Wiedeck, Hannah

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Hannah Wiedeck (Lebensrune.png 10. März 1993; Todesrune.png 29. August 2007 in Ollendorf bei Königswinter) war ein deutsches Mädchen, das durch den 25jährigen homosexuellen Tschechen Zdenek Hrbac vergewaltigt und anschließend ermordet wurde.

Tathergang

Quelle
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Hannah war ein 14jähriges blondes hübsches Mädchen, ca. 160 cm groß und schlank. Sie war bei ihren Freunden und Bekannten beliebt, da sie wohl zu jedem immer nett war und viel Glück und Lebensfreude ausstrahlte. Sie lebte mit ihren Eltern und ihren zwei Schwestern in Oberdollendorf-Königswinter.

Am Mittwoch, dem 29. August 2007, besuchte Hannah ihren Freund Dennis im benachbarten Thomasberg. Gegen Abend trat sie dann die Heimreise an. Die Schwester von Dennis begleitete sie noch bis zur Bushaltestelle. Von dort fuhr sie mit dem Bus bis zur nächsten Straßenbahnstation und fuhr anschließend mit der Linie 66 Richtung Siegburg bis zur heimatlichen Haltestelle Oberdollendorf-Nord. Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigen das Mädchen beim Verlassen der Linie 66 um 20.28 Uhr. Von hier waren es nur ca. 350 m bis zu ihrem Elternhaus in der Kantstraße. Danach verlor sich ihre Spur. Sie kam nicht zu Hause an. Ihre Eltern meldeten die Realschülerin noch am gleichen Abend als vermißt.

Nach Hannahs Verschwinden wurden umfangreiche Such- und Fahndungsmaßnahmen eingeleitet. Bis zum Montag, dem 3. September 2007, also 5 Tage nach dem Verschwinden, gingen mehr als 150 Hinweise bei der Polizei ein. Auch Freunde und Mitschüler hatten sich intensiv an der Suche nach der 14jährigen beteiligt. An der von Hannah besuchten Jugenddorf-Christopherus-Schule in Königswinter waren auf Initiative der Klassensprecher Suchplakate und Flugblätter gedruckt worden. Mit Hubschraubern, Hundestaffeln und Handzetteln suchte die Polizei nach dem vermißten Mädchen. Leider ohne Erfolg.

Am Montag, dem 3. September 2007, um ca. 12.30 Uhr dann der Schock! Die Polizei findet 150 m in entgegengesetzter Richtung zu Hannahs Heimweg eine Mädchenleiche. Sie ist in einem schwer zugänglichen dichten Gebüsch auf dem Gelände eines Autohauses versteckt. Bei der Mädchenleiche finden sie die Ausweispapiere von Hannah W. Auch die Kleidungsstücke waren mit denen der Vermißten identisch. Die Leiche war in einem so schrecklichen Zustand, daß sie nur über die Kleidungsstücke und die Ausweispapiere identifiziert werden konnte. Selbst den hartgesottenen Beamten trieb es beim Anblick die Tränen in die Augen. Nach ca. 1 Stunde später informierte man dann auch die Eltern.

Nun begann die Suche nach dem Täter. Man nahm etliche Speichelproben von allen Leuten, welche im nahen Umfeld lebten und im oder für das Autohaus arbeiteten. Es wurden rund 500 Leute überprüft. 1 1/2 Wochen ging man verschiedenen Hinweisen und Spuren nach, zunächst ohne Erfolg. Dann kam die Nachricht am Donnerstag, dem 13. September. Man hat den Täter. Es war Nr. 21 der Speichelproben. Die DNS stimmte mit der an Hannahs Leiche überein. Bei dem Täter handelt es sich um Zdenek Hrbac. Ein 25jähriger Tscheche, der seit 5 Jahren in Oberdollendorf lebt. Dieser legte nach seiner Verhaftung ein umfangreiches Geständnis ab.

Vier Stunden dauerte das Martyrium der 14jährigen Hannah in der Nacht vom 29. auf den 30. August, nachdem ihr Peiniger sie um 20.29 Uhr auf dem Fußweg in der Nähe der Haltestelle Oberdollendorf-Nord in seine Gewalt gebracht hatte. Hannah war „ein zufälliges Opfer“. Der homosexuelle Zdenek Hrbac habe zuvor noch nie sexuellen Kontakt zu einer Frau gehabt. „Er wollte es einmal ausprobieren.“ Deswegen führte Zdenek Hrbac an jenem Abend „einen bei ihm seit langer Zeit gereiften Plan“ aus, einer Frau aufzulauern und sie zu vergewaltigen. „Es hätte auch jedes andere Mädchen oder jede andere Frau sein können.“ Allerdings hatte Zdenek Hrbac ein Vorbild für die Tat in einer Krimiserie gesehen. Der im Fall Hannah ermittelnde Staatsanwalt Michael Hermesmann erklärte, Zdenek Hrbac habe in der Vernehmung von einem „Film mit einer Kindesentführung und Vergewaltigung“ berichtet.

Alleine bis zur Vergewaltigung vergingen fast zwei grauenvolle Stunden für Hannah. Zdenek H. fuhr mit dem Fahrrad in Oberdollendorf los und sagte zu seinem Lebensgefährten, er fahre nach Beuel. In Wahrheit aber fuhr er zu dem Autohof an der Oberkasseler Straße, wo er als Scheinselbständiger die Busse reinigte, die dort ihren Standort hatten. In einem Container holte er sich Kabelbinder und Klebeband und ging zu dem Fußweg an der Haltestelle Oberdollendorf-Nord, der parallel zur B 42 verläuft. Ein Messer hatte er auch dabei. Auf diesem Fußweg wartete er, den Kabelbinder, das Klebeband und sein Messer in der Tasche, auf ein Opfer. Dann kam die 14jährige Hannah auf ihn zu. Sie war gerade aus der Bahn gestiegen und wollte in ihr nur wenige hundert Meter entferntes Elternhaus.

