Websense

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Websense (Weltnetzgefühl) ist ein Filterprogramm zur Zensur von Inhalten des Weltnetzes.

Das vertreibende Unternehmen mit Hauptsitz in San Diego, Kalifornien, bezeichnet sich nach eigener Darstellung in bestem Denglisch und sonstigem Kauderwelsch unter anderem als „weltweit führender Anbieter integrierter Lösungen für Web-Sicherheit, Datensicherheit und E-Mail-Sicherheit, schützt ca. 40 Millionen Mitarbeiter bei mehr als 40.000 Organisationen weltweit. Die über sein globales Netzwerk von Vertriebspartnern angebotenen Websense® Sicherheitslösungen helfen Unternehmen, schädlichen Code zu blockieren, den Verlust vertraulicher Informationen zu vermeiden und Internetnutzungs- und Sicherheitsrichtlinien durchzusetzen.“

Das Programm ist Vordergründig zum Einsatz in Firmennetzwerken gedacht, um den Mitarbeitern den Zugriff auf das Weltnetz zu erschweren. Eine Filterliste blockt automatisch Inhalte, die nach Ansicht des Unternehmens „böse“ sind. Auch der Zugriff über Proxys kann damit eingeschränkt oder blockiert werden. Die Metapedia wird pauschal als „Racism and Hate“ verurteilt und ist dementsprechend nicht aufrufbar. Wer die Filterliste nach welchen Kriterien erstellt, ist völlig unklar. So sind auch schon mal sämtliche Autoseiten gesperrt.[1]

Das Programm wird auch von „Facebook“ eingesetzt, so daß von dort aus das Weltnetz nur noch eingeschränkt genutzt werden kann. „Facebook“ und andere Web-2.0-Anwendungen sollen damit vor schadhaftem Code und sonstigen bösartigen Inhalten verschont werden.

Websense wird weltweit in mehr als 24.000 Unternehmen genutzt, die insgesamt über 23,9 Millionen Lizenzen einsetzen.[2] In der BRD hat die Firma ihren Sitz in Köln am Rhein.

Im Opera-Weltnetzerkunder kann „Websense“ bei Proxys umgangen werden durch die Einstellung: „Einstellungen-Schnelleinstellungen-Opera Turbo aktivieren“.

Verweise

Fußnoten

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