch
Solothurn Solothurn 1481 deutsch
St. Gallen St. Gallen 1803 deutsch
Tessin Bellinzona 1803 italienisch
Thurgau Frauenfeld 1803 deutsch
Uri Altdorf 1291 deutsch
Waadt Lausanne 1803 welsch
Wallis Sitten 1815 welsch (60 %), deutsch (30 %)
Zug Zug 1352 deutsch
Zürich Zürich 1351 deutsch

Fürstentum Liechtenstein

Die Liechtensteiner sprechen eine Form des alemannischen Dialekts, der zum Oberdeutschen gehört.

Niederlande

Niederländisch ist eine niederdeutsche Mundart, die sich zur Schriftsprache weiterentwickelt hat. Die nördlichen Niederlande wurden beim Frieden von Münster im Jahre 1648 vom Reiche abgetrennt. Die südlichen Niederlande verblieben bis 1806, zuerst unter spanischer (1648–1713), dann österreichischer Verwaltung (1713–1793), letzendlich unter französischer Besatzung (1793–1806) beim Deutschen Reich. Die südlichen Niederlanden wurden 1815 beim Wiener Kongreß von England den nördlichen zugeschlagen, es entstand ein Kunstgebilde, das Königreich der Niederlande, dessen Relikt in den Niederlanden fortbestand, als es 1839 auf Bemühen Frankreichs auf die Staaten Niederlande, Belgien und Luxemburg aufgeteilt wurde. Seitdem wurde mit der Französisierung der südlichen Niederlanden angefangen. Dieser Entwicklung konnten sich die Einwohner Flanderns erfolgreich entgegenstellen, Wallonien wurde davon jedoch weitgehendst betroffen und gilt zu Beginn des 21. Jahrhunderts als vollständig französischsprachig. Deutschsprachige Bezeichnungen der Städte, wie Lüttich (ndt: Luik) weisen immer noch auf die ursprünglichen Verhältnisse hin. In den nördlichen Niederlanden setzte seit 1839 eine Holländisierung ein, in deren geschichtlicher Folge ein Holländischer Nationalismus dem zu Beginn des 21. Jahrhunderts vorherschenden Antigermanismus voranging.

Beim Entstehen des Kunstgebildes Königreich der Niederlande im Jahre 1815 wurde von englischer Seite sowohl eine Rückgliederung der Niederlanden in einem Deutschen Bund, als auch ein Zuteilen des Elsasses und Lothringens auf dessen Oberhoheitsgebiet verhindert. Der Name Niederlande läßt sich irreführend von Niederdeutsche Länder ableiten, da sich doch die niederdeutschen Länder mitsamt ihrer Sprache zur Zeit des Heiligen Römischen Reiches vom Deutschen Meer bis zur Einmündung der Pregel in das Frische Haff erstreckten.

Provinz Hauptstadt Abtrennung Stammeszugehörigkeit
Fryslân Löwarden 1648 friesisch
Groningen Groningen 1648 (nieder)sächsisch
Drente Assen 1648 (nieder)sächsisch
Überissel Zwolle 1648 (nieder)sächsisch
Geldern Arnheim 1648 (nieder)sächsisch
Nordbrabant Herzogenbusch 1648 (nieder)fränkisch
Limburg Maastricht 1866 (nieder)fränkisch
Flevoland Lelystadt (1969 neuentstandenes Land)
Nordholland Haarlem 1648 (nieder)fränkisch
Südholland Den Haag 1648 (nieder)fränkisch
Utrecht Utrecht 1648 (nieder)fränkisch
Seeland Middelburg 1648 (nieder)fränkisch

Belgien

Provinz Hauptstadt Bundesland Abtrennung Stammeszugehörigkeit
Westflandern Brügge Flandern 1815 (nieder)fränkisch
Ostflandern Gent Flandern 1815 (nieder)fränkisch
Antorf Antorf Flandern 1815 (nieder)fränkisch
Limburg Hasselt Flandern 1815 (nieder)fränkisch
Flämisch-Brabant Löwen Flandern 1815 (nieder)fränkisch
Brüssel Brüssel 1815 (nieder)fränkisch (teilweise verwelscht)
Wallonisch-Brabant Waver Wallonien 1815 (nieder)fränkisch (verwelscht)
Hainichgau Bergen Wallonien 1815 (nieder)fränkisch (verwelscht)
Namen Namen Wallonien 1815 (nieder)fränkisch (verwelscht)
Lüttich Lüttich Wallonien 1815 (nieder)fränkisch (verwelscht)
Luxemburg Arel Wallonien 1815 (mittel)fränkisch (teilweise verwelscht)

Im Jahre 1919 wurde das reichsdeutsche Gebiet Eupen-Malmedy infolge des Versailler Diktates in beschönigender Sprache unter Obhut Belgiens gestellt, das heißt in üblichem Wortlaut besetzt.

Großherzogtum Luxemburg

Dises Land gehörte bis 1866 dem Deutschen Bund an. Die Landessprache Luxemburgisch („Lëtzebuergesch“) ist eine mitteldeutsch-moselfränkische Mundart.

Weitere abgetrennte westdeutsche Gebiete

Abgetrennte und zwangsfranzösisierte Gebiete im Rahmen der Französischen Ostexpansion. Zu den wichstigsten Abtrennungen kam es bei dem

Stadt oder Land Erwerbung, bzw. Abtrennung Stammeszugehörigkeit
Gex (Grafschaft Genf) 1601
Sedan 1642 (mittel)fränkisch (verwelscht)
Verden an der Maas 1552, 1648
Metz 1552, 1648 moselfränkisch (verwelscht)
Tull 1552, 1648 moselfränkisch (verwelscht)
Sundgau 1648
Diedenhofen 1659 moselfränkisch (verwelscht)
Artesien 1659 (nieder)fränkisch (verwelscht)
Dünkirchen 1662 (nieder)fränkisch (verwelscht)
Ryssel 1668 (nieder)fränkisch
Kamerich 1678 (nieder)fränkisch
St. Omer 1678 (nieder)fränkisch
Freigrafschaft Burgund 1678
Oranien 1713

Siehe auch

Literatur

Verweise

Fußnoten

  1. 96-book.png PDF Herman Wirth: Was heißt Deutsch, 1934, S. 8
  2. Deutsche Schriften; Göttingen, 19205, S. 186
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