Heinrich Pribislaw von Brandenburg

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Heinrich Pribislaw von Brandenburg (Lebensrune.png um 1075; Todesrune.png 1150 in Brandenburg an der Havel) war der letzte heidnische Fürst im Havelland. Er ließ sich später zum Christentum bekehren.

Wirken

Zu seinem Wirken heißt es:[1]

Fürst Pribislaw, ein wendischer Häuptling im Havellande, hatte sich mit seiner Gemahlin Petrussa zum Christentum bekehrt und in der Taufe den Namen Heinrich empfangen, während sein Volk noch dem dreiköpfigen Götzen Triglaff blutige Opfer brachte. Durch seine Freundschaft gelang esAlbrecht dem Bären, in der Mark rechts an der Elbe festen Fuß zu fassen. Pribislaw hob den Erben Albrechts, Otto I., aus der Taufe und gab ihm als Patengeschenk die Zauche. Da er ohne Leibeserben war, vermachte er dem Markgrafen letztwillig seinen ganzen Besitz. So ging denn nach dem Tode dieses letzten brandenburgischen Slawen-Fürsten 1150 sein Erbe ohne Kampf auf die Askanier über. Pribislaw soll auch der Stifter der Marienkirche auf dem Harlungerberge bei Brandenburg gewesen sein, die Friedrich Wilhelm I. 1722 abtragen ließ.

Fußnoten

  1. Richard Sternfeld: „Die Siegesallee. Amtlicher Führer durch die Standbildergruppen“, Oldenbourg-Verlag, 1895