Mendel, Gregor

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Gregor Mendel

Johann Gregor Mendel (Lebensrune.png 22. Juli 1822 in Heinzendorf bei Odrau, Österreichisch-Schlesien; Todesrune.png 6. Januar 1884 in Brünn) war ein deutscher Augustinermönch, Naturforscher und Entdecker der Vererbungslehre. Die Arbeiten Mendels lagen Charles Darwin als Postzusendung persönlich vor. Darwin, der auf den verschiedenen Gebieten der Biologie sehr erfolgreich gearbeitet hat (Taxonomie, Paläontologie, Embryologie, Nervensystem), war zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits eine Weltberühmtheit und hatte nicht nur aufgehört, internationale Sekundärlitertur zu seiner Lebensarbeit zu bibliographieren – wie er es lange hindurch praktiziert hatte –, sondern konnte auch seine mittlerweile uferlose Korrespondenz kaum mehr bewältigen. So übersah er die epochal wichtigen Zusendungen Mendels, deren Bedeutung dann erst um 1900 (also lange nach Darwins Tod) von führenden Biologen erkannt wurden.

Inhaltsverzeichnis

Wirken

Zu seinem Wirken heißt es:

„Während um Haeckel die lauten Kämpfe, für oder wider den Darwinismus tobten, in denen der streitbare Mann bis zu äußersten Verstößen gegen die alten Gesinnungen schritt, untersuchte in einem mährischen Klostergarten ein Augustinermönch an Erbsen und Rosen die unbekannten Gesetze der Kreuzung und der Vererbung. Er fand, daß sich verschiedene Rassen bei einer Kreuzung zwar mischen, doch alsbald wieder nach einer neuen Verbindung die Mischung lösten, so daß die ursprünglichen Formen sich rein wieder zeigten. Bemerkenswert schienen dem Mönch diese Ereignisse zwar, doch ahnte er nicht, daß er damit ein Geheimnis angerührt hatte, das viele Jahrzehnte später dem deutschen Volk, das vor dem Rassentod stand, die Wege zur Rettung zeigen sollte.
Die ‚Mendelschen Regeln‘ wurden lang nicht beachtet. Aber in unseren Tagen griff die Wissenschaft von der Vererbung, der Rassen, der Volksgesundung sie wieder auf und fand in ihnen Weisungen, nach denen der Rassentod unseres Volkes in letzter Stunde nochmals gebannt werden kann. Um Haeckel brandet lauter Kampfruf, doch über sein eigenes Jahrhundert wuchs der Gelehrte nicht hinaus. Den stillen Mendel, um dessen Bedeutung nicht eine Seele wusste, hat erst nach Jahrzehnten eine junge Lehre zum Leben erweckt.“[1]

Werke

  • J. G. Mendel: Versuche über Pflanzenhybriden. Verhandlungen des naturforschenden Vereines in Brünn, Bd. IV (1865), S. 3–47, Volltext
  • Gregor Mendel (Autor) / Erich von Tschermak-Seysenegg (Hg.): Versuche über Pflanzenhybriden. 2 Abhandlungen 1866 und 1870. Verlag Hary Deutsch, Frankfurt/M. 2000, ISBN 3-8171-3121-6, Volltext
  • Gregor Mendel: Gegen Kommunismus und Sozialismus, in: Mitteilungen der k.k. Mährisch-Schlesischen Gesellschaft zur Beförderung des Ackerbaues, der Natur- und Landeskunde 57 (1877), S. 6–8

Literatur

  • Konrad Dürre: Gregor Mendel, in: Willy Andreas / Wilhelm von Scholz (Hg.): Die Großen Deutschen. Neue Deutsche Biographie. Propyläen Verlag, Berlin, 4 Bde. 1935–1937, 1 Ergänzungsbd. 1943; Dritter Band, S. 513–523

Fußnoten

  1. Karl Richard Ganzer: Das deutsche Führergesicht. 200 Bildnisse deutscher Kämpfer und Wegsucher aus zwei Jahrtausenden, Lehmanns-Verlag, München 1937
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