Sereny, Gitta

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Gitta Sereny (Lebensrune.png 13. März 1921 in Wien, Österreich; Todesrune.png 14. Juni 2012 in Cambridge), war eine ungarisch-jüdische Biographin, Historikerin und Journalistin.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Sereny wurde als Jüdin aus Ungarn in Wien geboren. Wegen der Machtergreifung der NSDAP zog sie nach Frankreich. Während die Wehrmacht 1940 nach Frankreich einmarschierte, floh sie diesmal nach Großbritannien. Für kurze Zeit war sie eine Beobachterin bei den Nürnberger Prozessen. Seitdem beschäftigte sie sich insbesondere mit Albert Speer. Sereny schrieb als Journalistin u. a. für die Zeitungen Sunday Times, The Independent, The Daily Telegraph (The Sunday Telegraph), Die Zeit und das Magazin Le Nouvel Observateur.

Neben der Biographie Speers betrieb Sereny auch eine eingehende Auseinandersetzung mit dem Leben der Kindsmörderin Mary Bell sowie mit Franz Stangl, dem Lagerkommandanten vom Konzentrationslager Treblinka, die auf 70 Stunden Gesprächen beruhen, die sie mit ihm während seiner Inhaftierung geführt hat.

Ungestrafte „Holocaustleugnung“

Im Rahmen einer Buchbesprechung für ihr Werk The German Trauma wurde Frau Sereny von der Times interviewt und machte folgende in der BRD strafbare Aussage:

„Warum nur in aller Welt haben all diese Leute Auschwitz zu einer heiligen Kuh gemacht [...] Auschwitz war ein schrecklicher Ort – aber es war kein Vernichtungslager.“ – The Times, London, Mittwoch, 29. AUGUST 2001[1]

Werke

englisch

deutsch

  • Am Abgrund. Eine Gewissensforschung. Gespräche mit Franz Stangl, Kommandant von Treblinka, u.a, 1979, ISBN 3548340245 (letzte Aufl. 1997)
  • Ein Kind mordet. Der Fall Mary Bell, 1980, ISBN 3596267218
  • Kinder morden Kinder. Der Fall Mary Bell, 1995, erw. und bearb. Neuausgabe, ISBN 3499196999
  • Das Ringen mit der Wahrheit. Albert Speer und das deutsche Trauma. München: Kindler 1995 ISBN 3-46340-258-0
  • Schreie, die keiner hört. Die Lebensgeschichte der Mary Bell, die als Kind tötete, 2001, ISBN 3828969704
  • Das deutsche Trauma. Eine heilende Wunde, 2002, ISBN 3570005585
  • Albert Speer. Sein Ringen mit der Wahrheit und das deutsche Trauma, 2005, ISBN 344215328X

Fußnoten

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