Europäer des Jahres

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Verschiedene Institutionen und Unternehmen küren «ihre» Europäer des Jahres.

Die Preisträger des Reader’s Digest

Seit 1996 wählen die Chefredakteure der europäischen Ausgaben von Reader’s Digest Persönlichkeiten, die am besten die Traditionen und Werte Europas verkörpern, zum Europäer des Jahres.

  • 1996: Pater Imre Kozma, Vorsitzender des ungarischen Malteser Caritas-Dienstes.
  • 1998: Der britische Solo-Skipper Pete Goss, der während eines Wettkampfs seinen französischen Freund Raphael Dinelli aus Seenot rettete.
  • 1999: Die Dänin Inge Genefke, Vorkämpferin auf dem Gebiet der Behandlung und Rehabilitation von Folteropfern.
  • 2000: Der Niederländer Paul van Buitenen, der schwerwiegendes Missmanagement innerhalb der Europäischen Kommission aufdeckte.
  • 2003: Simon Pánek, Gründer der tschechischen Hilfsorganisation People in Need.
  • 2006: Die Niederländerin Ayaan Hirsi Ali, die sich gegen religiöse Fanatiker und für die Rechte muslimischer Frauen einsetzt.
  • 2007: Der Schweizer Infektiologie-Professor Ruedi Lüthy für seinen unermüdlichen Einsatz für Aids-Kranke, u. a. in Simbabwe.
  • 2008: Maria Nowak aus Frankreich, die Notleidenden weltweit mit Kleinstkrediten zu einer menschenwürdigen Existenz verhilft.
  • 2009: Der deutsche Extremsportler Joachim Franz für seinen jahrelangen, weltweiten Einsatz gegen die Immunschwächekrankheit Aids.
  • 2010: Iana Matei für ihr Engagement gegen Zwangsprostitution und Menschenhandel in ihrer Heimat Rumänien.

Die Preisträger der European Voice

European Voice ist eine Brüsseler Wochenzeitung. Dem Nominierungskomitee dieser „Europäer des Jahres“-Wahl gehören u. a. die Chefredakteure von The Economist und European Voice an. Die Wahl ist öffentlich und wird über Internet durchgeführt.

  • 2009: nicht verliehen

Die Trombinoscope-Preisträger

Die französische Presse vergibt jedes Jahr einen „Prix du Trombinoscope“ an den „Européen de l’année“. Bisherige Preisträger:

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