Koreakrieg

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Napalmeinsatz im Koreakrieg, Hanchon 10. Mai 1951

Der Koreakrieg war ein heißer Krieg innerhalb des sogenannten Kalten Krieges zwischen Truppen Chinas auf der einen und den VSA auf der anderen Seite. Die chinesischen Truppen wurden massiv von sowjet-bolschewistischer Seite unterstützt, während sich die Invasionstruppen der VSA fälschlich auch UNO-Truppen nannten.

Inhaltsverzeichnis

Vorgeschichte

Der Krieg, bei dem es vordergründig um einen Bürgerkrieg zwischen dem kommunistisch dominierten Nordteil und dem VSA-abhängigen Südteil ging, wurde auf der Halbinsel Korea ausgetragen. Nach der Kapitulation Japans 1945 wurde Korea unter den Siegermächten, wie dies auf der Konferenz von Jalta vereinbart worden war, in zwei Besatzungszonen geteilt. Das Gebiet nördlich des 38. Breitengrades wurde von der Sowjetunion und das südliche Gebiet von den Vereinigten Staaten von Nordamerika besetzt. Für Stalin bot der Krieg die Möglichkeit, VS-amerikanische Atomwaffen auf fremdem Territorium abwerfen zu lassen, um damit die Kampfkraft festzustellen und die eigene Waffentechnik für einen neuerlichen Überfall auf Europa zu testen, ohne die eigenen Truppen dabei verschleißen zu müssen, ähnlich wie er das bereits mit dem Zweiten Weltkrieg gegen Deutschland geplant hatte.

Verlauf

Der Krieg begann am 25. Juni 1950 mit dem Überfall südkoreanischer Einheiten auf die nordkoreanische Stadt Haeju.[1] Auch die Regierung in Pjöngjang sprach damals von einem Angriff auf Haeju, als sie ihre Offensive verkündete. Auslöser waren die Hinwendung Chinas zum Kommunismus und die VS-amerikanische Befürchtung, die Kontrolle über ganz Südostasien zu verlieren. Dem voraus ging bereits eine Vielzahl kleinerer Grenzscharmützel. Die südkoreanischen Invasionstruppen unter dem Protektorat der VSA gingen nur von einem schwachen Widerstand der nordkoreanischen Truppen aus.

Diese Annahme bewahrheitete sich nicht und im September 1950 hatten nordkoreanische Truppen fast die gesamte Halbinsel unter ihre Kontrolle gebracht. Nur durch das massive Eingreifen der VSA bei Pohang konnten die Südkoreaner die Niederlage verhindern. Bis Jahresende 1950 wiederum befand sich der nordkoreanische Teil bis zur chinesischen Grenze unter der Besatzung der VSA. Im Januar 1951 begann die Gegenoffensive, die von chinesischen Truppen unterstützt wurde. Im Laufe des Jahres wurde so die Ausgangssituation wieder hergestellt.

Verbrechen

Natürlich rüstete sich Stalin zeitgleich für einen Atomkrieg, ebenso wie die VSA. Aber auf jeden Fall hätte die gewissenhafte Planung und extreme Vorsicht des Diktators ihn vor einem so unbesonnenen Unternehmen wie dem direkten Eingreifen in den Koreakrieg abgehalten. Zum Beispiel hatte Stalin im Koreakrieg alle sowjetischen Militärberater zurückgezogen (außer Sowjetpiloten, die weiterhin bis zum Ende für Nordkorea flogen). Beide Parteien eroberten dann im Kriegsverlauf wechselseitig beinahe die gesamte Koreanische Halbinsel. Der Krieg war geprägt von schwersten Kriegsverbrechen seitens der VSA, vor allem vom flächendeckenden Einsatz von Napalm gegen die Zivilbevölkerung.

Am 26. Juli 1950 verübten die VSA-Truppen das Massaker von Nogeun-ri. Dabei wurden etwa 400 Zivilisten ermordet. Die Täter wurden nie zur Verantwortung gezogen.

Technik

Aus dem deutschen Pfeilflügler Messerschmitt P 1101 wurde in indirekter Vorarbeit durch Siegfried Günther, ehemals Chefprojektor bei Heinkel, nach dem Zweiten Weltkrieg gegen Deutschland Planungschef für Düsenjäger bei den Sowjets, die MiG 15 gebaut, die in ihrer Konstruktion große Ähnlichkeit mit der VS-amerikanischen F-86 A Sabre hatte, die ebenfalls nach der P 1101 entstanden war. Somit begegneten sich im Koreakrieg annähernd baugleiche Maschinen deutschen Ursprungs im Luftkampf.

Fazit

Gestärkt aus dem Krieg ging nur die damalige Sowjetunion hervor, die China militärisch und finanziell durch Kredite unterstützt hatte. Stalin konnte daraus für seinen zukünftig geplanten Krieg gegen Europa seine Lehren ziehen, der nur durch dessen plötzlichen Tod vereitelt wurde.

Letzten Endes führte der Krieg wieder zu den jeweiligen Ausgangspositionen zurück und zementierte die Teilung Koreas. Der Krieg endete am 27. Juli 1953 mit der Unterzeichnung eines Waffenstillstandsabkommens. Wie in Deutschland seit 1945 wurde auch der Koreakrieg bis heute (2016) nicht durch einen Friedensvertrag beendet.

Der Krieg spaltete die Halbinsel in Nord- und Südkorea.

Im Jahre 2013 erklärte Nordkorea das Waffenstillstandsabkommen für hinfällig, da das ständige aggressive imperialistische Verhalten der VSA gegen die Souveränität Nordkoreas als kriegerischer Akt gewertet wurde.

Filmbeitrag

Korea - Die imperialen Kriege der VSA:

Verweise

Literatur

  • Gottfried Weilenmann: „Koreakrieg - Wie begann er wirklich?“, Edition Christal c/o C.F. Portmann Verlagsdienste 2010, ISBN 978-3952365601 (Bestellmöglichkeit)
    (Klappentext: Der Koreakrieg, die heisse Phase im Kalten Krieg, hat nicht so begonnen wie die beteiligten Weltmächte uns weismachten. Reine Märchen sind Propagandasprüche wie „heimtückischer Überfall in tiefstem Frieden“, falsch ist die Behauptung, die Kriegstreiber seien nur die Nord-koreaner gewesen. - Die Studie schildert die neuen Erkenntnisse. Sie stützt sich dabei vor allem auf süd-koreanische Quellen, die nach 1990 erschienen sind. Der Autor setzt die dort gelieferten Fakten zu einem sinnvollen und verständlichen Bild zusammen.)

Fußnoten

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