Als das Mädchen an ihm vorbei ging, ergriff er sie und hielt ihr zunächst ein Messer an die Kehle und drohte ihr, sie zu töten, falls sie schrie. In einem Gebüsch knebelte und fesselte er das Mädchen. Das Letzte, was Hannah davor noch sagen konnte war:

„Bitte laß mich laufen, meine Mutter wartet auf mich.“

Aber Zdenek H. ließ Hannah nicht laufen. Anschließend ging er mit ihr „fast wie ein Paar“ zu einem Gartenhaus neben dem Gelände des Autohauses an der Oberkasseler Straße. Dort wartete er ab, bis es auf dem Autohof ruhiger wurde. Gegen 21.25 Uhr brachte er das zitternde und weinende Mädchen schließlich in einen der gegenüber dem Autohaus geparkten Busse. Als selbständige Reinigungskraft des Autohauses hatte er nicht nur Schlüssel für die Busse, sondern wußte auch genau über deren Eintreffen spätabends Bescheid.

Er wartete, bis gegen 22.15 Uhr alle Busfahrer das Gelände wieder verlassen hatten. Erst jetzt zerriß er die Kleidung des Mädchens, mißhandelte und vergewaltigte sie. Dazu setzte er sie auf die Rückbank des Busses und fesselte ihre Beine an Busstangen. Da er ihr nicht in die Augen schauen konnte, bedeckte er ihr Gesicht mit seinem Sweatshirt. 10 min dauerte die Vergewaltigung. „Es war nicht so toll“, sagte er später vor Gericht. Anschließend saß er noch 1 1/2 Stunden im Bus neben der vor Todesangst zitternden und weinenden Hannah, rauchte Zigaretten und wußte nicht, was er nun mit ihr anfangen sollte. Während dieser Zeit fuhren zwei Busse auf den Hof. Er versteckte sich jedesmal und drohte Hannah mit dem Messer.

Schließlich beschloß er gegen Mitternacht eiskalt, daß das Mädchen sterben müsse, damit sie ihn nicht verraten könne. Er zog dem Mädchen Hose und Schuhe an und brachte sie vor sich her hinter den Bus. Als Hannah sich dort umdrehte und ihn ansah, stach er ihr das Messer mit voller Wucht in den Bauch. Hannah sackte zusammen und er stach weitere Male mit voller Wucht mehrfach in ihren Rücken. Danach glaubte er, das Mädchen wäre tot und entfernte das Klebeband vom Mund. Aber Hannah war noch nicht tot. Obwohl Hannah zusammengesackt war, schrie sie in ihrem Schmerz und Todeskampf noch einmal laut auf. Daraufhin packte er sie von hinten an den Haaren, zog ihren Kopf nach hinten und schnitt ihr mehrfach mit dem Messer die Kehle durch. „Dann schrie sie nicht mehr“, sagte er später vor Gericht.

Die 14jährige verblutete jämmerlich. Insgesamt erlitt Hannah zwölf Stichverletzungen im Bauchbereich, der Brust, dem Rücken, dem linken Unterarm und an der rechten Schläfe. Weiter wies sie vier Schnittverletzungen im Gesichts- und Halsbereich auf. Die 14jährige verstarb durch äußeres und inneres Verbluten. Ihr Todeskampf dauerte fast 5 Minuten.

Hannahs Leiche versteckte Zdenek H. oberhalb einer Böschung unter einer Decke und Ästen. Damit Polizeihunde die Leiche nicht fänden, übergoß er sie mit einem Kanister Diesel. Die Blutspuren auf dem Boden bedeckte er mit Erde, warf Messer und Kleidung in einen Müllbehälter und fuhr danach mit dem Fahrrad nach Hause, als wenn nichts gewesen wäre. Während seiner Vernehmung soll Zdenek H. laut Hermesmann keine Reue gezeigt haben. Er schilderte alle Handlungen sachlich, ohne aufgeregt zu sein oder Gefühle zu zeigen. Am 5. September, so Apostel, wurde Zdenek H. erstmals auf dem Autohof befragt; er sei schließlich auch mit einer Speichelprobe einverstanden gewesen. Später habe er erklärt, er habe Angst gehabt, sich bei einer Weigerung verdächtig zu machen und sei deshalb auch nicht geflüchtet. Er ist bisher ein unbeschriebenes Blatt, auch in seiner Heimat, der Tschechei. Zdenek H. besuchte am Wochenende nach seiner Tat noch den Pützchens Markt in Bonn und traf sich mit Nachbarn. Auch äußerte er im Ort gegenüber Bekannten und Einwohnern „Hoffentlich kriegen sie das Schwein“.

Hannahs Vater hatte den Fundort seiner Tochter besucht und nur wenige Meter von dem Mann entfernt gestanden, der seine Tochter getötet hat. Allerdings wußte er dies zu diesem Zeitpunkt noch nicht. „Er habe ihm so viel genommen“, hat er einem guten Bekannten erzählt. Nur mühsam habe er sich das Gäßchen wieder erobert – den Weg von der Kantstraße zur Oberkasseler Straße, den letzten Flecken, den sein jüngstes Mädchen lebend gesehen hat.

Die Asche von Hannah wurde am 14. September 2007 im engsten Familien- und Freundeskreis in einer sehr privaten und persönlichen Beerdigungsfeier auf dem Waldfriedhof in Oberdollendorf beigesetzt.

Quelle: www.hannah-gedenkbuch.de.vu


Siehe auch

Verweise