Bezirk Gumbinnen

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Der Bezirk Gumbinnen ist ein ostpreußischer Regierungsbezirk, der im Jahre 1939 insgesamt 9399,36 km² Fläche umfaßte und 559.205 Einwohner hatte.

Seit der völkerrechtswidrigen Annexion durch Rußland, der damaligen Sowjetunion, und Polen im Jahre 1945 und der anschließenden restlichen Vertreibung und Ermordung der deutschen Bevölkerung aus ihrer Heimat befinden sich derzeit 6620,93 km² im russisch besetzten und 2778,43 km² im polnisch besetzten Teil dieses Regierungsbezirks Ostpreußens.

Zum Regierungsbezirk Gumbinnen gehören die Stadtkreise Insterburg und Tilsit und die Landkreise Angerapp (Darkehmen), Angerburg, Ebenrode (Stallupönen), Elchniederung, Goldap, Gumbinnen, Insterburg, Schloßberg (Pillkallen), Tilsit-Ragnit und Treuburg (Oletzko).

Nachdem das nach dem ersten Weltkrieg vorübergehend von Litauen annektierte Memelgebiet wieder zum Deutschen Reich zurückgekehrt war, wurden diese Kreise ebenfalls dem Regierungsbezirk Gumbinnen zugewiesen. Dies waren der Stadt- und Landkreis Memel, der Landkreis Heydekrug und der Landkreis Pogegen.

Somit umfaßte der Regierungsbezirk Gumbinnen im Jahre 1940 wieder insgesamt 11815,36 km² Fläche.

Literatur

  • Ostpreußen - 1440 Bilder, Geschichtliche Darstellung von Emil Johannes Guttzeit (Weltbild, ISBN: 978-3-8289-0575-7)
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