Grimm, Wilhelm
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Wilhelm Carl Grimm ( 24. Februar 1786 in Hanau; 16. Dezember 1859 in Berlin) war ein deutscher Sprach- und Literaturwissenschaftler sowie Märchen- und Sagensammler.
Inhaltsverzeichnis
Leben
Der Lebenslauf des prominenten Sprachschützers und sein Werk sind eng mit dem seines ein Jahr älteren Bruders Jacob Grimm verbunden, worauf die Bezeichnung Gebrüder Grimm hinweist.
Zu seinem Wirken heißt es:[1]
- „Wilhelm Karl Grimm, Jakobs jüngerer Bruder, geb. 24. Februar 1786 zu Hanau, bezog mit Jacob 1798 das Casseler Lyceum Fridericianum, 1804 die Universität Marburg. 1806 legte er hier sein juristisches Fakultätsexamen ab, während der zeit der westfälischen Occupation Hessens war er ohne Amt, auch vielfach von Krankheit heimgesucht. Er lebte und studierte mit Jakob zusammen. 1814 (4. Februar) wurde er zum Sekretär an der Casseler Bibliothek ernannt. Seit April 1816 ist auch Jakob an derselben Bibliothek angestellt. Wie beide Cassel verlassen, nach Göttingen (wo er im März 1831 zum außerordentlichen, im Juli 1835 zum ordentlichen Professor ernannt wurde) und dann nach Berlin berufen worden, ist bei der kurzen Lebensskizze Jakob Grimms erwähnt. Von den beiden durch ihr ganzes Leben innig verbundenen, die gleichen Ziele erstrebenden Brüdern wurde Wilhelm zuerst abberufen; Er starb zu Berlin den 16. Dezember 1859. [...]“
Werke (Auswahl)
- Über deutsche Runen, 1821 (PDF-Datei)
- Die deutsche Heldensage (PDF-Datei)
- Vridankes Bescheidenheit (1834) (PDF-Datei)
- Freidank (1860) (PDF-Datei)
Literatur
- Kleinere Schriften, herausgegeben von G. Hinrichs (1883) (PDF-Datei)
Fußnoten
Kategorien:
- Geboren 1786
- Gestorben 1859
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