Auschwitzlüge

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Der Begriff Auschwitzlüge geht auf Thies Christophersen zurück, den ehemaligen Sonderführer der SS in der Pflanzenschutzanstalt Rajsko nahe dem KL Auschwitz-Birkenau. Christophersen veröffentlichte 1973 eine gleichnamige Broschüre, in der er als Zeit- und Augenzeuge angab, daß es Mord in Auschwitz nie gegeben habe und bezweifelte, daß es überhaupt zu einer Judenvernichtung kam oder auch nur ein derartiger Plan existiert hat. Die Behauptung einer systematischen Tötung von Menschen in Gaskammern bezeichnete Christophersen – wie schon andere entsprechende Veröffentlichungen der Nachkriegszeit – als reine Erfindung der Kriegsgegner Deutschlands.

Der von Christophersen geprägte Begriff Auschwitzlüge erfuhr schon bald nach Erscheinen des Buches von offizieller Seite eine Umdeutung in sein Gegenteil: die Lüge bestand nun nicht mehr in der Verbreitung einer vorgeblichen Offenkundigkeit der gezielt geplanten Ermordung von sechs Millionen Juden, sondern in der Bezweiflung derselben. Seitdem wird mit „Auschwitzlüge“ mitunter jegliches Bezweifeln einer staatlich geplanten und industriell ausgeführten Ermordung von mehr oder weniger sechs Millionen Juden zwischen 1933 und 1945 bezeichnet.[1]

Verweise

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Siehe auch

Fußnoten

  1. Siehe bspw.:
    33-cabinet.png Archiviert im Internet-Archiv.Holocaust-Leugner Zündel kommt freiPR-Inside, 16. Februar 2010:

    „Im Februar 2007 hatte das Mannheimer Landgericht Zündel wegen Volksverhetzung zu fünf Jahren Haft verurteilt. Ihm wurde vorgeworfen, von Kanada und den USA aus über seine Internetseite und in seinen «Germania»-Rundbriefen die Auschwitz-Lüge verbreitet zu haben.“

    Urteil: Zweieinhalb Jahre Haft für HolocaustleugnerFocus, 15. März 2007:

    „Im Februar hatte das Landgericht Mannheim gegen den 67-jährigen Holocaust-Leugner Ernst Zündel die höchstmögliche Strafe von fünf Jahren verhängt. Er hatte von Kanada und den USA aus über seine Internet-Homepage und in Rundbriefen die Auschwitz-Lüge verbreitet.“