Roter Holocaust

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Der Begriff Roter Holocaust wurde durch das 1998 erschienene Buch Schwarzbuch des Kommunismus geschaffen.
Pfeil 2 siehe auch.pngSiehe auch: Holocaust (Auswahlseite)

Inhaltsverzeichnis

Geschätzte Opferzahlen des Roten Holocausts

Nach neueren Schätzungen liegen die Opferzahlen unter totalitären kommunistischen Regimen zwischen 85 und 258 Millionen Menschen. Diese unwahrscheinlich großen Schwankungen lassen sich dadurch erklären, daß manche Autoren z.B. nur rein zivile Opfer zählen oder die durch Kriege umgekommenen ganz ausklammern. In den höheren Zahlen sind Opfer von politischer Verfolgung, militärische und zivile Verluste durch Kriege, Opfer von Hungersnöten, die durch Krieg oder Mißwirtschaft ausgelöst wurden, enthalten.

Einzelne Beispiele:

Ungarn

  • Rote Räteherrschaft 1919: 590 Tote


  • Zwischen 1945-1950
  • Ermordet: Keine exakten Daten, aber laut Todeslisten: Die komplette Regierung wurde durch Terrorurteil verurteilt und erhängt; Viele Gendarmen und Staatsbeamte wurden abgeurteilt und erhängt; Komplette Familien inklusive Säuglinge wurden in den Gefängnissen gewaltsam oder durch Hungertod ermordet. Es handelt sich bei den Ermordeten insgesamt um mindestens 200-300 Menschen.
  • Interniert: 40.000
  • Verurteilt: 43.000


  • Zwischen 1951-1956
  • Ermordet: 150-200
  • Interniert: 12.000
  • Ins Arbeitslager verschleppt: 9.000
  • Verurteilt: 730.000


  • Nach 1956
  • Ermordet: 229
  • Interniert: 13.000
  • Verurteilt: 27.000


  • Summe:
  • Ermordet: (Geschätzt) 1.600
  • Interniert: 65.000
  • Ins Arbeitslager verschleppt: 9.000
  • Verurteilt: 800.000


Je nach Quelle unterliegen diese Zahlen ebenfalls Schwankungen.[9] [10]

Literatur

  • Stéphane Courtois / Nicolas Werth / Jean-Louis Panné / Andrzej Paczkowski / Karel Bartosek / Jean Louis Margolin: Das Schwarzbuch des Kommunismus. Unterdrückung, Verbrechen und Terror. [77 Abbildungen, 6 Karten; mit dem Kapitel »Die Aufarbeitung des Sozialismus in der DDR« von Joachim Gauck und Ehrhard Neubert.] Piper-Verlag, München/Zürich, Mai 1998, ISBN 978-3-492-04053-5 [Französische Originalausgabe: 1997]
  • Horst Möller: Der Rote Holocaust und die Deutschen. Piper-Verlag März 1999, ISBN 3-492-04119-1
  • Paul Rothenhäusler / Hans-Ueli Sonderegger (Hgg.): Erinnerung an den Roten Holocaust. Der Jahrhundertverrat der Intellektuellen, 415 Seiten, br., 77 Fotos, 8 Lagerkarten, Rothenhäusler Verlag, Stäfa (Schweiz) 2000, ISBN 3-907817-11-7

Verweise

Fußnoten

  1. John G. Heidenrich: How to Prevent Genocide: A Guide for Policymakers, Scholars, and the Concerned Citizen: An Assessment with Policy Recommendations; ISBN-10: 0275969878
  2. Jon Halliday, Jung Chang: Mao. Das Leben eines Mannes, das Schicksal eines Volkes; München 2005 ISBN 3896672002
  3. R. J. Rummel: Death by Government: Genocide and Mass Murder Since 1900; ISBN-10: 1560001453
  4. R. J. Rummel: Death by Government: Genocide and Mass Murder Since 1900; ISBN-10: 1560001453
  5. Asian Times Hungersnot von 1995 - 98
  6. Ben Kiernan: The Pol Pot Regime: Race, Power and Genocide in Cambodia Under the Khmer Rouge, 1975-79; ISBN-10: 0300096496
  7. R. J. Rummel: Death by Government: Genocide and Mass Murder Since 1900; ISBN-10: 1560001453
  8. David C. Isby: War in a Distant Country: Afghanistan - Invasion and Resistance; ISBN-10: 0853687692
  9. Ungarische Volkspartei
  10. Wikipedia Ungarn
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